Beiträge von Gaby

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    Isabell Schottstädt, 26, stößt bei der Wohnungsauflösung ihrer verstorbenen Oma Emma Liebold auf einen Karton, der verbrannt werden soll. Als er Isabell herunterfällt, sich öffnet und alte Briefe und ein Foto hergibt, ist ihre Neugier entfacht. Ihre Großmutter hat in Island gelebt und wie es scheint, auch ein Kind gehabt. Was ist damals geschehen?
    Isabell begibt sich auf Spurensuche in der Vergangenheit ihre und begegnet dabei Gabriel, der in ihr ganz neue Gefühle weckt...


    Heike Fröhling nimmt mich mit nach Island, einer Insel, die sie so farbenfroh, naturverbunden und idyllisch, aber auch karg und einsam beschreibt, dass ich sehr schnell ein klares Bild von der Landschaft und den Örtlichkeiten in meinem Kopf hatte.


    In kurzen knappen Kapiteln, die zwischen den beiden sehr gut ausgearbeiteten Hauptdarstellerinen Isabell und Emma, also Gegenwart und Vergangenheit, hin und her switschen, lerne ich die beiden Frauen immer näher kennen. Isabell, die gerade die Verbindung zu ihrem Freund gelöst hat, begibt sich auf Spurensuche in der Vergangenheit ihrer Großmutter. Emma, die nach dem Krieg ihre Pianistenträume aufgeben musste und als Landarbeiterin zusammen mit ihrer Cousine Ursula nach Island ausgewandert ist.
    Umso mehr ich die beiden Frauen kennengelernt habe, umso besser konnte ich ihr Handeln verstehen - oder auch nicht.
    Aber auch die Nebenrollen kann ich mir gut vorstellen. Anna in ihrer herzlichen Art und ihrem künstlerischen Verständnis und vor allem Daniel, der sich allem, was seine Mutter angeht, verschlossen hat, haben sich in mein Herz geschlichen.


    Wortgewaltig, aber auch mit leisen Tönen und vor allem glaubhaft dargestellt, zieht es mich immer mehr in die Geschichte hinein, die sehr viel an Spannung und Unvorhersehbarem bietet. Ich habe mich beim Lesen richtig wohl gefühlt, aber auch gerade mit Emma gelitten.


    Ich habe einen wunderschönen (Liebes)-Roman gelesen, der mich mit einem Thema deutscher Geschichte bekannt gemacht hat, dass ich noch nicht kannte: der Landfrauenanwerbung auf Island.


    Interessant und mit Einigem zum Nachdenken hat mir das Buch wunderschöne Stunden bereitet.

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    Beim Münchner Isarlauf bricht vor den Augen von Mediziner und Giftspezialist Quirin Quast und seiner WG-Mitbewohnerin der Assistenzärztin Frieda May ein Läufer nach dem Zieleinlauf tot zusammen. Quast vermutet nach den äußerlichen Anzeichen, dass es sich nicht, wie diagnostiziert um einen Herzinfarkt handelt. Der Toxikologe will dem Ableben des Psychiaters, der der Bruder von Friedas Freundin Nasrin ist, nachgehen. Wer hat ein Interesse am Tod des Mannes. Bei den "Ermittlungen" finden sie zum einen kompremetierenden Fotos von schlafenden Frauen und kommen mit sehr unorthodoxen Methoden der Psychatrie in Kontakt...


    Isarlauf ist für mich das erste Buch, das ich mit diesen beiden ärztlichen Ermittlern lesen durfte. Obwohl ich die Beiden nicht kannte, bin ich sehr schnell und gut in die Geschichte, die sich leicht und flüssig lesen lässt, hineingekommen.
    Bettina Plecher nimmt mich mit auf ihre, wie ich finde, sehr gut recherchierte Reise mit Ecstasy und Pilzen. Diese Pilzreisen bilden den Hintergrund dieses "Falles".


