Beiträge von Firiath

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Same here. Das Kapitel mit dem Elfen und den Statuen unter der Erde; dann den "Ents" und den Druiden fand ich ziemlich schräg. Bin mir echt nicht sicher ob das eine Hommage an oder eine Parodie auf Tolkiens Welt ist ... - eher letzteres.

    Das "Politikkapitel" , joah.... :gaehn: . Von Tankred haben wir sicher schon mal gehört, erinner mich schon den Namen das ein oder andere Mal gelesen zu haben, aber an den Zusammenhang kann ich mich auch nicht mehr erinnern.


    Ich tu mich momentan echt schwer mich noch auf die Geschichte zu konzentrieren.

    Geralt tut mir schon ein wenig leid, er verlor so nach und nach alles, jetzt sogar sein Medallion und im Grunde auch seinen Hexer-Status, zumindest sieht er das so. Es wurd ihm jetzt auch die Hoffnung genommen, Ciri rechtzeitig zu finden und von Yennefer haben wir ja schon lang nichts mehr gehört und aus momentaner Sicht denkt er ja, daß auch Yennefer nicht mehr auf seiner Seite ist (oder nie war) . Im Augenblick kann er nur noch reagieren, aber nicht mehr agieren.

    Dass Cahir von der erwachsenen Ciri träumt, ist vielleicht eine Art Vorhersehung? Das Tattoo stimmt schonmal und davon hätte er nichts wissen können. Am Ende heiraten die beiden noch.

    Cahir scheint ja wirklich in sie verliebt zu sein..... , bin mal gespannt wie das weitergeht.


    Ansonsten hab ich zu dem Abschnitt auch nicht viel zu sagen, zumal ich zwischenrein eine längere Pause hatte. Dieser ganze Angouleme Teil hat mich etwas aus der Geschcihte geschoben. Obwohl man darüber schon das ein oder andere Interessante erfahren hat, könnte ich mit dem Abschnitt nicht so viel anfangen.

    Schön finde ich irgendwie, dass Ciris Name Schwalbe bedeutet und dass die Schwalbe gleichzeitig das Symbol der Hoffnung ist. Sehr passend.


    Dieser Bonhardt und die Arena <X

    So richtig habe ich immer noch nicht verstanden, was er jetzt will. Erst wollte er ja irgendwie enthüllen, wer Ciri ist, wobei es ihm da offenbar nur um die Hexerin ging. Und jetzt war das wirklcih alles, was dahinter steckt? Sie soll halt zum Spaß kämpfen?

    Interssant war in dem Zusammenhang auch die Reaktion des Schwertschmieds. Er hat entweder begriffen wer Ciri/Falka ist und kennt die Prophezeihungen dies sie umwabern oder es geht in eine andere Richtung: Vielleicht weiß dieser Bonhart (und auch der Schmied) daß Ciri jemand ist der ihm gefährlich werden könnte und Bonhart sucht, auf eine verquere Art, nach einer Person die ihm gewachsen ist und ihn töten könnte. Jedenfalls waren die Reaktionen des Schmieds und auch Bonharts als Ciri das Schwert bekam sehr sehr eigenartig.

    Die Sache mit der Schwalbe und dem Turm fand ich auch schön.



    Zitat von Marada

    Das stimmt, ich hab deswegen erst gar nicht mit GoT angefangen. Ich kenne weder die Bücher noch mehr als 50% der ersten sowie keine der weiteren Folgen :D Das war mir einfach zu viel Sex und Gewalt.


    Jo so gings mir auch. Ich hatte mit den Büchern schon recht lange vor der Serienverfilmung mal angefangen, da wußte ich vorher kaum was drüber. Ich hab dann ein paar der deutschen Bände gelesen, bei irgendeiner der vielen grausamen Metzeleien, hab ich dann fast mitten im Satz abgebrochen, mich gefragt warum ich mir das eigentlich antue und beschlossen daß ich nicht mehr wissen will wies weitergeht und daß die ohne mich weiterintrigieren und morden sollen.


    Von der Serie hab ich nur mal einzelen Folgen gesehen als sie im TV liefen, einfach der Neugierde halber wie es verfilmt wurde. Aber sehen möchte ich das was ich schon nicht lesen wollte noch viel weniger :angst:

    Nett find ich wie hin und wieder Namen und Orte eingeflochten sind die wir aus unserer Welt kennen, diesmal "Spiekeroog" und der Archäologe Schliemann, früher ja auch schon "Ochsenfurt, Oxford" als Universität usw. , da gabs schon eine Menge Beispiele, meist hab ich vergessen sie zu erwähnen, aber beim Lesen ist mir das immer aufgefallen. Solche Kleinigkeiten mag ich.


