Beiträge von Tonlos

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!


    Markus Heitz hat es geschafft, aus dieser Passage ein regelrechtes Wechselbad der Gefühle zu machen.


    Das trifft es recht gut. Man ist hin- und hergerissen. Aber dass Kasul wirklich überlebt, hatte ich nicht erwartet. Leider!




    Welche Rolle spielen die Angitila? Was wir für brave, gehorsam-dumme Riesenwarane gehalten haben, sind intelligente Wesen, die ihre eigenen Vorstellungen und Pläne haben, und damit ab sofort eine tragende Rolle in der Handlung spielen werden. Gelungene Überraschung vom Meister Mahet!


    Überraschung ja, ob sie für mich persönlich gelungen ist, muss sich noch herausstellen. Intelligente Riesen-Warane, die sich jahrelang still gehalten haben, um einen geheimen Plan zu verfolgen…Ich weiß noch nicht so recht… :zwinker:



    Der Skelettkrieger ist ein weiteres Horror-Element und wir haben nun einen Vorstellung, wie die Familie Liothans letztendlich ausgelöscht wurde.


    Ich hoffe nicht, dass das Buch zu sehr in Richtung Horror abdriftet. So wie es bisher war, ist es ein erträgliches Maß und für mich völlig in Ordnung. Sollte es aber noch ekliger und grausamer werden, fände ich das nicht so gut. Wie gehts euch mit der Grausamkeit?



    Was mich noch beschäftigt: was treibt Durus eigentlich an? Gegenüber Rolan erwähnt er, dass er eigentlich nur in Ruhe gelassen werden will, aber nun zum Handeln gezwungen wird. Aber wohin geht sein Handeln? Das ist mir alles noch schleierhaft, aber wir werden bestimmt sehen...auch warum am Ende plötzlich alle in Ohnmacht fallen.


    Ich habe ihm erstmal abgenommen, dass er seine Ruhe haben möchte und somit alle Verbindungen, die zu Liothan führen, kappen muss. Ob hinter seinem Handeln noch etwas Größeres steckt, ist wirklich schwer zu sagen. Denkst du Liothan hat seinen Plan gestört?


    Warum alle in Ohnmacht fallen? Ich dachte, da Otros entkommen möchte.



    Vor der Fortsetzung dieser Szene graut es mir wirklich... Vielleicht könnte ja Liothan zufällig dort lang kommen und sie rausholen? Hihi, ein frommer Wunsch von mir.


    Ja, sehr fromm. :breitgrins: Da wäre Liothan wieder recht… :zwinker: Ich denke, dass sie sich hier alleine raushelfen muss bzw. Hilfe von jemand anderem bekommen wird…solange sie „nur“ auf Leichen fällt und nicht dem „Ding“ begegnet, dass darin wohnt, ginge es ja noch.



    Mit Gatikma wird eine weitere Figur eingeführt, die ich spannend finde. Sie bringt auch eine Portion Erotik mit ins Spiel und ich bin gespannt, ob sich da nicht noch etwas zwischen ihr und Liothan entwickelt, zumal sich heraus stellt, dass sie zu einer Einbrecherbande gehört. So richtig hab ich das nicht verstanden, ob sie nun trotzdem die Nichte von Eakina ist oder ob sie sich ebenfalls nur als eine andere ausgibt, die sie wirklich ist. Hey, Liothan macht bei der ganzen Sache gar keine schlechte Figur, finde ich. Er hat die Situation ganz gut im Griff, obwohl er alleine gegen eine ganze Truppe steht. Ich tippe mal, er tut sich mit der Bande zusammen - gleich und gleich gesellt sich gern.


    Ja, Gatimka gefällt mir auch. Sie scheint nicht nur hübsch, sondern auch intelligent zu sein. Sie kann für Liothan eine schlimme Feindin oder ein nützliche Verbündete sein. Dass Sie Eakinas Nichte ist, schließe ich mal aus :) Dass Liothan das ganz gut händelt, finde ich auch. :zwinker:



    Also, ein ereignisreicher Abschnitt mit vielen überraschenden und erschreckenden Entwicklungen, der bei mir einen zunehmenden Lesesog erzeugt und mich wieder zum reader greifen lässt, um alles mögliche herauszufinden und meine vielen drängenden Fragen zu beantworten.


    So ein richtiger Sog ist bei mir noch nicht entstanden. Mir gefällt recht gut, was ich lese. Nur langsam hätte ich sehr gerne ein paar Fragen geklärt, anstatt dass neue hinzu kommen. :)

    Als sich die Erzählperspektive auf Kasul (der arme Kerl) veränderte, wusste ich sofort, dass ihm etwas Schlimmes passieren wird. Das war für mich dann doch etwas Vorhersehbar. Allerdings wie es passiert, war überraschend und auch irgendwie verstörend. Die Agitila-Echsen verstehen die Menschen und haben einen Plan.
    Hm, das war mir dann ein kleines bißchen too much. Auch würde ich allen, die sich anfangs als Fans der Tiere geäußert haben, nochmal raten ihre Meinung zu überdenken, ob so ein Tierchen wirklich Sinn macht. :breitgrins:
    Dass die Wüstenvölker etwas planen, dass wissen wir ja. So ist die Zeltstadt auch nur die Bestätigung aller Gerüchte, die wir bisher schon vernommen haben. Spätestens wenn der Sturm anbricht, werden diese wohl aktiv werden und vermutlich die Stadt angreifen.


    Da Durus auf der Suche nach dem Splitter der Waffe ist, die beim Mord an Liothans Kindern verwendetet wurde, muss er jetzt auch noch Rolan töten, der als einziger Wissender übrig ist. Dass die Skorpionrüstung durch Magie dabei hilft, hatte ich jetzt nicht gerade erwartet, aber Durus kann man inzwischen fast alles zutrauen. Ihm scheinen wenig Grenzen gesetzt zu sein.
    Ich frage mich langsam wer ihn aufhalten soll, da er inzwischen für mich etwas übermächtig erscheint und kein nennenswerter Gegner in Aussicht ist. Oder doch?


