Beiträge von meralia

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Hallo!


    Vielen Dank für die vielen Antworten. Ich denke langsam, dass meine Zahl von 500 - 700 Büchern doch zu hoch angesetzt war. Es tendiert wohl eher zwischen 400-500 Büchern. Und ich muss euch zustimmen, dass ich auch finde, dass Qualität mir persönlich auch mehr gibt als Quantität, aber das muss sich ja nicht ausschließen. Bei eurer Diskussion über Klassiker hingegen, kann ich absolut nichts beitragen, weil mir diese Lektüre nicht liegt. Qualität zeichnet sich für mich über andere Dinge aus, als wahrscheinlich für euch und das macht mir auch gar nichts aus.


    Aber um etwas zu eurer Diskussion bezüglich Mehrmals-Lesen beizutragen: Mir ergeht es genau umgekehrt wie euch. Als Kind konnte ich Bücher vier bis fünf mal hintereinander lesen, genauso wie ich bestimmte Filme auch manchmal mehr als 10 Mal gesehen habe. Heutzutage finde ich die Auswahl so riesig und wie auch schon am Anfang bemerkt, die Lesezeit ist begrenzt und so "entdecke" ich lieber all die neuen Schätze, als alte Bücher noch einmal zu lesen. Denn für mich ist es immer wieder eine Freude, wenn ein Buch, von dem ich nicht dachte, dass es mehr als Durchschnitt ist, mich überrascht.
    Doch manchmal frage ich, ob mir nicht etwas entgeht, denn obwohl die Bücher bzw. Filme früher sicher nicht besser waren als heute, bin ich noch immer von ihnen fasziniert, weil ich mich an meine kindliche Begeisterung erinnere.


    Liebe Grüße
    Meralia

    Wow, ich bin auch beeindruckt. Vor allem, dass du so konsequent deine Leseliste geführt hast, dafür hast du meine Bewunderung. Mal sehn, wie lange ich das weiterführe, die Liste will ich nicht aufgeben, aber im Moment schreibe ich auch immer Rezensionen dazu und das ist sehr aufwändig.


    Ich bin auch gerade am eingeben einer Datenbank mit den Büchern, die hier stehen, um zumindest diese mal festgehalten zu haben. Gerade bin ich fertig und es sind bloß 80 Bücher, das liegt aber auch daran, dass ich bei meinem Auszug zuhause bei meinen Eltern die meisten Bücher dort stehen gelassen habe.


    LG Meralia

    Hallöchen alle zusammen!


    Da ich schon bemerkt habe, dass viele eine Leseliste führen (ich auch wieder seit Anfang des Jahres) und vor Jahren habe ich auch mal eine geführt, stellte sich mir jetzt mal die Frage: Wieviele Bücher habe ich eigentlich gelesen? Ich meine JEMALS. Da ich sehr intensive Lesezeiten hatte und auch ein oder zwei Jahre, wo ich fast gar nichts gelesen habe, ist es äußerst schwierig für mich zu schätzen. Ich würde sagen so ca. 500 - 700 Bücher, aber genauer kann ich es unmöglich sagen (ich könnte auch völlig daneben liegen).


    Wie steht es mit euch? Wisst ihr genau wieviele Bücher ihr jemals gelesen habt? Oder was schätzt ihr?


    Ich denke einigen könnte es auch leichter fallen, wenn sie alle Bücher, die sie jemals gelesen haben, auch daheim stehen haben, aber da ich die meisten Bücher aus der Bücherei hatte, ist es unmöglich nachvollziehbar.


    Also verblüfft mich mit euren Zahlen!


    LG Meralia


    P.S. Ich habe keinen ähnlichen Thread gefunden, aber bitte verschiebt meinen Beitrag, falls es sowas schon gibt.

    Hallo


    Schön, dass sie dir eine Hilfe war, Kirsten. Ich fand es wirklich schade, dass nicht mehr von der Vergangenheit im Buch erzählt wurde oder man mehr Einblicke in den Charakter hatte. Wie ist denn seine Inspektor-Rebus-Reihe? Ich bin eigentlich kein Krimifan, also wo ein Inspektor nur herauszufinden versucht, wer der Mörder ist. Sondern eher thrillermäßige Romane, wo die Hauptperson wirklich in Bedrängnis ist.


