Beiträge von Gaby

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

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    Schöne Geschichten und Erotik pur


    Wie der Zufall es will, treffen sich die 23-jährige Anastasia Leclerc und der 68-jährige Li Fung Shu zuerst am Flughafen und abends im Casino und genau dort beginnt für Beide ein neues aufregendes Leben voller Liebe und Sinnlichkeit.

    Auf Island, der Insel ihrer Träume, beginnen für die 23-jährige Deutsche Christine Vogler und den 52-jährigen Isländer Tjark Lundgren Tage voller Liebe und Leidenschaft. Die Magie hat sie zusammen geführt.

    Der Fregattenkapitän des Segelschulschiffes Tell Ship Jan Laudras, 44, und die Kadettin Aurora Michelsen, 22, erleben auf dem Schiff einem erotischen Vulkanausbruch und schweben der Langsamkeit des Seins entgegen.

    Marie Vanderwardt, 55, die nach einem Anschlag auf ihre Beine vor vielen Jahren die Musicalszene verlassen hat, lebt nun auf Ibiza. Hierher folgt ihr Marcus, 30, um ihr ein unschlagbares Angebot zu machen. Beide erleben die Liebe ohne Altersunterschied.

    Mit Lisa, 61, und Katharina, 30, erblüht die lesbische Liebe in der Kleingartenanlage.

    Bei Heinrich, 69, der in einem Zirkuswagen im Spreewald lebt, erscheint die 20-jährige Studentin Jessie und bleibt über die Semesterferien hinaus.

    Ganz zum Schluss des Buches bekomme ich noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere erotische Geschichte von Holly Rose als E-Book. Auf der letzten Seite stellt mir die Autorin drei weitere Romane aus ihrer Feder vor, die ebenfalls sehe anregend klingen.


    In 6 erotische Geschichten eröffnet mir Holly Rose ein Fest der Sinne in einer sehr klaren Sprache, aber ohne vulgär zu wirken. Liebe überwindet hier jede Jahreszahl. Besonders gut gefällt mir, dass es nicht nur um Erotik geht, sondern dass alle sechs Geschichten eine gute, glaubhafte Grundstory haben. Egal ob älterer Mann, ältere Frau oder zwei gleichgeschlechtliche Frauen, die ein Paar sind – alle setzen mit ihrem großen Altersunterschied ein Zeichen. Liebe und Leidenschaft kennt hier keine Altersgrenzen.


    Anregende, sehr erotische Geschichten für entspannte oder entspannende Abende, die ich gerne weiter empfehle.

    5ratten

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    Ein sehr spannender 4. Fall für Luc Verlain


    An der gesamten Cote dÀrgent werden braune Päckchen angeschwemmt. Reinstes Kokain. Eines dieser kleinen Pakete verwechselt der 5-jährige Lucien Dugary mit Puderzucker und sein erst so kurzes Dasein steht zwischen Leben und Tod.

    Commissaire Luc Verlain untersucht den Fall, bis er ein Schreiben aus San Sebastian erhält. Er lässt alles stehen und liegen. Auf dem Weg ins Baskenland wird er wegen dem Verdacht auf Drogenschmuggel und Mord verhaftet. Was verdammt geht hier vor sich?



    In seinem 4. und bisher persönlichsten Fall wird Commissaire Luc Verlain ins Baskenland gelockt. Hier wird er von einem Unbekannten mit seiner Vergangenheit konfrontiert und zu Taten gezwungen, die er sich nie hätte vorstellen können. Und je näher er der Auflösung kommt, um so größer wird die Gefahr für ihn. Es ist ein sehr persönlicher Fall, den Luc Verlain hier zu meistern hat. Es beginnt mit Postkarten und kryptischen Nachrichten und endet für ihn beinahe tödlich.