    Der Cliffhanger, was Liothan in Eakinas Geheimversteck entdeckt, ist auch gelüftet. Sie hat ihre 4 Vorgängerherzen „archiviert“ und die schlagen alle noch. Das war mir dann doch etwas unklar. Was meint ihr dazu, was es mit ihnen auf sich hat?


    Mit Gatimka kommt auch etwas Erotik in die Szenerie, die aber unsanft durch einen Kampf zwischen ihr und Liothan unterbrochen wird. :breitgrins: Sie hat ihm die Nummer mit Eakina nicht abgenommen. Wen wundert´s? :zwinker:
    Dass dann auch noch der Rest ihrer Bande eintrifft, lässt die Situation für Liothan etwas brenzlig werden. Mal sehen, ob seine Erpressung Früchte trägt und er da wieder unbeschadet rauskommt.


    Tomeija wurde von der Schutzgelderpresserin zur Türsteherin „befördert“. Ich muss sagen Chucus ist mir sympathisch. Er scheint ihre wahren Talente erkannt zu haben. :breitgrins:
    Während ihrer Tätigkeit trifft sie auf die Frau, der die Stimme gehört, die ihr bei der Driochor-Statue etwas über seine Herkunft erzählt hat. Ganz nebenbei bemerkt kann diese Frau Magnetfelder erzeugen und beeinflussen. Quasi der Magneto von Wedora :zwinker: Ich bin gespannt, was sie Tomeija noch erzählen kann.
    Erstmal wird sie durch einen Iphium-Süchtigen vor dem Theater abgelenkt, der seinen Tod durch innerliches Verbrennen findet…wie grausam. Ich muss sagen, der Name Iphium stört mich etwas. Ich kann es aber nicht benennen, warum genau. Vielleicht weil ich es irgendwie mit Morphium in Verbindung bringe.
    Und die Dealerin ist die altbekannte und zwielichtige Sebiana, mit der sie eh noch eine Rechnung offen hat. Bedauerlicherweise wird sie durch ihren maskierten Lieferanten getötet, bevor sie auspacken kann. Diesen wiederum muss Tomeija aus Notwehr bzw. durch den Fluch des Schwerts töten um nicht selbst getötet zu werden.
    Immerhin findet sie heraus, dass ein Magier damit zu tun hat und wo die neue Ware eintreffen wird. Allerdings ist fraglich, ob sie dieses Wissen noch einsetzen kann, denn sie segelt erstmal über die Brüstung in den Verwesungsturm.


    Ich muss zugeben, dass es in diesem Abschnitt Einiges gibt, dass mich nicht so ganz glücklich macht.
    Für mich ist nicht so ganz nachvollziehbar, warum eine Gruppe Verbrecher den Leichnam ihres Freundes abholt, um sich genau dadurch zu verraten? Ich meine, welche Verbrecher, die im Geheimen agieren würden sich so offensichtlich selbst verraten?
    Auch wenn erwähnt wird, dass der Körper oder die Seele den Göttern übergeben werden soll, will mir das nicht so ganz in den Kopf. Noch dazu, wird die Leiche eh nur in einen Haufen aus Gebeinen geschmissen.


    Eins noch. Die kursiv geschriebenen Gedanken stören mich inzwischen auch mehr, als dass ich sie gut finde. Wie geht es euch damit?


    Zu guter Letzt erfolgt der erwartete Besuch von Durus bei Graf Helmar. Natürlich schafft er es, den Splitter an sich zu bringen und es so aussehen zu lassen, als würde er nur helfen wollen. Clever ist er ja. Und es hat auch niemand Grund ihm zu misstrauen.


    Was mich überrascht hat ist, dass Otros, der Witgo des Grafen in Aktion tritt. Ein Charakter, der bisher nur in einem Nebensatz erwähnt wurde. Er überwältigt seine Wachen. Warum ist noch unklar.
    Ich hoffe sehr, dass er sich gegen Durus stellt, aber vorerst habe ich da wenig Hoffnung. Zumindest könnte ich jetzt keinen Grund erkennen, warum er das tun sollte. Ich hoffe sehr, dass sich hier etwas Interessantes entwickelt und bin gespannt.


    Der dritte Strang in Walfor ist zwar vorhanden, aber geht fast ein bisschen unter, und mir tut es ein bisschen leid, dass er so unterrepräsentiert ist. Denn, dass jetzt plötzlich Liothans komplette Familie ausgelöscht ist, finde ich doch eine recht wichtige Entwicklung; und dass die Sache nur so beiläufig erwähnt wird, weil Rolan den Grafen unterrichtet, ist mir etwas zu wenig. Bewusst so gemacht oder wurde hier gekürzt?


    Ich war anfangs überrascht, dass es überhaupt einen Erzählstrang in Walfor gibt, deshalb kann ich auch nicht behaupten, dass er mir zu kurz gekommen wäre, oder dass er mir gekürzt erscheinen würde. In meinen Augen gibt es eigentlich auch gar nicht so viel mehr zu erzählen. Worauf hätte deiner Meinung nach noch besser eingegangen werden sollen?



    Aber mal zu den Geschehnissen in Wedora, das entwickelt sich ja sehr spannend und verzwickt. Tomeija landet in einer Art Freudenhaus (oder interpretiere ich da was falsch?)


    Ich hätte es erst als Harem identifiziert, wegen Chucus dem Eunuchen. Aber natürlich könnte es genauso gut ein Freudenhaus sein. :zwinker:



    Leider wissen wir immer noch nicht, was es mit Tomeijas Nacken auf sich hat, aber wenigstens wird es nicht mehr ständig erwähnt. Und mit Driochos Statue kommt nochmal eine Portion dunkle Mystik ins Spiel, dieser Zug gefällt mir sehr gut. Ich bin gespannt, was genau die Verbindung zwischen Tomeija und Driochos ist, denn dass es eine gibt, ist nach dieser Szene unbestritten, oder was denkt ihr?


    Ja, es gibt eine, da stimme ich dir zu. Aber wodurch sie ausgelöst oder hergestellt wurde, ist mir nicht ganz klar.