    LG Michelle

    "writing as Jack Harvey"

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    Inhalt:
    Gordon Reeve, Ex-SAS-Soldat (britsche Spezialeinheit), muss zum Begräbnis seines Bruders von Schottland nach San Diego reisen. Ihm wird mitgeteilt, dass sein Bruder Selbstmord begangen hat, doch Reeve kommt die Sache etwas seltsam vor, es gibt kein Abschiedsschreiben und sein Bruder, der Journalist war, schien einer „heißen“ Story auf der Spur zu sein. Also begibt sich Reeve auf die Suche nach der Wahrheit und bringt sich selbst damit ebenfalls in höchste Gefahr.


    Meinung:
    Schon lange habe ich keinen ähnlichen Roman gelesen. Es ist die Geschichte eines Ex-Militärs der sich alleine gegen große Verschwörungen durchkämpfen muss und der mit Militärtaktiken auf ungewöhnliche Weise zu Informationen kommt. Irgendwie erinnert mich der Plot an Sidney Sheldon, von dem ich früher öfters was gelesen habe. Es ist spannend wie sich die Hintergründe aufklären, aber vor allem wie er sich gegen mächtige Leute in verschiedenen Staaten schlägt, die ihn kriegen wollen und wie seine Vergangenheit ihn einholt. Trotzdem bleibt es für mich nur ein durchschnittliches Buch. Es ist interessant, dass er Probleme hat seine Wut zu kontrollieren, aber alles an dem Charakter Reeves wird eher nur angerissen und gibt mir nicht genug Details, genauso wie von seiner Familie, wenn das etwas näher ausgeführt worden wäre und er als Person mich mehr angesprochen hätte, wäre die Bewertung wohl viel besser. Es war nett zu lesen, aber nichts was mir so im Gedächtnis bliebe. Auch wenn die Verschwörungsthese interessant ist, kommt sie für mich nicht richtig rüber. Allgemein war es also in Ordnung, ich könnte mir vielleicht auch vorstellen wieder mal ein Buch von Ian Ranking zu lesen, aber sicher nicht so bald.


    3ratten


    Zu Anfang war es in Englisch auch nicht so einfach, aber nach ein paar Kapiteln hat es sich von der Sprache her flüssig lesen lassen.

    Hallo Lucidique,


    ich denke, es gibt in diesem Forum nicht viele Danielle Steel - Leser. Im SUB-Listenwettbewerb hatte ich ein englisches Buch von ihr, ansonsten ist es auch schon ein paar Jahre her, dass ich eine Danielle Steel - Phase hatte.


    Also musste ich erst nachsehen für diese Frage:


    Vielleicht könntest du mir ja im Gegenzug sagen welches Buch dir bisher von ihr am besten gefallen hat, denn ich würde auch gern noch mehr von ihr lesen :)


    Die Autorin hat ja Unmengen von Büchern geschrieben und ich kenne nur eine Hand voll. Gefallen haben mir aber diese beiden


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    Ein paar Mal habe ich aber auch schon Bücher von ihr gelesen, die ich total mies fand und eines hab ich gar nie mehr weitergelesen, also das ist sehr unterschiedlich, deswegen bin ich dir für den Tipp auch dankbar.
    Ihre Bücher handeln meistens (wie du auch erkannt hast) von einer Frau, die ein schwerer Schicksalschlag trifft oder/und die es nicht leicht im Leben hatte und dann aber anfängt ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und ihre eigene Stärke erkennt. Außerdem sind sie sehr ans Herz gehend, ein Buch war mal so traurig, dass ich am Anfang fast durchgehend heulen musste, aber ab der Hälfte war es dann schwach, weshalb ich es nicht erwähnt habe.


    Ich wünsch dir viel Spaß
    Meralia

    Hallo lucidique!


    Danke für die schöne Rezension. Da ich schon ein paar Bücher von Danielle Steel gelesen habe und ich sie gerne ab und zu lese, werde ich mir dieses sicher auch bei Gelegenheit mal holen. Es klingt nämlich sehr interessant.


    LG Meralia

    Hallo!


