Beiträge von Christine

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    So ein Implantat wollte ich definitiv nicht haben. Was für eine gruselige Vorstellung quasi niemals wieder alleine in seinem Kopf zu sein und dann auch noch durch eine unbekannte Macht u.U. fremdbestimmt.
    40 Tage ohne SChlaf, oh je...wenn ich daran denke, wie ich mich nach meiner Nachtwache fühle und das mal 40. Ich dachte immer ein Körper kann ohne Schlaf überhaupt nicht exsistieren.
    Bei den Silverhackern habe ich immer mehr und mehr das Gefühl, daß sie selbst quasi schon so eine Art Maschine oder Computer sind und deswegen vielleicht von selbst diese Male bekommen.
    Was ich i.ü. nicht so ganz verstehe. Hacker sind doch eigentlich eher in einer rechtlichen grau bis rot Zone, wieso zeigen sie so deutlich wer oder was sie sind?

    Wie beängstigend muss es sein, wenn Einem auf einmal aus seinem Leben sechs Tage fehlen. Irgendwann habe ich einmal einen Bericht im Fernsehn gesehen, von einer Frau, die ihr ganze Leben vergessen hatte :entsetzt:. Luna weiß doch so gar nicht mehr, was nun Gut und was schlecht ist und vor allem, was man ihr in diesen sechs Tagen angetan hat.
    Die Welt in die Luna jetzt teilweise gerät finde ich spannend und gruselig zugleich. Ich kann mir schon vorstellen, daß man sich darin verlieren kann. So ganz habe ich es aber nicht verstanden, blutet sie jetzt in der Realität auch, als sie sich am Bein verletzt hat, oder nicht. So ganz logisch war das für mich irgendwie nicht.
    Die Macht die dieses Unternehmen besitzt, sieht man denke ich schon daran, was es Alles durch sein System schafft. Im schlimmsten Fall braucht es doch nur dafür zu sorgen, daß die Versorgung der lebenserhaltenden Massnahmen unterbrochen wird.
    Ich kann mir überhaupt nicht vorstelle, wie müde ein Körper sein muss, der so lange schon wach gewesen ist und ich frage mich, wie Lunas Körper und vor allem Geist das überstanden hat.
    Ein wenig seltsam finde ich es, daß sie auf einmal doch so schnell nachgibt ein Implantat zu bekommen. Wobei, Schlafmangel verändert die Wahrnehmung und Sinne.


    Ich habe i.ü. auch eher verstanden, daß Luna es doch noch irgendwie geschafft hat sich selbst auszuloggen. Ich werde die Stelle nacher noch einmal nachlesen.


    Luna scheint tatsächlich „geschaffen“ worden zu sein, also die Gene gezielt ausgewählt, damit sie besondere Shacker-Fähigkeiten mitbekommt. Nur zu dumm, dass Astra zu früh gestorben ist, bevor sie Luna entsprechend unterrichten konnte. So ist Luna ja wirklich eine kleine Zeitbombe. Geckos Befreiung im Nullraum wäre ja beinahe schief gegangen. Da war Tempos Macht über die Zeit natürlich sehr nützlich. (Bei dem Namen Tempo muss ich übrigens immer an Taschentücher denken, obwohl ich Latein gehabt habe ;))


    Gruselige Vorstellung, ein Kind zu bekommen um die optimale Genzusammensetzung zu erhalten. Naja, etwas anderes wird teilweise bei den Samenbanken heute, wenn man es streng nimmt auch nicht gemacht. Aber ich als Kind fände es schon schlimm, daß ich nicht aus Liebe oder dem Wunsch ein Kind zu bekommen auf die Welt gekommen bin, sondern für die Rebellion.



    Die Erinnerungsperlen sind eine feine Sache, zumindest sieht es zuerst so aus. So kommt Luna wenigstens an Astras Erinnerungen. Als sie aber ihre eigenen Erinnerungen in Perlen schließen soll, ist das nicht mehr so toll, denn Luna muss erkennen, dass Tempo sie ausnutzt und ihre Erinnerungen klaut oder vernichtet. Tempo ist zwar gegen PareCo, aber eigentlich will sie nur selbst an die Macht.


    Die Sache mit Tempo fand ich hier wieder typisch Terri. Eine Person der man eigentlich getraut hat...wobei ein wenig skeptisch war ich ihr gegenüber schon, stellt sich auf einmal als die Mördering der Nana vor. Oder wie habt ihr das verstanden? Ich habe mich i.ü. auch schon beim Lesen gewundert, daß der Konzern es nicht verschlüsselt hat, wodurch Nana umgekommen ist. Denn bei den anderen Morden haben sie es ja auch getan.



    Chrystal ist also wirklich eine Ex von Gecko, na toll! „Unliebsame Tatsachen verdrängt sie gerne.“ (S. 261) Ja, den Eindruck habe ich auch ;) Da muss Luna sicher noch einiges einstecken, bevor Chrystal kapiert, dass sie bei Gecko nichts mehr zu melden hat.


    Vor allem scheint sie noch nicht mitbekommen zu haben, daß sie beide kein Paar mehr sind.



    Das Jahr wird nicht erwähnt, aber wir haben den 32. Dr Who. Kann man ja hochrechnen. In den letzten ca. 50 Jahren gab es 12 Dr Whos :breitgrins:


    Eine coole Idee. Die Frage ist nur, wie lange die Einzelnen so gelebt haben.



    Wenn Luna im Nullraum Menschen finden will fühle ich mich jedesmal ein klein wenig an den Film "Tron" erinnert. Ich finde, die Autorin hat diese Szenen gut eingefangen,ich habe alles vor meinem inneren Auge - das Silber, die Dunkelheit, die Unendlichkeit ...


    Wobei in meiner Vorstellung der Nullraum deutlich realer erscheint, als die Welt von Tron.