    Stimmt! Mir fällt da spontan Locke Lamora ein, dem ist das auch schon passiert. :zwinker:


    Daran musste ich auch sofort denken…allerdings war hier das Gift definitiv echt und das Gegengift musste nicht jeden Tag verabreicht werden. :)



    Das kann ich mir gut vorstellen. Im übrigen trägt sie ja auch das Amulett - vielleicht liegt es daran, dass Driochos so auf sie reagiert.


    Das hatte ich jetzt eher verdrängt, da es gar nicht bzw. nur so am Rande erwähnt wird. Irgendwie habe ich so das Gefühl, dass die Statue auf Tomeija reagiert und nicht auf das Amulett, aber ich kann mich da auch täuschen.



    Ein anderer Gedanke zu Eakina: Sie lebt genauso abgeschottet wie Dûrus. Auch er wollte keine Menschen in seinem Hauptgebäude und lebte dort alleine. Eakina hat auch überall kleine Verstecke, und wer weiß, was Liothan gefunden hat. Vielleicht ist sie eine Witga und könnte Tomeija und Liothan nach Hause schicken?


    Das hätte ich jetzt eher für unwahrscheinlich gefunden. Dann würde die ja an jeder Ecke lauern. Ich denke auch, dass sie Tomeija auch nicht so einfach entkommen hätte lassen und es evtl. auch angedeutet worden wäre.



    Ich hätte es eher unrealistisch gefunden, wenn die beiden jetzt schon wieder aufeinander getroffen wären. Sie sind in völlig verschiedenen Vierteln in einer riesigen, ihnen unbekannten Stadt unterwegs. Ich hoffe nur, dass sie sich nicht zufällig auf dem Markt beim Äpfelkaufen über den Weg laufen :rollen:


    Naja, Tomeija hatte ja das Gefängnis als Ausgangspunkt und letzten Aufenthaltsort von Liothan. Hier wäre ein Aufeinandertreffen durchaus im Bereich des Möglichen gewesen. Jetzt, da er nicht mehr dort ist, ist es wirklich unwahrscheinlich, dass sie sich so einfach begegnen.



    Naja, Dûrus hätte auch tot sein müssen. Ich bin ehrlich gesagt noch nicht überzeugt davon, dass sie "für immer" tot ist...


    Ich schon. Für mich gab es daran keinerlei Zweifel. Noch dazu, da sich für Liothan und für Markus Heitz viele Möglichkeiten bieten, wie es weitergeht.


    Das hoffe ich auch. Oder ihr begegnet anderswo noch eine Statue. Ich könnte mir halt vorstellen, dass Driochor direkt etwas mit dem ihr auferlegten Fluch zu tun haben könnte.


    Hm, das ist ein interessanter Gedanke, den ich noch nicht hatte. Für mich war der Fluch etwas, dass in Walfor passiert ist und eigentlich nichts mit Wedora zu tun hatte.
    Aber da es anscheinend mächtige Zauberer gibt, die zwischen den Ländern reisen können, wäre es nicht ausgeschlossen, dass der Witgo, der sie mit einem Fluch belegt hat, auch etwas mit Wedora zu tun hatte oder mit Driochor. :breitgrins:


    Ich frage mich ja, ob wir ihm noch öfter begegnen werden. War eigentlich klar, ob er aus diesem Kerker eigentlich jemals wieder herauskommen wird? Wenn ihm etwas nachgewiesen werden kann, dann wohl nur zur Hinrichtung, oder?
    Interessant ist er auf jeden Fall, das kann auch ich nicht abstreiten. Dennoch, er ist unheimlich. Ob er vielleicht auch irgendwelche magischen Fähigkeiten hat?


    Ja, er war sehr zuversichtlich, dass er bald rauskommen würde. :breitgrins: Ihm konnte der Kannibalismus auch nicht nachgewiesen werden. Es wäre erstaunlich, wenn wir von ihm nichts mehr hören würden.
    Seine magischen Fähigkeiten hat er im Kerker schon unter Beweis gestellt. Zum Beispiel seine Aura, da es kühler wird, wenn man sich ihm nähert. Auch denke ich, dass die Dunkelheit auch mehr sein Werk ist.
    Außerdem erkannte er den Spion auf anhieb...Für mich wären das eindeutige Hinweise, dass er einige magische Fähigkeiten hat.



    Ich hatte eine lange Phase, da habe ich nur Jugendbücher gelesen. Von der Biss-Reihe bis hin zu Panem. Aber in letzter Zeit brauchte ich auch mal wieder etwas anderes. Bei mir ist es auch gleich immer so extrem, dass ich dann einem Genre für einige Zeit "verfalle".
    Ich hatte mich mal an "Die Orks" von Hardebusch (?) versucht, aber habe es dann doch wieder abgebrochen, dabei war es eigentlich nicht schlecht. Ich glaube es war aber einfach nicht der richtige Zeitpunkt. Aber bis jetzt kann ich nur wiederholen, dass ich mir Von Markus Heitz definitiv die weiteren Bücher noch ansehen und vielleicht sogar lesen werde. ;)


    Das kann ich gut nachvollziehen, dass man einige Zeit bei einem Genre bleibt und es dann aber irgendwann nicht mehr sehen kann und etwas anderes her muss. Bei mir sind das dann Thriller oder Krimis.


    (Btw: Bei den Orks gibt es viele Autoren. Der bekannteste ist Stan Nicholls...die deutsche Variante davon Michael Peinkofer. Von Christoph Hardebusch sind die Trolle.)


    Vielleicht ist einfach zuviel Fantasy auf dem Markt, als dass man wirklich noch alles lesen kann. Und ehrlich gesagt lese ich zwar sehr gerne die doch eher mainstreamig wirkenden "Völker"-Bücher, aber es muss auch noch Zeit für anderes, eher nischenmäßiges sein.


    Viel ist es auf jeden Fall und man muss sich sehr gut überlegen, in welches Werk man seine Zeit investiert. Meine Wunschliste wird immer länger und mir fällt es manchmal wirklich schwer zu entscheiden, was als nächstes kommt.
    Immer diese Luxus-Probleme.... :breitgrins:



    Das ist mir auch aufgefallen und erzeugt irgendwie ein surreales Lesegefühl, mir gefällt das. Ich hoffe, es bleibt so und wir haben nicht am Ende wieder das übliche Mittelalter-Setting (vor kurzem ging es mir nämlich so mit einem Buch, dass sehr innovativ angefangen hat, das Niveau aber nicht halten konnte und dann vom Setting her sehr beliebig wurde).


