Beiträge von Firiath

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    :herde:


    Wir haben den Film auch vor ein paar Wochen gesehen und uns hat er auch sehr gut gefallen. Mein Mann kenn das Buch nicht, ich schon. Das Buch hatte für mich auch gewisse Längen teilweise, weiß aber nicht mehr ganz genau warum. Die Inselbewohner hab ich mir teilweise noch etwas ... hm. .. kantiger, rauer vorgestellt. Aber insgesamt fand ich den Film wirklich auch sehr gelungen. Ich mochte ja im Buch Sidney schon besonders gern und er war im Film auch ein Highlight für mich, trotz der wenigen Szenen in denn er auftaucht.

    Hast Du eine Windows-Maschine? Dort suche ich Buchstaben mit Sonderzeichen jeweils, indem ich in der Suche unten links "charmap" eingebe. Dann erhalte ich eine Tabelle aller möglichen Buchstaben in allen möglichen Sprachen.

    Danke! :blume: Das ist echt praktisch.




    EDIT:

    Zur eigentlichen Wochenfrage:

    Während des Lesens bastelt mein Gehirn, aus Namen deren Aussprache ich nicht kenne, eigene Versionen. Hin und wieder recherchiere ich später mal darüber. Oft höre ich solche Namen später irgendwann im TV oder Kino und hab dann mein Aha-Erlebnis. Allerdings ist mir das während des Lesens erstmal völlig egal, bin mit meinen "inneren" Versionen meist ganz zufrieden.

    Ich kann mir Namen sowieso nur in Ausnahmefällen gut merken, insofern egal. Ich hab selbst von Buchgestalten oft nach Jahren noch einen klaren optischen und emotionalen Eindruck, aber der Name ist dann oft schon "Schall und Rauch".

    Insgesamt ging es mir wie Dir, manche Folgen dier Staffel gut, andere eher belanglos oder eben schöne Einzelszenen. Im Grunde fand ich im Buch schon, daß da nicht viel voranging, allerdings fand ich den historischen Hintergrund mit den Regulatoren interessant, weil mir dieser Teil der amerikanischen Geschichte noch so gar nicht präsent war. Kann mich erinnern, daß ich da sogar noch ein bisschen Wikipedia-recherchiert hatte im Nachhinein.

    Die Augen von Geralt ändert sich doch, wenn ich das richtig gelesen habe, ja nach Zustand bzw. je nachdem wieviel oder was er für Elexire getrunken hat. Vielleicht es das was wichtig ist.

    Ich hab schon auch immer Gesichter im Kopf beim Lesen, nicht unbedingt komplett ausgearbeitet, aber doch sconn recht detailliert. Woraus ich mir das genau zusammensetzte kann ich nicht recht sagen, es passt, wenn man es ganz exakt betrachtet machmal auch nicht zu allen Details die man sich aus dem Buch erschließt, scheint mehr intuitiv zu sein.

    Ich merks eigentlich vor allem dann, wenn ein Buch verfilmt wird und es dann überhaupt nicht passt.

    Interessanterweise überlagern Filmbilder dann auch gar nicht so sehr die eigenen Vorstellungen. Nur wenn der "Filmcharakter" wirklich sehr gut zu meinem "inneren" Bild passt, dann übernehm ich den beim Wiederlesen manchmal.

    Hm... ich glaub ich würd versuchen bei Thursday Next einen Job zu bekommen, mit ihr könnt ich dann ja quasi in beinahe alle Bücher, die es gab, gibt und geben wird und in die ich gerne möchte und es sind viele :buecherstapel: . Eine Entscheidung für einzelne Bücher fällt mir da echt schwer. (Thurday Next die zentrale Figur aus "Der Fall Jane Eyre" und weiteren Bücher der Reihe von Jasper Fforde)


    Aber natürlich wär beinahe alles dabei was ihr schon zitiert habt Hogwarts, Mittelerde) , ich wär aber auch u.a. mal wirklich gern mit Ronja auf der Burg ihre Vaters, Lovis kennenlernen und würd mir von Ronja ihren Wald zeigen lassen.

