Beiträge von LizzyCurse

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Sie will antworten, will ihr eigenes Leben leben und ihr Vater hat ihr gezeigt, dass sie das gemeinsam mit ihm vergessen kann.

    Das stimmt so nicht. Sie hat nicht mit ihrem Vater darüber diskutiert, ihr eigenes Leben zu leben. Sie wollte im Markt bleiben zu einer Zeit als das für sie und die Marktleute eine absolute Gefahr war.

    ich kann mich aber nicht erinnern, dass er ihr erklärt hat warum

    Zum Rest sag ich nichts und warte ab.

    Haha! Wie gemein!


    Auch ich kann Rhea nur zustimmen. Die Atmosphäre des Handgebundenen Marktes ist eine ganz besondere und ich ich spürte, wie sich die Wogen glätten und sich der Handlungsfaden, vormals klüftig und Wellig, voller Energie, beruhigte. Die Szenen, in denen der Alltag beschrieben wurde und man tiefer in das Thema Neurodivergenz einstieg, fand ich ziemlich gut gelungen. Seine Hoch und Tief und vor allen Dingen seine Machtlosigkeit, seine Lethargie habt ihr wirklich gut beschrieben.


    Lay ist für mich eigentlich eine sehr starke Person, gerade weil sie sich ihres Handelns so bewusst ist, und weiß, dass sie das Vertrauen ihres Vaters missbraucht hat, genau so wie er das ihre.


    Bei der Sexszene musste ich auch schlucken (zugegeben, Sexszenen sind jetzt nicht meine Alltime Favs, aber ihr habt es gut hinbekommen finde ich). Interessant, dass Lay von Anfang an die Hosen anhatte (mal ganz abgesehen davon, dass sie Zee später verletzt hat ...) und Zee eher der zurückhaltende Typ ist beim Sex. Man merkt schon, dass ihr die Klischees geschickt umgeht ;)

    Ich lach mich krank beim durchlesen der Kommentare *lol* (Ganz im Sinne des WiFI Gurus!)


    Entschuldigt. Ich habe tatsächlich etwas hinterhergehangen, nichtsdesto trotz habe ich den zweiten Abschnitt ebenso genossen wie den ersten. Auch mir stellte sich die durchaus moralische Frage danach, wer denn nun über das Leben der Schutzbefohlenen bestimmen darf und wer nicht. Oder über ihre Sicherheit.

    Einerseits hat Azmir kurzen Prozess gemacht und Ley einfach ausgeknockt. Da wäre ich auch ernstlich sauer. Vor allen Dingen, da es ja wirklich eine Ausnahmesituation war und sie zurückgekommen sind und Ley viele viele viele Fragen hatte. Vor allen Dingen Was geschieht mit mir und warum lebt dieses Kind noch und so viele Fragen mehr. Zudem die Verliebtheit, die sie für Zee empfindet. Und natürlich ist sie auch alt genug um ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und sie vor anderen zu vertreten. Das alles sind Gründe warum ich Ley verstehen kann. Sehr gut sogar.

    Ihr Vater hingegen wollte sie nur schützen und kam an seine wütende Tochter nicht heran - und da eine schnelle Entscheidung herbeigeführt werden musste, hat er eben zur letzten Lösung gegriffen und sie ausgeknockt. Trotzdem bin ich eher auf Leys Seite, um ehrlich zu sein. Ich hätte ihn schlagen können!


    Ich musste im übrigen wirklich nach Luft schnappen, als Zee auf dem Monsterding gesprungen ist. Das war ... hölle das war richtig spannend!


    Dazu kommt ihre Krankheit. Ich weiß nicht, ob der Vater blufft. Er macht mir nicht den Eindruck, als wolle er nur damit seine Tochter an sich binden. Die Tabletten könnte sie sich auch selbst beschaffen.

    Über die Krankheit wissen wir ja bis dato nicht viel. Die Frage ist, ob Ley eigentlich genug davon weiß oder ob sie genauso mit wagen Ausflüchten hingehalten wurde. Nun ja ...



