Beiträge von ysa

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Auf 2 Bücher freue ich mich heuer besonders und eines davon ist:

    Im September soll es einen neuen Cormoran-Strike-Band geben, er heißt "Troubled Blood"

    Ich bin schon sooo neugierig, wie es weitergeht!


    Außerdem soll im Mai noch von Alex Beer "Das schwarze Band" erscheinen. Der 4. Fall für Emmerich und Winter.

    Auf dieses Buch freue ich mich auch schon.


    Gibt es eigentlich schon Neuigkeiten von Sebastian Bergmann (Hjorth und Rosenfeldt). Da müsste doch auch wieder mal eine neuer Fall auftauchen. Sebastian ist ja in einer wirklich unguten Situation geblieben am Ende des letzten Falles.

    Mir geht es wie HoldenCaulfield und Zank - es gibt viele Figuren, die in Geschichten die Rolle des Bösewichts übernehmen und die trotzdem sehr geschätzt werden. (Ich identifiziere mich selten mit Protagonisten oder deren Gegenspielern - weder im positiven noch im negativen).


    Und was Bücher angeht, ist mein moralischer Kompass seeehhhrrr lotterhaft. So gesehen ist Lesen auch für meine Moralvorstellungen eine Art Urlaub.:saint: Und es macht Spaß die "dunklen Seiten" der eigenen Persönlichkeit ein wenig "auszuleben".


    Ich erinnere dunkel an ein Buch, wo der Protagonist mehrere Menschen umgebracht hat, was ich nicht so ganz verstanden habe. Aber dann wurde das Haus des Böseewichts angezündet und als seine Bibliothek in Mitleidenschaft gezogen wurde, war ich sofort bereit, an seiner Seite zu kämpfen8o. So hat jeder seine Prioritäten! (Ich glaube, das war "Winter in Maine"; bin mir aber nicht sicher!)
    Es hängt also immer davon ab, wie sinnvoll die Handlungen des Bösewichts empfunden werden, ob ein "höheres" Ziel, eine Aufgabe dahinter steckt etc. Das hat dazu geführt, dass mir natürlich Harry, Hermine und Ron und alle Guten um sie herum gefallen haben, aber ich habe auch gewisse Sympathie für Voldemort. Bei dem wäre eine Therapie dringend notwendig gewesen.


    Wo keine Gefahr der Sympathie besteht, ist bei psychopathischen Geschichten, also wenn Bösewichte nur deshalb töten, verletzen etc, weil es ihnen Spaß macht. Egal wie mies ihre Kindheit war.

    Das ist eigentlich eine sehr philosophische Frage! Dementsprechend lange hab ich darüber nachgedacht;)


    Es ist zwar nicht gerade so, dass mein Leben komplikationsfrei verlaufen wäre (ganz im Gegenteil!), aber gerade in Zeiten wie diesen wird mir bewusst, dass meine Jammerei nur Jammern auf allerhöchstem Niveau wäre.

    Ich konnte viele Schwierigkeiten überwinden und mein Leben gut gestalten(da bin ich schon stolz drauf!), ich war nie alleine, weil immer Menschen da waren, die sich wirklich um mich gekümmert haben. Ich habe einen Beruf, der gerade jetzt krisensicher ist. Ich habe zwar eine lästige Erkrankung, aber einen Arzt, der auf mich hört und für mich da ist, wenn ich ihn brauche. (Da es mir aber gut geht, tratschen wir regelmäßig lange über Bücher und Allgemeines:S) Ich führe eine Fernbeziehung und gerade jetzt fehlen mir Freund (und Hund) sehr - aber es ist ja nicht auf ewig...

    Ich glaube, meine Biographie würde ich "Trotz allem - wirklich gute Tage!" nennen. <3

    Den Autor überlege ich mir noch!

    Danke für diese Frage... denn sie hat mir klar gemacht, wie gut es mir eigentlich geht!:bang:

    Ich gestehe: ich mag Monsieur Dupin und sein Team, ich mag auch die Beschreibungen der Besonderheiten der Bretagne. Dieses Gesamtpaket gefällt mir.


    Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich diese Bücher bzw Hörbücher deshalb so mag, weil die Bretagne ein Sehnsuchtsort ist und ich deshalb ausnahmsweise nicht überkritisch sondern eher das völlige Gegenteil bin.

    So wird jeder Band für mich zu einem Kurzurlaub;)

    Ich war in den letzten Tagen immer so zickig und unschlüssig, welches Buch ich nun lesen soll. Ich hab zahlreiche begonnen und wieder abgebrochen bzw rasch das Interesse verloren.

    Deshalb hab ich zu einem bekannten und vielgeliebten Buch gegriffen (und gleichzeitig eine Freundin überredet, dass sie das Buch auch liest - so können wir dann auch noch darüber reden:herz:


    "Das Buch vom Süden" von André Heller

    Wundervolle Sprache, viele Geschichten und phantasievolle Geschichtchen - eine fantastische Kombination!


    Alternativ dazu hab ich jetzt auch noch "Das Floss der Medusa" von Franzobel begonnen.

