Beiträge von Firiath

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    Ich hab ja mal kurz darüber nachgedacht ob Regis nicht so eine Art übersinnliches Wesen ist. Er ißt nichts, er kann das Hufeisen anfassen, er lächelt nur ohne die Lippen zu öffnen - aber wahrscheinlich ist das eher weit her geholt.


    Der Gedanke daß Milva evtl. schwanger sein könnte kam mir auch und bei dem Mädchen vermute ich auch daß sie entweder völlig unter Schock stand oder wie Marada schon sagte evtl. gar nicht in der Lage ist dem Ganzen zu folgen.


    Ich hab erst nicht so ganz begriffen wer Vissegert wieder war, aber es wird dann ja alles nochmal erklärt. Daß er so einen Hass auf Geralt (und auch Ciri hat) hat war aber doch überraschend, gefühlt gibt er ihm (und ihr) Schuld an allem was geschehen ist.


    Die Frauenfeindlichkeit der meisten Männer (der Priester, manche der Bauern, Vissegert usw.) ist schwer auszuhalten. Die Rhetorik von mittelalterlichen Hexenprozessen wurde gut wiedergegeben.


    Das Kapitel las sich insgesamt ganz gut, aber so wirklich vorwärts gebracht hat es die Geschichte nicht.

    Marada

    Das mit dem Spaß kommt mir aber vor als ob sie da in eine Rolle geschlüpft ist, irgendwie losgelöst von sich selbst. Gar nicht so sehr daß sie alles nur vorspielt, sondern eher als ob sie sich diese Rolle übergezogen hätte. Schwer zu beschreiben wie ich die Szenen mit ihr empfinde; traumwandlerisch, also ob nur ein Teil von Ihr wirklich dabei wäre.

    Ja, Matt Haig hätte vielleicht mehr in die Tiefe gehen können, aber auch so gibt dieser Roman genügend Anstöße, über das eigene Leben und dessen Sinn oder Unsinn nachzudenken.

    So wars ja eigentlich auch mit "Wie man die Zeit anhält" . Auch bei dem Buch hab ich mir am Ende gedacht, daß da evtl. mehr dring gewesen wäre, man vieles noch hätte vertiefen könne. Gleichzeitig hab ich das Buch sehr gern gelesen und mochte es sehr, es fühlte sich leicht und fließend an, hat einem aber doch genügend Gedanken mitgegeben um nicht seicht zu sein. Und auch in der Nachschau ist mir das Buch auch noch längerer Zeit noch gut in Erinnerung.


    "Die Mitternachtsbibliothek" steht bei mir für dieses Jahr auch recht weit oben in der inneren "Will ich lesen"-Liste.

    Zank

    Ja mir auch (aber immerhin wissen wir daß er nicht grundsätzlich zu Gewalt seiner Tochter gegenüber neigt, das ist für die Zeit in der lebt ja schon mal was) . Seinen Ärger kann ich allerdings schon auch etwas verstehen, die "Ratten" eignen sich wirklich nicht gerade als Vorbild für seine Tochter. Daß es besser und klüger gewesen wäre mit ihr darüber zu sprechen wie er diesen Trupp sieht und daß sie seiner Meinung nicht als Vorbild taugen, darüber sind wir uns ja alle einig.

    Ich habs gestern abend noch in einem Rutsch gelesen.

    Den Barbier/Alchimisten find ich ja sehr interessant, auch die Art wie er sich benimmt. Er hat die Bande doch sicherlich absichtlich betrunken gemacht um ein bisschen was über sie zu erfahren und schon auch ein wenig seltsam, daß er jetzt so plötzlich mit Ihnen ziehen will (auch wenn die Gründe durchaus nachvollziehbar sind) .

    Die Umgebung, der uralte Friedhof, das Waldhäuschen usw. waren sehr malerisch beschrieben. War ein flüssiig lesbares Kapitel, stimmt.

    In dem Buch läßt der Autor auch wieder viel Wissen über Handwerk (Schmiedekunst) und generell mittelalterliches Leben einfließen. Schön find ich auch wie er das handwerkliche und industrielle, auch künstlerische Können der Gnome und Zwerge herausstellt.

    Und am Ende sind wir ja bei dem Traum den Geralt von Ciri hatte. Die Zeitlinie ist mir nicht völlig klar, träumt er von ihr während es in ihrem Leben passiert oder sind es vorausschauende Träume. Ich vermute ja ersteres. Allerdings sagte er ja etwas in der Art von "der Tod tanzt mit" , das wäre dann doch eher wieder prophetisch.