    Vielleicht sollte ich mal nach Ferropolis gehen und mir so einen Bagger live ansehen.

    Oh ja, das solltest du ;) Die Dinger sind wirklich mehr als beeindruckend!



    Der Vater wollte sie beschützen, sie will nur abhauen und bringt ihn in Gefahr. Nun könnte man sagen, sie tut es aus Liebe. Aber noch nicht mal das ist es. Es ist eine Mischung aus Liebe Trotz und Neugier.

    Nun ja, das ist eine Seite. Aber er hat etwas getan, was Ley ihm nie und nimmer zugetraut hätte. Sie hält es für Verrat an ihr - und ich im übrigen auch. Dann sind solche Reaktionen abzusehen. Sie will antworten, will ihr eigenes Leben leben und ihr Vater hat ihr gezeigt, dass sie das gemeinsam mit ihm vergessen kann. Insofern kann ich sie verstehen, obwohl es natürlich mieß war, ihn allein zurück zu lassen. Sie musste sich entscheiden. Und sie hat sich gegen ihn entschieden.

    So. Jetzt bin ich auch mit dem ersten Abschnitt durch (sorry, hat etwas länger gedauert als geplant ;))


    ich habe mich übrigens an dem Schwanz jetzt nicht gestört, da es konform mit der Sprache und auch mit der Welt geht. Von daher ... ist es für mich Okey :) auch wenn der Ausdruck natürlich in den Dirt Talk gehört.


    Ich liebe Leyley Und Zeeto. Sie sind unterschiedlich, fühlen sich zueinander hingezogen, haben aber auch eine gemeinsame Vergangenheit. Gut so! Sie sind sehr sympathisch und ziemlich direkt *lach* und das mag ich.


    Ich denke, dass Zeeto nicht erkrankt ist. Im übrigen. Er zeigt keine Anzeichen und auch das Würmchen scheint immun. Vielleicht hat sich auch an der Krankheit selbst etwas verändert? Mhhhm ..

    Kingdom of Smoke von Sally Green


    Brigand ist ein kriegerisches Königreich, in dem sich Prinzessin Catherine auf eine Ehe mit dem Prinzen von Pitoria vorbereitet. Obwohl sie sich zu einem Angehörigen ihrer Leibgarde hingezogen fühlt. In Calidor schmiedet der Diener March Rachepläne, während der der Kaufmannssohn Elydon nach größerem strebt und ein flinkes Händchen hat. Auf den nördlichen Ebenen wiederrum jagt Tash nach Dämonenrauch, der neben seiner betäubenden Wirkung auch noch andere interessante Eigenschaften aufweist. Intrigen und Allianzen binden die Leben der Personen aneinander …


    Kingdom of Smoke war ein Jugendbuch, dem ich sehr entgegen gefiebert habe. Hierbei handelt es sich um den ersten Band einer Reihe, die vom DTV-Verlag veröffentlicht wird. Zunächst einmal war ich unglaublich fasziniert von der wertigen Aufmachung des Buches. Eine Karte im Schmutzumschlag, hübsche Kennzeichnungen für die Sichtweisen der einzelnen Protagonisten und ein Glossar zur Übersicht hinten im Buch. So gerüstet kann doch eigentlich einigen Abenteuern nichts mehr im Wege stehen!


    Die ersten Seiten flogen an mir vorbei. Wir lernen Catherine, die Prinzessin von Brigand und Tash kennen und erleben schon das erste dämonenrauchige Abenteuer mit der kleinen Diebin, in dem auch schon ein paar Hinweise auf die Eigenschaften des Dämonenrauches gegeben werden. Perfekt, dachte ich. Aus dem Dämonenrauch wird sicherlich noch etwas Bombastisches! Doch dazu später mehr.


    Beim Einstieg unterstützte mich auch Greens einfach, klare Sprache. Diese ließ sich gut lesen und aus dem Buchstaben und Worten erhoben sich Schlösser und Städte – Green kann Atmosphäre schaffen, das muss man ihr lassen. Auch der Grundplot kristallisierte sich solide heraus und war ziemlich verheissungsvoll. Kurzum, ich fühlte mich nach dem ersten Seiten in Brigand und Pretoria ziemlich heimisch und freute mich auf weitere 400 Seiten mit den Charakteren.


