Beiträge von Ostsee_71

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    In diesem Buch finden sich viele, gut aufbereitete Ideen zum Basteln für den Frühling und Sommer. Aufgegliedert nach den Themen


    -Ostern
    -Muttertag & Vatertag
    -Grüner wird's nicht
    -Von Kopf bis Fuss auf Sommer eingestellt
    -Sommer
    -Freche Früchtchen
    -Abkühlen


    findet sich eine bunte Mischung an schönen Ideen zum Selbergestalten. Hierbei ist für verschiedenen Interessensgebiete etwas dabei, sowohl Anfänger als auch Bastelprofis warden hier fündig.
    Mich hat die Vielfalt der Ideen überzeugt, hier finden auch weniger talentiert Kunstler einen guten Bastelvorschlag. Ich gehöre selber zu den Bastelamateuren und konnte mit den guten Kopiervorlagen und den guten Beschreibungen schon einiges ausprobieren. Sehr angenehm fand ich auch die Gliederung nach Zeitaufwand, die im Anhang zu finden ist.
    Der Ringordner, in dem die Ideen geliefert werden ist sehr ansprechend gestaltet und sehr praktisch, den so lassen sich einzelne Projekte entnehmen und gut kopieren oder auschneiden.
    Ein tolles Buch zur Einstimmung in den Frühling.

    Inhalt:


    Van Dis erzählt in diesem Buch das Leben seiner Mutter. Die nähert sich dem 100. Lebensjahr und möchte ihr Leben beenden. Zu ihrem Sohn hat sie bisher ein eher unterkühltes Verhältnis, als ihn das Leben aber in die Nähe ihres Wohnorts bringt, nähern sich die beiden an. Die beiden schließen eine Vereinbarung, sie erzählt ihm die Geschichte ihres Lebens und er hilft ihr dabei beim Sterben.

    Meine Meinung:


    Mich hat das Buch von der ersten Seite gefangen genommen. Der Schreibstil ist zwar nicht ganz einfach zu lesen, aber die Handlung weist eine erhebliche Spannung auf. Van Dis Mutter hat 2 Kriege erlebt und ist in Indonesien in japanische Gefangenschaft geraten. Allein diese Eckpunkte bieten sehr viel Raum für eine spannende Handlung. Hinzu kommen noch 2 Ehen und einige unglückliche Beziehungen, aus denen ihre Kinder stammen.


    Sie hat sich und ihren Kindern das Leben nicht einfach gemacht, hat sie ihre eigenen Kinder doch gegeneinander ausgespielt. Bis zum Ende merkt man in der Beziehung zwischen Mutter und Sohn eine Distanz, die nicht ausgeräumt werden konnte. Auf mich wirkte dieses Buch wie ein Versuch des Autors, die Beziehung zur eigenen Mutter aufzuarbeiten, jedoch blieben bis zum Ende offene Wunden, die nicht verheilt sind.


    Ich kann dieses Buch sehr empfehlen, auch wenn die Lektüre nicht ganz einfach ist, zeigt es doch einen intensiven Mutter-Sohn Konflikt und das Wechselbad der Gefühle aus Distanz und Liebe.

    Inhalt:


    Pauline erbt die Villa ihrer Eltern am Rheinufer bei Köln. Da sie schon im fortgeschrittenen Alter ist, bittet sie ihre Nichte Isabell mit ihr zusammen die Villa zu besuchen und die Erbschaft abzuwickeln. Da sie schlechte Erinnerungen mit der Villa verbindet möchte sie die Erbschaft gleich an ihre Nichte weitergeben oder das Haus verkaufen. Als Isabell beim besichtigen der Villa alte Tagebücher findet, beginnt sie sich mit der Geschichte des Hauses zu beschäftigen und kommt dem dunklen Geheimnis auf die Spur.


    Meine Meinung:


    Diese Geschichte hat mich von der ersten Seit an gefangen genommen. Die Handlung wird auf zwei Zeitebenen erzählt, einmal die Ereignisse rund um Pauline und Isabell in der Gegenwart und in einer zweiten Ebene die Ereignisse in den 20er Jahren. Die Ereignisse in der Vergangenheit haben eher einen bedrückenden Charakter, leidet doch Sofia, Paulines Mutter sehr unter ihrem herrischen Mann August, der sie und die Kinder tyrannisiert.