    Gerade habe ich ein bißchen nach neuen Büchern gestöbert und bin dabei über den Namen Karen Rose gestolpert. Ich muss zugeben, dass ich von ihr noch nie gehört habe. Von einer Rezension und von der Inhaltsbeschreibung erinnern sie mich an Mary Higgins Clark oder in diese Richtung.


    Kennt jemand ihre Bücher?


    Das Buch würde mich nämlich interessieren:

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    LG Meralia

    Da ich mich auch in hundert Jahren nicht erinnern könnte, wann ich welches Buch gelesen habe, auch wenn es bei mir nicht viele sind, so führe ich seit Anfang des Jahres in meinem Bücherblog Buch darüber und versuche da auch eine Rezi zu verfassen, weil später kann ich mich dann nicht mehr so genau erinnern.


    Also hier meine Juli-Liste, ich habe mich diesmal angestrengt, weil ich die letzten zwei Monate fast nix gelesen habe, also sind 5 schon mal viel:


    Nora Roberts - Zeit der Träume (1. Band der Schlüsseltrilogie) ++
    sehr gutes Wohlfühlbuch, auch wenn es mich stark an die Hexentrilogie erinnert hat. mehr -> hier


    Audrey Niffenegger - Die Frau des Zeitreisenden -
    Ich habe dieses Buch in der Leserunde gelesen und mir hat es gar nicht gefallen, die Charaktere sind unsympathisch, es ist in meinen Augen auch keine gute Liebesgeschichte und das Ende fand ich schrecklich. Naja es kann nicht jeder denselben Geschmack haben


    Susan Andersen - Sie kam, sah und liebte +
    guter, witziger Liebesroman. Er ist nicht herausragend, aber gute Unterhaltung für mich


    Danielle Steel - Answered Prayers +
    durchschnittliches Buch der Autorin, es war leicht zu lesen in Englisch und hat mich ab der Mitte auch gefesselt, obwohl die Story nicht besonders gut war. Rezi -> hier


    Sabrina Fox - Erleuchtung, S.e.x. und Coca-Cola ++
    der Titel passt nicht wirklich. Ich fand das Buch absolut wunderbar. Sehr humorvoll erzählt Sabrina Fox von ihrem spirituellen Weg und den vielen Stolpersteinen und ihren Erkenntnissen, dass man nicht zu streng mit sich selbst sein sollte und nie auslernt, mehr -> hier

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    Inhalt:
    Sabrina Fox beschreibt ihren spirituellen Weg und welche Stolpersteine es gibt, wenn man sich auf die Suche nach Erleuchtung macht. Dazu hat sie auch Freunde und Bekannte gebeten Stellung zu nehmen um Sabrinas „schlimmste“ Phasen von außen zu beschreiben und ihren eigenen Weg zur Erleuchtung zu schildern. Sie hat auch schon zahlreiche Bücher zum Thema Engeln und spirituelle Erleuchtung geschrieben, hält Vorträge und führt Visionquests durch uvm.


    Meinung:
    Also ich bin absolut begeistert von diesem Buch. Voller Humor beschreibt Sabrina Fox ein Thema das viele, wie sie selbst früher, viel zu ernst nehmen. Sie schildert die vielen Scharlatane, die ihr begegnet sind und welche Herausforderungen sich ihr gestellt haben und noch immer tun. Ein überaus persönliches Buch, wodurch sie mir sofort sympathisch wurde. Ziemlich oft musste ich schmunzeln angesichts der teils absurden Dinge, die Sabrina tat, um erleuchtet zu werden wie Bäume umarmen, Mittwochs nicht sprechen, Obdachlose umarmen usw. Trotzdem zolle ich ihr Respekt dafür mit welcher Disziplin sie sich auf die Suche nach ihrem persönlichen Sinn in diesem Leben machte. Natürlich beschreibt sie auch ihre Erkenntnisse und macht deutlich, dass es nicht nur Scharlatane gibt und sie viele wunderbare Erlebnisse hatte. Es wird klar, dass viele Menschen auf dem spirituellen Weg, besonders sie selbst, nach einem Perfektionismus streben, der nicht mehr menschlich ist. Kein Fleisch, kein Sex und immer Friede, Freude und Ausgeglichenheit. Dafür sind wir ihrer Meinung nach nicht auf der Welt, es geht um Erfahrungen und niemand ist perfekt oder sollte es sein. Sie macht sich aber keineswegs lustig über die Menschen auf ihrem spirituellen Weg, sondern gibt uns einen tiefen Einblick in ihr jahrelanges Streben, dass sie trotz der vielen Stolpersteine nicht bereut. Wirklich sehr empfehlenswert, wenn man sich für das Thema interessiert.