    Das empfinde ich ebenso. Das "Konzept" Wedora ist relativ gut inszeniert. Es gibt viel Bekanntes für den erfahrenen Leser, aber auch doch viele Neuheiten, was es sehr interessant macht. Was das betrifft finde Markus Heitz sehr innovativ.


    Dass sie nicht sympathisch ist, macht mir eigentlich nichts aus; mir gefällt sogar diese Geradlinigkeit und Rechtschaffenheit, die über ihre persönlichen Befindlichkeiten (und auch Freundschaften) hinaus geht.


    Hm, das verstehe ich. Es schafft ja auch einiges an Konfliktpotential. Mir fällt es nur schwer Charaktere zu mögen, die zu sehr an ihren Prinzipien hängen. Aber vielleicht gibt sie diese im Laufe ihrer Zeit in Wedora noch auf. Vielleicht muss sie sie auch aufgeben und wird zu Handlungen gezwungen, die ihr vorher widerstrebt hätten.



    Um das Ganze abzuschließen, die Charaktere sind schon jetzt so vielschichtig, dass man ihnen eigentlich nicht gerecht wird, wenn man sie in die Schubladen Clever und Dumpfbacke steckt. Und ich erhoffe mir durchaus eine Entwicklung auf beiden Seiten, also mal sehen wer uns dann am Ende am besten gefällt. Vorausgesetzt sie überleben überhaupt bis zum Schluss.... :teufel::breitgrins:


    Das stimmt schon. Ich persönlich ertappe mich und ab und zu auch andere dabei, Buchcharaktere schnell einzuordnen nach dem Motto: "Kenn ich schon. - Bamm, hier rein."
    Vielleicht ist das etwas unfair. Denn auch wenn man Manches in ähnlicher Form schon gelesen hat, ist jede Geschichte für sich ja trotzdem neu. Gelegentlich wird man ja auch überrascht. :breitgrins:
    Und wie du sagst, am Ende wird abgerechnet, wer besser gefällt. Momentan ist das eben noch Liothan...aber eben um Längen. :zwinker:


    Davor, dass einer der beiden sterben könnte, habe ich im Moment wenig Angst. Aber wissen tut man´s natürlich nie. :breitgrins:

    Mal gucken. Ich habe ewig nicht mehr gezeichnet, ich muss da erstmal wieder reinkommen ;) Es sind auch eher die ruhigen Szenen, z.B. als der Dino-Waran auf der Düne steht oder Tomeija auf dem Dach, als sie den Leichenkarren sieht.


    Jaaa, ich habe immer einen Bogen um Heitz gemacht, weil er mir zu sehr gehypet wurde...


    Das Zeichnen verlernt man nicht. Ich wäre sehr gespannt. Aber wie du magst. :smile:


    Gehypt? Dann habe ich etwas verpasst. Ich bin auf Markus Heitz gekommen, weil mir jemand den ersten Zwergen-Band empfohlen hat. Da war der aber schon ein paar Jahre draußen. Und da er mir gefiel bin ich aufmerksam geblieben. Aber ich muss zugeben, dass ich viele Bücher auch ignoriert habe, da mir die Art der Handlung nicht zusagte.


    D.h. je mehr etwas angepriesen wird, umso weniger willst du es? :zwinker:

    Nach ihrer Gefangennahme durch die Stadtwache, erwacht Tomeija nicht wie erwartet im Gefängnis, sondern in feinen Gemächern bei Chucus. War ja klar, dass sie wieder Glück hat. :zwinker:
    Da sie nackt erwacht, kennt nun auch derjenige der sie entkleidet hat, ihr Geheimnis und zwar Sabiana. Diese versucht sie später auch noch zu erpressen. Aber die Scigerefa weiß sich natürlich zu wehren…


    Fortan muss sie sterben, wenn sie nicht angeblich jeden Tag ein Gegengift bekommt. Das scheint ein wirklich alter Trick zu sein. Das habe ich jetzt schon des Öfteren gelesen, um nicht ganz freiwillige Dienste einzufordern.
    Aber vielleicht stimmt es ja auch nicht.
    Tomeija macht ihren Job als „Schutzgelderpresserin“ ja ganz gut. :breitgrins: Ich finde, das passt auch besser zu ihr, als die Gesetzeshüterin in der heimatlichen Baronie Walfor.


    Apropo Walfor. Hier stellt sich leider heraus, dass Liothans ganze Familie bei einem „Brand“ ums Leben kam. D.h. dass nach seiner armen Ehefrau auch seine Kinder von Durus umgebracht wurden. Das ist ehrlich gesagt nicht so ganz nach meinem Geschmack.
    Auch wenn Liothan nichts davon weiß, hätte ich mir als Leser gewünscht, dass er zumindest zu einem Teil seiner Familie zurückkehren kann. So ist wirklich alles dahin. Das hat mich traurig und wütend gemacht. Nur Rolan ist noch übrig, der vom Grafen Gerechtigkeit fordert. Aber mal ehrlich. Der unternimmt bestimmt nichts. :sauer:


    Langsam kommen wir Tomeijas Geheimnis auf die Spur. Zumindest ist zum Teil geklärt, warum sie Handschuhe trägt. Ihre Hände entladen sich an dem Abbild des Driochor, das sich sogar zu bewegen scheint.
    Die Beschreibung davon hat mich irgendwie fasziniert. Aber was genau das Ganze soll ist immer noch nicht ganz raus. Vielleicht besucht sie die Statue noch einmal und es passiert mehr.