    Die Geschichte wird auf beiden Zeitebenen sehr gefühlvoll erzählt und man kann sich als Leser ein sehr gutes Bild von den Orten und den Personen machen. Besonders die prächtige Villa am Rheinufer wird als wunderschöne Kulisse beschrieben, die in einem großen Kontrast zu den schlimmen Ereignissen steht, die sich an diesem Ort abgespielt haben. Die Charaktere werden sehr gut beschrieben und so kann man sich sehr gut in die Gefühle Sofias und der Kinder hinein versetzen, die sehr unter August, dem Vater zu leiden haben. Ich konnte mich sehr gut in die Personen hineinversetzen und so auch verstehen, wie es zu einer Eskalation der Situation kommen konnte.


    In der Gegenwart haben wir mit Isabell und Pauline zweit starke Frauen, sich zusammen mit dem Notar Julius an die Erforschung der Vergangenheit machen. Julius und Isabell entwickeln Sympathien füreinander, so dass auch die romantische Seite in diesem Buch nicht zu kurz kommt.


    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und zusammen mit der spannenden Geschichte ergibt das einen wahren Pageturner. Ich kann das Buch nur empfehlen, die ideale Lektüre für graue Wintertage.

    Inhalt:


    Simon plant eigentlich das Weihnachtsfest mit seiner neuen Freundin und seinen beiden Kindern aus der geschiedenen Ehe in seinem Haus in Südfrankreich zu feiern. Als seine Söhne und seine Freundin die Reise absagen, macht sich Simon auf einen Strandspaziergang. Dabei trifft er auf eine junge Frau, die einen verwirrten Eindruck macht und nimmt diese kurzerhand mit in sein Haus. Dort erzählt sie ihm eine schockierende Geschichte, die Simon in einen Strudel an haarsträubendenEreignissen reißen wird und seine Weihnachtspläne komplett über den Haufen werfen werden.


    Meine Meinung:


    Ich habe lange keine Charlotte Link mehr gelesen, aber dieses Buch hat mir wieder Appetit auf mehr gemacht. Die Handlung ist sehr gut konstruiert und von der ersten bis zur letzten Seiten hält dieses Buch einen hohen Spannungsbogen. Die Handlungsstränge scheinen zunächst vollkommen unabhängig voneinander zu laufen, bis man als Leser langsam merkt, wo der Zusammenhang liegen könnte. Von da an werden die einzelnen Handlungen geschickt miteinander verknüpft und zu einer interessanten Gesamtgeschichte verwoben.


    Die Autorin nimmt ein aktuelles Thema auf, dass leider seit des Zusammenbruchs des Ostblocks eine wichtige Rolle spielt und entwickelt rund um dieses Thema einen spannenden Krimi, der länderübergreifend eine erschreckende Geschichte erzählt. Sehr schön werden hier die Hintergründe und die Zusammenhänge beschrieben, die zu den Ereignissen geführt haben.


    Sehr interessant war auch die Entwicklung der Charaktere, die während der Ereignisse eine Veränderung durchmachen. Die Autorin beschreibt diese Veränderungen sehr einfühlsam und nachvollziehbar.


    Ein sehr lesenswertes Buch, dass den Leser nachdenklich zurücklässt.


    4ratten

    Wow, was für ein Ende. Casparos ist also zu den Tätern übergelaufen, seine Schulden haben ihn in eine Situation gebracht, die ihn bestechlich gemacht hat. Schlimm, aber leider passiert das ja wohl immer wieder und Nathalie und Simon werden dadurch in eine blöde Situation gebracht.
    Nathalie ist aufgewacht und hat erkannt, was Jerome für ein Spiel mit ihr gespielt hat. Spät, aber immerhin. Vielleicht findet sie in Simon einen Menschen, der ihr Halt gibt und ihr hilft über ihre traumatische Jugend hinweg zu kommen. Sie scheint ja trotzdem eine starke Persönlichkeit zu sein, die im entscheidenden Moment die richtige Schritte unternimmt. .
    Ninka taucht nicht wieder auf, ein Ende, dass den Leser nachdenklich zurück läßt. So traurig das auch ist, aber es ist ein eindrückliches Ende, dass ja wohl in der Realität auch leider so ist. Viele von den verschleppten Frauen bleiben für immer verschollen und ihr Schicksal wir nie aufgeklärt.
    Ein tolles Buch zu einem wichtigen Thema. Mich hat die Handlung total gefesselt leider hat das Thema ja auch eine tragischen Bezug zur Realität.