    Yennefer ist mir bisher auch nicht grad übertrieben sympathisch und das Ende war ja wohl .... heftig. Mit solchen Vorahnungen oder Visionen durchs Leben zuschreiten ist ja schon eine arge Bürde ....

    Bin ja mal gespannt wie das weitergeht.


    Rittersporn sollte zwar öfter mal denken bevor er handelt, aber ich mag ihn trotzdem und er und Geralt scheinen wirklich Freunde zu sein.

    Ja, stimmt, sowas in der Art geht mir bei ihm auch immer durch den Kopf, frei nach dem Motto "ist der echt?" 8)

    Zank, MatildaDean

    Da gehts mir wie Euch, wenn man sowas selbst durchlebt hat, fragt man sich ob man das je einem anderen Kind antun könnte. Aber so wie ich es sehe hat sich Geralts Meinung zu dem Thema auch geändert. Ich meine mich ja zu erinnern, daß er bei der Geschichte mit Pavette noch ein vergleichsweise junger Hexer war und die Geschichte ja im Rückblick erzählt wird, deshalb schwebt über allen Geschichten auch so eine leise Melancholie. Geralt betrachtet sozusagen weiser, erfahrener sein jüngeres "Ich" und siehts so manches anders. Daß er das Kind gefordert hat bereut er ja auch und er sagt ja daß er nie mehr dorthin gehen würde. Allerdings ich er sich auch bewußt, das er über das Kind sozusagen eine "Vorsehung" gesprochen hat und sich nicht sicher ist, ob er durch das blanke Wegbleiben dem Kind die Auswirkungen einer solchen Vorsehung ersparen kann.


    ***


    Schön war in dieser Geschichte auch, das der Hexer und der Druide nicht gleich eifersüchtig aufeinander waren, jedenfalls nicht ausschließlich, sondern nach anfänglichem sich gegenseitig "Beschnuppern, zusammengearbeitet haben.

    Im September soll es einen neuen Cormoran-Strike-Band geben, er heißt "Troubled Blood" :klatschen:

    Wenn ich Euch hier immer so schwärmen höre von der "Cormoran-Strike"-Reihe, bin ich am überlegen ob ich dem ersten Band doch nochmal eine Chance geben soll. Ich bin damals überhaupt nicht gut reingekommen und hab tatsächlich auch abgebrochen. War aus der Bib und ich hätts damals in der Zeit einfach nicht geschafft fertig zu lesen.


    Ich freu mich jetzt erstmal schon sehr auf die deutsche Übersetzung der "Broken Earth" Reihe von N.K. Jemisin die jetzt bald rauskommt.


    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Mojoreads
    Buch24.de
    LChoice (lokal)

    * Werbe/Affiliate-Links

    5.11.

    Diese Geschichte um den "Teufel" oder Silvan und die Sidhe mochte ich sehr gern, sie war spannend, mystisch, sehr bildhaft erzählt, ein bisschen witzig und hat uns wieder ein Stückchen Welt gezeigt und erklärt. Ich mag wie der Autor seinen Kreaturen abseits der üblichen Klisches einen ganz eigenen Charakter verleiht.

    Ich bin mir noch nicht so wirklich sicher, was genau diese Göttin in Mädchengestalt genau in Geralt sieht, außer das sie erkennt, daß er kein blinder, nur profitorientierter "Schlächter" mystischer Gestalten ist, sondern sich sehr wohl seine eigenen Gedanken macht. Vielleicht sieht sie einfach auch nur daß jedwedes Wesen, egal ob Mensch oder magisches Wesen, seine Stärken und seine Schwächen hat . Sie ist gegen jede Art von Blutvergießen, deshalb hat sie auch eingegriffen, als die Sidhe Geralt und Rittersporn töten wollten, so ganz versteh ich aber nicht warum sie unter den Menschen lebt. Da würd ich mir tatsächlich nochmal eine Geschichte dazu wünschen.


