Beiträge von Kessi69

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Ich musste zwei Mal lesen um auch sicher zu sein, dass ich es richtig gelesen habe. 2 mal im Monat große Wäsche? Das müssen Unmengen gewesen sein, Wahnsinn.


    Das Schumann nun Ratsherr ist, ist ja an einer Besichtigung geknüpft. Ob er zukünftig mit dieser Entscheidung glücklich ist wird sich zeigen^^so ein Hallodi wie er gerne ist.


    Lapidus war mir ehrlich gesagt ziemlich unheimlich. Aber mir hat gefallen wie er Schumann von dannen geschickt hat.


    Um Maria tut es mir sehr leid, gerade sie und Marten hätten mehr Glück verdient.

    Umso mehr kann ich auch nicht verstehen, was Heinrich so wütend macht. Steht noch mehr zwischen ihm und Storch, als er Sophia erzählt hat? Ich finde, in dem Punkt ist er eher unsachlich.


    Ich glaube, Marthe steht Moses auf seiner Suche nach seinem Niklas-Ich nicht im Weg, ganz im Gegenteil, sie will ja, dass er sich erinnert.


    Die Gruselgeschichten um Pater Johannes waren auch spannend, daher war ich auch ziemlich erstaunt, dass Schumann wohl dessen unehelicher Sohn sein soll? Nun, allgemein war auch das ein interessantes Kapitel, zwar bewerte ich Schumann dadurch nicht besser, aber ich mag es, etwas von seinem Hintergrund zu erfahren.

    Bei Heinrich bin ich mir über seine Wut auch nicht ganz klar darüber, warum er so reagiert. Ein wenig denke ich, es ist die Trauer um seine Frau und Kinder. Er gibt Storch die Schuld und ich glaube sich selbst noch mehr. Hätte er sich Storch nicht angeschlossen, würden seinen lieben vielleicht noch leben.


    Marthe gefällt mir. Sie bettelt und fleht nicht, unbedingt Moses seine Liebe zu erlangen. So wie du schreibst, sie ermutigt ihn sogar,sich auf die Spuren seiner Vergangenheit zu begeben.


    Wurde nicht schon im ersten Teil erwähnt das Schumann Pater Johannes sein Sohn ist, oder habe ich das damals schon erahnt?

    Kessi69 Die Autorin hat schon öfter erwähnt das sie eigentlich mit den Wahringhams nie so weit in die Frühe Neuzeit wollte. Ich denke sie bleibt jetzt mit ihnen lieber wieder im Mittelalter.


    Ich habe mir gerade vorgestellt wie es den Warringhams wohl in der Moderne ergangen wäre...mit all ihren typischen Charakterzügen, Vorlieben und...Pferden :D

    Sicherlich spannend. Aber ich mag sie lieber im Mittelalter - Warringhams in der Moderne kann es ja in Fanfiction geben :P

    Ich möchte sie auch nicht in der Neuzeit erleben. So ist es prima:)

    Je geht es wie dir, durch den ersten Teil wissen wir ja wie schnell sich alles ändern kann. Darum sehe ich hinter jedem Vorhaben eine Liste oder Intrige, genau wie du ist mir dann immer unwohl. Da sind wir Schwarzmaler^^


    Schumann versucht mit allen Mitteln Sophia und Heinrich zu bespitzeln. Doch ihm muss doch, bei der Vorgeschichte, klar sein, dass er nur Misstrauen säht.


    Ja Johanna war ein bisschen unheimlich, aber solche seherischen Fähigkeiten soll es ja geben.


    Ich weiß nicht, ein wenig kam mir Elias vor als ahne er etwas. Oder das er vermutet, Sophia verheimlicht ihm ein wichtiges Detail.


    Ich wünsche mir gar keine gemeinsame Zukunft für Marthe und Moses:D, obwohl mir Marthe sympathisch ist. Aber auf Dauer wäre sie nicht glücklich, da Moses nie ganz bei ihr sein würde. Und ich möchte Niklas und Sophia!!!!

