Beiträge von Weratundrina

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Es ist total befreiend...manchmal denke ich zwar noch an ein Buch, das ich hatte und wo ich gern mal reinschauen würde, aber das ist vernachlässigbar.

    Ich mag auch den Gedanken gelesene Bücher sofort wieder "frei zu geben"...


    Kirsten Marten 'T Haart finde ich ganz grandios.

    Habe ihn im Rahmen eines Lesekreises kennengelernt, in dem wir ein halbes Jahr nur niederländische Autoren gelesen haben. Leider ist mein Niederländisch nur rudimentär :D - im Original lesen ist bestimmt toll.


    Hab jetzt mit der Blonden mit den schwarzen Augen angefangen ;)

    Das Angebot ist ja mittlerweile riesig!

    Ich suche ein handliches, kleines, leichtes Buch für unterwegs. Am liebsten eines mit Seiten die nicht so anfällig gegen Feuchtigkeit sind.


    Könnt ihr mir eines empfehlen? Am besten natürlich eins, das sich auf Europa bezieht, zwecks einheimischen Gegebenheiten.

    Wenn das Leben total entgleist sind Bücher nicht mehr so wichtig.

    Jetzt bin ich froh den Ballast nicht mehr zu haben. Mein Besitz passt derzeit in eine Tasche...also quasi nur Klamotten und die obligatorischen Papiere. Kein "Ding" bedeutet mir noch etwas. So hat sich der Minimalismus ganz von selbst entwickelt, ohne Programm oder Vorsatz. Bin quasi aus der psychiatrischen Klinik nicht mehr in mein altes Zuhause gegangen...


    Bücher kommen und gehen momentan. Ich lese aber auch nicht besonders viel, weil meine Konzentration das nicht so zulässt.

    Da es meinen alten SuB nicht mehr gibt, ebenso wenig wie meinen alten Buchbestand (ich durfte beim Auszug (von meiner Tochter aus) quasi nur mitnehmen was einmal in das Auto eines Bekannten gepasst hat...den Fokus hatte ich dann leider nicht auf Bücher gelegt und nur eine Tasche mit Lieblingsbüchern mitgenommen. Das war ein ziemlich schlimmes Gefühl vor ca. 8000 Büchern zu stehen und sich zu entscheiden welche in die Tasche kommen :( ), hier nun mein neuer Mini-SuB - der soll auch nicht wesentlich größer werden und gelesene Bücher kommen gleich wieder in den Bücherschrank, woher diese Bücher hier auch alle stammen. Minimalistisches Leben fühlt sich sehr gut an...



    Brown, Rita Mae - Galopp ins Glück

    Corvus, Robert - Schattenkult

    Haart, Maarten 'T - In unnütz toller Wut

    Highsmith, Patricia - Ripley under Water

    Klönne, Gisa - Nacht ohne Schatten

    Moritz, Rainer - Madame Cottard und eine Ahnung von Liebe

    Schenkel, Andrea Maria - Tannöd

    Timm, Uwe - Rot

    Lesen, Rollenspiel, tabletop, Naturspiritualität, Filme... selbst meinen Musikgeschmack hat er in Frage gestellt (von wegen dazu "verkleidet" man sich ja)... ist schon alles irgendwie weg von der Realität - aber was wäre dann "normal" ... Golf spielen und Reisen... ? (wie bei ihm wahrscheinlich)

    Ich sehe es nur jetz so als vertan an.
    Waren aber auch sehr viele miese Bücher dabei in der letzten Zeit.


    Mein Hausarzt (nicht mein Therapeut) meinte neulich meine ganzen Hobbies seien im Grossen und Ganzen nur Realitätsflucht. Da muss ich jetzt dauernd drüber nachdenken und das ist in Punkto Depression nicht wirklich föderlich. :sauer: Und tatsächlich kann ich mich grade für nichts begeistern.


    Ich wünschte jetzt, ich könnte in einem Buch versinken, aber es geht nicht. Jetzt hab ich den ganzen Sonntag sinnlos im INternet rumgehangen und irgendwie gar nichts richtiges "gemacht". :sauer: :rollen:


    Mennoooo.... alles doof grad mal wieder...

    Mir geht es grade auch nicht so gut mit dem Thema Lesen. :sauer:


    Es hatte sich im letzten Monat schon angebahnt - mittlerweile bin ich schon wieder so weit das gesamte Lesen (Belletristik) total in Frage zu stellen.
    Ich lese zwar irgendwie genau so viel am Tag, aber eher Sachbücher.


    Ich hinterfrage das belletristische Lesen total. Es erscheint mir grade sehr sinnlos und ich frage mich, ob das massenhafte Lesen der letzten Zeit eben nur ein Flucht aus den Depressionen und Ängsten des letzen halben Jahres war.


    Kennt ihr das so oder ähnlich - zu was für einer Lösung kann man kommen ?
    Eigentlich geniesse ich doch Lesezeit - trotzdem fühlt es sich grade so flasch an... Hiiiilfe! :sauer:

    Hmmm, wir hatten da im Speziellen auch über Bücher/Wissen geredet. Und warum grade Shakespear so im Vordergrund steht und nicht andere Stücke - warum nicht viel mehr Bücher in Privathäusern/Büchereien/Buchläden etc. gefunden werden.


    Bei anderen Dystopien ist deine Theorie was Reccourcen anderer Art betrifft auch sicher richtig, aber hier haben ja wirklich extrem wenig Menschen überlebt.


    Na ja, nichts desto Trotz war es ein nett zu lesendes Buch, was einen nicht so richtig verzweifelt zurück gelassen hat, wie andere Dystopien.
    Oh, war das jetzt auch ein Spoiler...