Beiträge von Caren

Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
    Zitat von Kritty

    Es liest sich ein kleines bisschen wie ein Kriminalroman, aber eben mit diesen vielen anderen Sachen drumherum, sodass es mir dann doch nicht wie ein richtiger Kriminalroman vorkommt (wie ja Melanie Metzenthin schon geschrieben hat stehen hier andere Dinge im eigentlichen Fokus).

    Das ist u. A. etwas, was mir an dem Buch so gut gefällt!

    Ihr Lieben, so langsam sind wir alle mit dem Buch durch. Bitte denkt an die Rezension und stellt die Links ein.


    Dir, liebe Melanie Metzenthin , vielen lieben Dank für deine tolle Begleitung dieser Leserunde! Es hat riesigen Spaß gemacht! Dein Wissen, das du an uns weitergegeben hast, ist ja schier unerschöpflich. Es war wirklich eine besondere Leserunde und ich freue mich sehr auf die nächste. :)


    Dir alles Liebe und viel Kraft für die kommende Zeit! :*

    Spannend und sehr berührend


    Inhalt:

    Friederike von Aalen arbeitet auf Gut Mohlenberg, einer Einrichtung für psychisch kranke Menschen. Eigentlich wollte sie ihr Medizinstudium beenden, das hat sie aber abgebrochen, um sich um ihren Mann zu kümmern, der im ersten Weltkrieg schwer verwundet wurde. Eines Tages stellt sich eine neuer Mitarbeiter vor, der sich schnell in das Team integriert. Kurz darauf geschehen zwei grausame Morde. Hat dieser geheimnisvolle „Neue“ etwas damit zu tun?


    Meine Meinung;

    Nach "Im Lautlosen" und "Die Stimmlosen" war dies für mich das dritte Buch von Melanie Metzenthin. Wieder war ich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und tief berührt. Zum einen die Morde - die Ermittlungen konzentrieren sich zuerst auf die Patienten von Gut Mohlenberg, die „Irren“ sind die ersten, die in Verdacht geraten. Es ist bis zu letzten Seite spannend, die Auflösung ist überraschend und erschreckend.

    Neben dem Mordermittlungen spielen noch andere Dinge eine große Rolle. Die Geschichte spielt um 1920, also kurz nach dem ersten Weltkrieg. In einigen Rückblenden werden wir in das Jahr 1917 versetzt. Melanie Metzenthin vermittelt uns „nebenbei“ viel historisches und medizinisches Hintergrundwissen. Ich hatte das Privileg, an einer autorenbegleiteten Leserunde teilzunehmen (sehr zu empfehlen!), dadurch haben wir noch mehr an dem fundierten Wissen der Autorin teilhaben dürfen. Sie versteht es, komplizierte und komplexe medizinische Fakten in leicht verständliche Sprache zu bringen.

    Die Charaktere sind sehr facettenreich und authentisch gezeichnet. Friederike von Aalen ist eine starke, liebevolle Frau, die weiß, was sie will. Sie setzt ihren Kopf durch. Ihr Einfühlungsvermögen kommt den Patienten zugute, sie schafft es, Leute zum Reden zu bringen, die bei den studierten Ärzten den Mund nicht aufmachen. Rührend auch, wie sie sich um ihren Mann kümmert, der nach seiner Verletzung geistig auf dem Stand eines Kindes ist.

    Auch die anderen Protagonisten haben mich überzeugt. So manchem hätte ich gerne den Hals umgedreht.

    Das Ende war sehr überraschend und leider nicht (nur) happy. Ich weine ja nicht oft beim Lesen, aber da liefen mir auch die Tränen. Das Leben ist eben nicht fair.

    Bei diesem Buch hat das „Sacken lassen“ sehr lange gedauert. Noch immer beschäftigen mich Fragen, die das Geschehen bei mir aufgeworfen hat. Wann ist Leben lebenswert? Oder nicht mehr lebenswert? Wer entscheidet, ob ein Leben lebenswert ist?