    Was es für mich oftmals mühsam macht sind nicht die Zeit- und Ortsprünge und der ständige Wechsel der Erzählweise, mit sowas komm ich gut klar, was mich ermüdet ist der ständige brennglasartige Blick auf all die Grausamkeit, Bösartigkeit und die niederen Beweggründe derer Menschen fähig waren und sind, besonders, aber nicht nur zu Kriegszeiten.


    Diese kleine Geschichte um das Grab von Rittersporn (so will uns der Autor jedenfalls glauben machen) und seinem Manuskript ist bemerkenswert und von dem bitteren Humor unterlegt der so oft in diesen Büchern mitschwingt. Dummheit und Raffgier zerstören was so lange bewahrt und schließlich entdeckt wurde und alles geht in Rauch auf. Falls es tatsächlich Rittersporns Grab ist das da in der Zukunft ausgegraben wurde, wäre interessant wer die Frau ist die neben ihm beigesetzt wurde.


    Insgesamt haben wir in Kapitel 3 eine kurze Zusammenfassung und Einordnung über Ritterporns Aufzeichnungen bekommen, ein bisschen was von Emhyr erfahren. Er vertraut dem "Uhu" scheinbar nachwievor, obwohl ihm nun auch schon zugetragen wird daß dieser seltsame Wege beschreitet ... , man fragt sich schon warum dieses Vertrauen so groß ist.


    In Kapitel 4 erzählt Ciris grausame Geschichte weiter - ehrlich, das ist mir echt zeitwiese zuviel.

    Wärs nicht für unsere Leserunde hier, hätt ich wohl schon das ein oder andere Mal abgebrochen. Ist ein ähnlicher Effekt wie auch bei "Game of Thrones", das hab ich abgebrochen, weil ich mich nicht permanent mit diesen Grausamkeiten, Gräueltaten und Intrigen beschäftigen wollte.


    Jo und Geralt und sein Truppen bewegen sich quasi wie in Sirup vorwärts ... herrje. Und hm, irgendwie kann ich kaum glauben daß Geralt sich so in seinem "Rittertum" gebadet haben soll wie Rittersporn das beschreibt. Da würde mich tatsächlich mal noch eine andere Sicht der Dinge interessieren :elf: - Daß Geralt nu ein echter "von Riva" ist, ist fast der bisher gelungenste Witz der ganzen Geschichte.

    Ich hab auch mal wieder was zu vermelden :)


    Einmal Kniffel:


    3. Lies ein Buch, das mindestens einmal an einem Bahnhof handelt oder ein Bahnhof erwähnt wird.

    --> (Maigret und der verstorbene Monsieur Gallet - George Simenon)

    Es wird mehrfach der kleine Bahnhof von Sancerre erwähnt, Maigret wohnt in Paris fährt deshalb mehrfach dorthin um vor Ort zu ermitteln.


    und


    7. Autor/in. Lies ein Buch, dessen Autor/in zu dem Zeitpunkt, als er oder sie dieses Buch geschrieben hat nicht älter als 45 Jahre alt war. --> "Infinitum" - Christopher Paolini

    Christopher Paolini ist 1983 geboren, "Infinitum" wurde 2020 veröffentlicht.

    Zank


    Jetzt sollte ich mich aber trotzdem bald mal in den nächsten Abschnitt schwingen.

    Zank


    Marada

    Ich seh ihn eher als Mann um die 40, 50 oder so, also nicht mehr ganz so jung aber auch noch nicht alt.

    Der Ausgangspunkt meiner Vermutungen ist folgender:

    (in Spoiler weil ich glaube, daß man diese Spekulationen nicht mehr ganz aus dem Kopf bekommt wenn sie mal drin sind und ich niemanden zu sehr damit infizieren möchte, der das nicht möchte) :blume:


    Schlußfolgerungen darf sich aus diesen Kraut und Rübern jeder gerne selbst zusammenfabulieren

    Da hast du sicherlich Recht Firiath . Trotzdem erinnert sich sich zumindest an ihr altes Leben und will darum kämpfen. Vorher hatte ich den Eindruck, dass sie das alles komplett verdrängt hat.

    Ja klar, das meinte ich auch mit traumatisiert, sie hat Falka sozusagen über Ciri gelegt. Und ja immerhin erinnert sie sich jetzt bewußt und das Erzählen ihrer Geschichte und endlich weinen zu können, hilft ihr bestimmt auch.