    Mir fällt gerade noch etwas ein. Als Moses bei dem Apotheker im Haus ist und wach wird , hat mich etwas stutzig gemacht. Anna sagt....mein Vater der Maler Lucas Cranach, gehört die Apotheke.

    Cranach, ...der Name sagt mir irgendwas. Ich bin der Meinung mich zu erinnern, dass dieser Name auch im ersten Teil vorkam. Kann das sein? Ich weiß nur nicht mehr den Zusammenhang, oder ob ich das mit meinem anderen Buch verwechsel.

    Prolog

    England 1193: Als der junge Yvain of Waringham in den Dienst von John Plantagenet tritt, ahnt er nicht, was sie verbindet: Beide stehen in Schatten ihrer ruhmreichen älteren Brüder. Doch während Yvain und Guillaume of Waringham mehr als die Liebe zur selben Frau gemeinsam haben, stehen die Brüder John Plantagenet und Richard Löwenherz auf verschiedenen Seiten - auch dann noch, als John nach Richards Tod die Krone erbt. Denn Richards Schatten scheint so groß, dass er John schon bald zum Fluch zu werden droht ...


    Zum Inhalt

    Dieser Waringham liegt dieses Mal fast 800 Jahre zurück und die Handlungen beginnen zu der Zeit des Königs Richard Löwenherz.

    Zwei Bruderpaare, die Waringham Brüder Guillaume of Waringham und Yvain of Waringham und die Königsbrüder Richard Löwenherz und John Plantagenent.

    Während Guillaume im Dienst von Richard steht, gerät Yvain eher zufällig in den Dienst von John. Eins verbindet John und Yvain von Beginn an, sie stehen im Schatten ihrer großen Brüder. Doch während Richard und John sich als Feinde ansehen, versprechen sich Guillaume und Yvain ihre ewige Bruderliebe, egal was kommen wird.

    Als Richard stirbt, zieht Guillaume sich auf Waringham zurück und Yvain wird der engste vertraute von John, mit dem er von einem Krieg zum nächsten zieht. Durch sein unüberlegtes Handeln, vor allem aber durch sein vorlautes Mundwerk, brint Yvain sich oft in Schwierigkeiten und verliert sogar zwischendurch die Gunst des Königs. John hegt immer wieder seine Zweifel an der absoluten Treue und Untergebenheit von Yvain. Aber dem ist nicht so, Yvain liebt seinen König, egal was dieser von ihm verlangt.

    Es ist kein leichtes Leben für John, immer wieder erreicht ihn der Schatten seines toten Bruders und die Ergebenheit der Lords, die Richard ihre Treue geschworen hatten macht ihn oft rasend vor Wut.

    Kann John jeh aus den Fußstapfen seines Bruders raus treten und werden ihm seine Untertanen die ewige Treue schwören?

    Das ist in diesem Waringham zu lesen, spannend und interessant zugleich.


    Meine Meinung

    Endlich konnte in den neuen Waringham genießen und mich voll dem Lesegenuss hingeben. Was mich ein wenig erstaunt hat war, dass die Autorin dieses Mal in den Jahrhunderten zurück gegangen ist, wobei sie die anderen Teile in der Zeit fortlaufend geschrieben hat. Aber ich empfinde das nicht als schlimm, denn so konnten ich noch eine andere Waringham Familie kennen lernen.

    Der Schreibstil ist wie gewohnt erstklassig. Die historischen Hintergründe, fließen ohne sich an den Passagen lange aufzuhalten, flüssig mit ein. Die Beschreibungen der Charaktere wirken sehr lebensnah und entwickelten bei mir Sympathien und Empathien. Wieder hat Rebecca Gablé akribisch recherchiert und die Fakten mit Fiktion grandios verbunden.

    Da bleibt mir als Waringham Liebhaberin, natürlich nur ein großes Lob für die schriftstellerische Leistung, die die Autorin mit diesem Buch vollbracht hat.