    Jerome taucht auf und jetzt ist er auch noch zum Polizistenmörder geworden. Jetzt wird es schwer für ihn werden aus der Sache einigermaßen glimpflich heraus zu kommen. Er war also der Fahrer, der die jungen Frauen aus Osteuropa nach Paris gebracht hat und hat sich dabei in Selina verliebt, der er auch zur Flucht verholfen hat.


    Nathalie ist verschollen und ich habe da die schlimmsten Befürchtungen, denn sie ist bewaffnet und verzweifelt, weil ihr klar geworden ist, dass sich Jerome in eine andere Frau verliebt hat und sich von ihr trennen will.


    Jeromes Flucht scheint jetzt aber erst einmal vorbei zu sein, denn der niedergeschlagene Polizist ist wieder zu Bewusstsein gekommen und hat es geschafft sich zu befreien.


    In Bulgarien spitzt sich die Situation zu. Die Familie von Selina und Ivana planen ihre Flucht fortzusetzen. Leider haben wir nicht erfahren, warum sie mitten in der Nacht aufbrechen müssen, aber die Aufklärung kommt bestimmt noch im letzten Abschnitt.


    Auf zum großen Show Down.

    Oh ja, Kristina ist tot. Sie wurde gefoltert, um den Ort zu verraten an dem sich Nathatalie und Simon verstecken. Simon wird erst jetzt klar, was er mit Kristina verloren hat. Wo sind sie da nur hinein geraten, die Verfolger sind extrem brutal und scheinen ja schlimme Angst zu haben, entdeckt zu werden.


    Simon und Nathalie haben inzwischen Polizeischutz und leben in einem abgelegenen Haus. Nathalie sollt doch langsam verstanden haben, dass ihre Verfolger sehr gefährlich sind und trotzdem verläßt sie heimlich das Haus und macht einen Spaziergang. Ich kann ja verstehen, dass es ihr wichtig ist, dass Jerome sie findet, aber kann sie sich noch sicher, sein dass Jerome sie noch liebt. Ist er nicht vielleicht schon zu den Verfolgern übergelaufen? Wie weit steckt er wohl in den Machenschaften?


    Ivana kommt bei ihren Nachforschungen voran. Immerhin findet sie mit Hilfe von Selinas Halbbruder die Familie und es scheint so zu sein, dass Selina etwas hat, dass ihren Verfolgern sehr wichtig ist. Ich frage mich nur, warum sie das nicht herausrückt damit sie in Ruhe leben können. Stattdessen denkt die Familie darüber nach, nach Rumänien oder noch weiter zu fliehen. Was ist da nur los?


    Mir gefällt das Buch wirklich gut, es läßt sich schön flüssig lesen und die Geschichte ist einfach nur spannend.

    Inhalt:


    Pandolfina, die junge Tochter einer Sarazenen-Prinzessin und eines apulischen Grafen sucht nach dem Tod ihres Vaters Zuflucht am kaiserlichen Hof Friedrich II. Ihr Nachbar hat das Erbe an sich zu reißen und Pandolfina zur Heirat zu zwingen. Nach einigem Zögern nimmt Friedrich Pandolfina in seinen Haushalt auf und nimmt sie mit auf einen Feldzug ins Heilige Land. Dort rettet sie ihm das Leben und als Dank ermöglicht er ihr, in Salerno als erste Frau Medizin zu studieren, der Herzenswunsch von Pandolfina. Weiter Verwicklungen führen Pandolfina nach Deutschland, wo sie um ihr Leben und ihr Glück kämpfen muß.


