Beiträge von LizzyCurse

Leserunde mit Tobias O. Meißner ab 06.09.2019: Evil Miss Universe [Gesellschaftskritische Romantic Comedy]
Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Jenny-Mai Nuyen – Die Töchter von Illian


    Ein Becher, eine Flöte, ein Spiegel und eine Sternenscheibe. Die Vier magischen Artefakte bestimmen das Schicksal einer ganzen Welt. Werden sie verschenkt, steigert das ihre Macht. Werden sie behalten, schwächt die Macht ab. Doch die Artefakte sind verschollen. Die junge Zwergin Walgreta, die von den weisen Frauen abgelehnt wurde, und der Elf Fayanu wollen diese Artefakte nun wieder entdecken und begeben sich aus dem Grund gemeinsam auf die Suche.


    Das vorliegende Buch ist ein Einzelband aus der Feder von Jenny-Mai Nuyen. Ich kenne ihre Bücher nun schon seit vielen Jahren und habe jedes mit Genuss gelesen. Aus diesem Grund war mein Anspruch an diesen Roman – ihr erster bei Fischer-Tor – besonders hoch.

    Die ersten Seiten versprachen ein grandioses Leseerlebnis – voller Magie und tiefen Charakteren, die zu begeistern wissen. Ich liebe Jennys feingliedrige Sprache, mit der sie Welten um den Leser webt, wie ein Spinnennetz. Ich war von den ersten Kapiteln vollkommen gefangen, erzählt sie doch wundervoll farbenprächtig von Walgreta und ihrer Rückreise zu den Zwergen.

    Dass sich hinter Walgreta eine vielschichtige Persönlichkeit verbirgt, erfährt der Leser erst ein wenig später. Sie muss sich erst entblättern, was ich persönlich ziemlich gut finde. Walgreta ist ein Charakter, den man nicht unbedingt lieben muss. Sie hat recht egoistische Motive, die dennoch verständlich sind – jedenfalls zu Beginn bin ich ihrem Weg gern gefolgt.

    Durch den Elf Fayanu kommt der Love-Interesst von Walgreta ins Spiel. Fayanu hat schon eine durchaus Romanfüllende Vergangenheit hinter sich und ist dadurch gezeichnet – und hat dadurch auch nicht unbedingt die berste Meinung von seiner Rasse. Durch die heftige Liebesgeschichte, die sich zwischen Fayanu und Walgreta entspinnt, haben beide auch einen „Grund“ nach den Artefakten zu suchen. Jedoch sind beide bei ihrem Aufbruch noch recht naiv und unwissend. Der mir liebste Charakter war übrigens die Gans „Fledermaus“ – ich fand ihre sarkastischen gackernden Einwürfe so herrlich – ich wünschte, sie hätte in der Geschichte eine tragendere Rolle gespielt.

    Wie es sich für ein High-Fantasy-Buch gehört, wurde eine große Welt entworfen. Einige Orte davon bereist und viele Schlachten geschlagen. Moment mal – gehört? Nun ja, da kann man geteilter Meinung sein. Ich zumindest hätte mich durchaus damit begnügt, tiefer in die unterschiedlichen Rassen einzutauchen und Walgreta und Fayanu auf ihrer Reise zu begleiten und den Gefahren zu trotzen. Denn ich hatte das Gefühl, da hatte Jenny beim Schreiben wirklich Spaß, das Spiel mit den Wörtern liegt ihr und ich habe vor allem ihre Beschreibungen sehr genossen. Die Schlachten hingegen (und ich mag gut angelegte Schlachten!) erschienen mir irgendwie zu leblos. Ich ertappte mich dabei, wie ich recht anteilnahmslos darüber hinweglas, besonders als sie irgendwann überhandnahmen. Schade! So mochte ich auch das Menschenvolk nicht besonders.


    Jennys Ideen, die hinter diesem Roman stehen, sind wirklich grandios. Schenken, statt behalten oder stehlen oder erobern. Die Gender-Frage eines bestimmten Protagonisten. Das in einem Fantasy-Buch verarbeitet zu sehen, hat mein Herz erfreut.

    Was mich wiederum gestört hat, waren die philosophischen Anklänge, die Jenny mit hat einfließen lasse. Philosophie finde ich in so weit gut, wenn sie auch richtig ausgearbeitet wird. Hier hatte ich aber das Gefühl, sie wird nur kurz berührt, um sie dann wieder fallen zu lassen.