    Gecko ist seinem eigenen Shack gefangen - wie schrecklich. Was passiert in dieser Zeit mit seinem Körper, was geschieht auf der Insel - wo ist sie? Luna hat sich entschlossen, das herauszufinden.


    Aber warum ist er dort gefangen? REicht es ihnen nicht, daß er auf dieser Insel gefangen ist. Denn irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, daß er von dieser Insel wegkommt und warum töten sie ihn nicht? Und was ist mit seinem realen Körper?



    Allgemein finde ich den Charakter Tempo recht...hm...aus der Realität gegriffen. Ich finde es krass, wie sieauf Leute wie Heywood herunterblickt, die weder zum einen noch zum anderen Hackertyp gehört. Allerdings finde ich es sehr realistisch, dass dieses Klassendenken auch in der Zukunft nicht aus dem Denken der Menschen verschwunden ist, egal wie sehr man sich auch anstrengen mag. Es wird immer Menschen geben, die sich für etwas besseres halten und aufgrund dessen andere unterdrücken wollen.
    Zudem finde ich ihre "Macht" im Void/Nullraum ziemlich groß. Die Zeit zurückdrehen? Beeinflusst das dann nur die einzelne Person oder hat es einen größeren Effekt? Kann z.B. Gecko sich noch an alles erinnern, was Luna nun in ihre Perlen gesteckt hat? Oder betrifft das nur sie? Bei zeitmanipulativen Konzepten bin ich immer etwas skeptisch, weil es schnell Logikfehler geben kann, die Ideen könnten dann auf Dauer in sich nicht konsistent sein...


    Ich frage mich auch, wie umfassend ihre Zeitfähigkeit ist. Mit ihrer Fähigkeit kann sie sich aber quasi Alles erlauben und wenn sie es doof findet, daß spult sie es einfach zurück.
    Auch habe ich das Gefühl, sie würde nur die eine Macht durch ihre ersetzen und ob das besser würde, bezweifle ich gerade. Da sie scheinbar auch ohne Skrupel Menschen opfert.



    Ich gehe davon aus, dass Luna irgendwann ihren Shack wiederfindet und dort hat sie sich ja selbst eine Notiz hinterlassen. Außerdem müssen ja die abgeknipsten Erinnerungsperlen noch irgendwo im Nullraum herumschwirren - vielleicht kann Luna sie finden? Ihr Shackername? Sie kann Dinge finden und erspüren im Nullraum, sie kann Dinge erschaffen ... wahrscheinlich kann sie Alles, wenn sie es nur versucht. Was man in dieser ganzen halbvirtuellen Welt nie verlieren darf ist der eigene Wille, das eigene Ich. Vielleicht hat sie deshalb keinen "Shackernamen" bzw, lautet er einfach nur "Luna".


    Wahrscheinlich kann Gecko zumindest ein paar ihrer Lücken füllen und vielleicht erinnert sie sich dadurch wieder an Einiges.

    Obwohl ich so begeistert von dem Buch bin, komme ich irgendwie nur schleppend vorran. Muss wohl an dem schrecklich schwülen Wetter bei uns liegen. Da habe ich meist zu überhaupt nichts Lust.




    Luna soll zum Think Tank verschifft werden. Da sie offiziell bisher ein Refuser war (wie ist eigentlich der Begriff in den dt. Bbüchern?) und nur ihre Mutter als Referenz vorweisen kann frage ich mich, ob dieser Think Tank nicht eher ein Knast ist, in dem alle zu brillianten Köpfe weggesperrt werden.


    So ein wenig könnte man den Eindruck bekommen. Eine einsame Insel, die quasi nicht zu erreichen ist und von allen abgeschottet. Ich finde die Vorstellung dieser Insel auch sehr beklemmend und frage mich ob es tatsächlich möglich ist, daß jemand ableht dort hin zu kommen. Aber wahrscheinlich würde das mit Tod und Verderben enden.




    Allerdings scheint sie von ihrer Mutter ja mehr mitbekommen zu haben als bisher gedacht: sie hat auch die silbernen Tattoos (aber warum hat Gecko die nicht schon gesehen, als sie auch seine entdeckt hat?) und kann sich locker im Void bewegen...Naturtalent im Hacken? Und wieso kann sie virtuelle, also nicht-materielle Dinge, mit in die materielle Welt bringen? Ich check's nicht... :gruebel:


    Diese Tatoos finde ich eine spannende Sache. Ich stelle mir so ein wenig wie silberne 3 Ds vor. Scheinbar ist es so, daß man mit dem Hackergen geboren wird und so wie es aussieht können sie je nach Fähigekeiten dieser Firma schaden.




    Und jetzt wurde auch noch Gecko entführt :entsetzt: Noooo...


    Ob er wirklich entführt worden ist, ist ja noch nicht so klar. Was mich ein wenig wundert ist, daß sie ihn...wenn er denn so gefährlich ist, nicht einfach irgendwie ausknocken o.ä..



    Das sind so die Momente in Büchern in denen ich mich frage, ob alle Heldinnen in YA Novels neuerdings immer etwas dämlich sein und in brandgefährlichen Situationen IMMER erstmal diskutieren müssen anstatt zu handeln. Das regt mich echt auf :grmpf: Vorher sind sie immer intellient, stark, unabhängig, haben eine eigene Meinung. In solchen Situationen scheint ein Kaffeplausch aber irgendwie naheliegender zu sein als erstmal wegzurennen - zumal da jemand ist, der einen bis eben noch beim Autounfall beschützt hat. Narf.
    Ich hoffe, sie finden Gecko bald, und ich hoffe auch, dass Miss Silberhaar nicht eine Ex von ihm ist. Das verkompliziert das alles nur unnötig.


    :lachen: exakt das habe ich auch gedacht. Ich dachte nur Mädel, jetzt mach endlich das was man Dir sagt. Für mich war klar, als sie diesen Passus in ihres ich gehe nicht auf die Insel eingefügt hat, daß ihre Oma sterben würde und spätestens nach der Häufung der "Unfälle" wäre ich doch skeptisch gewesen und hätte Gecko zumindest mehr vertraut als denen.