    Fazit:

    Unbedingt lesenswert!


    5ratten

    Ihr Lieben, ich fahre gleich bis Sonntag mit dem Wohnmobil in die Pampa. Dort ist erfahrungsgemäß die Internetverbindung bescheiden bis nicht vorhanden. Also nicht wundern, wenn ich in der Versenkung verschwinde. Meine Rezension schaffe ich wahrscheinlich auch erst übernächstes Wochenende.

    Ich war / bin begeistert von dem Buch, bevor ich die Rezension schreibe, möchte ich es erst einmal „sacken lassen“. :)



    Ich melde mich auch schon an zu dieser Leserunde! Ich muss nicht mal überlegen, ob mich das Thema interessiert: die Leserunden mit Dir sind einfach genial, Melanie!


    Momentan hast Du wirklich viel um die Ohren - pass gut auf Dich auf!

    Deiner Mutter und Dir wünsche ich jedenfalls gute Momente und vor allem einen guten Abschied!

    Alles Liebe!

    Vielen Dank! Die Leserunden mit euch sind auch für mich einfach genial. Ich finde es toll, wie sich hier jedesmal so eine tiefsinnige, interessante Diskussion entwickelt.

    Ich bin auf jeden Fall auch dabei! Leserunden mit dir, liebe Melanie, sind einfach nur genial! Dein Hintergrundwissen, das du uns weitergibst, ist einfach phänomenal. Ich freue mich sehr auf September. <3

    Zitat von Kessi69

    Als Frederike Dr. Fliedtner sein Geheimnis entlockt hat, da dachte was für eine gute Psychologin/ Psycharterin sie doch sein würde. Da war ja noch nicht klar, dass sie sich durch die traurigen Umstände dazu entschließt weiter zu studieren.

    Sie hätte doch auch weiter studieren können, wenn Bernhard noch leben würde. Er ist doch auf Gut Mohlenberg gut aufgehoben, Friederike hätte nicht rund um die Uhr auf ihn aufpassen müssen. Er wäre vielleicht sogar stolz auf sie gewesen.

    Aber erst schreibe ich noch die Vorgeschichte zu Fritz' Mutter (Fritz Ellerweg aus "Die Stimmlosen" - hatten wir ja bei der letzten Leserunde schon mal drüber gesprochen). Ich bin nur leider z.Zt. wegen meiner Mutter so belastet, dass ich zu nix komme, aber ein Vertragsangebot gibt es schon. Ich hoffe mal, meine Lektorin ist einverstanden, wenn ich den Abgabetermin erst ins nächste Jahr lege, weil ich im Moment so ausgelutscht bin. Vollzeit-Job als Ärztin, gesundheitlich angeschlagen und dann auch noch eine Mutter, die im Hospiz seit Monaten auf den Tod wartet, dann noch die spätere Wohnungsauflösung ... davor graut mir echt.

    Liebe Melanie, ich wünsche dir von Herzen viel Kraft für alles, was gerade so anliegt und was die nähere Zukunft bringt! Mute dir nicht zu viel zu! Leichter gesagt als getan, ich weiß!

    Ich freue mich auf die nächste Leserunde. <3

    Zitat von Melanie Metzenthin

    Es wäre natürlich tatsächlich eine spannende Frage gewesen, wie die Geschichte zwischen den beiden weiter gegangen wäre, wenn er überlebt hätte und dann Vater geworden wäre. Er wäre sehr liebevoll gewesen, und für ein Vorschulkind sicherlich der beste Vater, aber spannend wäre es, wie es geworden wäre, wenn das Kind selbst erkennt, dass sein Vater anders als andere Väter ist.

    Es könnte auch sein, dass es für das Kind schwer geworden wäre, einen Vater zu haben, der anders ist. Kinder können grausam sein und ein Vater, der geistig auf dem Niveau eines Kindes ist, bietet viel Raum für Mobbing.