    Bildhaft und detailliert beschrieben, haben sich die Figuren sehr schnell in meinem Kopf festgesetzt.
    Der Spannungsbogen steigt durch die Gabe von immer mehr Ermittlungsergebnissen stetig an. Bis zuletzt konnte ich mir nicht vorstellen, wer der Täter sein könnte und warum. Die Auflösung erfolgte dann in einem spannenden Abschluss.


    Als Münchnerin haben mir die lokalen Beschreibungen natürlich sehr gut gefallenund ich war auf vielen Wegen mit den beiden Ärzten gedanklich unterwegs. Auch der kleine Ausflug nach Niederbayern hat mir gut gefallen.


    Ich habe einem spannenden, interessanten und nachvollziehbaren Kriminalfall folgen dürfen, der mich sehr gut unterhalten hat und meine Leseempfehlung bekommt.

    Dies ist für mich das erste Buch von Judith Winter, wird aber definitiv nicht das letzte sein. Da ich die beiden Kommissarinnen nicht kannte, ist mir der Einstieg in die Geschichte anfangs gerade auch wegen der vielen neuen Namen und Figuren nicht ganz leicht gefallen. Das hat sich aber mit jeder gelesenen Seite verbessert.


    In diesem Buch haben es Emilia Capelli "Em" und Mia Zhou mit zwei ganz unterschiedlichen Fällen zutun:
    Zum einen ermitteln sie in einem Mordfall an einer vierköpfigen Familie, die einem Massaker zum Opfer gefallen sind. Der Mörder sitzt aufgrund Indizien in Untersuchungshaft, behauptet aber unschuldig zu sein.
    Andererseits haben sie den Auftrag einen Maulwurf aus den eigenen Reihen zu ermitteln. Dies stellt für die beiden Ermittlerinen eine besondere Herausforderung dar, da sie mit einigen Kollegen gut befreundet sind.


    Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen. Nicht allzulange Kapitel lassen auch hier und da eine kleine Pause zu.
    Die beiden Ermittlerinnen, so unterschiedlich sie auch sind, ergänzen sich gut und ich kann sie mir dank der vielen kleinen Beschreibungen gut vorstellen. Aber auch die meisten anderen Figuren sind detailliert und farbig gezeichnet. Besonders schockiert hat mich das Telefonat des kleinen Leon Svensson, der es noch schafft, einen Notruf an die Polizei abzusetzen, bevor auch er dem Mörder in die Hände fällt. In mein Herz geschlichen hat sich der Anwalt des zu überführenden Mörders, Karel schubert.

    Sehr gut gefallen mir auch die kleinen chinesischen Sprichworte, die an einigen Stellen einfließen.


    Die beiden Fälle sind von Beginn an äußerst spannend. Kleine Ermittlungshäppchen halten den Spannungsbogen auf einem hohen Niveau. Und doch hat mir zum Schluss das eine oder andere Detail zur vollständigen Aufklärung gefehlt. Die Auflösung ging mir einfach zu schnell.


    Ich habe einen spannenden, interessanten Krimi mit zwei nicht alltäglichen Fällen gelesen, der mich insgesamt sehr gut unterhalten hat.
    :smile: :smile: :smile: :smile:

    Ich bin super stolz auf mich: Ich habe meinen SuB in 2 Jahren von 184 auf 79 Bücher derzeit herunter gelesen. Und auch in diesem Jahr sollen es wieder weniger werden. Mein Ziel, das ich mir für die nächsten Jahre vorgenommen habe, liegt bei insgesamt nur 10 Bücher. Mal sehen, wie lange ich noch dazu brauche.

    Da ich eher zu den Langsamlesern gehöre, habe ich immer ein Lesezeichen um mir meinen Lesestand nicht merken zu müssen. Von einer Bekannten, die Lesezeichen selbst bastelt, habe ich 2 mit dem Anfangsbuchstaben meines Vornamens bekommen. Die schauen toll aus und die nutze ich immer.