    Ich hätte ja nicht gedacht, dass Luna sich mit Hilfe der ANTs so problemlos einloggen kann. Denn da ist ja immer noch ihr doppeltes Bewusstsein. Aber das macht ihr anscheinend keine Probleme - im Gegenteil. Damit kann sie sich sogar aus dem Nullraum ausloggen. Ich habe ja immer noch Schwierigkeiten, mir das Ganze vorzustellen. Bin gespannt, ob das noch besser wird. Wenn nicht, kann ich aber auch damit leben ;)


    So ganz klar, was der Nullraum ist, ist es mir auch noch nicht. Im Augenblick stelle ich es mir als eine Art Überraum vor. Quasi das Programm für die ganze virtuelle Welt.




    Bei diesen Korridoren im eingelogten Zustand kommen mir immer wieder die Traumkorridore von Kerstin Gier in der Silber-Trilogie in den Sinn.


    Stimmt, das hat so eine gewisse Ähnlichkeit.




    Oh Mann, so viele Tote!
    Jezzamine und Danny wurden ganz klar aus dem Weg geräumt. Nanna auch? Oder war das Zufall, dass sie gerade jetzt gestorben ist. Es ging ja schon die ganze Zeit mit ihr abwärts. Für PareCo war der Zeitpunkt natürlich günstig, weil sie so Luna wieder zum Think Tank verpflichten konnten. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich dieser Superjob im Think Tank als Einbahnstraße entpuppen würde. Entweder werden die unliebsamen Hacker dort festgehalten und isoliert oder gleich um die Ecke gebracht. Gut, dass Luna Gecko kennengelernt hat. Der scheint ja etwas mehr Durchblick zu haben als Hex.


    Das das Zufall war, glaube ich irgendwie nicht. Ich finde es nur wenn erschreckend, was für Möglichkeiten dieser Konzern hat. Eigentlich dürfte man niemanden so eine Macht geben. Denn sie könnten mit den Menschen doch Alles machen, z.B. Alle einen spontanen Tod sterben lassen o.ä.. Oder vielleicht auch jemanden dazu zwingen oder beeinflussen jemande Anderen zu töten. Schreckliche Vorstellung.




    Dass Luna auch eine Shackerin ist, habe ich schon gleich bei der Szene am Wasserfall vermutet, als sie sich einen Badeanzug statt Bikini wünscht und den auch prompt bekommt. Dass sie nun aber auch noch eine virtuelle Haarspange mit in die Realität bringen kann, verstehe ich ehrlich gesagt noch nicht.


    S. 174: Astra im Traum zu Luna: „Du bist ganz besonders, Luna. Was du kannst, kann sonst niemand auf der Welt. Deshalb habe ich dich geschaffen.“


    Was meint Astra damit, sie hätte Luna geschaffen? Ist Luna kein reales Kind, sondern ein virtuelles? Und was genau ist das Besondere, was Luna kann? Und inwiefern ist das nützlich für die Welt?


    Irgendwo wurde doch schon erwähnt, daß Luna quasi aus dem virtuellen Raum "mitgebracht" worden ist, bzw. dort gezeugt wurde. Vielleicht macht sie das tatsächlich zu etwas besonderen.
    Virtuelle Dinge in der Realität zu erzeugen, finde ich Klasse. Das könnte ich auch gerne.



    Ja, komisch - warum hat er ihre Male nicht gesehen in der Nacht auf dem Balkon? Das mach ihn mir jetzt suspekt. Oder sind die erst erschienen, als sie sich im Traum erinnert hat, wie sie im Nullraum den Mond und die Sterne für ihre Mutter erschaffen hat ... ??? Kann man diese Tattoos nicht nur dann erhalten, wenn man ein Implantat hat?
    Da stimmt doch was nicht ...


    Wo steht denn, daß er sie nicht gesehen hat. Ich denke eher er wollte erst einmal wissen, wer sie ist. ICh würde mich auch als Rebell nicht sofort irgendjemanden anvertrauen. Ich finde sowieso sein....wir brauchen Dich...ich brauche Dich schon recht schnell, dafür das sie sich eigentlich erst ein paar Tage kennen. Fast als wenn es die Liebe wäre.



    Dank der Tabletten kann sich Luna nun also auch länger in der virtuellen Welt aufhalten und erhält auf diesem Weg auch ihre Testergebnisse. Sie soll ebenso wie Hex bei Think Tank arbeiten. Oh man...ich will gar nicht wissen, was es mit Think Tank auf sich hat! Warum habe ich ein ganz schlechtes Gefühl bei der Sache? Ich stelle mir Think Tank als eine Art Labor vor und die Teenager die dort hin müssen sind die Versuchskaninchen.


    Es ist schon ein wenig komisch, daß sie die ganze Zeit nichts von diesen Tabletten gehört hat, oder?




    Und dann folgt ein Toter dem anderen.
    Jezzamine, Danny, Nanna.
    Das kann ja wohl kaum ein Zufall sein. Hinter Nanna's Tod kann für mich nur entweder PareCo oder Sally stecken. Sally war wohl die Person, die Nanna entdeckte. Fandet ihr ihre Reaktion auf den Deal mit Dr. Rafferty nicht auch seltsam? "Meinst du, du hast bekommen, was du wolltest?" Und schwupps...ist Nanna auch schon tot und Luna soll zu Think Tank.
    Laut Gecko kommen die Tennager von dort nie wieder zurück. Was geschieht dort?


    Ich glaube noch nicht einmal das es Sally war. Ich denke dieses Teil im Kopf kann mehr als man weiß. Da ist es wahrscheinlich einfach, sie irgendwie zu ermorden. Ob sie vielleicht auch daran Schuld sind, daß Nana so verwirrt ist?