    Nicht nur, dass Liothan keine Familie mehr hat, schlittert er von einem Desaster ins Nächste. Er wird als Sklave verkauft, um seine restliche Schuld zu begleichen. Erstaunlicherweise an Eakina…was für ein Zufall. :breitgrins:
    Zu seinem Glück stirbt sie und er findet heraus, dass sie vermutlich viel Dreck am Stecken hat. Zumindest lassen die geheimen Fächer mit Dokumenten über Wachablösungen und ähnliches Liothan zu dem Schluss kommen, dass sie kriminell ist. Vielleicht ist sie ja auch der Daremo!? ;)
    Dass er sich jetzt für sie ausgeben möchte, fand ich im ersten Moment etwas weit hergeholt. Auch mit weiten Gewändern kann ich mir das nicht so richtig vorstellen. Er muss schon sehr drahtig sein, um eine gebeugte Alte zu imitieren, die schon 5 Herzen hatte und vermutlich über 200 Jahre alt ist. :zwinker:
    Am Ende stößt Liothan auf etwas, dass leider noch nicht benannt wird. Die Spannung steigt.


    Was mich etwas nervt ist, dass sie sich die beiden wieder nicht finden. Tomeija kommt leider zu spät und erfährt nur noch von Ettras, dass ihr Freund als Sklave verkauft wurde. Vielleicht kann sie sich ja eine Liste besorgen, auf der steht an wen und wohin…


    Zu guter Letzt erfährt Tomeija vom Witgo Kardir, dass er nicht mächtig genug ist, um sie zurückzuschicken. Aber auch bei ihm vermute ich, dass er evtl. nicht die Wahrheit sagt und auch später nochmal auftauchen wird.
    Jetzt ist auch klar, dass Tomeija früher Witgos gejagt hat….vermutlich ist sie so zu ihrem Fluch gekommen. :zwinker:

    Was mir besonders gefiel war die Zollkontrolle. Es war faszinierend wie organisiert und durchdacht das vonstatten geht. Man hat im Grunde keine Chance sich einzuschleichen oder einfach irgendwie durchzurutschen. Die Stadt wirkt auf mich sehr fortschrittlich und ich finde Markus Heitz hat öfter moderne Elemente und Technik quasi in eine frühere Zeit transferiert. Sogar Organhändler gibt es da schon und die „Technik“ der Transplantation.


    Worüber ich gegrübelt habe, war die Blutuntersuchung. Es wurde erwähnt, dass das Blut nicht krank ist, aber anders. Denkt ihr, dass ist dadurch bedingt, dass Liothan und Tomeija einfach aus einem anderen Teil der Welt stammen, oder dass das noch eine tiefergehende Rolle spielen wird? Sonst hätte man das auch anders darstellen können.


    Worauf ich inzwischen sehr sehr neugierig ist der Daremo. Dieser geheimnisumwitterte Statthalter fasziniert mich immer mehr, wogegen Tomeijas Nacken mir schon fast egal ist. Aber wie sich der Mythos um den Herrscher durch´s Buch zieht, finde ich sehr gut gemacht. Inzwischen habe ich schon diverse Theorien, wer oder was er/sie sein könnte. Und ihr? :breitgrins:


    Auch über die 9 Statthalter würde ich ganz gerne mehr erfahren. Da wurden bisher nur 2 zu einem kleinen Teil beleuchtet. Ich finde es generell faszinierend, wie die Stadt funktioniert und das politische System funktionieren. Der Daremo scheint hart aber gerecht zu sein. Zumindest sorgt er eigentlich gut für alle. :zwinker:


    Die Szene im Haus der Statthalterin ist ja bezeichnend, irgendwas ist da wirklich verkehrt mit Tomeijas Nacken. Dass dieses Mysterium nun ständig wieder hervorgeholt wird und mehrfach darüber gerätselt wird, hat mich zunehmend genervt. Ja, wir wissen, da ist was - das war uns allen ja schon im ersten Abschnitt klar. Das nun immer wieder zu wiederholen, steigert nicht die Spannung, sondern erzeugt bei mir das Gefühl, für dumm verkauft zu werden.


    Dass euch die Nackenerwähnung nervt, kann ich gut nachvollziehen. Es hätte mir besser gefallen, wenn es am Anfang nur angedeutet worden wäre. Nur ein kleiner, eher unaufgeregter Hinweis und dann nicht mehr erwähnt würde. So liegt jetzt der Fokus dauernd darauf und das, obwohl das Buch noch mehr zu bieten hat.
    Jetzt denkt man sich bei Tomeijas Szenen dauernd: „Nun sag doch endlich.“ :grmpf:




    Tomeija dagegen ist mal wieder die Clevere und macht sich ganz elegant vom Acker. Durch ihre Augen lernen wir das Krankenviertel kennen, und ich fand es sehr rührend, dass sie dem verletzten Mädchen nach besten Kräften hilft, obwohl sie sich damit in Gefahr bringt. Bestimmt wird der Vater des Mädchens noch einmal auf den Plan treten und Tomeija in einer Notlage helfen, so spekuliere ich mal.


    Die Szene war nach der hektischen Flucht recht schön. Schön, dass Tomeija hier Mitgefühl zeigt. Da punktet sie bei mir dann doch etwas. Der Vater des Kindes wird bestimmt eine Rolle spielen, da kommen wir bestimmt nicht drumherum. Aber es ist doch auch gut, dass hier nach all den Strapazen ein Bonus geschaffen wird.



    Weniger gut läuft es bei Cattra, ich schätze mal, sie ist tot. Hereingefallen auf die Sprüche des Durus, mit fatalem Ausgang... Ich dachte eigentlich, Durus schickt sie auch nach Wedora, dabei hat er nur ihre Vernichtung im Sinn. Und das gleiche war eigentlich für Tomeija und Liothan vorgesehen, nur dass es aufgrund des fehlenden Blattgoldes schief ging und die beiden in Wedora landeten.


    Dieses Ende war sehr grausam und überraschend. Damit hatte ich nun gar nicht gerechnet und meine Hoffnung, dass Cattra überlebt wurde leider jäh zerstört. Sie wirkte so clever und überlegt, dass ich dachte Sie kommt noch mit einem Trick davon oder etabliert sich als Durus’ Gegenspielerin.
    Der Witgo macht mich langsam ziemlich wütend und es geht mir auf die Nerven, dass er so ungehindert und leicht durchkommt. Allerdings würde ich auch zu gerne mehr über ihn erfahren.