    Doch irgendwann bereitete mir das Tempo die ersten Schwierigkeiten. Ich persönlich hatte das Gefühl, dass eine Szene mehr als detailliert beschrieben wurde, während an anderer Stelle die Zeit wie die Steine von einer Klippe großklumpig abbrach und ohne groß behandelt zu werden im Nirwana verschwand. Schade! Doch daran hätte ich mich wohl nicht groß gestört, hätte die Autorin die Spannung hochgehalten und den Plot ein wenig geheimnisvoller ausgearbeitet. So empfand ich jedoch kaum Spannung, da die Spannung, die mühsam aufgebaut wurde, wenige Seiten später schon wieder aufgelöst wurde, anstatt sie zu steigern. Ein neuer Aspekt der Handlung wird angesprochen, ausgearbeitet und kurz darauf schon ausgeführt, ohne das eigentliche Potential zu nutzen.


    Die unterschiedlichen Point of Views wechselten in jedem Kapitel, was angenehm und erfrischend war, da hinter jeder Seite ein neues Gesicht auf mich wartete. Besonders mochte ich jedoch den Prinzen von Pretoria, da er das Herz am rechten Fleck hat und recht scharfsinnig gestaltet wurde. Ich empfand ihn als angenehm (er war auch der einzige, über den ich im Buch schmunzeln musste). Catherine, die Prinzessin von Brigand, ist sehr behütet aufgewachsen und das merkt man ihr auch an, doch auch sie macht eine große Entwicklung durch. Tash, die Dämonenrauch fängt, fand ich noch erfrischend und herrlich stur.


    Trotzdem kamen mir manche Plotstrukturen recht naiv vor. Natürlich, Kingdom of Smoke wird als Jugendbuch deklariert, aber ich finde, die Autorin hat in dem Buch das ein oder andere Wagnis umschifft und mit Liebe (sei sie nun verboten oder nicht) aufgefüllt. Auch der Rauch wurde eher als Mittel zum Zweck verstanden. Da ist noch viel Potential nach oben. Vielleicht wird das Thema ja im nächsten Band ausführlicher behandelt?


    Mich konnte das Buch leider nicht in seiner Gänze überzeugen. Trotzdem. Der Grundplot war ziemlich gut angelegt, der Dämonenrauch bietet noch Potential für die Fortsetzung und auch die Autorin hat ein Händchen für eine gute Bildsprache. Lest hinein und macht euch selbst ein Bild vom Dämonenrauch.


    3ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

    Ich bin auch sofort rein gekommen. Ich kenne euch ja schon von den 13 (;)), muss aber sagen, Wasteland ist noch einmal eine vollkommen andere Nummer. Rauher, mehr Introspektiv und absolut mega cool. Entweder ich mag solche außergewöhnliche Sprache oder sie lässt mich nicht ins Buch kommen. Aber hier? Da passte alles perfekt und ich mochte die Charaktere sofort!


    Eine ungewöhnliche Zusammenstellung, das auf jeden Fall. Und ihr habt ziemlich viele Themen eröffnet, die beackert werden wollen. Ich habe selten ein Fantastisches oder dystopisches Buch erlebt, bei dem Bipolarität so offensichtlich und gerade heraus angesprochen wurde beispielsweise!


    Ich bin noch nicht ganz durch mit dem ersten Abschnitt. Sobald ich ihn fertig gelesen habe, meldfe ich mich wieder =)

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    Verbannt von der Insel Cilia macht sich Milan mit seinem Vater, dem Erzpriester Nandus, und seiner Geliebten Nok auf die Suche nach dem roten Kloster, in dem die höchsten Ränge der Erzpriester ausgebildet werden und in dem ein mächtiges Geheimnis verborgen liegen soll. Gleichzeitig zieht ein Krieg zwischen dem Kaiserreich und dem Khanat herauf, den nur einer verhindern kann. Der träumende Krieger – doch ist ein Traum genug um eine gesamte Welt zu retten?