    STDS - SuddenTeenageDeathSyndrome ?? Hört sich furchtbar an..
    Ein Job auf einer Tropeninsel? Hört sich zu gut an, um wahr zu sein, auch der unbefristete Aufenthalt ist seltsam..
    Hex ist Feuer und Flamme, wie sehr kann man ihm trauen, wenn es um seine Karriere geht?


    Ähnlich wie SIDS. Das ist der plötzliche Kindstod. Sudden Infant Death Syndrom.


    Luna tat mir richtig leid, als Jezzamine sie wegen ihrer Familie angriff. So ein Biest! Allerdings war sehr erleichtert, dass nicht Melrose Luna verraten hat.
    Gecko ist ein sehr interessanter Charakter. Ich mochte ihn auf anhieb. Gemeinsam kommen sie dahinter, dass die Menschen mit Implantaten manipuliert werden. Besonders krass fand ich die Auslöschung des angeblichen Amoklaufes. Die Menschen sind nur Spielbälle und Marionetten der PareCo.


    Müsst Ihr bei dem Namen Gecko auch dauernd an das gleichnamige Tier denken? Die Szene in diesem Saal fand ich ganz schön erschreckend, so kann man doch, wenn man das Implantat hat überhaupt nicht mehr entscheiden, was wahr und was unwahr ist. Sie können einem doch damit Alles vorgaukeln und es am Schluss, wenn es nicht so läuft wie sie es sich vorstellen, einfach wieder löschen. Unter solchen Bedingungen wollte ich so ein Implantat nicht haben. Wahrscheinlich können sie dadurch auch Menschen ermorden, ohne sich dabei die Hände schmutzig zu machen. Das rückt den Tod der Mutter in ein ganz andere Licht, oder? Oder meint ihr sie konnte auch Realität und Virtualität unterscheiden?



    Luna's Probleme mit dem Einloggen scheinen doch körperlich bedingt zu sein. Warum nimmt sie ihr Umfeld nach wie vor wahr? Sicherlich kommt daher auch die Übelkeit. Das Gehirn kann mit den verschiedenen Einflüssen vermutlich nicht umgehen. Luna scheint allgemein mehr zu sehen als andere. So auch das silberne Hackermal von Gecko.


    Aber vielleicht können ihr die Tabletten doch helfen. Denn ich denke es wird später wichtig sein, daß sie sich auch einloggen kann.



    Zudem erfahren wir mehr über Astra's Tod. Hat wirklich sie das Spiel so eingestellt und damit um ihr Leben gespielt? Oder wurde auch das manipuliert. Ich tippe eher auf letzteres.


    Davon gehe ich auch aus. Wahrscheinlich hat sie irgendetwas herausgefunden, z.B. das Menschen schon manipuliert worden sind und wurde damit zu gefährlich für die Betroffenen.



    Den Amoklauf fand ich ziemlich übel. Und auch hier konnte Luna mehr sehen, als viele andere. Was unterscheidet sie, Jezzamine und Danny von dem Rest? Was geschieht nun mit ihnen? Den Prüfern kann das unmöglich entgangen sein. Für mich war schnell klar, dass es sich bei dem Amoklauf um einen grausamen Test handelte.


    Wahrscheinlich werden sie versuchen, die die sie nicht täuschen konnten zu isolieren oder aus dem normalen Leben heraus zu ziehen. Denn sie könnten ihnen bei ihren Machenschaften im Wege stehen und Dinge ganz leicht entlarven. In irgendeinem Buch, ich weiß gerade nicht mehr welches es ist, gab es Tabletten (rote und blaue glaube ich), die auch dafür sorgten, daß Menschen ganz viel vergessen. Es war auf alle Fälle auch ein dystopischer Roman. In diesem Buch waren auch einige immun gegen die Tabletten.



    Luna tut mir nicht leid, weil sie sich wehren kann, und weil hinter Jezzamine mehr steckt, als nur ein Biest, bei dem "Attentat" haben sie auch kurz zueinander gefunden, da war eine Art "Waffenstillstand", Jezzamine hatte einen sympathischen Augenblick..mal sehen, was in der Zukunft zwischen den beiden noch so passiert, es fühlt sich so an, als hätte man Jezzamine einen kleinen Giftzahn gezogen..der bestimmt irgendwann wieder nachwächst, aber sie wird dann auf respektvollere Weise giften..


    Ich gehe davon aus, daß die Beiden auf kurz oder lang zusammen arbeiten müssen. Denn der Sinn dieses zweiten Tests war m.M.n. nur, herauszufinden, wer immun ist und wer nicht.




    Hat sich Melrose echt bei Jezzamine ausgeheult, wegen Nanna? Der Halb-Bruder..naja, auf kleine Kinder ist in der Hinsicht eben kein Verlass..erzählen würde ich ihm nichts mehr und ihn auf jeden Fall ins Gebet nehmen..


    So wirklich übel nehmen kann man es ihm finde ich nicht. Er kennt Nanna nur so und weiß nicht, daß sie einmal anderst war und vielleicht noch das ein oder andere Geheimnis kennt. Für ihn ist sie wahrscheinlich nur furchteinflösend.



    Ich weiss nicht, ob ich Gecko mag, es ist noch zu neutral oder besser gesagt "negative Attribution", um nicht zu sagen "allgemeine Merkwürdigkeiten".. Ich traue ihm nicht bis zuletzt, ich kenne mich.. Dieser Danny ist mir auch suspekt.


    Da es sich hier um Jugenbuch handelt, erwarte ich nicht zu viel...Vielschichtigkeit im Charakter (sorry, die letzten Jugendbücher die ich gelesen habe, waren in der Beziehung einfach extrem einfach gestrickt). Deswegen glaube ich schon, daß es sich bei Gecko um einen Guten handelt.