    Ach du Schande, das hatte ich ja ganz verdrängt.... :entsetzt: fand ich auch gräßlich, dieses Ding. Ich will es eigentlich gar nicht so genau wissen - aber das wird sich Meister Mahet wohl nicht nehmen lassen, uns da einen superekligen Resteverwerter zu präsentieren. :breitgrins:


    Ich dachte es wurde erwähnt, dass dieses Ding, sollte es sterben zu dem Ding kommt, das im Turm wohnt? Oder habe ich das falsch in Erinnerung!? Solche Tierchen oder was auch immer das sein soll, liegen mir so gar nicht. Ich will überhaupt nicht wissen, um was es sich handelt.




    Ich muss gestehen, ich finde den Kannibalen nicht ekelig sondern vielmehr faszinierend. Klar, was er macht ist gruselig, aber vom Charakter her finde ich ihn unglaublich spannend. Immerhin hat er Liothan lang und breit gewarnt, näher zu kommen, erzählt ihm die Mond-Legende und hat auch sonst nicht versucht, ihn anzugreifen. Außerdem gibt er Liothan einen Weg nach draußen. Ob der noch häufiger auftaucht?


    Mir geht es wie dir. Ettras ist ein faszinierender und geheimnisvoller Charakter von dem ich auch noch gerne mehr wissen möchte. Er ist grausam und kannibalisch, das macht ihn nicht sympathisch, aber letztendlich fand ich die Tötung Cattras wesentlich ekliger und tragischer und mitleiderregender…
    Dass er Liothan hilft spricht doch für ihn. Natürlich ist nicht klar, ob er ihn noch für seine Zwecke missbrauchen wird, aber ich mag vorausschauende Figuren. :zwinker: Zumindest erfährt man etwas über Wedora und die Geschichte mit der 3 Monde ist doch schon mal interessant.




    Ich bin auch sehr begeistert von dem unaufgeregtem Tempo. Außerdem werde ich wohl doch mein Sketchbook auspacken müssen, denn ein paar der Beschreibungen Wedoras oder von Szenen haben sich so in meinen Kopf gebrannt, die müssen raus. Es ist mein erstes Buch von Markus Heitz, aber wenn das so weiter geht, wird es nicht das letzte sein!


    Ui Sketchbook. :smile: Darf ich fragen, welche Szenen raus müssen? Zeigst du uns vielleicht eine davon?


    Was mich wundert ist, dass von euch Fantasy-Lesern so wenig von Markus Heitz gelesen haben. Ich dachte immer, da kommt man in Deutschland nur schwer dran vorbei. Zumindest ging es mir so, da er doch sehr viele verschiedene Projekte bisher hatte. Mir gefällt nicht alles, aber doch so viel, dass ich ihn immer wieder lesen würde.


    Spontan fallen mir da Sam und Goldie aus Game of Thrones ein. Allerdings habe ich nur die ersten beiden Bücher gelesen und ansonsten die Serie geguckt.
    Ganz vorne an der Front der dumpfbackigen Frauen steht auch Bella aus Twiligt :breitgrins:
    Ich gucke nachher mal meine Fantasy-Regale durch und gucke, ob ich noch mehr eindeutige Beispiele finde.


    Sam und smart? Das lasse ich nicht ganz gelten. :zwinker: Er ist intelligent und gebildet, aber unter smart stelle ich mir wirklich etwas anderes vor. Goldie...ok. :breitgrins:
    Zu Bella kann ich nichts sagen. Hier kenne ich weder Film noch Bücher. :winken:


    Zum Glück treffen die zwei sich schnell wieder und treffen nach einiger Zeit auf die Karawane, die sie glücklicherweise aufnimmt. Kasul war mir gleich sympathisch. Ich hoffe, wir werden ihm noch öfter begegnen.


    Wirklich? Ich bin ihm gegenüber ziemlich misstrauisch. Das liegt vielleicht auch daran, dass im Buch bisher noch nicht viel Gutes passiert ist.
    Aber ich habe mich gefragt, warum ein Kaufmann, der auf Profit aus ist, zwei Personen aus der Wüste auflesen sollte, die offensichtlich wenig besitzen. In der Wüste sind Ressourcen kostbar und er kann nicht darauf hoffen eine Gegenleistung zu bekommen.



    Ich glaube, dass sie die Handschuhe auf Dauer nicht ablegen kann/darf und dass das irgendwas mit diesem Fluch, von dem Durus gesprochen hat, zu tun hat. Vielleicht hat er ja sogar etwas damit zu tun?


    Ich habe noch im Kopf, dass Tomeija überrascht war, woher Durus davon wusste. So denke ich eher weniger, dass er unmittelbar etwas damit zu tun hat. Vielleicht kennt er jemanden, der ihr den Fluch auferlegt hat oder darin verwickelt ist!?



    Vielleicht ist die graue Haarfarbe auch etwas, was die Ordnungshüter von Telonia kennzeichnet? Vielleicht haben die ja alle grau gefärbte Haare. :D


    Das ist mal eine schöne Idee. :) Statt einer Uniform erkennt man die Gesetzeshüter an der Haartracht. Da es nicht erwähnt wird, denke ich es eher weniger. Markus Heitz mag es meiner Meinung nach, modische Details aufzugreifen und einzuflechten. In Collector war es z.B. ein Backenbart, den er glaub ich auch selbst getragen hat. :zwinker:



    Das würde ich so jetzt aber nicht unterschreiben. :zwinker:


    Markus Heitz hat sich für die Variante entschieden, aber es ist mir durchaus in der Fantasy (und erst recht in der Realität) schon das Gegenteil untergekommen, nämlich smarter Mann und dumpfbackige Frau - extrem ausgedrückt.


    Diese Kombination kenne ich noch gar nicht. Aber interessant, dass du es erwähnst. Hast du zufällig ein Beispiel, bei dem es so ist….würde das glaube ich gerne mal lesen.



    Ich hab schon eines von ihm gelesen, "Die Mächte des Feuers" und fand es ganz ok. Allerdings subbt noch die komplette Ulldart-Serie bei mir, und wenn mir Wedora gut gefällt, werde ich die wohl auch in naher Zukunft angehen. Hat von euch schon jemand die Zwergenreihe gelesen?