    Durch den leichten, eingängigen Schreibstil und die kurzen Kapitel, die die Geschichte unglaublich schnell machen, liest sich der Krimi fast wie ein Thriller. Cliffhanger lösen bei mir den Anreiz aus, immer noch ein Kapitel lesen zu wollen. Was dazu führt, dass die Geschichte für mich schon wieder viel zu schnell aus erzählt ist und die Ermittlungen sich ganz zu meiner Zufriedenheit aufgelöst haben.


    Wie auch bei den anderen Fällen von Verlain habe ich mich, außer auf den Kriminalfall, auch diesmal wieder besonders auf die landschaftlichen und kulinarischen Beschreibungen gefreut. Bei den Beschreibungen von San Sebastian und von Bordeaux weiß ich, warum ich dort auch unbedingt mal hin möchte. Und wenn ich an die Pintxos denke, von denen ich hier gelesen habe, läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen.


    Einige der Menschen mit denen ich es hier zu tun bekomme, kenne ich ja schon aus vorherigen Fällen, die wir zusammen gelöst haben. Aber auch die neu Hinzugekommenen kann ich mir bald sehr gut vorstellen und meine Sympathien – oder auch nicht – vergeben. Mir macht es immer Spaß, wenn ich die Commissaire auch privat noch näher kennenlerne. Und genau das war hier gerade bei Luc der Fall.



    Ein sehr persönlicher Fall, wunderbare Landschaften und Städte, zumeist freundliche, zugewandte Menschen und lecker duftende Pintxos – das alles und noch viel mehr machen diesen spannenden Krimi aus. Eskerrik asko und ahur – Vielen Dank und adiós. Ich freue mich schon heute, wenn ich zusammen mit Luc und seiner Mannschaft den 5. Fall lösen darf.

    5ratten

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    „Vom Saulus zum Paulus“


    Khalil O. stammt aus einem polizeibekannten Clan in Berlin. In diesem Buch darf ich einen ganz seltenen Blick hinter die Kulissen einer arabischen Großfamilie und in sein Leben werfen. Gerichtsreporterin Christine Kensche hat diese Biografie nach sehr vielen privaten, sehr persönlichen und intensiven Gesprächen in diesem Buch zusammengefasst.



    Die Gedanken und Geschichten sind alle aus Khalils Perspektive in der Ich-Form geschrieben. Ich fühle mich so nah dran, bin sofort in der Geschichte drin und es ist schwer, mich dem Sog, die sie auf mich ausübt, zu entziehen.

    Khalil O. stammt ursprünglich aus dem Libanon und kam mit seinen Eltern nach Berlin, als dort schon sehr viele Verwandte seit Jahren lebten. Freunde brauchte er hier keine – er hatte ja seine vielen Cousins. Seinen ersten und einzigen Freund Birol außerhalb der Familie lernt er erst viel später kennen. Er schmeißt die Schule, kommt mit Diebstahl und Gras in Berührung, und „verdient“ richtig Geld. Seine Welt sind die dicken Autos, Geld, Schmuck und Nutten. Er heiratet seine Frau Marva, bekommt einen Sohn, aber seine „Geschäfte betreibt er weiter. Mit 21 wechselt er vom Gras zu Koks, er beginnt selbst zu konsumieren. Als ihm langsam die dunklen Seiten seiner Geschäfte klar werden, haben sich viele seiner Kunden bankrott gekokst. Sein schlechtes Gewissen meldet sich diesen Menschen gegenüber und als eines nachts das SEK seine Wohnung stürmt, reißt er das Steuer herum und steigt aus.

    Er macht einen kalten Entzug, hört auf mit lügen und betrügen, mit Drogen und Huren, holt die Schule nach, macht Abitur und studiert. Es ist so interessant zu lesen, wie sich langsam sein Horizont erweitert, wie er immer neugieriger wird. Heute ist er Sozialarbeiter, arbeitet als Anti-Gewalt-Trainer mit Intensivtätern und betreut junge Männer aus dem kriminellen Milieu, aus der sogenannten „Parallelgesellschaft“, um sie auf den richtigen Weg zu bringen.