    Ich hatte überhaupt den Gedanken oder leisen Verdacht, das alles ihretwegen organisiert wurde, dass das ganze Test-Theater nur eine Show um sie herum ist, um sie "auszuloten", wenn PareCo, sie als bedenklich oder gefährlich ansieht, ist der Rummel gerechtfertigt. Vielleicht sind sind noch Gecko, Jezzamine und Danny zu überprüfen, aber genauso gut könnten sie Teil des Ganzen sein. Die Vier haben ja etwas gemeinsam, das verbindet und Luna öffnet sich ihnen.


    Das glaube ich nicht, dann hätte sich Jezzamine sich ihr doch schon in der Schule annähern können. Ich denke sie sind doch "nur" Schüler. Wobei ich bei Gecko den Verdacht habe, daß er irgendwas schon gegen die Regierung und den Konzern im Hintergrund unternimmt. Zumindest deuten seine Tatoos darauf. Ich tippe wie oben schon erwähnt, eher darauf, daß sie irgendwann zusammen arbeiten werden.



    Ich könnte mich natürlich irren, aber es sieht mir ein bisschen zu glatt aus.
    Gecko wollte beim IQ danebenhauen, da er hergebracht wurde, haben PareCo das erwartet und den Test dementsprechend bewertet.
    Der Amok war bestimmt der RG-Test für Luna, den sie von vorneherein als "verloren" sah..ihre "Order" ihre persönlichen Wahrnehmungen anderen gegenüber zu verschleiern, hatte sie nicht beachten können.
    Ich denke dieser Test sollte aufzeigen, wie sozial Luna handeln würde, bedenklich hätten sie sie wohl eingestuft, wenn sie die Order befolgt hätte. Sie wollte eine Massenhysterie verhindern und hat dadurch rational gehandelt.


    Ich glaube irgendwie eher, daß es zeigen sollte, wer getäuscht werden kann und wer nicht. Luna haben sie vielleicht nur wegen ihrer Mutter dabei, vielleicht ahnen sie auch etwas über ihre Fähigkeit.



    Das sie nicht genau manipulierbar ist, wie viele andere? Und was bedeutet das silberne Tattoo.


    Die Idee des Tatoos fand ich i.ü. toll und konnte es mir sehr gut vorstellen. Vielleicht ist es ein Zeichen für eine Geheimorganisation, die gegen das System arbeitet. Gecko sagt doch, daß es nicht jeder sehen kann.



    Das mit dem Lebenserhaltungssystem beantwortet ja unsere Frage aus dem vorigen Abschnitt, wie die Menschen, die so lange eingeloggt sind, überleben können. Das muss ja was damit zu tun haben?


    Was das für einen Aufwand bedeutet, oder? Und wie kann man sich das vorstellen, mit den Lebenserhaltungssystem. Haben sie zu Hause alle Massen an Infusionslösungen? Das möchte ich ehrlich gesagt noch ein wenig genauer von der Autorin erklärt bekommen :zwinker:.



    Gecko finde ich mit seinem systemhinterfragendem Charakter sehr sympathisch, aber wenn ich eins bei Terry gelernt habe: don't trust anyone! Wobei ich ihm gerne trauen möchte, ebenso wie Hex.


    Stimmt...gut das Du das erwähnst :entsetzt:. Daran habe ich gar nicht mehr gedacht, wieviele unerwartete Wendungen in ihrer anderen Triologien vorgekommen sind. Okay, vergesst Alles war ich über Gecko gesagt habe, ich misstraue jetzt doch erst mal jedem.



    Gecko kann ja offenbar durch sein Implantat manipuliert werden - siehe Test: er hat die Trugbilder nicht als solche wahrgenommen wie Luna, Danny und Jezzamine - auch wenn er ein Shacker ist und das System hinterfragt. Insofern hast Du recht und Luna sollte sehr vorsichtig sein.
    Was ist gefährlicher für sie als ein Junge, in den sie verliebt ist und der als begabter Shacker vom Feind ( ich schätze mal PareCo) als Spielball eingesetzt werden kann?
    Was ich nach wievor merkwürdig finde ist die Sache mit den Implantaten. Sie können doch nur virtuelle Wirklichkeit erzeugen und keine Tattoos erscheinen lassen. Die Hautzeichnungen unter den Augen der Hacker wachsen aber mit jedem Hack. Wie geht das? Ist Lunas Realität wirklich real? Ich bin etwas verwirrt. Wer weiß wieviele "Realitäten" es in diesem Buch gibt - vielleicht mehr als eine ... ( denkt mal an Matrix oder besser noch Inception )


    Ich frage mich vor allem, ob diese Implantate dadurch, daß sie einem etwas vorgaukeln können, nicht auch zu einer perfekten Waffe werden können. Es wäre doch eine perfekte und perfide Möglichkeit jemanden zu töten indem man dem Anderen eine Notwehrsituation vorgaukelt.

    Sorry, ich musste leider am WE einspringen und bin deswegen erst heute zum Lesen gekommen. Da ich aber jetzt drei Tage frei habe, werde ich wohl auf alle Fälle aufholen. Da das Buch sich gewohnt fesselnt und schnell liest. Schon die Triologie von ihr hat mir gefallen und ich glaube dieses Buch hat Potential mich genauso zu fesseln.




    So als erstes lacht mich das wunderschöne Cover an. Ich hoffe, das Buch gefällt mir. Es sieht ja so schön aus ;)


    Das stimmt, die Aufmachung ist toll. Die Verlage geben sich in letzter Zeit immer mehr Mühe mit der Gestaltung der Bücher. Wahrscheinlich haben sie erkannt, daß es recht viele Coverkäufer (so wie mich gibt).



    Was ist denn das für ein Leben? Ich kann mir das noch nicht ganz vorstellen, denn die gehen ja auch alle zur Schule und hocken nicht zu Hause. Die ganzen Einblicke fand ich auch sehr interessant und auch was geändert werden soll und warum.