    Die Mächte des Feuer liegen bei mir zu Hause, aber ich habe sie noch nicht gelesen. Mein letztes Buch war Aera, allerdings als Hörbuch (gelesen von Uve Teschner) und das fand ich wirklich gut.
    Auch die Zwergenreihe steht komplett in meinem Regal. Die ist wirklich gut. Meine Meinung ist aber, dass im Laufe der Reihe das Niveau etwas abflacht. Band 1 der Zwerge ist allerdings wirklich genial. Den kann ich uneingeschränkt empfehlen und wenn man auf Fantasy steht, sollte man den auf jeden Fall lesen.


    Ich dachte an einen Riesen-Waran in T-Rex-Größe. Auf jeden Fall hätte ich gerne so ein Vieh :breitgrins:
    Ich bin schon gespannt, was es noch so für Tiere in Wedora geben wird.


    Ja, ich hatte auch eher einen Waran vor Augen. :breitgrins: Allerdings erinnert mich die Szenerie eher an die Riesenviecher aus Star-Wars. Noch dazu, dank Wüste, an Tatooine und Luke Skywalker...
    Dass Tiere eine weitere Rolle spielen, kann ich mir eher nicht vorstellen. Auch wenn ich es begrüßen würde. Wobei Wüstentierchen ja selten süß und eher gefährlich sind. :zwinker:


    Ich hoffe sehr, dass die restliche Leserunde bald zu uns stößt...ich bin schon auf weitere Meinungen gespannt. :smile:

    Vielen Dank für die nette Aufnahme an euch alle! :smile:



    Tomeija ist für mich die wesentlich spannendere Figur; um sie rankt der Autor Geheimnisse und es tauchen Fragen zu ihrer Vergangenheit auf. Was hat sie in ihrem Nacken? Ich vermute, ein Tattoo oder eine ähnliche Kennzeichnung, die lieber niemand sehen soll. Warum färbt sie ihre Haare grau? Will der Meister Mahet da einen neue Frisurenmode etablieren? Oder den haartönenden Leserinnen unter uns den Spiegel ihrer Eitelkeit vorführen? :breitgrins: Mich hat das jedenfalls sehr amüsiert. Außerdem wirkt Tomeija wesentlich cleverer und geistesgegenwärtiger auf mich, da kommt Liothan in diesem ersten Abschnitt nicht wirklich dran hin. Aber bestimmt wird er im Laufe der Handlung noch seine sicherlich vorhandenen Stärken ausspielen.


    Spannender ist sie wirklich. Da kann Liothan, der etwas direkter und plumper gezeichnet ist, nicht so richtig mithalten. So sind Männer halt nun mal. :zwinker:
    Aber Tomeija ist mir einfach unsympathisch. Sie ist mir etwas zu pflichtbewusst. Warum muss sie Liothan unbedingt zur Strecke bringen, wenn er im Grunde nur den Reichen schadet, oder denen die es verdient haben? Noch dazu behält er nicht alles von seiner Beute.


    Die Haarfarbe grau war/ist ja durchaus im Trend. Vielleicht jetzt nicht bei jungen Damen, aber im mittleren Alter habe ich schon viele gesehen, die sich zumindest Strähnen in weiß oder grau bzw. ihre Haare gefärbt, aber eine natürlich graue Strähne gelassen haben.
    Vielleicht hat es aber auch etwas mit ihrem Nacken oder den behandschuhten Händen zu tun, dass die Farbe zu grau wird.




    Ja, wie kann das passieren, dass die beiden so plötzlich in eine andere, völlig unbekannte Welt katapultiert werden? Was hat Durus mit Wedora zu tun, hat er schön öfter zwischen den Welten gewechselt und was hat er mit Cattra vor? Nichts Gutes, nehme ich an.


    Ich vermute, dass er aus Wedora kommt und seine Geschäfte führt, wo es lukrativ für ihn ist. Dass er Cattra so nahe kommt und dass er nicht tot ist, beunruhigen mich etwas. :grmpf:




    Das mit den Handschuhen ist mir noch gar nicht aufgefallen. Meinst du, Tomeija hat darunter ebenfalls etwas zu verbergen, so wie unter ihrem Haar im Nacken? Könnte schon sein, irgendwelche Narben vielleicht?


    Narben wären mir etwas zu einfach. Noch dazu wären sie relativ leicht zu erklären. Ich vermute, es muss etwas sein, dass man nicht so einfach erklären kann bzw. das eher ungewöhnlich ist.



    Was sagt ihr übrigens zu dem üppigen Personenverzeichnis? Ich hab es nur überflogen, bin aber froh, eines zur Hand zu haben, falls ich im Laufe der Lektüre den Überblick verliere.


    Ich lese keine Personenverzeichnisse. Weder wenn sie hinten im Buch sind, noch wenn sie vorne im Buch sind. Ich möchte nichts über Charaktere erfahren, die erst noch kommen. So erhalte ich mir die Spannung. Ich mag es nicht, wenn ich weiß, dass da noch ein Scherge/Händler/Prieser kommt, der soundso heißt. So leicht verliere ich selten den Überblick und meistens erschließt sich alles aus dem Zusammenhang. Fazit. Personenverzeichnisse können hilfreich sein, aber ich meistens finde ich sie unnötig.



    Ah, das mit dem 7. Schlag - das hab ich überhaupt nicht verstanden. Heißt das, nach jedem 7. Schlag verliert sie jemanden, der ihr nahesteht? Oder kann sie nur mit jedem 7. Schlag jemanden töten? Wie habt ihr das verstanden? Bin etwas ratlos.


    Ich habe es so verstanden, dass sie mit jedem 7. Schlag jemanden töten „MUSS“. Also sie kann beliebig töten, oder nicht, aber beim 7. Mal muss es definitv sein. Das scheint eine Art Fluch zu sein…



    Eine interessante Frage, letzteres. Was mir noch nicht klar ist, sind die Skorpionkrieger die "Guten" oder die "Bösen"? Oder denke ich jetzt von vornherein zu schubladenmäßig? Ich lasse mich mal überraschen. Am Ende profitieren Liothan und Tomeija jedenfalls von dem Skorpionkrieger, weil er die Sandmenschen platt macht.