    Hm, wie ich Ciris Entwicklung bei den Ratten beurteilen soll weiß ich nicht so richtig - man wird sehen. Hab keine gutes Gefühl bei der Sache, aber im Augenblick bietet ihr diese Gruppe natürlich einen gewissen Schutz, andererseits steht sie damit schon auch wieder ziemlich im Licht der "Öffentlichkeit" (mal davon abgesehen daß es eine ziemlich kriminelle Gruppe ist ... )


    ***


    EDIT (das war was ich vorher versehentlich unter Kapitel 2 hatte)

    Hm... aber das mit Cahir hat sich jetzt wohl erledigt, zumindest glauben die Zwerge und die Gruppe das jetzt, nachdem sein Pferd reiterlos und blutüberströmt aufgetaucht ist. Ich glaub das aber noch nicht so wirklichlich; ihr ?

    Die Rolle von Cahir ist wirklich sehr undurchsichtig - er hat ja den Auftrag Ciri nach Nilfgaard zu bringen. Das hätte er schon von Cintra aus tun sollen. Das hatte nicht geklappt und jetzt sucht er sie überall, weil er ansonsten Emhyr nicht mehr unter die Augen kommen kann. Gerettet hat er sie glaub ich, als Cintra angegriffen wurde, da er offensichtlich den Auftrag hat, sie heil und gesund nach Nilfgaard zu Emhir zu bringen. Wie er jetzt auf die Idee kommt sich Geralt anschließen zu wollen ist mir aber noch ziemlich schleierhaft, denn er will Ciri ja zu Emhyr bringen, Geralt will das sicher nicht. Die Gemeinsamkeit wäre daß sie Ciri schützen wollen, wenn auch aus unterschiedlichen Motiven.


    Schön fand ich schon immer, daß Geralt die nichtmenschlichen Wesen versucht zu schützen, wenn sie nicht direkt aggressiv sind oder jemanden angreifen. Diese Einstellung vertieft sich auch von Buch zu Buch.


    Dieses "lonesome wolf" - Gehabe übertreibt er aber machmal ein wenig ^^ , kommt mir schon manchmal vor als ob der Autor das ein bisschen durch den Kakao zieht.


    Die Zwerge, da bin ich mit einer Beurteilung noch zurückhaltend, bin schon gespannt wie sich das weiterentwickelt.

    Was ich zum ersten Kapitel noch sagen wollte: Ich fand die kleine Episode mit Dauser und seiner Tochter die sich als Ciri/Falka verkleidet hat interessant. Scheinbar werden die Ratten und damit auch Falka gerade zur Legende quasi so eine Art Robin-Hood-Trupp, der Reiche bestiehlt und es den Armen gibt (wobei die Herangehensweise definitiv wesentlich weniger nett ist, als das was man sich so landläufig unter Robin Hood vorstellt... )


    Kritty

    Ich bin auch grad erst mit dem 2. Kapitel fertig geworden - und das 2. Kapitel liest sich recht flüssig, hat nicht ganz so viele Sprünge wie das Erste.

    Zank

    Ja so wirds sein, aber ich hab eigentlich den Eindruck daß es eine Menge Zauberer gibt die nicht so in der Öffentlichkeit leben, da würde man meinen, so ein Nilfgaarder Zauberer könnte weit im Norden gut irgendwo untertauchen, aber mag sein daß es zu gefährlich ist.


    An die derzeitigen Videokonferenzen mußte ich auch denken ^^. Von wegen Projektion usw. und daß ma netwas nicht sah, weil es außerhalb der Sichtfeldes der Projektion war )

    HoldenCaulfield

    Ich find alle schlimm, aber ja "Sengendes Zwielicht" ist definitiv der Spitzenreiter - was soll das sein, wer kommt nur auf so einen Schwachsinn. Und Du hast bestimmt recht was die Zeilgruppe anbelangt, diese Titel vermitteln etwas völlig anderes und führten komplett in die Irre. Ich hab die Autorin mal recherchiert, die lebt den Sil ihrer Bücher ja richtig mit ihrem Styling! Gefällt mir.

    Habt ihre auch Bücher, die ihr nur in kleinen Häppchen lesen könnt? Mir geht es aktuell mit Charles Bukowski - Women so. Schlecht ist es eigentlich nicht, aber das Herumv… des Protagonisten kann ich nur kapitelweise ertragen.

    Ja definitiv, entweder weil es mir wie Dir geht und ich das Buch eigentlich gut finde, aber irgendetwas darin mir komplett persönlich widerstrebt oder weil es so harter Tobak ist (und/oder mich emotional zu sehr mitnimmt) und ich es deshalb nur dosiert aushalte.

    Glücklicherweise kann ich mich meist sogar nach längerer Pause erinnern was vorher war. Wenn die Pause sehr lang war, les ich nochmal ein paar Seiten von vorher quer, spätestens dann ist alles wieder da.


    Lykantrophin

    Wie findest Du "Spinning Silver" bisher? Ich mochte ja "Uprooted - Das dunkle Herz der Waldes" sehr und überlege auch es dann mal mit Spinning Silver zu versuchen irgendwann.