    Ich finde diese Welt auch recht erschrecken. Aber auf der anderen Seite, viele Dinge sind doch schon heute so. Wenn man daran denkt, daß viele sich nur noch über und mit ihrem Smartphone unterhalten und man bei einem netten Abend oft nur noch mit Handy in der Hand verbringt. Was ich mehr als traurig finde. Ich glaube die Zukunft die hier beschrieben wird, ist nicht unrealistisch. Erschreckend, vor allem frage ich mich wie Menschen dann noch "normal" denken können. Denn sie leben ja quasi nur in der Computerwelt, wie kann man dann noch darüber entscheiden, was gut und was schlecht ist. Zumindest was in der realen Welt passiert.



    Luna ist auch eine, schmiert die Direktorin mit Farbe voll... Das würde ich mich wohl nicht trauen, sie scheint mir da ein bisschen rebellisch zu sein. Luna tut auch so geheimnisvoll, warum sie nicht in die unechte Welt will. Ich frage mich, was ist der Grund und was hat das mit Nana zu tun.


    Ich hoffe, wir erfahren bald etwas darüber, warum sie es so darauf anlegt von er Schule zu fliegen. Was ist daran so schlimm, daß die Anderen erfahren, daß ihr in der Onlinewelt schlecht wird. Auch frage ich mich, ist ihre Mutter nun tot oder nur verschwunden.



    Und diese Firma erscheint mir wohl nicht so gut zu sein, als ob sie die beseitigt, die gegen sie sind oder Leute auslöscht, wenn was ungeplantes passiert.


    Vor allem glaube ich, daß diese Implantate die nun Alle bekommen, doch nicht so harmlos sind. Oder ist es vielleicht der Firma möglich in den Köpfen der User etwas anzurichten? Quasi eine Art Auslöschung von langer Hand?



    Ich liebe das Buch schon jetzt. Der Schreibstil ist toll und am liebsten würde ich einfach weiterlesen.


    Geht mir genauso. Aber zum Glück kann ich das auch heute.



    Den Anfang fand ich etwas verwirrend, weil man einfach reingeschmissen wird und erst mal keine Ahnung hat, was das für eine Welt ist. Im Nebensatz wird dann erwähnt, dass es nach dem 3. Weltkrieg ist und sich so einiges geändert hat. Die Implantate finde ich einerseits cool, andererseits gruselig. Alleine, dass Kinder wie Jason nicht mehr raus gehen, Lunas Vater sich nicht mehr ausloggt und immer blasser wird und die Impantat-Junkies. Das Harry Potter Spiel dagegen stelle ich mir genial vor. Das gruseligste daran finde ich ja, dass das gar nicht so weit hergeholt ist.
    Ich war vor ein paar Woche auf einer LAN-Party und da hatte einer der Entwickler ist das neue Oculus Rift, was noch nicht auf dem MArkt ist. Ich durfte es testen und da setzt man sich eine Brille auf und ist dann wirklich im Spiel. Wenn man den Kopf dreht, dreht sich das im Spiel,wenn man sich bückt, dann bückt man sich im Spiel und so weiter. Das ist meiner Meinung nach die erste Stufe davon und wenn man sich zu schnell bewegt, wird einem am Anfang etwas flau, was mich an Lunas Erfahrung in der Realtime denken lässt.


    Mich erstaunt es ehrlich gesagt etwas, daß die Welt nachdem dritten Weltkrieg hier noch so intakt erscheint. Fast schon eine "nette" Art der Zukunft. Auf der anderen Seite ist es aber scheinbar so, daß die Menschen ihre Individualiät und ihr reales Leben verloren haben. Das empfinde ich jetzt als nicht so erstrebenswert.
    Die Harry Potter Welt finde ich auch toll, da wollte ich auch einmal gerne reinschnuppern.
    Das Lunas Vater aber quasi nur noch neben seinen Kindern als Körper exsistiert finde ich erschreckend. Vielleicht ist es für ihn Flucht vor der Trauer. Aber er vergisst dabei seine Kinder und ihren Verlust. Denn so hat Luna quasi ihre Mutter als auch ihn verloren. Für mich hört sich diese Welt wie eine Welt quasi ohne gelebte Zuneigung an.



    Am Anfang habe ich nicht verstanden, wieso Luna denn verweigert, aber wenn ihr so schlecht wird, wie bei ihrer kurzen Erfahrung um ihren VAter zu besuchen, dann kann ich das verstehen. Fragt sich nur, wieso sie anders ist und was mit ihrer Mutter passiert ist. Ich glaube übrigens, dass ihre Nana nciht so verrückt ist, wie alle denken und Luna wirklich in Gefahr schwebt. Ihre Aktion mit der Direktorin fand ich ziemlich impulsiv und unüberlegt.


    Das Gefühl habe ich auch. Vielleicht bewirken die Tabletten, daß sie so verwirrt erscheint. Die kurzen Andeutungen die sie fallen läst haben so einen leichten Gänsehautcharakter. Und ich frage mich immer noch, warum soll Luna nicht auffallen. Ist sie gefährlich für das System? Scheinbar wissen oder ahnen doch ein paar Menschen von ihrer Begabung oder was sie ausmacht. Oder wie versteht ihr diese kryptischen Andeutungen von Melrose Vater?



    Ach, was ich mich gefragt habe, erscheinen die Hacker-Tattoos automatisch? Das klang irgendwie so.


    Aber das würde ja bedeuten, daß die Implantate auch einen körperlichen Einfluss haben. Gruselige Vorstellung, oder?



    Ich finde die Idee mit dem dauerhaft online sein gar nicht so abwegig, denn auch heute findet ja vieles online statt und eine Welt ohne Internet mag ich mir gar nicht vorstellen, da ich echt viel darüber mache (hier sein :zwinker:, meine Klamotten kaufen, Geld überweisen, ...). Sicherlich wirkt das hier erst einmal sehr extrem, aber wenn man die Leute von vor 100 Jahren fragen würden wie sie unser Leben heute finden, dann wäre das für die sicher ähnlich...