    5ratten

    Bei mir kommt es auch oft vor, dass ich parallel mehrere Bücher beginne, vor allem wenn mich keines so recht reizt. Dann lese ich so lange abwechselnd, bis sich eines durchsetzt. Genau wie andere hier auch schon geschrieben haben. Aber spätestens ab dem 1. Drittel der Bücher hat mich eines so gefesselt, dass ich es bis zum Ende durchlesen muss.


    Aber das Problem mit dem Mitnehmen von Hardcover-Büchern kenne ich auch. In meine Handtasche passt nur ein Taschenbuch für die Fahrt zur Arbeit und wieder heim, also kommt es so auch oft zum Parallel-Lesen. Bis jetzt hatte ich damit noch nie Probleme, also das ich irgendwie durcheinander gekommen wäre oder so.

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    auf Deutsch: „Erhörte Gebete“


    Inhalt:
    Faith fühlt sich einsam seit ihre Kinder das Nest verlassen haben und ins College gehen. Die Beziehung zu ihrem Ehemann Alex ist schon lange abgekühlt, sie leben nur mehr nebeneinander. Er ist so mit seiner Arbeit und seinem Leben beschäftigt, dass Faith beschließt auch etwas für ihr Leben zu tun und überlegt wieder die Schulbank zu drücken, was ihrem Ehemann aber ganz und gar nicht passt. Auf der Beerdigung ihres Stiefvaters trifft sie überraschenderweise einen alten Freund aus Kindestagen wieder, in dem sie unerwartet Schützenhilfe findet.


    Meinung:
    Dieses Buch ist absolut typisch Danielle Steel. Wer die Autorin kennt, weiß, dass sie meistens nach dem gleichen Schema schreibt. Die Frau ist zu Anfang meistens unterdrückt, unselbstständig und lässt sich herumschubsen. Durch einen neuen Freund oder Partner oder durch widrige Lebensumstände nimmt sie ihr Schicksal dann aber selbst in die Hand. Zu Anfang fand ich das Buch etwas langweilig, aber dann wurde es von Seite zu Seite besser und hat mich doch noch in seinen Bann gezogen. Es ist zwar sehr einfach gestrickt, aber immer mit viel Gefühl geschrieben. Das einzige, was mich immer ein wenig stört bei ihren Büchern ist, dass die Charaktere total dumme, nicht nachvollziehbare Entscheidungen treffen, was in diesem besonders auffällig ist, aber wenn man mal darüber hinweg sieht und einfach die Charaktere gerne hat, die viel Charakter und Ehrgefühl haben, dann kann man das Buch doch noch genießen.
    Ich habe dieses Buch auf Englisch gelesen und muss sagen, dass es sehr leicht verständlich war. Kein einziges Mal war ich gezwungen im Wörterbuch nachzusehen.


    Fazit: Wenn man ab und zu mal Danielle Steel lesen mag, so ist das sicher ein gutes Buch, aber wer grundsätzlich eher weniger mit ihr anfangen kann, wird durch dieses Buch kaum mit ihr versöhnt werden. Ich habe schon bessere von ihr gelesen. Dieses war eher Durchschnitt, denn die Story war doch etwas einfallslos und alles sehr extrem vorhersehbar. Deswegen vergebe ich:
    3ratten

    Hallo!


    Da Nimue die Handlung des ersten Bandes schon sehr gut beschrieben hat, möchte ich da nichts mehr hinzufügen. Ich finde es sowieso nicht gut, wenn man im Vorhinein zu viel weiß.