    Ich durfte ihn ein Stück auf seinem Weg begleiten. Vieles von dem, was er getan hat, hat mich entsetzt, schockiert und verstört. Aber ich bewundere den Mann, der es geschafft hat, sich von seiner Großfamilie zu lösen, der deren Wertvorstellungen hinterfragt und der heute ein ganz normales bürgerliches Leben führt.


    Besonders interessant finde ich auch den Anhang, in dem ich von Christine Kensche ein Überblick über die Clan-Kriminalität in Deutschland bekomme.


    Ein absolut fesselndes, sehr interessantes Buch mit richtig gutem Unterhaltungswert, das ich allen empfehle, die wissen wollen, was hinter den Kulissen dieser Clans wirklich ab geht. Jetzt weiß ich auch, woher der Ausdruck „Gangster-Rapper“ kommt und was er bedeutet.

    Ein tolles Buch, das die volle Punktzahl von 5 Sternen absolut verdient hat.


    5ratten

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    Auch der 2. Fall der Soko Mysterious ist spannend, packend und sehr aktuell


    Kaum ist Kriminalhauptkommissarin Molly Beck am Montag Morgen in ihrem Büro eingetroffen, übergibt ihr Chef Kriminaldirektor Willem Wichmann der Soko Mysterious, also ihr, ihrem Kollegen Malte Graf und dem neuen Mitarbeiter Benjamin Fink, den Fall des 6-jährigen Mädchens Jule Bleeken. Sie ist am Sonntag Nachmittag spurlos vom Strand in Travemünde verschwundenen. Bisher gibt es keine Lösegeldforderung von einem Erpresser. Im Strandkorb, den ihre Mutter zusammen mit ihrer Freundin belegt hatte, findet man eine aus Stroh gebundene „Strandhexe“. Bald darauf verschwindet fast an gleicher Stelle ein weiteres kleines Mädchen. Auch hier findet man später eine dieser Strandhexen. Die Spurenlage ist dünn, aber die Kommissare tun alles, um die Kinder unversehrt wiederzufinden.

    Gleichzeitig meint Molly ihren vor 10 Jahren verschwundenen Mann Ole immer wieder zu sehen. Täuscht sie sich, oder ist er wirklich zurück in Travemünde? Und warum meldet er sich nicht bei ihr?



    Molly Bleck und ihren Partner Malte Graf kenne ich schon aus ihrem ersten gemeinsamen Fall „Der Herzmuschelmörder“. Diesmal haben sie es mit verschwundenen Kindern zu tun.

    Ulrike Graf greift hier ein Thema auf, das auch mich immer wieder sprachlos, betroffen und wütend macht. Aber um was es hier geht und ob die Soko Mysterious es schafft, die Kinder wohlbehalten zu ihren Eltern zurück zu bringen, das solltet ihr selbst lesen.


    Ich finde es schön, wenn ich neben der kriminellen Handlung auch die Kommissare und auch ihr privates Umfeld immer ein wenig besser kennenlerne. Hier nun bange ich mit Molly, ob es wirklich ihr Ehemann ist, den sie immer wieder zu sehen meint. Nur gut, dass sie so eine gute Freundin wie Janina hat.


    Auch der zweite Fall der Soko Mysterious hat mich sofort gepackt, gefesselt und in die Geschichte hinein gezogen. Fast in einem Rutsch war das Buch ausgelesen und der Fall gelöst. Leider bzw. Gott sei Dank. Alles hat auch hier zwei Seiten.

    Der leichte und sehr eingängige Schreibstil der Autorin macht es mir sehr leicht der Geschichte zu folgen. Ich ermittle mit, mache mir immer wieder meine eigenen Gedanken. Ulrike Busch hat mich mit einer Wendung zurück gelassen, mit der ich so nicht rechnen konnte und die mich fassungslos gemacht hat.