    Alles in allem ein Buch, das spaltet und mich hilflos mit der Bewertung zurücklässt. Die Grundstruktur des Buches war wunderbar, die Sprache so schön und melodisch wie ich sie von Jenny kenne, die Charakter widerborstig und eigen. Auch das mag ich sehr. Andererseits kam mir das Buch unausgereift an manchen Stellen vor und der Abschluss war mir einfach zu plötzlich. Auch einige Entwicklungen und Mittel fand ich persönlich nicht wirklich gut.

    Ich vergebe 3,5 Sterne für „Die Töchter von Illian“.


    3ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

    Mir geht es da wie LizzyCurse , ich überlese auch einiges von diesen Schlachten, bzw. überfliege sie nur. Das Buch könnte auch locker ohne sie auskommen und auch wenn es dann 100 Seiten weniger hätte, würde es dem Buch wirklich nicht schaden. Da es auch nicht zum Stil der Autorin passt, frage ich mich wirklich, warum sie immer wieder solche einbaut.

    Ich habe einfach das Gefühl, dass sie meinte, zum Genre gehören Schlachten eben einfach dazu. Aber es passt weder zu ihr, noch zu ihrem Stil Und so kommen mir die allermeisten Schlachten in dem Buch flach und leblos vor ...

    Das fand ich auch übertrieben. Aber ich finde diese Geschichte übertreibt ab und zu eben :D An dieser Stelle hatte ich mich schon dran gewöhnt und war gar nicht mehr so überrascht.

    jaaaa ... ich konnt da wirklich nur die Augen rollen >_<

    Warum zum Teufel hat Rianon überhaupt das Wasser aus der Sternenscheibe gekippt? Er kannte doch den Blickenden Becher und Walgreta hat ihm alles erzählt, was sie wusste. Er wusste also was passieren würde oder wozu sie da waren... und dann... häh? Wieso? …

    Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es auf Teufel komm raus in einem riesen großen Desaster enden musste xD Deshalb handelt Rianon so wie er handelt. Ich glaube nicht, dass es dafür andere logische Gründe gibt *schulternheb*


    Mich lässt das Ende mit eben so vielen Fragen zurück wie euch, keine Sorge ... generell fand ich das Ende ziemlich wirr. Auch, dass Fanayu gestorben ist, fand ich persönlich traurig (oobwohl er ja jetzt wieder mit Fledermaus zusammen ist! Sie ist für mich übrigens die Heldin des gesamten Buches! Das ist sie, sowahr ich hier sitze!).



    Jetzt ist alles zerstört, so viele Tote. Die Iliaden verloren. Aber Hauptsache Walgreta ist Königin. Mit wem auch immer, das interessiert mich schon gar nicht mehr

    so ähnlich sieht es auch bei mir aus ...


    Ich muss mir das auch noch mal durch den Kopf gehen lassen, ehe ich die Rezi schreibe ...


    Ah, mich hat aber gefreut, das Mauskin seine Erfüllung gefunden hat! Das war echt schön =)

    Ich bin mir nicht ganz sicher wie dieses Buch genau zu Ende gehen soll? Wir sind jetzt im vorletzten Abschnitt, haben nicht mehr viel zu lesen vor uns, aber ich fühle mich als stünde ich noch absolut am Anfang dieser Geschichte. Alle - wirklich alle - Intentionen, Gefühle, Wünsche sind mir hier unklar. Ich finde das war einer der stärksten Abschnitte, ein Abschnitt bei dem man zumindest die Charaktere etwas besser kennen gelernt hat.

    Das Gefühl hatte ich das ganze Buch über schon. Die Sprache ist wirklich wuindervoll, aber so einen richtigen Weg und ein Ziel hat das Buch wie ich finde nicht. Immerhin hat man hier mal ein bisschen Ruhe, um in die Charaktere wirklich einzutauchen. Aber irgendwie ... fehlt mir hier zwischen all den zarten Worten die Substanz. Ich verstehe die Thematik, die Jenny immer wieder streift, aber wirklich ausgereizt hat sie es meines Empfindens nach nicht. Ich muss aufpassen, dass ich nicht über die Seiten fliege ...



    Walgreta finde ich weiterhin stark. Da ich sie am Anfang nicht mochte, finde ich, dass sie zu einer starken Herrscherin gewachsen ist und hoffentlich mit Rianon noch weiter wachsen wird.