    Absolute Leseempfehlung.

    Ich hätte deinen Beitrag bei FB gelesen und hätte dir am liebsten persönlich für deine tolle Antwort gratuliert. Erst war ich erschrocken und musste echt überlegen ob sich etwas oder jemand bei uns eingeschlichen hat, da ich es nicht immer schaffe alle Beiträge zu lesen. Aber das wollte ich einfach nicht glauben. Ich stehe auch voll und ganz hinter deiner Aussage.

    Wow, ihr seid der Wahnsinn. So viele Fragen sind euch eingefallen und ich habe gegrübelt welche ich stellen könnte^^ nun reicht es schon für eine kleine Ewigkeit:banane:

    Als wenn ich es geahnt habe. Es bleibt nicht ruhig bei Sophia und den ihren. Alles wird ziemlich tragisch.


    Schumann schmiedet weiterhin seine Pläne und wird mir dabei immer unsympathische. Es ist mir eine Genugtuung, dass er keine Erfolge vorweisen kann. Eigentlich ist er ein Niemand für mich, der auf miese und betrügerische Art versucht voran zu kommen. Es hat mir gefallen wie der Bürgermeister ihn die Meinung gesagt hat, wegen der Stelle für Heinrich.

    Das er zwei Männer der Stadtwache abgestellt hat, um das Fuchs'sche Haus zu beobachten ist ein cooles Ding. Warum merken das Heinrich und Sophia nicht? Das muss doch auffallen.


    Dieser hat sich auf Sophias Bitte hin auf diese Stelle als Lehrer im ehemaligen Kloster beworben. In der Hoffnung dort das Versteck zu finden, wo das Büchlein liegt.

    Ich musste schmunzeln als ich gelesen habe, was die Jungen in der Schule lernen. Ich habe gelaubt die lernten schon damals viel mehr.

    Und über noch etwas musste ich schmunzeln, die Begriffe ....halbe Leiche..... Bücherskorpion , gab es diesen Begriff wirklich?


    Zum Glück ist Storch jetzt wieder weg, so kann es nicht mehr gefährlich für Sophia und Heinrich werden. In der Nacht als Heinrich in die Kammer eingebrochen ist, hatte ich Angst er wird jeden Moment erwischt. Was wohl auf diesem Zettel steht, den er hinter dem Stein gefunden hat.


    Jetzt ist etwas Schlimmes passiert, oder gleich zwei Dinge. Maria ist in die Fronfeste eingesperrt worden. Wenn ich mit allem gerechnet habe, aber nicht damit, dass das Ereignis von vor einem Jahr, Maria und Sophia noch einmal einholen wird. Sophia ist eine echte Freundin, sie besucht sofort Maria und fängt an Erkundigungen einzuholen.

    Als sie glaubte, sie hätte Senkwehen, ahnte ich schon Böses. Ausgerechnet als Heinrich nicht da ist. Ich hoffe und möchte, dass der Kleine am Leben bleibt. Ihr Andenken an Niklas, das so wertvoll ist. Ich weiß nicht was wird, sollte sie den Jungen verlieren. Sie waren sich so nah, warum ist Moses ( Niklas) nicht noch ein paar Schritte mehr auf sie zugegangen. Ach man, das was so knapp.

    Die Geburt wahr sehr dramatisch, aber für mich nicht unrealistisch. Und ich finde, Heike hat es gut beschrieben , auch wie Sophia im Kopf durchgegangen ist, was sie alles benötigt und was sie in dem Moment machen soll, obwohl sie keine Ahnung von einer Geburt hatte.

    So viel ist klar, die Zeugin ist Hidwigk und der, der sie dazu angespitzelt hat, ist wohl ein Herr der von Martens Vater geschickt wurde. Ihre Motive sind klar, sie will Maria , ihre Konkurrentin, aus dem Weg schaffen.