    Meinung zu Zeit der Träume (Band 1):
    Erst dieses Jahr habe meine ersten Nora Roberts – Bücher gelesen, die Hexentrilogie. Und wie auch schon von anderen erwähnt, gibt es wirklich auffallend viele Parallelen zur Schlüsseltrilogie, vor allem die Freundschaft der drei Frauen. Obwohl die Handlung für mich ziemlich vorhersehbar war, hat mir dieses Buch trotzdem besser gefallen als die Hexentrilogie. Vor allem weil die Charaktere viel sympathischer und menschlicher rüberkommen. Es sind zwar teilweise noch immer viele Klischees, aber die Verschiedenartigkeit von ihnen ist so interessant. Irgendwie ist es ein Merkmal von Nora Roberts, dass man die Charaktere einfach von der ersten Minute gerne haben muss. Besonders die männliche Hauptperson Flynn mit seinem tollpatschigen Hund Moe sind bezaubernd. Auch die Liebesgeschichte ist immer besonders warmherzig. Als Kritik muss ich aber anmerken, dass ich die Suche nach dem Schlüssel doch etwas lahm fand, weil ich die Auflösung von Anfang an vermutete (oder zumindest die Art). Hingegen die



    Trotzdem hat es mir vom Gefühl her sehr gut gefallen. Ich konnte es kaum weglegen und die warmherzige Atmosphäre hat alles andere weggewischt. Ihre Bücher sind einfach, wie nimue schon sagte, Wohlfühlbücher, die man gut zwischendurch lesen kann.


    Also vergebe ich:


    4ratten

    Hallo Leute,


    durch private Gründe habe ich das Buch erst begonnen, nachdem ihr schon fertig seid. Ich bin auf S. 202. Also das Prinzip mit dem Zeitsprüngen finde ich auf jeden Fall sehr interessant, auch wenn ich versuche nicht zu viel darüber nachzudenken und es eher einfach hinzunehmen, weil sonst tauchen einfach zu viele Fragen auf. Die Erzählweise finde ich dafür herrlich unkonventionell, ich finde es nicht schlimm, dass das meiste im Präsens geschrieben ist und die zwei Erzählperspektiven finde ich persönlich super. Sowas könnte es öfters geben.


    Was ihr viele auch schon erwähnt habt, wegen der Tatsache ob Henry es steuern kann:


    Zitat von "Spoiler bis S. 126"

    Also es ist ja ziemlich eindeutig, dass er es nicht wirklich steuern kann, aber sein Unterbewusstsein muss wohl doch daran beteiligt sein, denn ansonsten verstehe ich nicht, warum er andauernd zum Tod seiner Mutter zurückreisen kann. Das erscheint mir unlogisch, außer er wollte es, um zu versuchen es zu verhindern. Außerdem wird irgendwie nie genau gesagt, warum er in der Zeit nichts verändern kann, aber das ist wohl etwas, was die Autorin auch nicht anders hätte machen können, weil sonst alles zu kompliziert wäre.


    Mir ist Henry auch unsympathisch, überhaupt gefällt mir die Liebesgeschichte ingesamt nicht besonders gut


    Zitat von "Spoiler bis S. 202"

    Es wirkt alles so erzwungen, für mich gibt es gar keine Liebesgeschichte, denn keiner von beiden scheint überhaupt eine Wahl zu haben. Ich sehe bis jetzt nicht, wo sie sich wirklich füreinander entschieden haben. Clare hat keine Wahl, dass er immer zu ihr reist, weil sie zu jung ist und dann erfährt sie, dass es sowieso schon vorherbestimmt ist, wen sie heiratet. Mir hat auch nicht gefallen, dass sie keinen anderen Freund hatte, nur weil sie auf jemanden wartet, den sie gar nicht wirklich kennt. Irgendwie raubt ihr Henry durch seine Besuche die Wahl eines eigenen Lebens und auch einen Teil ihrer Jugend, weil sie immer so auf die Zukunft mit ihm fixiert ist.