    Geralt mag ja nicht so viele Freunde haben, aber wenn er jemandes Freund ist, dann ist er echt erstaunlich geduldig - Rittersporn mit seiner Klappe verlangt ihm auch einiges an Geduld ab, aber natürlich ist er sympathisch, dieser Troubadour. Mir gefällt übrigens auch der Name "Rittersporn" in der dt. Übersetzung und danke für die Hintergrundinfo bezüglich der verschiedenen Blumennamen in den unterschiedlichen Sprachen. "Jaskier" als Name würde mir auch gefallen .


    Übrigens glaub ich daß dieses Buch wertvoller ist als jede Belohnung in Gold es sein könnte - allerdings wundert mich daß die Dorfbewohner es rausgegeben haben. Denn obwohl niemand es tatsächlich lesen konnte, war es doch eine Erinnerungstütze für die alte Frau. Hm.. und ich denk immer noch über das Mädchen nach, die ihr ja nachfolgen soll, dann aber als Göttin erschienen ist. Ist es vielleicht so, daß die "Göttin" nur momentan in dem jungen Mädchen "wohnt" und sie auch wieder verläßt und sie später dann die "Wissende" des Dorfes sein wird ? Das Mädchen momentan so eine Art "Gefäß" für eine spirituelle Göttin ist, daß sie auch wieder verlassen kann ?


    Marada

    Doch, ich stell ihn mir seltsamerweise schon als buchlesenden Hexer vor :leserin: Und allein die Tatsache daß er diese alte Schrift lesen kann, heißt ja auch, daß sowas in der "Hexerausbildung" auch gelehrt wird, wenn ich es richtig verstanden habe ist das Buch in keiner der gebräuchlichen Schriften verfaßt und er konnte es als einziger lesen. Nichtmal die alte Frau konnte es, sie hat es von ihrer Vorgängerin mit den Bildern als Erinnerungsstütze auswendig gelernt.


    Zank

    Mir geht eigentlich wie deinem Mann mit den spannenden Büchern die man dann in einem Zug durchliest. Hier gehts etwas besser weill der Spannungsbogen durch die verschiedenen Kapitel und Geschichten immer wieder unterbrochen und neu aufgebaut wird und weil ich mindesten eins oder zwei Bücher parallel dazu lese.

    So .. ich muß sagen, diese Geschichte, samt dem "Gespräch" mit Iola aus dem Heiligtum vorher, hat mir bisher von allen Geschichten am Besten gefallen. Man erfährt sehr viel und bekommt noch mehr zu spekulieren.


    Das ganze Buch sehe ich inzwischen auch nicht mehr als "Kurzgeschichten"-Band sondern schon als so eine Art zusammenhängender Erzählung, die ganze Geschichte wird im Rückblick erzählt und in jeder einzelnen erzählten Geschichte und in den Gesprächen im Heiligtum erfährt man etwas über Geralt. Im Zusammenhang gesehen entwickelt man immer mehr ein Gespür für die Person des Hexers und für die Welt in der er lebt. Ich hab durchaus schon Romane gelesen die ähnlich aufgebaut waren, also aus dem Rückblick heraus erzählt werden und nicht unbedingt chronologisch dabei vorgehen.


    Diese "Ein Kind der Vorsehung"-Sache halte ich für recht wichtig, interessant fand ich im Zusammenhang mit der dann folgenden Geschichte auch die Erwähnung am Ende des Gesprächs mit Iola, das er niemals nach Cinta zurückkehren werde und er bereut dieses Kind gefordert zu haben und möglicherweise befürchtet, daß ihm das irgendwann doch alles noch auf die Füße fällt sozusagen.