    Doch wo bleibt Marten? Er ist schon einen Monat weg und den Brief musste er schon erhalten haben. Dieser Mann hat Maria erpresst und ihr ans Herz gelegt das Angebot annehmen. Wie weit geht der Vater? Ich hab ja vermutet daß der Vater böses im Sinn hat, hält er seinen Sohn fest?

    Die Zeit rennt, bald wird dieser Mann aus Dresden da sein und Maria foltern.


    Heinrich zeigt ganz spontan seine Gefühle für Sophia, diese war von dem Kuss völlig überrumpelt. Aber ich glaube, so allmählich könnte sich zwischen den beiden eine zarte Knospe entwickeln. Nur was passiert, sollte Niklas kommen. Da würde es mir um Heinrich trotz alledem sehr leid tun, denn er hat Sophia vor dem Schmach gerettet.


    Moses seine Kapitel waren richtig spannend. Über die Arbeit der Flößer zu lesen hat mich fasziniert. Ich habe mal eine Doku von der damaligen Zeit gesehen, da ging es um die Geschichte der Elbe. Dort wurde auch über die gefährliche Arbeit der Flößer berichtet.

    Zuerst habe ich geglaubt, Moses würde stürzen, sich dabei den Kopf anstoßen und erlangt so sein Gedächtnis wieder^^. Aber das es so tragisch wird habe ich nicht vermutet, ausgerechnet wieder Moses. Was wird jetzt, geht er wieder zurück zu Hans und Melchior? Oder geht er noch einmal den Rat von Marthe nach, die ihn inständig gebeten hat nach Pirna in die Kirche zu gehen.

    Sophia und Fuchs - ich muss sagen, dass mir der Magister immer sympathischer wird. Aber ich fürchte ein wenig um sein Leben (da es ja doch hoffentlich ein Happy End für Sophia und Niklas geben wird). Jetzt erfahren wir auch ein wenig über seine Vorgeschichte.


    Interessant fand ich übrigens die Ausführungen des Predigers über die Gemeinschaften, wo Gleichberechtigung tatsächlich bereits gelebt wurde. Bücherskorpion Gab es solche Gemeinschaften tatsächlich? Religionen bzw Religionsgemeinschaften sind ja ganz allgemein nicht gerade für Gleichberechtigung bekannt...

    Ich Frage mich die ganze Zeit wie es ausgehen wird, sollte Niklas sein Gedächtnis wieder erlangen und er zurück nach Pirna kommt. Wie wird Heinrich reagieren? Ist er dann auch noch so großzügig und lässt Niklas den Vortritt und zieht sich zurück?


    Bei den Ausführungen des Predigers kam es mir so vor als erzähle er von einer Sekte, so ungefähr wie ....jeder treibt es mit jedem^^.....freie Liebe und so weiter. Sicher es könnte jeder seinem Glauben ungestraft nachgehen, das finde ich gut, aber den Rest fand ich fragwürdig.

    Moses alias Niklas kann sich bisher an überhaupt nichts erinnern. Und vor lauter Frust, weil ihm in Dresden nichts bekannt vorkam (und wegen seiner Migräne), verzichtet er ausgerechnet in Pirna darauf, in die Stadt zu gehen. Evtl. wäre ihm dort etwas bekannt vorgekommen? Vor allem als die anderen ihm vorschlagen, zu Meister Arnold zu gehen, habe ich die Luft angehalten und dachte, das ist die Chance!


    Im Gegensatz dazu erzählt ja Arnold Sophia und dem Bader von den Flößern und es interessiert sie überhaupt nicht. Ich fürchte mal, es dauert noch etwas, bis die beiden zusammenkommen.


    Ich habe noch vergessen, die Begegnung mit Hidwigk zu erwähnen - die könnte Schumann nämlich gut auf seine Seite ziehen. Er denkt ja gerne über viele Ecken und ich finde, Hidwigk sucht sicher aufgrund ihrer Eifersucht nach einer Möglichkeit, Maria zu schaden. Und da Maria und Sophia Freundinnen sind, könnte das auch auf sie zurückfallen. Ich fürchte, Schumann wird sich da was ausdenken...