    Walgreta ... mhm ... Ich weiß nicht genau, wann ich begonnen habe, Rianon zu schätzen, aber ich mag ihn irgendwie. Jedenfalls so sehr, dass ich seine Szenen relativ gerne lese.

    Was für eine Überraschung, dass Fanayu jetzt auch ein "Team" zusammen gestellt hat und noch mehr Überraschung für mich war, dass Didanwen dazu gehört! Nie im Leben hätte ich erwartet, dass Ganwalen einfach so die Macht in Horuns Bauch an sich reist und sie dann in einer Nacht und Nebel Aktion verschwindet

    Das Team um Fanayu empfand ich persönlich als überraschende Wendung. Und ich fand, es hat der Geschichte ganz gut getan. Wenigstens ein bisschen. Das Distel dazugehört, hat mich jetzt wemniger überrascht. Ich dachte mir schon, dass sie noch einmal kommen müsste und das war dann eigentlich nur die logische Schlussfolgerung des ganzen. Das beide Schwanger sind, finde ich jetzt persönlich ein bisschen übertrieben. Zwar vermute ich ein Motiv dahinter (neues Leben, das alles besser macht etc.) aber zu viele Schwangere in Büchern auf so engem Raum mag ich generell nicht so sehr.

    Hat diese ihren Mann verlassen?

    Sie stand dem Kerl doch noch nie sonderlich wohlwollend gegenüber ...


    Walgreta nervt mich von beiden am meisten. Vopn daher stehe ich eher noch an Fanayus Seite. Aber da auch nur sehr leichtfüßig ;)


    Walgreta ist für mich einfach nicht ... mhm ... sie ist irgendwie zu eifersüchtig in meinen Augen. Zu sehr, auf sich selbst bedacht ... ich kann es nicht richtig beschreiben.

    Ich frage mich ja, was seine Männer und die Männer der beiden verbündeten Stämme dazu sagen, dass Walgreta so offenbart, dass eine Wyka später über sie regieren soll. Ich hätte gedacht, da käme ein Aufschrei.

    Anscheinend waren die Männer ja ganz angetan ... auf jeden Fall ist aus Walgretas Perspektive nichts gegenteiliges wahrzunehmen. Wie es "hinter den Kulissen" aussieht, steht ja bekanntlich auf einem anderen Blatt.


    Auch mir ist es zu viel unnötiges Schlachtengetümmel, um ehrlich zu sein. Es bringt die Handlung nicht voran und ich neige dazu, diese Passagen auch etwas schneller zu lesen als die ruhigen ... Na ja, seis drum.


    Fayanu hat nun herausgefunden, was mit Walgreta geschehen ist. Ich bin gespannt, wann er sie eingeholt hat. Und wie sich bis dahin die Beziehung von ihr und Rianon entwickelt. Der letzte Abschnitt hat ihn mir ein bisschen sympathischer gemacht - wir haben ihn mal fernab des ganzen Kriegsgeschehens und der politischen Intrige erlebt. Fand ich sehr angenehm. Obwohl ich mir ein bisschen Sorgen mache um den kleinen, der von ihm Reitunterricht bekommt.



    Und sie scheint keine hohe Meinung von Walgreta zu haben. Hat sie recht, geht es Walgreta nur um Macht? Könnte sie die Macht wieder abgeben, verschenken?

    Vielleicht tut es Fayanu ganz gut, wenn er mal eine Einschätzung von jemand anders bekommt, der Walgreta in einem anderen Zusammenhang kennen gelernt hat. Vielleicht wirft er ja auch mal einen anderen Blick auf sie? ;)

    Im Moment konnte ich mich immer noch damit trösten, dass Walgreta und Farayu sizusagen aus Verliebtheit handeln. Ich will es gar nicht Liebe nennen. Dazu fehlen mir einfach noch ein paar Atribute - Walgreta will sich einfach nur auf Farayu konzentrieren und nicht auf die eigentlichen Pflichten, die ihr obliegen. Aber langsam sollte sich schon ein Sinn herauskristallisieren, meine ich ...


    Was Farayu betrifft, bin ich auch ganz bei Inge. Vergewaltigung als ein Mittel einzusetzen, um Antworten aus Farayu herauszupressen, finde ich auch das letzte. Natürlich hat sich due Autorin wohl Gedanken um ihre Charaktere gemnacht, aber das sie das Mittel gleich bei mehreren einsetzt, finde ich jetzt auch nicht so sonderlich gut.