    Ich frage mich auch manchmal wie ich das früher Alles so ohne Internet gemacht habe.



    Auch die Straßen scheinen zu verkommen. Wen interessiert es auch, wie die Realität aussieht, wenn man in die perfekte Virtualität entfliehen kann?
    Die Vorstellung von Implantat-Junkies fand ich ebenfalls krass. Vielleicht wurde es schon irgendwo erwähnt, aber: Wie kann man eigentlich über Wochen eingeloggt sein ohne zu essen, trinken, schlafen und aufs Klo zu gehen? Wie lang "muss" man eingeloggt sein um als Junkie zu gelten?


    Das mit den normalen Körperfunktionen habe ich auch schon überlegt. Aber da gibt es wahrscheinlich Absorberfunktionen und irgendwelche Energieimplantate o.ä. :zwinker:.
    Junkie denke ich, sind hier die Personen die nicht mehr ohne können und es wahrscheinlich nicht schaffen sich auszuloggen. Ich denke die sterben wahrscheinlich dann durch Verdursten oder Verhungern.



    Ich freue mich, dass Luna und Melrose nun wieder Freundinnen sind. Ich finde Melrose sehr sympathisch und anscheinend lag der Fehler ja nicht (nur) bei ihr. Jedenfalls kann es nicht schaden zumindest eine Freundin zu haben.


    Aber findet Ihr es nicht auch komisch, daß sie jetzt auf einmal wieder so spontan mit ihr befreundet sein will? Ich finde das schon verwunderlich, wo doch scheinbar vorher zwischen Beiden so wie ich das verstanden habe fast so eine Art Feindschaft bestanden hat.



    Was geschah mit Luna's Mutter Astra?
    Was weiß Nanna und weshalb hat sie solche Angst um Luna? Auch Melrose Dad sorgt sich um Luna.
    Gelingt es Luna, den ersten Test zu vermasseln? Vermutlich sind diese Tests nur schwer manipulierbar.
    Und vor allem: Wer steckt dahinter, dass Luna überhaupt eingeladen wurde?


    Das sie den Test manipulieren kann, glaube ich nicht. Wahrscheinlich geht es denen die sie eingeladen haben überhaupt nicht um die Punkte. Sie scheinen ja zu vermuten oder zu wissen, daß Luna etwas Besonderes ist...was das auch immer sein mag. Vielleicht ist sie resistent gegen Beeinflussung o.ä..



    Die Story beginnt mit einem Schulstreich in der Zukunft und Luna wird so ganz gut eingeführt. Eine Art "Rebellin wider Willen", denn ihre Verweigerung hat ja irgendwelche organischen? Gründe. Sie schafft es körperlich nicht, eingeloggt zu bleiben. Da bin ich schon gespannt, was dahinter steckt. Bisher scheint es im London der Zukunft ja noch legitim zu sein, zu verweigern. Mein Gefühl sagt mir aber, dass das eventuell bald nicht mehr so ist ... Luna wurde durch ihre Unfähigkeit im virtuellen Raum zu bewegen automatisch zur Außenseiterin und somit zum Trotzkopf der Klasse. Der Schuldirektorin passen die Verweigerer natürlich nicht in den Kram und speziell Luna scheint sie auf dem Kieker zu haben.


    Aber warum ist es so wichtig, daß Alle online sind? Findet Ihr das nicht auch merkwürdig? Für mich ist es so, als wenn der Staat oder wer auch immer doch irgendwie Einfluss auf die Person nehmen kann und natürlich weiß sie so auch immer wo eine Person sich gerade befindet. Mich würde interessieren, wie es mit der Kriminalität in dieser Zukunft aussieht.



    Ein virtuelles Fitness-Studio stelle ich mir allerdings sehr reizvoll vor, wenn ich mir auch nicht vorstellen kann, wie das funktionieren soll.


    Wahrscheinlich hat das Eingeloggt sein doch irgendeinen Einfluss auf den Körper....schade das es das dann noch nicht in der heutigen Zeit gibt. Also das Fitness Studio.



    Wenn Luna nicht eingeloggt sein kann, ohne dass ihr schlecht wird, müsste sie dann nicht ein MG sein?


    Stimmt, damit hast Du Recht.



    Ja das finde ich auch. Mich hat die Sache mit den Dates aber verwirrt. Sie müssen dann ja auch irgendwann real zusammenkommen, denn sonst geht es ja nicht weiter. Und virtuell küssen und vllt auch Sex haben finde ich fragwürdig, besonders wenn alles so perfekt ist. Auch wenn sich das echt anfühlt, würde ich das eher komisch finden.


    So oft scheinen sie aber auch nicht mehr real zusammen zu kommen. Melrose Vater meinte doch, daß die Zahl der Kinder abnimmt.
    Die Frage ist, ob Du etwas vermisst, was Du niemals kennengelernt hast. Denn wenn schon recht junge Kinder schon Online gehen dürfen. Werden sie doch immer weniger wahre körperliche Nähe bekommen. Eine sehr traurige Vorstellung finde ich.

    Meine Meinung:


    Wenn ich diese Art Bücher lese, meist sind sie leicht an den Covern zu erkennen, erwarte ich kurzweilige Unterhaltung, ein wenig Spannung und eine nette Liebesgeschichte. Natürlich sind dabei meist die Protas unglaublich schön, klug, stark und quasi einzigartig. Aber das stört mich bei dieser Art von Geschichten nicht, da ich hier beim Lesen nur abschalten möchte und mich quasi berieseln lassen.
    Genau das habe ich hier geboten bekommen. Die Liebesgeschichte war nett, zwar war zwischen den beiden Hauptfiguren die Sache für mich zu schnell klar, bzw. sie haben ihre Liebe zueinander zu schnell gefunden. Aber das ist eine Lesemacke von mir, daß ich Bücher lieber mag, die ein wenig Gefühls hin und her bieten.
    Die Hintergrundgeschichte war hier recht spannend und nicht absolut an den Haaren herbei gezogen. Wobei ich die Geschichte an sich schon recht heftig gefunden habe.
    Mich hat dieses Buch insoweit überzeugt, daß ich mich durchaus vorstellen kann, auch noch weitere Bände dieser Reihe zu lesen. Die Autorin hat eine gut lesbare Art zu schreiben und die Seiten rauschen quasi an einem vorbei. Wer also ein nettes Lesevergnügen sucht, ist hier genau richtig. Wobei die Hintergrundgeschichte durchaus auch zum Nachdenken anregt.