    Über Hidewigk habe ich mir gar keine Gedanken gemacht. Aber du könntest Recht haben, so dumm kann man gar nicht denken, alles ist möglich.

    Ich hatte zuerst ein wenig Bedenken ob ich mich noch an alles aus dem ersten Teil erinnere. Aber ich stimme dir zu, Dank Heikes Wiederholungen ist es mir ebenfalls gut gelungen. Hat Heike wirklich geschickt gemacht.


    Schade das Niklas nicht nach Pirna gegangen ist, dass fand ich auch. Andererseits wäre die Spannung zu schnell raus gewesen, da ist es so wie es ist gut. Ich hoffe nur, Heike lässt uns nicht bis zum dritten Teil warten^^


    Bei Sophia und Heinrich ihren Einstellungen zu dem Buch bin ich hin und her gerissen. Ich kann beide Seiten verstehen, jeder hat gute Argumente. Aber ich mache mir um Sophia Sorgen, dass sie zu impulsiv handelt.


    Ich weiß leider auch nicht mehr welchen Pakt Schumann und Carlowitz geschlossen hatten.

    Esther , da mach dir mal keine Gedanken, ich drück dich aus der Ferne. Aber bei dem Stress den du hast, völlig nachvollziehbar. Die ständige Sorge um deine Mutter wirft dich aus der Bahn und da kann man keinen klaren Gedanken fassen, geschweige denn sich auf ein Buch konzentrieren.

    Schön wenn du dann doch wieder ein wenig öfter vorbei schaust.

    Hallo in die Runde, schön das wir nun endlich Heikes zweiten Teil gemeinsam lesen. Ein liebes Hallo auch an dich Heike, danke das du uns begleitest.


    Ich hoffe , da der Abschnitt ein wenig lang ist, dass ich nichts wichtiges vergesse.


    Zu allererst denke ich fast mit Sicherheit das Moses unser Niklas ist, es sei denn Heike will uns in die Irre führen. Aber für mich passt das alles zusammen. Der Fundort, wo ihn die Flößer gefunden haben, sein Gedächtnisverlust und die kleinen wiederkehrenden Erinnerungsbrocken. Und dann, wie er mit einem Mal zeichnen konnte, als hätte er nie etwas anderes getan. Wie im Trance zeichnet er Sophias Gesicht. Ach ja und noch, wie er das Schwert gegen die Räuber geführt hat. Daher bin ich froh das er noch am Leben ist. Ich hoffe nur nicht das er die Köhlerstochter, Marthe, heiratet.

    Ach man, das war so knapp, hätte Moses nicht nach Pirna rein gehen können? Ich hatte die Hoffnung er würde von jemandem erkannt werden.

    Und das er so gut schnitzen kann ist auch noch ein Indiz. Ebenfalls das Holzspielzeug was Jonas neu bekommen hat, welches von der Schnitzkunst wie Niklas seins ist.

    Johanna, die, wo die Leute sagen sie wäre eine Vila, fand ich interessant. Von solchen Menschen bin ich immer ganz fasziniert.


    Sophia hat Heinrich geheiratet, so bleibt ihr die Schande erspart. Zu Beginn, als Heinrich Fuchs in seiner Wort-Wahl ziemlich grob zu ihr war, habe ich schon gedacht er ist ein mieser Kerl geworden. Aber dem ist Gott sei Dank nicht so. Er ist nur in Sorge um Sophia und natürlich darf niemand erfahren, dass das Buch nicht im Brand vernichtet wurde. Da gibt es nach den fünf Morden immer noch den großen Unbekannten.

    Aber Sophia kann es nicht lassen und versucht weiterhin das Rätsel des Buches zu entschlüsseln. Oh, oh, hoffentlich wird es nicht zu gefährlich! Der Moment, als sie es nicht an das angestammte Versteck zurück legen konnte, war ziemlich brenslig.