    Hab den 2. Band der "Lady Alexia"- Reihe von Gail Carriger auch beendet und werde die Reihe als Spätabendletüre weiterlesen (zumal es sie in der onleihe gibt, hab sie jetzt hier in die Liste eingetragen) . Weiterhin amüsant und unterhaltsam, das letzte Quentchen zur Begeisterung fehlt, aber grad so kurz vorm Einschlafen gut zu lesen.

    Ich werd allerdings nie verstehen was sich die Verlage manchmal bei den deutschen Titeln denken :

    Ich hätte die Bücher der Titel wegen wahrscheinlich nie angefasst, wenn ich nicht (ich glaub es war hier im Forum) was über die Reihe gelesen hätte und mir da dachte, könnte ich mal antesten.

    :schuld:

    Bin auch fast durch. Ich frag mich ja warum eine Magierin oder generell Magier (die sich ja teleportieren könnten) in Nilfgaard bleiben, wenn es für sie dort so schrecklich ist. Klingt ja fast wie Sklavenhaltung - gehorche oder stirb.


    Ansonsten, schöner Einstieg :) - Milva ist anfangs ja sehr abweisend und störrisch, finde aber schön daß sie dann - nachdem sie für sich erkannt hat was für einer Geralt ist versucht ihm zu folgen und zu warnen was im Land vor sich geht.

    Ah ! Hier gehts weiter. Mich hat der Titel des alten Threads nicht gestört, aber der Titel jetzt ist natürlich sehr einladend :blume:


    Cookie, Valentine

    Bin mit "Soulless" durch und fand es nett und mit dieser ganzen viktorianischen Überspitzheit sehr amüsant. Wie schon im alten Thread geschrieben, die Handlung war jetzt nicht das Ausschlaggebende, hat man schon ein paar Bücher des Genres gelesen weiß man schon nach den ersten Seiten worauf es hinausläuft, aber die Charaktere, den Humor und vor allem das britisch-viktorianische Setting mochte ich sehr (der bunte Rokoko-Vampir Lord Akeldama und den Beta-Wolf find ich besonders nett in den Neberollen) . Werd Reihe werd ich wohl bald als Zweit/Dritt-Spätabends-Buch weiterlesen. Theoretisch würd ich sogar ganz gern auf englisch umschwenken, aber ich hab eben gesehen, daß es die weiteren Bände auf Deutsch in der Bib gibt und das reicht glaub ich, ich muß sie nicht zwingend selbst haben. Soooo gut sind sie dann auch wieder nicht, aber grad recht für amüsante Ablenkung momentan.


    Rebecca Gablé ist bei mir auch quasi auf "autobuy" wenn es was Neues von ihr gibt. Bei ihr geht es mir wie damals auch mit Henning Mankell's Wallander, sie saugt mich mit den ersten Sätzen quasi in die Geschichte und läßt mich nicht mehr raus bis ich durch bin.


    Zank

    Mit deinen "Gone"-Threads hast Du mich auch neugierig gemacht. Auch die Bücher gibts in der Bib - werd ich wohl auch dieses Jahr mal antesten.


    KillerKiwi

    Die "Druiden"-Bücher sind ja unglaublich erfolgreich und viele geworden - Ich hab damals als das erste rauskam den ersten Band angetestet und damals hat es mir nicht so gefallen. Manchmal bin ich am überlegen ob ich es nochmal damit probieren soll.

    Ich les gerade ein schon ewig auf dem SuB ruhendes Buch mit dem fürchterlichen deutschen Titel "Glühende Dunkelheit" von Gail Carriger (im Orignal "Soulless" was viel besser passt) . Es ist der erste Band einer Steampunk-angehauchten Urban-Fantasy-Reihe um eine resolute "alten" Jungfer (mit 26 Jahren :boahnee: ) in einem alternativen London Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts und fröhne damit meinem schon die ganze Corona-Zeit andauernd Lese-Escapismus. Es ist von der Handlung her zwar nicht sooooo innovativ aber unterhaltsam, herrlich spitzzüngig und überspitzt geschrieben. Amüsant für zwischendurch.


    Nebenbei les ich immer noch am "Wassertänzer" (das ich nachwievor gut finde, aber irgendwie nicht so richtig an mich ran kommt) und hab außerdem auch wie Foenig gestern noch mit "Feuertaufe" von Sapkowski angefangen für unsere Witcher-Leserunde.


    Bin grad auch noch beim Kaffee, Wetter sieht heute etwas angenehmer aus, die letzten Tage hatten wir einen extrem ungemütlichen Mix aus Schnee und Regen.

    Vielleicht kann ich mich heute aufraffen und mal wieder anzufangen Photos der letzten Jahre zu Alben zu machen, bin immer noch ein paar Jahre im Rückstand....