    3ratten


    Bei Lionels Besuch im Haus der Grants habe ich mich gewundert, dass Violet ihn kritiklos in Walters Arbeitszimmer herumschnüffeln lässt. Oder war das ihre heimliche kleine Rache an ihrem Widerling von Ehemann? Auf jeden Fall habe ich mich gefreut, dass sie Walter diesmal nicht rangelassen hat. Sie lernt langsam dazu und traut sich dann sogar, die Mortimer zu fragen, ob sie mit Walter schläft. Was die wohl an ihm findet?


    Noch besser hätte ich es gefunden, wenn sie ihm einfach gesagt hätte, daß sie keine Lust hat und nicht wieder eine Ausrede benutzt hätte.


    Was für ein Ende! Je weiter man liest desto besser wir die Geschichte finde ich.


    Mir hat das Buch auch gut gefallen. Auch wenn es natürlich schon sehr nett Alles gelöst wurde. Aber bei diesem Cover hatte ich auch nichts anderes erwartet. Von daher :zwinker:.



    Zunächst hat es mich unheimlich gefreut, dass Violet überlebt hat, dass sie in ihrem Beruf tätig sein konnte und dass sie Kinder hat und glücklich ist mit ihrem Mann.


    Irgendwie freue ich mich auch, daß sie ihren Mann nicht ermordet hat. Für mich hätte es zu ihr als Person nicht gepasst. Oder wie seht Ihr das? Das Henry der Täter war, daß fand ich unglaublich. Ihn hatte ich eher als den netten unscheinbaren Jungen empfunden. Langsam fragt man sich, wer nicht irgendetwas mit Spionage bei dieser Geschichte zu tun hatte.



    Wahrscheinlich war es gut nicht alles aufzulösen, denn so können beide mit ihren neuen Identitäten ein neues gemeinsames Leben führen, auch wenn es Violet sehr schwer gefallen sein muss keinen Kontakt zu ihrer Familie haben zu können.


    Wobei ich das immer noch nicht so ganz verstehe. Denn ich denke Lionel als Agent wäre es doch sicher einfach gefallen Alles am Ende aufzuklären. Wobei natürlich die Frage ist, ob man ihn dann danach einfach so hätte in den Ruhestand treten lassen.



    Wie Dr. Paul aus dieser ganzen Geschichte rauskommt finde ich auch ein bisschen abenteuerlich. Aber man könnte sagen er hat es wenigstens versucht.
    Interessant finde ich, dass sowohl Vivian als auch Gogo jeweils dem Glück der Freundin nicht im Weg stehen wollen.


    Naja, Gogo ist einfach zu lieb um wahr zu sein. Aber das sind doch einige der Figuren in diesem Buch :breitgrins: :zwinker:.




    Immerhin schenkt die Autorin uns so zwei Happy Ends und ich finde es beeindruckend was für eine Geschichte sie da zaubert aus ein paar kleinen Anekdoten, wie sie im Nachwort verrät.


    Wenn ich einen anderen Anspruch an dieses Buch gehabt hätte, als nur Unterhaltung, hätte ich mich wahrscheinlich für dieses doch so ideale Ende für Alle und wie sich am Schluss das Ganze so nett fügt etwas aufgregt. Aber das Buch passte von der Art gerade in meine Leselaune und in meine Erwartungen. Von daher freue ich mich über diese Rundum-Happy-Ends.

    Dystopie, Science Ficition oder Fantasy?


    Nachdem ich das Buch nun gelesen habe, tendiere ich doch eher dazu, daß es sich bei diesem Buch um eine Art Science Fiction oder Fantasyroman handelt.
    Ich kann mir vorstellen, daß dieses Buch durchaus seine Fangemeinde findet, leider konnte es mich nicht so ganz überzeugen. Da ich es an vielen Stellen absolut unrealistisch fand. Es waren noch nicht einmal die Pandoras oder das Spiel als solches, die ich als unrealistisch empfunden habe, sondern allen voran die Hauptfigur Tella. Natürlich gibt es oberflächliche Menschen und es muss in Büchern nicht immer nur von Realismus überquellen. Aber eine Barbie in einem Spiel um Leben und Tod, die auch noch in den tödlichsten Situationen darüber nachdenkt, ob ihre Haare denn quasi richtig sitzen. Sorry, das ist mir dann doch etwas zu überzeichnet dargestellt. Mich hat dadurch Tella in diesem Buch einfach nur genervt.
    Die Idee des Buches finde ich nicht schlecht und vor allem die Pandoras mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten sehr spannend. Vor allem, weil man erst im Laufe der Geschichte immer mehr und mehr darüber erfährt. Schwächen hat dieses Buch leider tatsächlich bei den Protas der Geschichte.
    Ich denke etwas mehr Tiefe und eine Spur Realismus hätte der Geschichte ganz gut getan.
    Trotzdem werde ich den nächsten Teil dieser Reihe wahrscheinlich noch lesen, da mich die Geschichte insoweit gefesselt hat, daß ich jetzt doch wissen möchte, wer das Spiel gewinnen wird und wie sich die Geschichte entwickelt und mich das Buch bei aller Kritik doch fesseln konnte.


    3ratten