    Und die erste "wirkliche" Begegnung war ja auch enttäuschend. Es hat anscheinend überhaupt nicht wirklich gefunkt und sie wirken auf mich absolut nicht verliebt. Es tut mir leid, dass so hart zu sagen, aber irgendwie scheinen sie sich bis jetzt alles nur einzureden, weil es in der Zukunft ja so kommen muss. Auch als der spätere Henry ihr sagt, dass sie ihm helfen soll, zu dem zu werden, den sie dann liebt. Das ist so als ob sie etwas investiert in die Beziehung ohne jetzt wirklich Liebe zu empfinden, nur damit es so wird, wie man ihr erzählt hat. Als ob es sonst nicht dazu kommen würde, weil sie so nicht zueinander passen. Geht es nur mir so? Ich könnte mir aber vorstellen, dass es besser wird, wenn ich wirklich Liebe bemerke bei ihnen in der chronologischen Geschichte.


    Trotz meiner Abneigung vom Spoiler finde ich die Story an sich interessant und lese gerne weiter um zu erfahren, was noch so passiert. Aber bis jetzt ist es noch meilenweit entfernt, das Lesehighlight des Jahres oder Monats zu werden.

    Hallo Leute,


    im Moment komme ich einfach fast gar nicht zum Lesen, hunderte Bücher begonnen und liegen schon seit Wochen unausgelesen :zwinker: .


    Wollte nur mal einen Zwischenstand zu Band 3 liefern. Ungefähr in der Mitte bin ich:


    Zitat von "Spoiler"

    Also ich mag dieses melodramatische, unsere Liebe wurde durch zuviel Liebe zerstört und eigentlich sind wir ja Seelenpartner und gehören für immer zusammen. Das kann man natürlich total kitschig finden, aber ich mag es. Außerdem gefällt es mir immer besonders, wenn Ripley und Mac mal vorkommen.


    Obwohl es allgemein ist, hab ich jetzt besser mal verspoilert, kurz gesagt: Das Buch ist irgendwie extrem melodramatisch und kitschig, jedenfalls kommt es mir so vor. Ich persönlich mag das ja ab und zu ganz gerne, deswegen finde ich die Story zum Mitfiebern bis jetzt einfach super. Irgendwie spricht es mich von der Handlung her viel mehr an, als die anderen und ist auch spannender.


    Trotzdem ist Band 2 einfach ungeschlagen der beste. Kann mir nicht vorstellen, dass sich da meine Meinung noch ändern wird. Ripley ist mir nun mal auch am sympathischsten und ebenso die männliche Hauptperson :zwinker: .


    LG Michelle

    Huhu,


    Im Nachhinein ist mir noch etwas eingefallen, was ich vergaß zu erwähnen. Das Konzept der PerSol-Kette kleine Themeninseln zu entwerfen, wo man völlig abgeschottet ist, gefällt mir persönlich sehr gut. Gibt es so etwas in der Art wirklich oder ist das frei erfunden?


    Andererseits wird gerade in diesem Buch sehr gut dargestellt, dass solche Vorhaben sehr oft zu Lasten des Umweltschutzes realisiert werden. Auch der Zwiespalt zwischen der Verarmung der Bevölkerung und Kultur und der gleichzeitigen Abhängigkeit vom Geld in der Tourismuswirtschaft ist beklemmend. Bei meinem nächsten Urlaub werde ich sicher daran denken müssen. Als Tourist ist es einem selbst oft leider egal, was mit der lokalen Bevölkerung ist, wie ich schon oft feststellen musste. Wie auch schon oben erwähnt, würde ich solch ein Angebot höchstwahrscheinlich auch nutzen ohne mir bewusst zu sein, welche Konsequenzen, dass für die Umwelt und die Bevölkerung hatte. Insofern kann ich die Maßnahmen der Umweltschützer bis zu einem gewissen Grade sogar verstehen, anders kann man sich oft kein Gehör verschaffen, auch wenn ich diese Maßnahmen absolut nicht gutheißen kann.


    Eine Frage noch:
    Irgendwie waren mir die Motive des Anführers von Mundo Verde nicht ganz klar. Sicher war er ein Fanatiker, der überall auf der Welt anscheinend schon mit ungewöhnlichen Maßnahmen Umweltthemen zur Sprache gebracht hat und dafür gekämpft hat, aber irgendwie hätte ich mir auch hier mehr Hintergrundwissen gewünscht. Wenn jemand so weit geht, dann muss es dafür doch Gründe geben, irgendwelche Ereignisse in der Vergangenheit oder so. Ist mir da was entgangen?