    ***


    Zu Emhyr und seinem Interesse an Ciri hab ich schon seit den ersten Szenen mit Emhyr einen ganz anderen Verdacht, ich glaube nicht daß er sie heiraten will; aber was ich mir da in meinem Hirn zusammenfabuliere ist sehr vage, mehr intuitiv und nur durch wenige Hinweise unterfüttert, so daß ich erstmal zurückhaltend bin mit meinen Vermutungen.

    ich bin gespannt, wie dieser Uhu Stefan Skellen noch dazu kommt (den kennen wir auch schon, oder? Aber ich kann ihn gerade nirgends zuordnen)

    Ja, den kennen wir. Der war doch immer bei den Beratungen mit Emhyr dabei und sollte auf die Suche nach der echten Ciri gehen, oder?

    Dieser Uhu war doch jemand in Diensten Emhyrs der den Auftrag bekommen hat die echte Ciri zu finde, so eine Art Geheimdienst oder Sicherheitschef in seinem Stab, jedenfalls jemand dem Emhyr vertraut, der ihn dann aber hintergeht und eigene Pläne schmiedet bzw. sogar will daß die echte Ciri stirbt. 100%-ig sicher bin ich mir da aber nicht mehr.



    ***


    Das Kapitel las sich als Wiedereinstieg gut. Ciri und ihr Verhalten ist irritierend und mir in verschiedener Hinsicht rätselhaft, so recht weiß ich nicht was ich von ihr halten soll und in welche Richtigung sie sich entwickeln wird. Das Ende der Ratten war brutal, aber auch nicht völlig überraschend. Daß dieser irrsinnige "Tanz auf der Rasierklinge" den dieser Trupp betrieben hat, irgendwann schief geht war fast abzusehen; sie haben es wirklich herausgefordert und waren sich Ihrer Unbesiegbarkeit zu sicher.



    ***


    Zitat
    Zitat von Zank

    Bei dem zweiten Kapitel ist mir besonders aufgefallen, dass Ciri anfangs noch als Falka bezeichnet wird, wenn Sapkowski über sie schreibt.

    Das ist mir wiederum überhaupt nicht aufgefallen. :D Aber ich fand die Verwandlung zurück zu Ciri, auch so gelungen. Ich fand man merkte das stark an ihrem Verhalten. 8) Endlich ist "unsere" Ciri zurück - zumindest ich mochte Falka nicht sonderlich.

    Daß sie wirklich die "alte" Ciri ist, muß sich noch herausstellen, bzw. ganz die Alte wird sie wohl nie wieder so traumatisiert und in eine andere Persönlichkeit verschoben sie die ganze Zeit war. Was sie erlebt und getan hat ist ja nicht weg .... "Falka" wird sicher ein Teil von ihr bleiben.

    Anne

    Das mit dem Austauschen bzw. selber in Foren was schreiben wechselt bei mir auch sehr, manchmal braucht ich das mehr, manchmal weniger. Nichts bleibt wie's ist und alles ist immer im Fluß. Aber ich lese immer, auch in meinen stillsten Phasen, gern was hier geschrieben wird und wie es den Leuten im Forum gerade geht und was sie so erleben, mit Büchern und im Leben :)

    :lachen:


    Klingt aber gut. Von Thiemeyer hab ich vor Jahren mal die Evolution-Trilogie gelesen, die mochte ich auch.


    Was unsere Hexer-Leserunde anbelangt, bin ich im ersen Kapitel noch nicht weit gekommen, aber ich versuche evtl. heute mal aufzuholen.


    ***


    Und was die Frühstücks-Diskussion hier angeht, überleg ich grad ob Hunger am Morgen mit dem "Lärche sein" zusammenhängen könnte. Ich frühstücke tatsächlich beinahe nie, brauch nur und unbedingt erstmal einen großen Kaffee und später ein mindestens genauso großes Glas Wasser um meine innere Eule mühsam in den Tag zu hieven; hatte aber auch noch nie ein Problem bis Mittag nichts zu essen, unabhängig davon was ich am Abend zuvor gegessen habe. Da ich mich aber noch an Diskussionen bzgl. Frühstück vor der Schule im Grundschulalter mit meiner Mutter erinnern kann (Sie: "Wäre aber wichtig", Ich: "Kann nicht, mag nicht usw.") ist mir das wohl einfach angeboren.


    Konsequenterweise gehöre ich auch zu denen die abends im Bett immer lesen und wenn es nur ein paar Seiten sind, morgens hab ich da aber schlicht keine Zeit dafür und noch früher aufstehen ... ? Nö :breitgrins: Als ich früher aber noch U-Bahn fahren mußte um ins Büro zu komnen, hab ich da oft gelesen.




