Beiträge von ysa

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    "Die Anomalie"

    Hervé le Tellier


    Der Autor, ein studierter Mathematiker und Sprachwissenschaftler, konnte mit diesem Werk den Prix Goncourt 2020 gewinnen. Ein Preis, der zwar nur mit symbolischen 10 Euro dotiert ist, aber für gute Verkaufszahlen sorgt.


    Ein und derselbe Jet landet mit den völlig identischen Passagieren an Bord zweifach in New York. Das erste Mal im März, das zweite Mal im Juni.


    Zahlreiche Wissenschaftler von Psychologen bis zu Astrophysikern, Vertreter des Geheimdienstes, der Politik und des Militärs versuchen dieses Phänomen zu verstehen oder zumindest zu erklären. Unter anderem wird die philosophische Idee der Simulationstheorie oder die Wurmlochtheorie als Erklärung diskutiert. Zu meinem Glück muss man als Leser diese Theorien nicht vollständig verstehen, um der Geschichte folgen zu können. Es sind aber immer wieder sehr interessante Gedankenspielereien. Wer weiß, vielleicht sind wir ja tatsächlich Simulationen?


    Und dann sind da ja auch noch die Passagiere. Spannend und vielschichtig werden die Lebensumstände und Verwicklungen von 11 Passagieren erzählt. Nur 11 von über 200 – aber es ist auch so verwirrend genug! 106 Tage Leben machen den Unterschied zwischen den einzelnen „Ichs“. Jeder von ihnen wird mit sich selbst konfrontiert. Jedes Duo findet eine andere, oft kreative Lösung für die Zukunft - nicht immer friktionsfrei. Es entwickelt sich eine Fülle von unterhaltsamen, individuellen Geschichten. Und auch am Schluss geizt Le Tellier nicht mit überraschenden Entwicklungen.


    Es ist ein außergewöhnliches Buch, das keinem eindeutigen Genre zuzuordnen ist. Eine genussvolle Mischung aus Science-fiction, Krimi, Thriller, Satire, Komödie und Drama – ein literarisches Vergnügen!


    Verwirrend kluge, allerbeste Unterhaltung!


    5ratten:tipp:


    Mein Besuch in mener Lieblingsbuchhandlung war wieder mal erfolgreich...


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    Doris Knecht: Die Nachricht

    Ein Buch, das mir in den letzten Tagen bzw Wochen immer wieder "über den Weg gelaufen". Da muss man doch kaufen, oder?


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    Peter Spork: "Gesundheit ist kein Zufall: Wie das Leben unsere Gene prägt - die neuesten Erkenntnisse der Epigenetik

    Das Thema Epigenetik interessiert mich schon einige Zeit, ohne, dass ich jedoch systematisch Grundlagen erlesen wollte. Dieses Buch scheint ein guter Einstieg in das Thema zu sein. Ich versuch es halt mal.;)

    Ich breche auch schon länger jedes Buch ab, das nicht gefällt/nicht fesseln kann.

    Manche werden ausgesetzt und andere bekommen eine 2. Chance. Manchmal ist es ja nur das falsche Buch zum falschen Zeitpunkt.

    Ich hab einfach zu wenig Zeit, um mich durch jedes Buch hindurchzuquälen. ;)

    Bei mir stehen alle Bücher von Hermann Hesse. Sie begleiten mich schon seit Jahrzehnten und auch wenn ich sie nie wieder lesen werde, so sind sie doch gute und wichtige Erinnerungen!


    Außerdem hab ich noch alle Bücher von W S Maugham und Erich Kästner (dessen Kinderbücher ich immer wieder gerne mal lese). Und die Bücher von Irving.

    Und natürlich alle Bücher von Frau Rowling (auch Galbraith).


    Alle Asterix-Bände stehen auch noch hier herum... und da auch viele "Varianten" wie Asterix auf Wienerisch oder Kärntnerisch oder Latein.... oder...oder... oder...


    Mir war nicht klar, wie viele ich vollständig habe...=O

    Eigentlich lese ich unabhängig von der Jahreszeit - je nach Lust und Laune. Abwechslung ist da immer gefragt. Es gibt aber ein Buch, dass ich regelmäßig - also seit einigen Jahren wirklich jährlich (ich kann es schon fast auswendig) - knapp vor Weihnachten mal lese: "Drei Männer im Schnee" von Erich Kästner

    Das muss einfach sein!:schneemann: Kasimir lässt grüßen!

    Es tut mir leid - ich komm einfach nicht wirklich in diese Geschichte rein. Ich bin momentan fiebrig, matschbirnig und mein Stoffwechsel ist meine momentan größte intellektuelle Leistung!:rolleyes:


    Piranesi geht momentan nicht in mein Hirn.... leider...