    Der dritte Band der Reihe bildet den vorläufigen Abschluss und den Höhepunkt von Bernhard Hennens neuer Saga „Azuhr“ – fernab von Elfen und Nordmännern, sondern eher asiatisch und südländisch angehaucht.

    Vornweg – ich hatte meine kleinen Differenzen mit dem zweiten Band und habe lange darüber nachgedacht, ob ich den dritten lese oder eben nicht. Schließlich habe ich mich dafür entschieden und mich einmal mehr in das Reich, in dem Mären lebendig werden begeben – und gleich vornweg – ich habe ich nicht bereut. Diese Reise hätte ich um keinen Preis der Welt missen wollen.


    Hennen schreibt zunächst lange Prologe – beinahe Novellen für sich. Das hat mich im zweiten Band zum Teil vom Pferd gewogen, sodass mir der Wiederaufstieg und das Antraben sehr schwer viel. Diesmal geht der Prolog um Nok, eine der Protagonistinnen des Buches – und mit diesem Anfang hätte Hennen es kaum besser treffen können. Ich war begierig etwas über Noks Hintergrund, ihre Vergangenheit und ihre Kultur zu erfahren – der Prolog hat seinen Zweck mehr als erfüllt. Er hat mich förmlich ins Buch gesogen und mich über die über 100 Seiten geführt, nur um mich atemlos in die buchige Gegenwart zu entlassen, in der es nicht minder spannend weitergeht. Nach den schrecklichen und blutigen Geschehnissen auf Cilia steht Milan mit seiner Gruppe am Anfang der Suche nach dem Roten Kloster - Verfolgt und getrieben von einer Märengestalt. Milan hat sich über die Bücher wahnsinnig entwickelt. Konnte ich ihn im zweiten Band noch nicht so wirklich leiden, öffnete sich in diesem Band mein Herz für den Jungen, der auch bereit ist, ungewöhnliche Entscheidungen zu treffen und nicht zaudert. Auch Nandus musste ich bisweilen meinen Respekt zollen, obwohl ich kaum Sympathien für ihn gehegt habe. Doch in diesem Band entwickelten sich seine Ziele und auch er selbst weiter. Nok, meine Lieblingstigerin, bekam mit jedem Kapitel mehr Tiefe und ich genoss die Kapitel mit ihr sehr! Insgesamt war das Team, das Bernhard zusammengestellt hatte, perfekt – auch wenn ich anfangs daran zweifelte – und ich folgte ihm sehr gerne bis zum Schluss.


    Besonders berührt hat mich Bernhards Schilderung der asiatisch angehauchten Kultur und der Umgebung, aus der Nok stammt. Mir ging das Herz auf, genauso wie Nok sich immer mehr öffnete. Bernhard hat viele dieser Szenen in Südkorea geschrieben und meiner Meinung nach merkt man dem Setting wirklich an, dass er es vor Augen hatte und einige Szenen wirklich erlebt hat. Herrlich. Das erste Mal Nudeln mit Stäbchen essen, nur um ein Beispiel zu nennen. Für mich war dieser Ausflug in den fernen Osten genau richtig bemessen, obgleich er natürlich etwas Tempo aus dem Mittelteil der Geschichte genommen hat. Aber ehrlich – ich tausche gerne etwas Tempo gegen eine solche (notwendige) Setting- und Kulturbeschreibung. Das war wirklich ganz großes Kino.


    Die Mären, auf der Bernhards Weltenentwurf fußt, webten sich von selbst in die Geschichte ein. Und aufmerksame Leser konnten auch verfolgen, wie sie sich weiterentwickelt haben und sich veränderten, je nachdem von wem sie genutzt wurden. Einiges erkennt man wieder, bei einigem habe ich mich gefragt, von welchem Märchen die Mär inspiriert ist. Doch sie wirken keinesfalls wie ein billiger Abklatsch – mitnichten. Ich fand sie klasse!