    Ich wünsch Euch allen einen schönen sommerlichen Sonntag! :schmetterling::sonne:

    Beinahe hätte ich eine neue Serie begonnen für unseren Thread hier. Leider, leider war der erste Band wenig überzeugend und ich werde es dabei belassen... - Schade, (wirklich so schade) um die Idee, ich hätte echt Lust auf eine Zeitreise-Serie gehabt, aber die Umsetzung war bei aller Sympathie für die Idee und auch mit vollem Einsatz meiner wohlmeinenden Phantasie, die Lücken, Ungereimtheiten und Brüche in Büchern normalerweise gut und sehr selbständig füllt, leider wirklich zu unausgegoren, stellenweise ärgerlich und holprig.

    Es geht dabei übrigens um "Miss Maxwells kurioses Zeitarchiv" (Chronicles of St. Mary's 1) von Jodi Taylor.

    Problematisch war auch und vor allem daß die Handlungsweise der Charaktere oft vollkommen übertrieben war, fast wie eine permanente Überzeichnung, ohne dabei aber wirklich eine emotionale Tiefe oder Nachvollziehbarkeit zu entwickeln.


    Nun ja .. Kurfassung: Keine neue Reihe für unsere Challenge hier :regen:



    Zitat von @Valentine

    Da bin ich sehr vorsichtig, Serien kaufe ich eigentlich immer nur häppchenweise.

    Ja, ich inzwischen auch und wie man sieht, auch diesmal wieder die richtige Entscheidung.

    Gelesen hab ich im April sogar relativ viel und sehr Verschiedenes.

    Lesehighlight war aber auf jeden Fall "Infinitum" von Christopher Paolini. Es ist zwar ein beinahe furchterregender Ziegelstein von einem Buch von um die 1000 Seiten, aber sehr zu meinem eigenen Erstaunen hat mich die Geschichte richtig gepackt und ich hab das Buch auf knapp 1 1/2 Wochen gelesen, die letzte Hälfte fast komplett an einem Wochenende. Ist mir schon länger nicht mehr passiert.

    Wir hoffen ja auch alle daß sie weiterschreiben Zank, bis dahin heißt es Tee trinken und abwarten :kaffee:


    Und da wäre übrigens bei mir auch noch eine Fortsetzung von "Shades of Grey / Grau" von Jasper Fforde auf die ich auch schon sehr lange warte/hoffe. Ich würde mich sehr freuen wenn er die Geschichte fortsetzen würde, die Idee mit dieser "Farb"-Welt die er da geschaffen hat, fand ich wirklich ungewöhnlich und ich hätte gern gewußt wie es weitergeht. Da bin ich mir aber gar nicht ganz sicher ob es wirklich auf eine Fortsetzung angelegt war, wobei das Ende des 1. Buchs absolut dafür spricht.

    Aber auch Jasper Fforde hatte zwischendrin ja eine lange Pause (wohl wegen Depressionen), allerdings schreibt er inzwischen wieder :) ("Eiswelt/Early Riser" war auch sehr gut) .


    ***


    Bd. 3 der Klippenland-Chroniken hab ich gestern noch fertiggelesen und vorne vermerkt.

    ... da werf ich doch einfach mal die Königsmörder-Chronik von Rothfuss in den Ring - ob Band 3 je kommen wird ?

    Und wie ist das eigentlich mit Game of Thrones, wurde das je fertiggeschrieben (ich hab irgendwann im dt. Bd. 7 damals abgebrochen und es nicht mehr weiter verfolgt) .


    Ich hab die letzten Tage auch eine Serie gelesen und schon vorne vermerkt, bin grad im dritten Band der Klippenland-Chroniken von Paul Stewart und Chris Ridell. Sind an sich illustrierte Kinderbücher, aber für Kinder wär mir vor allem der erste Band "Twig im Dunkelwald" echt zu heftig, viele Verluste, Tode und sehr gruslige Wesen. Die Story ist an sich simpel aber der Aufbau der Welt, die Wesen und die Details sind sehr phantasiereich und skuril, insgesamt aber wie gesagt alles eher finster - bin mir nicht so ganz sicher wer da eigentlich als Zielgruppe gedacht ist.

    Zank

    Das dachte ich beim Lesen Eurer Kommentare auch gerade :hexe: - selbst hab ich mir nicht so viele Gedanken darum gemacht, warum der Autor entschieden hat das so zu schreiben; nur daß ich es schade fand und schön gefunden hätte wenn man miterlebt hätte wie sie das Kind behalten und bekommen hätte und dennoch Teil dieser Geschichte geblieben wäre.