    Auch er ist für mich ein Sprachkünstler nur ist das Thema albtraumhaft grausig - folglich momentan eher "tagsüber"-Lektüre:zwinker:


    Damit wünsche ich Euch allen einen schönen Tag! Bleibt gesund und passt gut auf Euch auf!:)

    Ich bin wieder in einem meiner Wohlfühlbücher gelandet:

    wieder in Wien, diesmal im Schloss Schönbrunn und ein Graf, der immer wieder bemerkenswertes von sich gibt meinte: "Manchmal geschieht auch in Österreich das Richtige, aber leider fast immer unabsichtlich!"


    Ich hab das Buch schon mehrmals gelesen und freu mich immer wieder über die Schönheit der Sprache und die eigenwilligen Geschichten<3

    Kiba

    Die Idee mit den besonderen Worten gefällt mir wirklich gut! Ich hatte mal eine Fremdwortliste, aber irgendwann hat sich das "verlaufen".

    Aber ich überlege gerade, welches meiner besonderen (und besonders schönen) Hefte ein sprachliches Kuriositätenkabinett werden kann....

    Danke für diese Anregung!:winken:

    Ich liebe Listen...

    ich habe ein wunderschönes "Bücherkaterbuch", in dem alle gelesenen Bücher eingetragen werden und auch jene, die endgültig abgebrochen wurden. Nicht jene, die nur momentan abgebrochen wurden und auf später irgendwann einmal verschoben werden mussten.

    Natürlich auch in einem schönen Buch werden alle Hörbücher verzeichnet.


    Dann lese ich regelmäßig in einem anderen Forum bei einer Lesechallenge mit - die Liste der Aufgaben landet plakativ auf der Pinwand am Kühlschrank.

    Und mit einer Freundin machen wir eine "mörderische Reise durch Österreich" - ein Krimi pro Bundesland.

    Diese Liste hängt auch am Kühlschrank.


    Allgemeine "to-do-Listen" schreibe ich allerdings nicht mehr.... :/

    Das ich in den letzten Tagen immer wieder Bücher (ich war noch nie so froh, einen SuB zu haben!) begonnen habe, aber keines davon konnte mich wirklich fesseln, bin ich jetzt in der Karibik unterwegs. Eine Kreuzfahrt... aber - lt Klappentext - es soll eine sehr seltsame, erstaunliche Kreuzfahrt werden. Ich bin neugierig.


    So mach ich dann auch mal eine Kreuzfahrt - im realen Leben ist das für mich persönlich wirklich eine Vorstufe zur Hölle (im Gegensatz zu Flusskreuzfahrten...);)

    Mein Ex mochte es ja gar nicht, wenn ich lese. Er war irgendwie sogar eifersüchtig.

    Wie gut, dass dieser seltsame Vogel Dein Ex ist... Eifersüchtig auf Bücher? So ein lächerliches Theater:cursing:


    Die meisten meiner Exe (? Was ist bitte der Plural von Ex:D) waren auch Bücherfreunde, keiner jedoch hat auch nur annähernd so viel gelesen wie ich. Aber keiner von ihnen hat es je gewagt, auch nur einen negativen Blick auf meine Bücher zu werfen.

    Ob ich mit jemanden, der dieses Hobby nicht teilt oder nicht versteht zusammen sein könnte... ???

    literaturiminternet

    Landschaftsgärtnerin? Cool! Dich würd ich für unseren Garten brauchen:thumbup:


    Die kleinen gelben Hefte haben mich auch begleitet und ich habe noch einige davon hier herumstehen! Sie waren vor allem so praktisch, weil sie wirklich überall reingepasst haben!


    Das mit der Arroganz ist ein Vorwurf, der oft Menschen gemacht wird, die ruhiger sind und zurückhaltender, nicht so ganz direkt auf andere zugehen, sondern erst mal abwarten. Ich hab das auch schon gehört, aber ich hab das nie auf die Tatsache bezogen, dass ich gerne lese.

    literaturiminternet

    Du hast ja einen spannenden Lebenslauf! Darf ich fragen, welches Handwerk Du ausübst?

    Dass Lesen bestimmend für das Auftreten ist, glaub ich gerne, vor allem verändert sich aber die Ausdrucksweise. Wer gerne liest, der hat einfach einen besseren Wortschatz und "spielt" auch lieber mit Worten. Das merkt man dann sicher in jedem Beruf.

    Allerdings werde ich mich hüten, jemals wieder einen Krankenbericht in Reimen zu schreiben oder einen Verbandswechsel als Match Arzt:Verband (Arzt hat gewonnen!).;)

    Was denken die Nicht-Leser*innen in eurem Umfeld über die Leserei?

    Das hat sich im Laufe der Jahre stark verändert. In der Schulzeit, also so mit ung 16 war ich keine Discoqueen:D und ich weiß, dass sich damals meine Schulkolleginnen ziemlich über mich lustig gemacht haben. War mir aber relativ egal, denn außerhalb der Disco haben wir uns eh ganz gut verstanden. Und ich hatte sowieso immer auch einen Freundeskreis, der sich nicht aus der Schulklasse ergab.


    Später hat sich das irgendwie "normalisiert" - bei jenen, die selber nicht so gerne lesen, war das eigentlich nie Thema. Aber meine besten Freunde waren auch immer Bücherfreunde.

    Und jetzt ist es eigentlich so, dass mich manche um meine Wissensfetzen beneiden und viele immer wieder Buchtipps von mir erfragen.


    Negative Äußerungen über meine Bücherliebe hab ich eigentlich immer ignoriert - zu stolz war ich auf all diese Welten, die eben nur Leser erfahren können.