    Zitat von ysa

    Aber nicht nur Bernhard war das Opfer von Dr. Weiß, auch Viktor wurde von ihm manipuliert. Aber hier wurde dieses System der Manipulation, die vielen kleinen Schlüsselreize, wirklich gut und verständlich erklärt! Danke Melanie Metzenthin !

    Diese Szene hat mich auch fasziniert! Wie Dr. Weiß in kleinen Stichen immer mehr Schlüsselreize „gesät“ hat. Toll erklärt! Und es hat funktioniert, Viktor hätte Juliane umgebracht, wenn Bernhard es nicht verhindert hätte.

    Zitat von ysa

    Dr. Weiß überlebt mit schweren Hirnverletzungen. Seine Intelligenz ist somit Vergangenheit. Er bleibt am Leben - als Pflegefall ohne Sprache und mit eingeschränkter Motorik. Hier hast Du Dir eine schicksalshaft gerechte Strafe für ihn einfallen lassen, liebe Melanie!

    Zitat von Melanie Metzenthin

    Er war schon von seiner Persönlichkeit her unempathisch, der klassische Psychopath, dem es schwer fällt, mit anderen mitzufühlen. Es war eine ungesunde Mischung aus Machthunger, Ehrgeiz und Psychopathie - wäre er nicht am Schluss von Wotan zum Hirni getreten worden, hätte er 20 Jahre später ganz tolle Karrierechancen als KZ-Arzt gehabt.

    Durch Dr. Weiß‘ Verletzung ist der Menschheit einiges erspart geblieben. Es ist zwar hart, das so zu sagen, aber es verschafft mir Genugtuung, dass Dr. Weiß jetzt so geworden ist wie seine „Sujekte“ - und schlimmer!

    Mit meiner anfänglichen Einschätzung von Dr. Weiß lag ich gar nicht so falsch. Dieser Mann ist einfach nur :cursing::cursing:<X<X

    Als ich sein Tagebuch gelesen habe, wie er über das „Subjekt“ Bernhard schreibt, da kam mir echt die Galle hoch. Wie kann man als normal intelligenter Mensch derart gefühllos sein? Einfach unfassbar.

    Sein Plan ist nicht ganz aufgegangen, Bernhard hat nicht getötet, zumindest nicht vorsätzlich.


    Dass Victor sterben musste, ist irgendwie auch tragisch. Jeder Mensch hat es verdient zu leben, sei er auch noch so böse. Für Juliane erleichtert es natürlich das Leben. Sie hat eine Zukunft als Mitarbeiterin auf Gut Mohlenberg, das ist ein tolles happy end für sie.


    Friederikes Vater wäre zurecht sehr enttäuscht, dass seine Tochter sich so spät an ihn gewandt (oder gewendet?) hat. Ich kann beide Seiten verstehen. Friederike hat mir in dem Moment richtig leid getan! Sie hat es gut gemeint, hätte ihren Vater aber besser eingeweiht, damit wäre vielleicht einiges besser gelaufen. Aber - hätte, hätte, Fahrradkette.


    Und dann Bernhard!!!!!! Das hat mich zum Weinen gebracht. So ein liebenswerter Mann, Riekes große Liebe und werdender Vater. Das Leben ist nicht fair.

    Friederike schaut zum Glück nach vorne und möchte ihr Studium beenden.


    Durch Dr. Fliedtner erfahren wir auch, was in der Charité vorgefallen ist. Hätte das Friederikes Vater vorher gewusst, wäre er bei dem Mord an Trudi bestimmt hellhörig geworden.


    Interessant auch die damalige Meinung über Homosexualität. Wenn man damals erzählt hätte, dass heute gleichgeschlechtliche Paare heiraten und es tatsächlich ein drittes Geschlecht gibt, hätte man uns gleich auf Gut Mohlenberg abgeliefert. 8o


    Jetzt lese ich mal eure Kommentare und gebe meinen Senf dazu.

