Beiträge von Katjaja

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    Diese Kurzgeschichten aus dem bunten Berufsleben eines notorischen Quereinsteigers haben mich mehrmals herzlich zum Lachen gebracht.


    Vor allem seine Chefs erkenne ich in meinem eigenen Lebenslauf wieder – der ein oder andere Abteilungsleiter oder Geschäftsführer die ich kenne hätten für Aschberg’s Figuren durchaus Modell stehen können.


    Auch seine Kollegen zeichnet er so schön hin – jeder läuft zum Beispiel früher oder später so einer Versicherungs-Tamara über den Weg.


    Am meisten mochte ich, dass er am Anfang seiner Jobs meist keine genaue Ahnung hat was er da eigentlich tut, sich davon aber nicht abhalten lässt es trotzdem einfach durchzuboxen. Von soviel Selbstvertrauen können die meisten Leute nur träumen, aber es zeigt auch auf dass man meistens viel mehr hinbekommen könnte wenn man sich nur nicht ins Bockshorn jagen liesse.


    Ein schöner Zeitvertreib, und leider viel zu kurz!

    Ich finde viele Bücher auf Goodreads, durch die "Ich lese gerade" und "Vorschläge" threads in the Gruppen. Amazon's "Kunden kauften auch" Anzeige verführt mich auch dauernd zum durchklicken, allerdings kaufe ich da meistens nicht gleich den erstbesten Vorschlag, sondern grabe mich von einem Buch zum nächsten.


    Ich lese einige Bücherblogs, habe ein paar Newsletter abboniert, und verfolge die Webseiten oder Facebook-Profile einiger Lieblingsautoren.


    Ausserdem spioniere ich im öffentlichen Nahverkehr lesenden Mitreisenden hinterher und blogge später was sie gelesen haben. Da war auch schon die ein oder andere interessante Anregung dabei.


    Beim sich erinnern schliesse ich mich meinen Vorrednern an. Wenn es gut war, bleibt es lange im Gedächtnis, wenn es weniger gut war vergesse ich es schnell wieder. Es hilft der Erinnerung, wenn ich selbst eine Rezension geschrieben habe.

    Ach, das schönste habe ich ja um ein Haar vergessen:


    Es spielt in den Vereinigten Inseln von Amerika - man erkennt die Bundesstaaten "unserer" USA wieder, aber jeder ist eine eigene Insel.


    Auf sowas muss man erstmal kommen!

    Dass Hendrikje ihre Geschichte im Gefängnis erzählt, hat sich mir nicht erschlossen bis ich schon weit über die Hälfte gelesen hatte. Es wird zwar am Anfang von einer hübschen Dekoration in einer hässlichen Umgebung gesprochen, aber das habe ich als einen unschönen Neubau abgetan, in dem sich nun mal die Praxis von Dr. Palmenberg befindet. So hatte ich zwar einen Aha-Moment, hätte aber die Geschichte bis zu diesem Punkt mit ganz anderen Augen gelesen wenn ich den Klappentext vorher beachtet hätte.


    Hendrikje ist liebenswert, aber so abgrundtief naiv, dass man sie die ganze Zeit schütteln könnte. Doch genau darauf basiert die ganze Geschichte – Hendrikje sieht nur die Fassaden der Menschen um sie herum, und nicht, was sich dahinter verbirgt. So gerät sie an falsche Freunde, und übersieht dabei völlig wer ihr Gutes will. Dies führt unweigerlich zu irrsinnigen Verwicklungen, die flott erzählt werden.


    Das Ende hat mir besser gefallen als der Hauptteil des Buches. Die eine Sache am Ende sieht man schon von ferne kommen, die andere nicht unbedingt.

    Was zuerst wie ein bizarrer Unfall aussieht, stellt sich bald als akribisch geplanter Mord heraus. Detective Sebeck sieht sich mit einem Mörder konfrontiert, den der Umstand dass er bereits verstorben ist, nicht davon abhält weiter zu morden. Bald stellt er fest dass er Hilfe braucht, um diesem Genie das Handwerk zu legen.


    Als jemand der selbst sehr vernetzt ist und sich täglich in der digitalen Welt bewegt, fand ich diesen Krimi sehr spannend. Ich bin kein Programmierer, was den Vorteil hatte dass ich mich als blauäugiger Leser fragen konnte: „Kann das sein? Geht sowas?“


    Das Tempo ist rasant, Sebeck hat manchmal kaum Zeit von einem Tatort zum nächsten zu hasten. Es bleibt die ganze Zeit spannend, und jedesmal wenn man glaubt vorherzusehen was als nächstes passiert, nimmt die Handlung eine andere Wendung.


    Am Ende bleiben ziemlich viele Dinge ungeklärt – man muss wohl oder übel die Fortsetzung lesen wenn man ein „richtiges“ Ende will.


    Wenn es in dieser Façon weitergeht, dann immer her damit.