    Beim näheren Nachdenken ist mir eben wie auch oben schon erwähnt aufgefallen, dass es eigentlich von allen Figuren keine genaueren Hintergründe gibt, die ihre Motive erklären würden. Sicher ist das nicht unbedingt nötig, aber ich bin einfach ein Typ, der gerne in die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonisten einsteigt und deswegen habe ich eine Vorliebe für genaue Charakterbetrachtungen und die Erleuchtung dunkler Punkte in der Vergangenheit.


    Aber noch einmal: Von der Handlung her ist der Roman absolut spannend und wirklich gut aufgezogen, wie ich auch schon vorher erwähnt habe, hat mir die „Schnitzeljagd“ gefallen, also dass man die Zusammenhänge und Informationen nur häppchenweise präsentiert bekommt. Vor allem, dass man teilweise sogar länger im Dunkeln tappt als die Hauptperson. Und alle Kleinigkeiten, die einem aufgefallen sind, spielen dann bei der Auflösung eine Rolle. Dadurch lässt sich der Roman auch recht flott lesen, wenn man endlich mal dazu kommt sich ein paar Stunden dafür frei zu schaufeln.


    So das wars. Teilt irgendwer meine Meinung oder sieht es jemand anders (nimue)?


    Meralia


    P.S. was ist denn mit den anderen?

    Hallo.


    Tut mir leid, dass ich so lange nix habe hören lassen, ich bin gerade voll im Umzugsstress, naja noch im Umzugsplanstress :zwinker: Das hat sich spontan ergeben, sodass ich gar keine Lesezeit mehr hatte :redface:


    Das Buch konnte ich am Wochenende endlich auslesen:
    Von der Spannung her fand ich das Buch nach einer kleinen Anlaufzeit super, bis zum Ende wusste ich nicht wie das alles zusammen passt und dann haben sich die Teile so langsam zu einem Bild zusammengesetzt, was mir echt gut gefallen hat, weil man eigentlich alle Teile am Anfang kennt, aber einfach nicht weiß, wie das zusammen hängt. Außerdem hat mir gefallen wie Jette von Anfang an die Sache selbst in die Hand nimmt und nicht locker lässt, auch wenn es für sie viel besser wäre,


    Zitat von "Spoiler zu Jette"

    die meisten hätten ja wohl das angebotene Geld und Job genommen, vor allem da die Situation zuerst gar nicht so schlimm wirkte


    sowas bewundere ich. Leider muss ich auch sagen, dass ein bißchen mehr Hintergrundwissen über ihre Vergangenheit ihrem Charakter schon gut getan hätte, es stört zwar nicht sehr, aber ich hätte es mir gewünscht. Ich war am Anfang auch etwas enttäuscht, weil der Klappentext doch mehr Karibik und Urlaub verspricht, als dann wirklich vorkommt, aber das war nun mal so, weil ich mir was anderes vorgestellt hatte. Als Wirtschaftsthriller hingegen ist er wirklich gut gemacht, weil man so viele gute Hintergründe mitkriegt.


    Besonders gut fand ich auch, den Nebenhandlungsstrang mit


    Zitat von "Spoiler bis zum Ende"

    ihrer Jugendliebe (Name ist mir leider entfallen), ich mag Verwechslungsgeschichten, deswegen war ich auch sehr enttäuscht, dass er doch die Affäre hatte. Von da an war er sowieso total unten durch für mich und ich konnte deswegen wohl auch nicht wirklich nachvollziehen, warum Jette sich für ihn interessierte. In meinen Augen war die kurze Entschuldigung von ihm nicht genug. Aber es war auch gut, dass er mir nicht zu sympathisch geworden ist, denn wahrscheinlich war das auch Absicht für das "Grand finale", weil ich ihm dass mit dem Tauchgang echt total zugetraut habe und völlig überrascht war, dass er es doch nur inszeniert hatte.


    Alles in allem ein unterhaltsamer Wirtschaftsthriller, wo man viel Einblick in die interessante Tourismusbranche bekommt. Aber Achtung, man sollte nicht zuviel Karibikflair erwarten, dann wird man sicher gut und spannend unterhalten.


    LG
    Meralia