    Diese Frage habe ich mir auch gestellt. Für mich kamen die Skorpionkrieger eher gut rüber. Vielleicht schon als eine Art Wächter oder „Polizei“. Aber sicher bin ich mir da auch nicht wirklich. Die Rüstung und die Krieger finde ich jedenfalls sehr spannend und interessant.




    Wenn Durus eine Karte von Wedora hat, muss er entweder selbst dort gewesen sein oder er hat die Stadt in irgendeiner Art und Weise mit erschaffen. Vielleicht kann er ja zwischen den Welten reisen. Kurz kam mir der Gedanke, dass Durus und Daremo ein und dieselbe Person sind, aber das ist doch wohl eher unwahrscheinlich.


    Dass er Wedora erschaffen hat oder der Daremo ist, halte ich auch für eher unwahrscheinlich. Ich bleibe bei meiner Theorie, dass er von dort kommt und vielleicht ein ziemlich mächtiger Magier ist.



    Das geht mir ganz genauso. Am Anfang habe ich noch versucht, die Namen anhand der diakritischen Zeichen in Gedanken richtig auszusprechen, aber das wurde mir bald zu mühselig.Inzwischen lese ich einfach darüber hinweg und es nervt mich schon etwas.


    Ich bin auch eher genervt. Es soll wohl die Andersartigkeit der Fantasywelt oder zumindest der Wüstenwelt unterstreichen.
    Ich persönlich brauche es nicht und lese einfach darüber hinweg und gebe mir eigentlich auch keine Mühe damit es richtig auszusprechen. Das hält den Lesefluss mehr auf, als dass es nützt. Vielleicht wäre es etwas anderes, wenn ich damit vertraut wäre. Aber so erscheint es mir eher unnatürlich. :zwinker:

    Und endlich geht´s los. :klatschen: Ich bin schon sehr gespannt auf die Leserunde mit euch. Noch dazu als Literaturschock-Neuling. :)
    Ich mache jetzt einfach mal den Anfang, auch wenn viele von euch das Buch noch nicht haben. Stresst euch nicht. Wir können es auch langsam angehen lassen. :winken:


    DAS BUCH


    Schon das Auspacken des Buches hat großen Spaß gemacht, denn es handelt sich hier um eine hochwertige Klappenbroschur. Ich persönlich mag das total gerne, denn ich bin kein Fan von labbrigen Taschenbücher, bei denen man schon beim Umblättern das Gefühl hat die Seiten einzureißen. Auch das Cover ist ansprechend gemacht. Schon durch den Glanz und die goldene Farbe fühlt man sich schon etwas in die Wüste versetzt, ohne mit dem Lesen überhaupt begonnen zu haben.
    Die Karte in der Klappe ist wirklich schön gezeichnet. Man darf gespannt sein, in welche Viertel es die beiden Helden verschlägt…


    PROLOG


    Im Prolog wird nicht lange um den heißen Brei herumgeredet, obwohl dieser erstmal harmlos beginnt, um die beiden freundschaftlich verbundenen Helden Tomeija und Liothan vorzustellen.
    Es birgt viel Spannungspotenzial, dass die beiden auf unterschiedlichen Seiten des Gesetzes stehen. Noch dazu, da Tomeija darauf bedacht ist, das Gesetz auch vor ihrem Freund zu bewahren.
    Anschließend, als Liothan es dem als skrupellos beschriebenen Durus heimzahlen will, wird man förmlich in die Handlung gesogen und es passiert alles Schlag auf Schlag. Man bekommt viele Informationen, die man aber noch nicht ganz verarbeiten oder zuordnen kann.


    Da wäre zum einen die ganze Einrichtung des Kaufmannes, angefangen von diversen Möbelstücken, über ominöse Kunstwerke, Karten und nicht zuletzt die geheimnisvolle Skorpion-Rüstung inklusive der Klingen.
    Auch die Erwähnungen über Tomeija, dass jeder 7. Schlag ihres Schwertes Blut verlangt und sie immer Handschuhe trägt, lassen viele Fragen offen. Auch warum der Kaufmann über sie derart gut Bescheid weiß, muss vorerst ein Geheimnis bleiben.


    Die größte Überraschung für mich persönlich war, dass sich Durus als eine Art Zauberer herausstellt, der kurzerhand versucht Tomeija und Liothan das Licht auszublasen, da sie zu viel gesehen haben.


    KAPITEL 1


    Beim Zauber ging vermutlich einiges schief…so landen beide in einer namenlosen Wüste.
    Tomeija findet sich in einem überfallenen Lager wieder und muss gegen mysteriöse Sandmenschen bestehen. Das Amulett, das sie von der Selbstmörderin bekommt spielt vermutlich auch erst später wieder eine größere Rolle.
    Wer hat eigentlich eine Vermutung, was in Tomeijas Nacken ist? Ich hab schon gegrübelt und gegrübelt, aber etwas plausibles will mir nicht so richtig einfallen.
    Liothan hat auch nicht mehr Glück beim Aufeinandertreffen mit dem Skorpionkrieger. Was es mit dem auf sich hat, bin ich besonders gespannt. Und warum Durus ausgerechnet eine solche Rüstung sein Eigen nennt.



    KAPITEL 2


    Liothan tut mir wahnsinnig Leid. Der Arme sehnt sich nach seiner Frau und seinen Kindern. Das stelle ich mir wirklich schrecklich vor. Noch dazu weiß er nicht, wie er je wieder zurückkommen kann.
    Tomeija hingegen scheint nichts zu binden. Ehrlich gesagt ist sie mir noch nicht besonders sympathisch. Sie ist sehr geheimnisvoll und ich habe so das Gefühl, dass sie vielleicht nicht ganz so gut ist, wie sie tut…
    Wedora scheint sehr schön zu sein. Zumindest grün und lebendig. Ich hatte, ohne zu wissen warum, mehr eine ausgetrocknete Wüstenstadt vor Augen.


    Wie es zwischen Cattra und Durus weitergeht lässt sich nur erahnen. Ich hoffe sehr, dass sie etwas über das Verschwinden ihres Mannes herausfindet!



    Noch als kleine Anmerkung:


    Was ich besonders schön finde, sind die Reiseberichte am Ende der Kapitel. Die machen diese Welt, von der man noch nicht viel weiß plastischer und anschaulicher werden.