    Spannend ab dem Moment, als Molly ins Büro kommt, fesselnd bis die Ermittlungen endlich greifen und entspannend, wenn ich mir vorstelle, ich liege dort an der Ostsee und schaue einfach nur ins blaue Wasser, höre den Wellen zu oder in den hellen Himmel.



    Ein Krimi, der mich sehr gut unterhalten hat, der alles hat, was ich von einem guten Krimi erwarte und der volle 5 strahlende Sterne und eine Leseempfehlung von mir bekommt.

    5ratten

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    Bär und Marlein haben einen neuen Fan


    Privatdetektiv Philipp Marlein hat einen neuen Klienten. Religionswissenschaftler und Theologe Gerhard-Johann Klüngelbein leidet unter Verfolgungswahn und hat Angst, dass ihn die Neuen Tempelritter wegen seines bald zur Veröffentlichung kommenden Buches ermorden wollen. Zusammen machen sich die Beiden auf eine Reise quer durch Süddeutschland um die letzten Recherchen zu Maria-Magdalena und ihrem Leben zu machen. Und wahrhaftig wird Klüngelbein nach seiner Rückkehr nach Fürth in seinem Haus mit seinem Brieföffner erdolcht aufgefunden.

    Hobbydetektiv Emil Bär soll Gewalttaten in und um Kempten aufklären, die einer Gruppe junger Frauen zugerechnet werden, die einen Maria-Magdalena-Geheimbund gegründet haben.

    Beide Männer treffen in der Benediktinerabtei Kloster Ettal aufeinander. Was sich dann hier alles abspielt, das sollte jeder von ihnen selbst lesen.



    Die ersten beiden Bücher „Schwarze Madonna“ und „Heiliger Bastard“, in denen Philipp Marlein und Emil Bär ermitteln, habe ich noch nicht gelesen. Aber ich finde, „Fromme Sünde“ kann man auch lesen ohne die Vorgängerbände zu kennen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass mir Infos fehlen würden. Da aber immer wieder in kleinen Passagen auf diese beiden zurück liegenden Fälle angespielt wird, macht es natürlich Lust, sich diesen auch noch zu widmen.


    Marlein und Bär ermitteln hier, jeder in seinen Fall vertieft. Philipp Marlein ist erst mal eine Weile mit Gerhard-Johann Klüngelbein unterwegs um in ganz Süddeutschland Kirchen zu besuchen, die in Bezug zu Maria-Magdalena stehen. Klüngelbein hat bereits ein Buch über die Jüngerin Jesu veröffentlicht und steht kurz vor der Vollendung seines zweiten Buches. Hier verspricht er eine Enthüllung, die das ganze Christentum erschüttern und auslöschen wird.

    Emil Bär wird auf Vorkommnisse angesetzt, die mit einem Geheimbund junger Mädchen und Frauen zu tun haben. In Kempten werden immer wieder Männer ins KKH eingeliefert, die regelrecht verstümmelt bzw. zusammengeschlagen worden sind.


    Mir waren die beiden so unterschiedlichen Männer sofort sympathisch. Da beide ihre Geschichten abwechselnd in der Ich-Form erzählen, und ich bei jedem einzelnen zumeist kurzen Kapitel in der Überschrift schon lese, um wen es hier jetzt geht, kann man die beiden sehr gut unterscheiden. Mit Emil Bär hatte ich auf den ersten Seiten etwas Probleme mit seiner telegrammstilartigen Ausdrucksweise. Aber da habe ich mich schnell dran gewöhnt. Sie ist einfach sein Markenzeichen.


    In diesem Fall geht es hauptsächlich um Maria-Magdalena und die Frage, ob sie Jesu Frau oder Geliebte war. Sehr interessant fand ich die Orte, die Philipp Marlein mit G.-J. Klüngelbein besucht hat. Obwohl ich mich noch nie so wirklich für Kirchengeschichte usw. interessiert habe, hat mich diese Geschichte um Maria-Magdalena, die Kirchen und die verschiedenen Gemälde gefesselt.