    Stimmt, einen Western habe ich, glaub ich, tatsächlich noch nie gelesen :pling:

    Habt ihr nie Winnetou gelesen? Die habe ich als 10Jährige von meinem Grossvater geschenkt gekriegt und sie geliebt!

    Stimmt! Winnetou hab ich natürlich gelesen! Aber das hab ich nicht so als Western klassifiziert:gruebel:

    Ich hab sie auch mit Begeisterung gelesen, bis ich im dritten Band dann eine Szene mir so bildhaft vorgestellt hab, dass ich tatsächlich erbrechen musste! Dann hab ich es auch nicht mehr weiter gelesen....

    Was meine Lesevorlieben angeht, halte ich nichts für unmöglich. Ich hatte mal eine kurze Schnulzen-Phase, ich hab auch schon ein paar recht unrealistische sci-fi Romane gelesen (zB Abnehmen leicht gemacht), ein paar gute sci-fi Romane allerdings auch. Ich bin da ziemlich flexibel.

    Was ich noch nie gelesen habe, waren Selbsthilfebücher. Ich habe das Gefühl, diese Bücher dienen eher dem Autor bzw seinem Konto als Hilfe.

    Und Shades of irgendwas und diese Bücher find ich auch nicht so prickelnd, auch wenn ich gute erotische Geschichten zu schätzen weiß.

    Und Western hab ich auch noch keinen gelesen... einfach kein Interesse.

    Ach ja... und ich erinnere mich an manche Schulbücher, die ich auch nicht wirklich mochte... Buchhaltung zB....

    Ein toller Tag...;( Mein Kopf brummt, ich bin verschnupft und krächze vor mich hin.

    Also die perfekte Zeit für ein Hörbuch!


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    Ich verlinke das Buch, weil ich das mit dem Hörbuch nicht schaffe:P


    Ich mag Mc Carten seit ich durch Zufall "Englischer Harem" gelesen habe. Unterhaltsam, abwechslungsreich und entlarvend teifgründig!

    Gelesen übrigens von Rufus Beck und so hör ich unter all den Teilnehmern bei diesem schwachsinnigen Bewerb mal Ron oder Severus Snape ^^

    Das lange Warten hat sich gelohnt!


    Seit Jahren verfolge ich die Geschichten um Sebastian Bergmann, diesem arroganten, unsympathischen, bösartigen und dennoch bewundernswert genialen Psychologen.

    Jetzt ist – endlich! – der 7. Teil da. Das lange Warten hat sich wirklich gelohnt! Es geht alles andere als langweilig weiter. Hjorth und Rosenfeldt haben einen intelligent aufgebauten, temporeichen Krimi mit zahlreichen überraschenden Wendungen geliefert.


    Ein Hinweis vorweg: die Geschichte baut in vielen Bereichen auf die vorangegangenen Bücher auf. Um sie also wirklich gut zu verstehen, sollte auch die Vorgeschichte bekannt sein. Es gibt zwar immer wieder Hinweise im Buch, aber so ganz ersetzen diese die Kenntnis der anderen Bücher nicht. Keine Sorge: es zahlt sich aus, diese Krimis zu lesen!


    Die Hauptpersonen werden – wie immer – genauestens charakterisiert, sie haben sich im Laufe der Reihe unterschiedlich entwickelt, manche sogar drastisch verändert. Ihre Rollen sind abwechslungsreich, aber immer psychologisch schlüssig und in Bezug auf ihre Erlebnisse folgerichtig dargestellt. Ihre privaten Geschichten und Verwicklungen, sowie das interessante Beziehungsgeflecht innerhalb dieses Team machen einen wichtigen Anteil der Geschichte aus.


    Diesmal müssen die Mitarbeiter der Reichsmordkommission einen Heckenschützen stoppen, der scheinbar willkürlich Menschen ermordet. Dieser spannende Fall ist jedoch nach knapp zwei Drittel des Buches gelöst...

    Und dann? Tja… dann wird es erst so richtig spannend.


    Zwischendurch hatte ich den Verdacht, dass dies das Finale der Reihe sein könnte, aber auf den letzten Seiten gibt es dann glücklicherweise einen ganz, ganz gemeinen Cliffhanger.

    Jetzt hoffe ich, dass wir nicht wieder 3 Jahre auf die Fortsetzung warten müssen.


    Fazit:

    Ein Krimi/Thriller der Extraklasse! Lesenswert!


    4ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

    Ich melde mich auch an - mit Vorbehalt, denn zuviel Selbsterkenntnis ertrage ich momentan nicht;)

    Das Buch ist bestellt, deshalb steige ich dann ein klein wenig verspätet ein! Ich hoffe, es passt trotzdem!

    :)