    Ehrlich, hundert Seiten vor dem Ende wusste ich nicht, wie der Autor alle Stränge zu einem zufriedenstellenden Ende führen wollte. Es war noch so viel zu tun! Doch er hat es vollbracht und mich staunend und ehrfürchtig zurückgelassen.

    Eventuell hätte die gesamte Geschichte auch mit etwas weniger Blut und Gedärmen funktioniert, manchmal war die Brutalität erschreckend und sehr bildhaft. DochBernhard Hennen hat mit seiner Azuhr-Trilogie etwas Großes geschaffen, und mich mit einem Lächeln auf den Lippen zurückgelassen.


    Und das ist für mich die Hauptsache. Ich vergebe für dieses in sich stimmige, fantastische Buch sehr gerne die fünf Sterne und empfehle es für jeden High-Fantasy-Fan, der eine etwas andere Art der Mären liebt und damit leben kann, dass einige Fragen ungeklärt bleiben.


    5ratten

    Ich stelle es mir besonders schlimm vor, wenn du noch Phasen hast, in denen dein Geist wach und klar ist und du rekapitulieren kannst, was du getan und gesagt hast *grusel*

    Ich weiß auch nicht was ich schlimmer finden würde: die klaren Momente in den man weiß was man getan und gesagt hat, bevor alles wieder verschwindet oder so wie bei Marco, die Momente in denen man zwar klar ist, aber sich nicht mehr erinnern kann, was man getan oder gesagt hat, aber man dennoch das Gefühl hat, dass das was war, weil man - wie Marco - weggesperrt wurde.

    beides grausam. So verdammt grausam ...

    Auch ich habe geglaubt, dass Nok tot sei - aber der Khan hat uns eine Mär aufgebunden, genau wie Milan. Nicht nur Milan kann also glaubwürdige Geschichten erzählen. Phu, noch einmal wahnsinniges Glück gehabt! Ich freu mich so sehr, dass Nok noch unter den Lebenden weilt!


    Und Nandus bekommt doch noch seinen Moment. Das hat mich insgeheim besonders gefreut - posthum sozusagen. Denn auch er kann Mären erschaffen - und somit das Reich beschützen. Das war schon ein sehr kluger Schachzug von Hennen, wie ich ihn bisher selten gesehen habe <3 Ein wahrhaft fabelhaftes Ende. Dementsprechend wurde ja Valerio ein denkwürdiger Empfang bereitet - und Nandus' Herz in seiner Familiengruft beigesetzt. Ich finde, dass ist ein würdiger Ruheplatz für ihn. Ich stand ja immer ein wenig gespalten mit meiner Meinung ihm gegenüber, da er sich bisweilen ziemlich grausam gebärdet hat ... Aber diese letzte Ruhestätte gönne ich ihm wirklich.


    Auch Milans Ende war episch! Wahrhaftig. Ich habe an den Seiten förmlich geklebt! Wow! Und beide - Nok und er - haben eine neue Chance und einen neuen Anfang! <3 Das finde ich besonders schön. Vielleicht nutzen sie ihn ja wirklich um die Welt ein bisschen besser zu machen und die Geschichte fortzuschreiben. Ich kann mir Milan vorstellen, wie er die Mär von der silbernen Prinzessin in einer Taverne zum Besten gibt - vielleicht sogar schauspielerisch <3 Was für ein Ende! Ich bin froh, dass ich meinen Zweifel am zweiten Band überwunden und weitergelesen habe <3


    Also keine epische Schlacht, ala HdR, wo alle Wesen aufeinander treffen. Und auch wenn ich immer dafür bin Kriegen zu vermeiden, finde ich es gerade hier, ehrlich gesagt etwas schade.

    Ich finde es eigentlich ganz gut. In der Reihe hat es meiner Meinung nach genug Schlachten geben, die blutig und grausam waren. Mit dieser Lösung hätte ich nie gerechnet - und gerade das macht sie so gut. Obwohl eine nicht geschlagene Schlacht selten vollkommenen Frieden bedeutet. Sondern nur erkaufte Zeit. Wir haben ja alle gelesen, dass der Khan sein Glück irgendwann erneut versuchen wird ...