    Sicher, Sophia schätzt und achtet Heinrich, aber mir tut sie leid. Ihr geliebter Niklas ist fort und sie lebt mit einem Mann den sie nicht liebt. Sie schlafen getrennt und so ist doch jeder für sich alleine. Auch wenn es von vornherein klar war, ist es doch traurig, oder? Aber damals konnte man wohl froh sein, wenn es einen wie Heinrich gab, der einen noch geheiratet hat.


    War klar das Schumann noch da ist, meine Empathie ist für ihn geblieben und ich wünsche ihm jetzt schon, dass er gründlich auf die Nase fällt. Ob dieser Mensch schon jeh nur einen guten Gedanken in sich getragen hat? Ich habe mich schon gefragt wie lange es dauern wird, bis er bei Sophia und Heinrich auftaucht. Sein Auftrag, Heinrich seinen Schwager aufzuspüren hat ihn in das Fuchse Haus getrieben. Ziemlich frech wie er sich Zutritt für eine Durchsuchung erfordert hat. Durfte er das überhaupt als Stadtschreiber, nur wegen eines Verdachts? ( Wo ja keiner davon wissen darf)

    Clever von Sophia dem Schwein die Ohren anzumalen:D, nur ob der Schinder dicht hält wenn Schumann diesen unter Druck setzt oder mehr Geld bietet?

    Naja zumindest hat er jetzt den Druck sich zu vermählen, ansonsten wird es nichts mit dem Ratsmitglied. Was ich mir auch wünschen würde ist, das sein Teufelspackt mit Corlowitz ihm das Genick bricht.


    Was mir große Sorgen macht ist der Aufenthalt von Nikolaus Storch im Haus von Sophia und Heinrich. Die beiden sollten für Storch einen anderen Unterschlupf finden.

    Schön das auch der Bader, Meister Arnold wieder dabei ist. Der hat mir schon im ersten Teil gefallen.


    Maria und Marten dürfen natürlich auch nicht fehlen. Bei Marten sein Treffen mit seinem Vater habe ich ein ungutes Gefühl. Will der seinen Sohn in eine Falle locken damit er Maria nicht heiratet, oder hat er wirklich seine Meinung geändert? Gerade Maria und Marten wünsche ich auch Glück für die Zukunft.


    Was mich sehr berührt hat war, als Heinrich endlich von seiner Vergangenheit und seiner Frau sowie Kindern erzählt hat. Ein tragisches Schicksal, welches nicht so einen Ausgang hätte haben müssen.

    Beim Wiedersehen mit Gertrud, bekam Sophia die Möglichkeit, sich mit dem alten Elias zu unterhalten. Und was sie da in Erfahrung gebracht hat ist spannend. Inbrünstig hoffe ich für Sophia das sie keine Dummheit begeht und sich selber auf die Suche nach dem kleinen Büchlein macht. Da habe ich Angst um sie.


    Eine neue Figur ist Margaretha von Bünau. Ich bin gespannt wie sich das mit ihr und Schumann weiter entwickelt und ob er sich nicht vielleicht zu viel von ihr und ihren Bekanntschaften verspricht.


    Nicht zu vergessen die historischen Hintergründe, wie die politische Situation im Land gewesen ist. Schön das man als Leser auch da wieder interessante Fakten erfährt.

    So, nun habe ich es endlich geschafft, sorry für die Verspätung.

    Liebe Melanie Metzenthin , es war mir wieder eine Freude und ein riesiger Spaß, dein Buch mit dir und den Mitleserinnen gemeinsam zu lesen und zu diskutieren.

    Vielen Dank das du dir die Zeit für uns genommen und uns mit so viel Wissen bereichert hast.


    Hier meine Rezension


    Literaturschok Forum

    LLovelybooks

    Was liest dduhttps


    Weiterhin habe ich sie hier online gestellt

    Amazon

    Jokers

    Thalia

    Weltbild

    Bücher.de


    Nun freue ich mich auf den zweiten Teil, ich hoffe wir lesen uns dann nächstes Jahr wieder<3