    Dies ist ein anspruchsvoller Anfang für eine 10-bändige Serie (bzw. noch länger wenn man Ian Esslemont’s Bücher dazuzählt).


    Ich sage anspruchsvoll, weil es nicht gerade das beste Fantasy Buch für Anfänger in dieser Sparte ist. Es gibt eine ganze Menge Protagonisten und viele verschiedene Erzählperspektiven, und der Autor gibt einem nicht alle Informationen die man als Leser gerne hätte. Man bekommt immer gerade eben soviel mitgeteilt wie man braucht, aber nicht mehr. Am Anfang fühlt es sich in etwa so an als wäre man zu spät ins Kino gekommen, nachdem der Film schon angefangen hat. Man folgt der Geschichte, hat aber immer das Gefühl, am Anfang möglicherweise irgendwas Wichtiges verpasst zu haben.


    Der Leser bekommt ziemlich lange keinen Hinweis darauf, wer die Guten und wer die Bösen sind, und muss selbst entscheiden. Früher oder später muss man seine Meinung über bestimmte Personen dann ganz plötzlich revidieren. Das hat mir nicht so gefallen, ich fühlte mich in die Irre geführt als sich mein „Lieblings-„Charakter als Miesling entpuppte, und ich fand es auch etwas schwer, einen bisher als Gegner dargestellten Charakter plötzlich mögen zu sollen. Einerseits ist das mal etwas Neues und beruht nicht auf dem abgedroschenen Prinzip von „Helden gegen die Bösen“, andererseits hatte ich manchmal das Gefühl der Autor wusste am Anfang auch nicht so genau wo er damit hinwollte.


    Das Magie-System war mir völlig neu, was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Es ist verdammt schwer, eine schicke neue Art und Weise zu erfinden einen Magier cool aussehen zu lassen. Ich freue mich auf jeden Fall darauf, in den nächsten Büchern mehr über die Gewirre zu erfahren.


    Zeitweise fand ich, dass es einfach zu viele Charaktere gibt, denen der Leser folgen muss. Da man mit allen Handlungssträngen mithalten muss dauert es manchmal eine ganze Weile bevor das Buch wieder zu einem bestimmten Protagonisten zurückkehrt.

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    Klappentext:
    Wie wird man Magier, wenn man nicht zaubern kann? Mit diesem Problem kämpft Joel tagtäglich, denn nichts wünscht er sich sehnlicher, als ein Rithmatist, ein berühmter Kreidemagier, zu werden. Doch so sehr er sich auch bemüht, seine Kreidefiguren bleiben leblos – bis zu dem Tag, an dem plötzlich das Schicksal aller Rithmatisten auf Joels Schultern ruht. Einem Tag, an dem eine lange verborgene Gabe in ihm erwacht …


    Gestaltung:
    Auf dem Cover ist ein kreisförmiges magisches Symbol, welches man schnell als rithmatischen Kreis identifizieren kann sobald man anfängt zu lesen. Zwischen den Kapiteln im Buch finden sich noch mehr solcher Kreise, die auch soweit erläutert werden dass man sie als Leser verstehen und interpretieren kann.


    Meine Meinung:
    Ich habe die englische Originalfassung gelesen, und liebe dieses Buch. Ich mag Geometrie, also habe ich natürlich die Rithmatischen Kreise zwischen den Kapiteln förmlich aufgesogen.


    Dann ist da der Gearpunk! Während einige Elemente aus großen Uhrwerken sehr offensichtlich sind, gibt es auch ganz kleine Apparate die nur nebenher erwähnt werden, die der Welt aber ein ganz eigenes Flair geben.


    Ich fand es auch sehr spannend, dass Joel sich damit zufriedengeben muss die Theorie hinter der Magie zu verstehen, ohne sie jedoch selbst anwenden zu können. Das ist mal ein neues Konzept für eine Geschichte die an einer Zauberschule spielt, und ich fand das sehr erfrischend.

    Ich zähle sie nicht dazu. Ich habe so an die 300 ungelesene ebooks auf dem Computer zuhause, aus denen ich mir immer wieder welche auf das Kindle ziehe wenn ich gerade Lust auf irgendwelche der Titel habe.


    Mein Papier-SuB nimmt allerdings auch keinen Platz "weg". Da ich die meisten Bücher nach dem Lesen sowieso behalte, bekommen die ungelesenen gleich einen Platz im Regal den sie sowohl vor als auch nach dem Lesen behalten dürfen. (Somit habe ich auch keinen "Stapel" der mich anstarrt, sondern ich habe eher einen persönlichen Buchladen, in dem noch ungelesene, aber schon bezahlte Bücher im Regal stehen.)


    Die e-books empfinde ich irgendwie nicht als SuB, weil ich sie eben nicht vor Augen habe. Ausserdem habe ich mehrere Reader, und nicht alle haben dieselben Bücher geladen, da käme ich eh schon leicht durcheinander.