    Im Nachwort zum Buch wird noch einmal erläutert, was fiktiv, was wahr und nachprüfbar und was spekulativ ist. Unterhaltsam ist dieses Buch auf alle Fälle. Marlein und Bär haben hier mit mir einen neuen Fan gefunden.

    Und da Marlein und Bär der Meinung sind, dass dies hier bestimmt nicht ihr letztes gemeinsames Abenteuer war, freue ich mich heute schon auf ein wiederlesen.

    5ratten

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    Gelungener Einstieg einer neuen „Ermittlerin“


    Grad direkt vor dem Münchner Hofbräuhaus stößt Erika Sengerbach auf eine Leiche. Kriminalhauptkommissar Melchior Hoblmayr und sein Neuzugang Sepp Leutner, der bei fast allen, weil am Tag nach dem Reaktorunglück geboren, nur der Tschernobyl-Seppi heißt, tun sich bei den Ermittlungen in der Straßenmusikerszene nicht leicht. Was für ein Glück, dass Daisy Dollinger, die Sekretärin der Staatsanwältin, im Dirndl so eine gute Figur macht und nicht auf den Mund gefallen ist. Und Ziehharmonika spielt sie auch noch. Also geht die Daisy mit ihrem Dackel Wastl auf ihren ersten Undercovereinsatz um herauszufinden, wer dem Oleg Wodka was warum angetan hat. Dass sie diese Ermittlungen auch in ihren Heimatort Dachselkofen im Bayerischen Wald führen würden, daran hätte sie im Traum nicht gedacht.



    In einer sehr leichten, lockeren und sehr humorvollen Art erzählt Daisy Dollinger geb. Blochner, Sekretärin der Frau Staatsanwältin, diese Geschichte aus ihrer Sicht auf die Dinge in der Ich-Form. Sie stellt mir in einer unnachahmlichen Weise auch die anderen Protagonisten vor. Den Sepp Leutner, der Tschernobyl-Seppi, mit seinen diversen Verschwörungstheorien finde ich trotz seiner chaotischen Art sehr liebenswert. Die naturverbundenen und Fremden gegenüber eher zurückhaltenden Menschen im Bayerischen Wald, hier Daisys Familie und Verwandtschaft, finde ich sehr gut charakterisiert. Überhaupt haben alle Personen, die ich hier kennenlerne, ihre ganz eigene Art, ihre Ecken, Kanten und Macken, was sie aber auch liebenswert macht. Die meisten zumindest.


    Zwischendurch habe ich immer wieder an die Eberhofer-Krimis von Rita Falk denken müssen. Da gibt es einige Parallelen, die auffallen. Nur dass es hier eben eine junge Frau ist, die die Fäden in der Hand hält und sich durchzusetzen weiß. Fast immer dabei Dackel Wastl, von dem ich immer noch nicht genau weiß, ist er ein Manderl oder doch eine Dackeline.


    Was mir ein bisserl gefehlt hat, ist die Spannung. Davon hätte es ruhig ein bisserl mehr und von den russischen Klischees ein bisserl weniger sein dürfen. Trotzdem hatte ich richtig gut Unterhaltung mit einer großen Portion Humor, was mir gut gefallen hat.



    Isolde Peter ist mit „Der halbe Russ“ ein humorvoller Einstieg in die neue Reihe um die pfiffige Sekretärin Daisy Dollinger gelungen. Kommt nun noch etwas mehr Spannung hinzu, werden die kommenden Geschichten bestimmt auch richtig gut.

    4ratten

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    Mein erster Fall mit der Kripo Bodensee mir gut gefallen


    Kommissar Daniel Selzer von der Kripo Bodensee erhält einen Anruf seines Sylter Kollegen Gerd Steinmann, dass auf der Insel der Reichen und Schönen ein Toter am Strand gefunden wurde. In seiner Brieftasche ein Foto von Nadine Andres, der Kollegin von Selzer. Zusammen mit zwei betagten Damen aus dem Altenheim machen sich Selzer und Nadine auf den Weg in den hohen Norden. Nicht ahnend, was da alles auf sie zukommen wird.