    Ja, oder sie hatte die Ahnung daß diese Geschichte für sie nicht gut ausgehen würde .... , jedenfalls generell schon mal gut wenn man über die Beweggründe der Protagonisten so viel spekulieren kann, das macht ja eine gute Geschichte auch aus.

    Ich hab gestern abend noch "Erfolg" von Lion Feuchtwanger beendet, das mich als Hörbuch über einen längeren Zeitraum hinweg begleitet hat. Ein wirklich lebendig stimmungsvolles, einprägsames Bild einer historisch sehr interessanten Zeit. Mit den vielen Beteligten und Namen aber manchmal - zumindest als Hörbuch - etwas unübersichtich. Hab mir parallel dazu immer mal wieder die historischen Daten zusammengesucht, um den Überblick zu behalten. Schon bemerkenswert wie vorrausschauend Lion Feuchtwanger war. Auf jeden Fall eine lohnenswerte Leküre und ich bin schon auf "Die Geschwister Oppermann" und "Exil" gespannt die ich beide noch vor mir habe.

    Hier bringt mir der "Erfolg" ein Pünktchen ein.


    12.MÄNNERRUNDE….

    a. Lies ein Buch, auf dem ein ( ! ) Fahrzeug abgebildet ist ( ich weiss … Klischee!) . 1 Punkt --> Erfolg - Lion Feuchtwanger

    b. Lies ein Buch, das von 2 männlichen Autoren geschrieben wurde 2 Punkte

    c. Lies ein Buch, in dem der Protagonist weder verliebt , noch verheiratet ist , noch in Beziehung lebt. 5 Punkte


    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Mojoreads
    Buch24.de
    LChoice (lokal)

    * Werbe/Affiliate-Links

    Dass Renfri eine Art Vision von Kälte hatte, weil sie ihren nahen Tod gespürt hat, ist eine gute Erklärung :thumbup:


    Es wurde ja erzählt, dass die verfluchten Mädchen eine Weile vor ihrem Tode (als sie in den Kerkern saßen) Visionen hatten und lethargisch wurden oder so ähnlich. Ich schätze, das ist auch bei Renfri geschehen. Als sie also das erste Mal, in Geralts Kammer, sagte "Mir ist kalt", hat Geralt sie gefragt wo sie sei, da er wohl auch eine Vision vermutete. Und später hat sie "Mir ist kalt" gesagt, weil sie eben im Sterben lag. Den Tod hatte sie vorhergesehen.

    Wenn dem so ist und es spricht viel dafür, dann hat diese Geschichte noch eine Ebene, so ein "der Spiegel im Spiegel im Spiegel" - Gefühl.

    Das fänd ich dann ja richtig gut - ich muß mir die Stellen nochmal durchlesen glaub ich, einmal das Gespräch von Renfri mit Geralt und einmal ihren Tod, aber wenn sie die Vision vorher hatte, frag ich mich wann genau sie entschieden hat daß sie ihr Versprechen an Geralt bricht. Eine Vision könnte ja noch eine Entscheidungsgrundlage geben. War sie der ewigen Flucht, ihrer Rache und des Kampfes überdrüssig, wußte sie daß sie sowieso stirbt und wollte dann lieber durch Geralts Hand sterben.



    Insgesamt fand ich die Geschichte gut. Vor allem die Anspielungen auf diverse Märchen und das Betrachten aus anderen Blickwinkeln. Nur die Kämpferei-Szenen über mehrer Seiten hinweg ermüden mich jetzt schon, ist bei mir aber eher selten das ich so genau beschriebene Kämpfe gern lesen und visualisiere und ich fürchte, daß in den Büchern doch ziemlich viele solcher Kämpfe vorkommen werden.


    Schade fand ich für Geralt, daß er jetzt durch diese Geschichte in die er ja wirklich ohne Absicht hineingezogen wurde, einen Freund oder zumindest einen Ort an dem er gern gesehen war verloren hat.

    An die Ereignisse dieser beiden Folgen kann ich aus den Büchern auch nur noch sehr stichpunktartig erinnern ...