Beiträge von ysa

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Da gibt es doch einige bei mir... die Bücher von W. Somerset Maugham zum Beispiel kann ich immer und immer wieder lesen - vor allem in leseunentschlossenen Phasen!


    Nenn mir das Buch, das Dich am längsten schon begleitet.

    Nette Idee!


    Hans Bankl "Wegen Todesfalls geöffnet - Denkwürdige Geschichen aus der Pathologie"

    Dieses Cover ist giftgrün und eigentlich hässlich - das Buch ist trotzdem lesenswert!


    Nenn mir ein Buch, das du nie und nimmer lesen möchtest.

    Mittlerweile bin ich in Zürich gelandet. Ich war zwar mal ein Millionenerbe, lebe aber im Gärnterhaus meiner ehemaligen Villa.

    Geld hab ich zwar nur selten, aber ich meistere den Alltag mit Stil und einer gewissen Frechheit. Ich kümmere mich um verschwundene/verlorene Dinge - meist Kunstgegenstände. Aktuell beschäftigen micht höchst erotische Porzellanfigürchen.

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    Eigentlich kann man dieses Buch nicht "lesen" - es reicht wenn man hin und wieder ein paar Seiten durchblättert: schöne Zeichnungen und viele schöne Sätze, die ein wenig nachdenklich machen können.

    Ein Beispiel:

    "Was willst du werden, wenn du groß bist?"

    "Freundlich" sagte der Junge


    Ein besonderes Buch - zum Reinschauen und Schenken!

    Einfach Glück!

    Andere Hobbys und Interessen sind gekommen und gegangen oder unterliegen zumindest starken Schwankungen, aber Lesen habe ich schon immer geliebt, und es ist auch bei mir eigentlich eher ein Grundbedürfnis als ein Hobby.

    Dem kann ich für mich nur vollständig zustimmen: alle anderen Hobbies wurden mal mehr, mal weniger intensiv betrieben, aber das Lesen war immer eine Konstante, ein Grundbedürfnis, wie Du es schon sagst Valentine .

    Deshalb bezeichne ich Bücher auch als "Lebensmittel";)


    Manchmal finde ich nicht sofort nach dem Beenden eines Buches das nächste, das genau passt. Aber dafür habe ich dann Erzählungen von WS Maugham oder andere sichere Tipps. Es dauert aber nie lange, bis mich ein nächstes Buch gefunden hat.

    Seit ich lesen kann, lese ich gerne und "Unwillens-Pausen" gab es nie.

    Wenn ich mal nicht las, dann waren es erzwungene Pausen - in intensiven Lernphasen zum Beispiel (weil ich da Sport als Ausgleich bevorzuge - zB Crosstrainer mit Hörbuch... oder lange Wanderungen - ohne fremde Stimmen im Kopf;))


    Ich habe sogar in Liebeskummerphasen gelesen (Krimis und Thriller! Workshop halt...8o) und auch in Lebensphasen, die belastend waren, waren (und sind) Bücher so etwas wie Rettungsinseln.

    Ich warte also noch auf eine "Nicht-lesen-Phase".

    Bei mir ist es die Biographie der Familie Mann - und ich hab keine Ahnung, warum dieses Buch nicht endlich gelesen wird, denn die Leben der einzelnen Familienmitglieder war sicher spannend und sicher erfahrenswert...
    ...warum steht es also noch immer im Regal herum?;)


    Ich bin mir aber sicher, dass mir bei genauerem Nachdenken noch mehrere Bücher einfallen könnten... aber jetzt bin ich eigentlich schon neugierig auf die nächste Wochenfrage:saint:

    Mehr als ein kurioses Fotomotiv


    Mitten aus dem Reschensee ragt ein Kirchturm – heute ein Wahrzeichen und vor allem ein kurioses Fotomotiv.


    Marco Balzano erzählt die Geschichte die dahinter steckt, indem er die Geschichte von Trina und ihrer Familie erzählt: sie erleben erst den italienischen Faschismus und dann anschließend sofort den Nationalsozialismus. Auch in Südtirol dunkle Zeiten, die Widerstand erfordern.


    Später dann will ein Energiekonzern mit der Anlage eines Stausees die Ortschaften Graun und Reschen überfluten und wieder müssen sie sich die Menschen im Vinschgau wehren. Trotz aller Gegenwehr wird das Staudammprojekt realisiert und damit verlieren viele Familien ihre Heimat.


    Balzano versteht es hervorragend, die Emotionen und Gedanken seiner Protagonisten zu beschreiben und die zahlreichen Tragödien aus der Perspektive einzelner Menschen darzustellen, ihren Überlebenskampf zwischen gnadenlosen politischen und wirtschaftlichen Interessen.


    Er erzählt eine berührende Geschichte über Heimatgefühl und Entwurzelung, über Leid, Verlust, aber auch über Mut, Kampf und Widerstandsgeist.


    Ein wunderbares Buch, das den Blick auf den Kirchturm im Reschensee auf immer verändert.


    5ratten

    Das Buch zu diesem Film kenne ich auch nicht - will ich auch gar nicht kennen.

    Aber es ist ein so großartiger Film... und Robin Williams wurde nicht zuletzt durch diesen Film zu einem meiner Lieblinge!<3

    Natürlich habe ich bei Dumbledores Tod geheult und Dobbys Tod hat mir sogar ein schlechtes Gewissen gemacht (weil ich ihn und seine Treue wirklich unterschätzt habe).;(


    Aber die Film-Szene im "Club der toten Dichter" als die Schüler zum Abschied auf die Tische steigen und "Oh Capitain, mein Capitain!" sagen... ich kann diese Szene nicht mal erzählen, ohne gegen die unwillkürlich aufsteigenden Tränen zu kämpfen.


    Ansonsten bringen mich Bücherszenen eher dann zum Weinen, wenn ich sie mit geliebten Menschen verbinde. Momentan ganz traurig ist für der Schluss von Eichendorffs "Aus dem Leben eines Taugenichts"

    "...und von fern schallte immerfort die Musik herüber, und Leuchtkkugeln flogen vom Schloß durch die stille Nacht über die Gärten, und die Donau rauschte dazwischen herauf - und es war alles, alles gut!" ;(


    Oder die Szene in "Wer die Nachtigall stört" als Tom Robinsons Tod erzählt wird...

    Ich bin in Finnland und unterhalte mich gerade mit Petrus und dem Erzengel Gabriel. Sie wollen, dass ich die Urlaubsvertretung für Gott übernehme....;)

    hört sich irgendwie nach "Herr Müller, die verrückte Katze und Gott" an?? (falls es das ist, ich fand es toll - und stellenweise äußerst witzig)

    Danke für diesen Tipp!

    Mein Buch war "Der liebe Gott macht blau" von Arto Paasilinna - auch sehr witzig!:saint:

    ^^Ich hab mir noch überlegt, ob ich nicht besser "herumgetragen" hätte verwenden sollen...

    "geschliffen" ist in diesem Zusammenhang ja wirklich kärntnerische Alltagssprache... no jo... (= je nun...);)