    Zitat von odenwaldcollies

    Kann es sein, dass Dr. Weiß der Drahtzieher hinter den beiden Morden ist? Dass er einen Patienten von Gut Mohlenberg dazu gebracht hat, Trudi und Alfons umzubringen? Und könnte es sein, dass er sich dafür ausgerechnet Bernhard ausgesucht hat? =O


    Je länger dieser Abschnitt ging und je mehr wir aus Wolfgangs und Bernhards Vergangenheit während ihrer Zeit im Krieg erfahren haben, wurde ich immer unruhiger. Ich hoffe sehr, dass meine o.g. Vermutung nicht zutrifft. Das wäre so was von perfide, wenn Dr. Weiß ausgerechnet Bernhard dazu missbrauchen würde, um seine Theorie bzw. Abhandlung über die Pathologie des Bösen zu beweisen. Als eine Art Rache, weil dieser oftmals humorvoll auf seine Äußerungen reagiert hat? Dabei war Bernhard derjenige, der Weiß nicht misstraut hat, im Gegensatz zu Wolfgang.

    Ich befürchte langsam auch das Schlimmste. Dr. Weiß ist besessen von der Idee, einen Menschen so zu manipulieren, dass er tötet. Und ich kann mir leider auch vorstellen, dass er sich Bernhard als Versuchsobjekt ausgesucht hat. Aber würde Bernhard wirklich jemanden töten? Ich habe Angst davor, den letzten Abschnitt zu lesen.

    Zitat von Melanie Metzenthin

    Was ich noch für eine Frage an euch habe - wer ist euch eigentlich 1917 sympathischer? Wolfgang oder Bernhard? Mit wem würdet ihr lieber ein Bier trinken gehen?

    Ich kann mich auch nicht entscheiden. Bernhard ist ein lustiger Typ, hat Humor. Vielleicht ist er manchmal ein bisschen zu flapsig. Wolfgang ist etwas ernster, aber Humor hat er auch. Ich nehme beide.... :P

    Was mich noch interessieren würde - wie seht ihr Bernhard in diesem 3. Abschnitt in seiner gegenwärtigen Verfassung? Mehr kindlich oder doch schon wieder als erwachsenen Mann?

    Ich finde seit Walter da ist, mehr als Erwachsener. Er hat Fortschritte gemacht. Auch wenn es nie wieder so wird wie es war, ist es doch schon viel mehr als Frederike sich je erhofft hat.

    So sehe ich das auch. Er macht eindeutig Fortschritte. Hoffentlich geht das noch ein bisschen so weiter! Körperlich ist er ja eindeutig ein Erwachsener, vielleicht kann sich der Geist noch ein bisschen anpassen. Das würde mich sehr freuen für Friederike.

    Warum hat man Wolfgang gesagt, Bernhard sei tot?? Wolfgang hat also seine schweren Verbrennungen erlitten, weil er Bernhard gerettet hat. Wusste er, dass Bernhard noch lebt, als er nach Mohlenberg gekommen ist?

    Bernhard war so schwer verletzt, dass niemand mit seinem Überleben rechnete. Wolfgang wurde ja recht schnell in ein entferntes Lazarett verlegt, dass auf Augenverletzungen spezialisiert war, und die Schwestern, die er ständig fragte, was mit Bernhard wäre, wussten das vermutlich auch nicht. Möglicherweise war es wie die stille Post - oder irgendwer wollte ihn nicht damit belasten, an einen schwer behinderten Freund denken zu müssen, also wurde der lieber gleich für tot erklärt, zumal man zu dem Zeitpunkt noch dachte, der stirbt sowieso in den nächsten Tagen.

    Ok., da habe ich wieder mal zu viel hineininterpretiert. :D

    Damit meinte Bernhard übrigens keine geistig behinderten Menschen, sondern nur nervige Zeitgenossen, über die man auch heute noch sagt, wenn Dummheit weh täte, würde die ganze Welt schreien. Dazu passt dann später auch noch sein humorvoller Einwand mit den Teufelspakten in den alten Sagen und Legenden - auf die sich, wenn man diese Geschichten liest, ja keiner bei klarem Verstand einlassen würde.