    Meine Meinung:


    Die Autoren nehmen den Leser mit auf eine faszinierende Reise in 13. Jahrhundert. Ich hatte beim Lesen das Gefühl mit das Leben bildlich vorstellen zu können und habe viel über die Sorgen und Nöte der Menschen erfahren. Dieses Buch hat alles, was ich von einem guten historischen Roman erwarte, eine spannende Handlung, eine bildhafte Darstellung des Lebens, das ein Kopfkino bei mir auslöst und eine glaubhafte Einbettung in die überlieferten historischen Ereignisse. Als diese Punkte habe ich in diesem Buch gefunden.


    Pandolfina ist eine ungewöhnliche Frau, die schon in jungen Jahren lernen muß, ihre Interessen zu vertreten. Besonders gerne habe ich von ihren Reisen gelesen, bei denen man viel über die damaligen Landschaften und Gepflogenheiten gelernt hat. Besonders spannend war dabei die Reise ins Heilige Land, bei der Pandolfina Friedrich II. das Leben retten konnte und so sein Vertrauen erlangen konnte. Ihr Studium am der medizinischen Fakultät von Salerno ist für Pandolfina eine große Auszeichnung und eröffnet ihr neue Wege, denn noch keien Frau vor ihr bekam diese Gelegenheit. Leider ist es ein weiter Weg, bis sie auch ihr persönliches Glück findet.


    Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen und keine der über 600 Seiten wurde langweilig. Die Handlung ist logisch aufgebaut und sehr abwechslungs- und ideenreich.


    Das Buch ist eine klare Leseempfehlung für jeden Fan historischer Romane, die sich besonders für das Leben im Hochmittelalter interessieren

    Inhalt:


    Inara erbt das Haus ihrer verstorbenen Tante auf Orcas Island. Als Kind hat sie viele schöne Sommer auf dieser Insel verbracht bis ihre Mutter auf hier ums Leben kam, und so fährt sie mit wechselhaften Gefühlen auf diese Insel. Schnell erliegt sie wieder dem Zauber Insel und zweifelt an ihrer Entscheidung, das Haus zu verkauen. Bei der Besichtigung des Hauses findet sie unter einer Treppenstufe ein Stück Stoff mit chinesischen Schriftzeichen. Die Entdeckung macht sie neugierig und sie fängt an Informationen zu diesem Stoff zu sammeln. Schnell wird ihr klar, dass der Stoff zu einer jungen Chinesin aus dem 19. Jahrhundert führt, die damals auf dieser Insel gelebt hat.


    Meine Meinung:


    Dieses Buch hat mich schon auf den ersten Seiten gefangen genommen. In einem Wechsel der Perspektiven von Inara und der jungen Chinesin Mei Lien erzählt uns die Autorin eine gefühlvolle Geschichte. Ihr flüssiger, gut zu lesender Schreibstil lässt die Seiten nur so fliegen und nimmt den Leser mit in eine ferne Zeit.


    Beide Handlungsstränge konnten mich überzeugen, aber besonders die Ereignisse in der Vergangenheit waren sehr gefühlvoll und beschreiben ein Schicksal einer jungen Frau in einem fremden Land. Leider wirft die Handlung auch ein neues Licht auf Inaras Familie, dass auch Inara nachdenklich zurück lässt.


    Für Leser, die eine gefühlvolle Geschichte aus einer fernen Zeit lesen wollen und dabei gerne auch etwas nachdenklich zurück gelassen werden, ist dieses Buch absolut empfehlenswert.

    Schön langsam blättert ja auch das Bild von dem tollen Jungen, dass Nathalie gezeichnet hat. Wenn mich nicht alles täuscht, hätte er sie ziemlich schnell sitzen gelassen, wenn sie nicht durch ihre Arbeit Geld in die Kasse gespült hätte. Aber schön langsam zeichnet sich doch das Bild von einem Lebemann, dem die meisten Menschen eigentlich ziemlich egal sind. Es ist mittlerweile auch schwer zu beurteilen, ob er Nathalie auch so geliebt hat, wie sie ihn oder ob sie ihm eigentlich auch schon fast nur noch eine Last war?


    Ja, in diesem Abschnitt haben wir Jerome von einer anderen Seite kennengelernt. Die Beschreibung der Lebensumstände in Paris war schon sehr bedrückend. Kein Wunder, dass sie versucht haben, einen Weg hinaus zu finden. Leider scheint Jerome einen Ausweg gewählt zu haben, der nicht ganz sauber war. Ich bin mal gespannt in was er da genau hinein geraten ist.