    Dies ist mein erster Fall, den ich mit der Kripo Bodensee löse. Und das diesmal nicht in Konstanz, dem Sitz der Kripo, sondern auf meiner Lieblingsferieninsel Sylt. Obwohl ich mit diesem Fall Neuland betrete, hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl irgendwelche Wissenslücken zu haben. Man kann also diesen Krimi sehr gut unabhängig von den vorhergehenden Büchern der Autorin lesen.


    Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen. Da Janette John sehr viel mit Dialogen arbeitet, lockert dies die Geschichte auf und ich fühle mich noch näher dran und mehr drin im Geschehen. Die Gedanken der Protagonisten werden kursiv dargestellt, was mir sehr gut gefallen hat.


    Obwohl viele der Figuren hier schon sehr lange eingeführt sind, hat mir meine Fantasie doch schnell vorstellbare Bilder gezaubert. Neben Natalie Andres und Daniel Selzer sind es vor allem die beiden alten Damen aus dem Seniorenstift Charlotte Kaufmann und Marie Schulz, die meine Sympathien sofort eingeheimst haben.


    Mir hat es sehr gut gefallen, dass der Fall mir kleine Rückblicke in die Vergangenheit gewährt, jetzt mitten in der Coronazeit spielt und hier viele Änderungen gegenüber dem Leben vor Corona aufgezeigt werden. Gerade das Verhalten der beiden alten Damen dazu finde ich hier sehr eindrücklich positiv geschildert.


    Der Kriminalfall um den Toten am Strand von Kampen auf Sylt ist etwas knifflig. Die Ermittlungen verfolge ich aus verschiedenen Perspektiven, lasse mich auch mal auf falsche Fährten führen und bin mit der Aufklärung richtig zufrieden.



    Mir hat der Einstieg bei der Kripo Bodensee richtig Spaß und unterhaltsame Lesestunden gebracht. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ich beim nächsten Fall für Nadine, Daniel Selzer, Charlotte und Maria mit von der Partie sein werde.

    4ratten

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    Weitere spannende Abenteuer mit dem kleinen Giesbert


    Nachdem Giesbert, der kleine Wicht, der in der Regentonne wohnt, seine ersten Abenteuer bestanden hat, gibt es nun neue. Nach „Giesbert in der Regentonne“ und „Giesbert und der Gluckerbach“ mussten wir natürlich auch den 3. Band der Reihe um den kleinen Mann mit der grünen Latzhose und dem grünen Blätterhut lesen und vor allem auch anschauen.


    In einer absolut kindgerechten und für Kinder verständlichen Sprache erzählt Daniel Drescher, welche Abenteuer der kleine Wicht diesmal zu bestehen hat. Er trifft z.B. Buz, das Holzapfelmännlein, hat Ärger mit der kleinen Ilvi, findet Spuren im Schnee und lernt Nachbar Langohr kennen. 13 kleine Geschichten sind auf 102 Seiten verteilt und lassen sich, da sie nicht so lang sind, sehr gut auch als Gute-Nacht-Geschichten lesen.

    Ganz besonders finde ich auch die wunderschönen Illustrationen. Die Bilder sind so farbenfroh gestaltet und es gibt so vieles zu entdecken, dass wir uns zuerst den Bildern gewidmet haben und dann die Geschichten lesen.


    Die Giesbert-Bücher werden bei uns immer wieder aus dem Bücherschrank geholt. Dank des harten Einbandes und der etwas dickeren Seiten hat es bisher auch gröbere Behandlungen gut weggesteckt.


    Ein wunderbares Kinderbuch für Kinder ab 5 Jahren, das ich absolut empfehlen kann.

    5ratten