    Das habe ich auch so) verstanden. Trotzdem hat es wehgetan, ihn so reden zu hören (bzw. lesen ;)

    Als ich diese Rückblende geschrieben habe, habe ich mich wiederholt gefragt, was der damalige Bernhard wohl über das gedacht hätte, was aus ihm wurde - hätte er gesagt, das ist noch lebenswert oder hätte er gesagt, der Tod wäre besser? Was meint ihr?

    Schwer zu sagen. Er zieht das Gespräch mit Dr. Weiß und Wolfgang eher ins Lächerliche. Aber wie ich ihn einschätze, würde er geistig behinderte oder psychisch kranke Menschen nicht als wertlos bezeichnen. Bei seiner Frau kommt es ihm mehr auf den Charakter und das Wesen an als auf Äußerlichkeiten. Daraus kann man schließen, dass er nicht oberflächlich ist. Der Charakter eines Menschen ist ja immer noch vorhanden, auch wenn der Körper oder die Seele krank ist.

    Zitat von Kessi69

    Hat Dr. Weiß schon vorher das Gespräch belauscht und wusste, dass die beiden am anderen Morgen am Waffenlager sein würden. Hat er Ludwig Breuer manipuliert und für seine Zwecke genutzt?

    Das könnte natürlich gut sein. Es wäre eine Chance gewesen, Wolfgang und Bernhard aus dem Weg zu räumen, damit sie keine unangenehmen Fragen mehr stellen.

    Es war schön, Bernhard kennenzulernen, als er noch nicht verletzt war. Natürlich wäre es NOCH schöner gewesen, eine erfreuliche Geschichte zu lesen! Es ist ja wirklich tragisch, was da vorgefallen ist. Dr. Weiß kennt definitiv sowohl Bernhard als auch Wolfgang-Walter. Es muss noch mehr hinter der Geschichte von damals stecken, als Melanie uns bisher verraten hat.

    Einen richtigen Stich hat es mir gegeben, als Bernhard in seiner humorvollen Art über genau die Menschen herzieht, zu denen er kurze Zeit später gehören wird.

    Zitat von S. 187 EBook

    Du meinst also, all diese Dummköpfe, die man so im Laufe seines Lebens trifft, wären dann nur seelenlose Gesellen?.......

    Warum hat man Wolfgang gesagt, Bernhard sei tot?? Wolfgang hat also seine schweren Verbrennungen erlitten, weil er Bernhard gerettet hat. Wusste er, dass Bernhard noch lebt, als er nach Mohlenberg gekommen ist?


    Meine Theorie zu den Morden:

    Dr. Weiß wollte herausfinden, inwieweit er „schwachsinnige, wertlose“ Menschen manipulieren kann. Er hatte Erfolg und jemanden dazu gebracht, Trudi und später Alfons zu ermorden. Bernhard hat den Mord an Trudi beobachtet, er durfte ja seit neuestem ins Gelände ausreiten (passt das zeitlich zusammen??). Das würde erklären, warum er immer wieder betont, dass er Trudi nicht helfen konnte.

    Worst case wäre, dass Dr. Weiß Bernhard zum Mörder gemacht hat, um ihn so aus dem Weg zu räumen und an Friederike zu kommen. Aber das will ich mir lieber nicht vorstellen. =O


    Juliane wurde von ihrem Bruder missbraucht. Der eigentlich Schuldige ist aber ihr Vater. Kein Wunder, dass sie Angst davor hat, zurück nach Hause geschickt zu werden. Wer würde ihr glauben, was sie gesehen und erlebt hat?

    Beeindruckend, dass Juliane nicht bei einem studierten Arzt redet, sondern bei Friederike. Sie ist wirklich eine tolle Frau und würde eine gute Psychiaterin abgeben. Ich hoffe für sie, dass sie ihr Studium noch beenden kann.