    Ein spannender Abschnitt.


    Jerome ist also angeblich mit seinem Laster verschwunden, was da wohl passiert ist? Wahrscheinlich ist er bedroht worden und hat sich wie Francois entschieden, nicht mehr zurückzukehren. Francois scheint ja auch zu wissen, was da passiert ist und entscheidet sich jetzt dafür, erstmal zu verschwinden. Worin Jerome da wohl verstrickt ist, wahrscheinlich wohl in den Menschenhandel, aber kann es sein, dass er nicht gemerkt hat, dass er Mädchen transportiert?


    Ivana entpuppt sich als starke Person, die jetzt wo sie befürchtet, dass ihrer Tochter in Gefahr ist aus ihrer Verzweiflung erwacht und sich daran macht, eine Spur von ihrer Tochter zu finden. Ich hoffe so für sie, dass sie erfolgreich ist.


    Simon scheint noch nicht so ganz verstanden zu haben, dass Kristina in Gefahr schwebt. Selbst als Kristinas Freundin anruft und sich Sorgen macht, scheint er noch nicht zu erkennen, dass mit seiner Freundin etwas passiert ist. Immerhin scheint ja die Polizei eine Verbindung zwischen Jeannes und Ives Ermordung zu erkennen und auch nach Jerome wird gesucht.


    Ich bin gespannt wie es weitergeht.

    Was mit Leuten passiert, denen sie "Fragen" stellen, haben wir ja schon gesehen: Die arme Ex-Freundin von Jêrome ist tod. :entsetzt: Aber das hatte ich fast befürchtet. Die Typen laufen ohne Maske rum, da kann man sich schon denken, dass sie keine Zeugen am Leben lassen wollen.


    Ach, war Jeanne Jeromes Ex-Freundin? Das ist mir irgendwie entgangen, aber das wäre natürlich eine logische Verbindung und macht die Bedrohung für Kristina und Simon noch größer. Oh je, wo sind sie da nur hinein geraten.

    Ich konnte mich auch nicht zurück halten und mußte noch einen Abschnitt lesen. Die Geschichte ist einfach nur fesselnd.
    Kristina scheint ja jetzt in der Hand der Verfolger zu sein. Sie hatte es so eilig, das Land zu verlassen und hat dabei alle Vorsicht fallen lassen. Jetzt kann sie bestimmt als Druckmittel gegen Simon eingesetzt werden, um so vielleicht an Nathalie heran zu kommen.
    Dass jemand die beiden verfolgt ist ja wohl klar, warum sollte sonst das Haus verwüstet werden, ohne dass etwas Wertvolles verschwunden ist.
    Ob der verwahrloste Mann vor Jeannes Tür wohl Jerome war? Was wollte er dann von ihr?
    Warum mußte Jerome sterben? Was hat sie mit der ganzen Geschichte zu tun?
    Sehr dramatisch sind auch die Ereignisse in Bulgarien. Der Vater erstattet Anzeige, und die Polizei kann nichts unternehmen, da sie sie keine Ansatzpunkte hat. Es ist sicherlich leichtsinnig, sein Kind einer unbekannten Frau mitzugeben, von der man nur den Vornamen kennt, aber beim Lesen der Szene mit Vjara kam sie mir auch sehr überzeugend vor. Wie heißt es so schön: Hinterher ist man immer schlauer. Ich denke mal, dass die Mutter jetzt die Initiative übernimmt und sich auf die Suche begibt und zumindest Selina finden wird.


    Zwei neue Nebenstränge werden eingeführt, einmal die Kripobeamtin, die wahrscheinlich später mit der Aufklärung des Mädchenhandels betraut werden wird, und Jeanne, die Jérôme kannte, was ihr wahrscheinlich zum Verhängnis werden wird.


    Ja, Jerome ist da ganz schön in etwas hineingerutscht und mit ihm wahrscheinlich auch Jeanne. Die Kripobeamtin wird wahrscheinlich in die Ermittlungen eingebunden, das glaube ich auch.