    Das Elfenreich finde ich im Gegensatz dazu bombastisch und sehr bildhaft beschrieben. Wow, da würde ich wirklich gern mal spazieren gehen <3

    Ich find übrigens auch Farayus Bruder interessant, befürchte aber fast, dass er keine sonderlich große Rolle mehr spielen wird. Schade! Das hätte ich spannend gefunden =(

    Ja, irgendwas passt nicht mit den Schlacht- und Gewaltszenen. Ich glaube es liegt wirklich an dieser Sprache :) Ich würde viel lieber mit ihr über die Wiesen streifen und das Land kennen lernen als in Kriegen feststecken. :)

    Ja ... ihre Sprache eignet sich einfach mehr für tiefere Charakteranalysen - leider Gottes.



    Ich war auch ein wenig schockiert über die sich anhäufenden Gewaltszenen. Erst wird Didanwen sexuell misshandelt und ... Oh ich glaube das ist erst im nächsten Abschnitt

    Ich glaube, da hat sie versucht, die Gewalt "herunterzubrechen" um sie greifbarer zu machen als in den Schlachtszenen. Aber ich finde die Vergewaltigungen in dem Zusammenhang auch ... mhm ... tja, wie soll ich es ausdrücken. Unangemessen?

    Ich warte aber jetzt auch mit den Abschnitten ;) Ich muss immer nur am Wochenende vorlesen.


    Fand es tatsächlich auch gut von ihr, dass sie sich nicht vom Äußeren und vom Alter abschrecken lässt. Das ist auf jeden Fall ein Pluspunkt.

    Ich leg jetzt auch erst mal eine kleine Pause ein ;)

    Uh, an diese Szene hatte ich gar nicht mehr gedacht. Ich hätte Ganwalen das auch gar nicht zugetraut, muss ich gestehen. Ich bin sehr gespannt, wie Didanwen sich früher oder später entscheiden wird, ich finde sie noch immer sehr behütet und fürchte, dass sie sich trotzdem für Ganwalen entscheiden wird, weil man ihr die Königswürde weggenommen hat. Ich könnte sie mir durchaus als eifersüchtige Widersacherin vorstellen.

    Mhhhhm .... Ich bin um ehrlich zu sein auch gespannt, wie sie sich entwickelt. Ich glaube, diesen Pusch brauchte es (na ja, obwohl ich finde, dass Gewältigkeit im Bett kein Stillistisches Mittel sein sollte, aber das steht auf einem anderen Blatt ...) um ihre Entwicklung voran zu treiben.



    Mache ich in der Tat normalerweise nie, ich mag eine gute Mischung, aber hier hab ich auch bemerkt, dass ich die Schlachtszenen manchmal einfach nur überfliege. Das ist aber das erste Buch bei dem mir das passiert :/ Vielleicht liegt es an der schönen Sprache.

    Ich find einfach, die Schlachtszenen sind nicht so ihre Stärke *schulternheb* - Die liegt eher auf den Dialogen und auf der Charakterentwicklung

    Der Plan von Walgreta und Fayanu ist ja mehr als wackelig und waghalsig. Ob sie das alles schaffen? Kann vielleicht noch irgendjemand ungefähr den Inhalt der "Prophezeiung" der letzten Wykenlehrerin von Walgreta wiedergeben? Konnte ihn auf die schnelle nicht finden. Deckt sich das mit dem was die beiden vorhaben? Hoffentlich gelingt es Walgreta wirklich den Uriern zu entkommen - vielleicht fände ich es aber besser, wenn Rianon sie auf ihrer Reise begleiten würde? Hmmm...

    Auf wackligen Beinen? Das ich nicht lache. Das kommt mir vor wie ein Plan, über dessen ausführende Organe früher oder später die Hölle herein brechen wird. Darf ich anmerken, dass ich mich schon ein bisschen darauf freue? Es ist nicht so, dass ich Waldgrün und Farayu nikcht mag. Ich mag die beiden sehr, aber bin gespannt darauf, wann insbesondere Waldgrün ein bisschen Realitätssinn erlangt ;)


    Nun ja, ein wenig wurde ihr ja schon eingebläzut. Durch das Blutopfer. Die Szene fand ich allgemein stark, weil sie für mich nicht statisch aufgebaut war. Sondern eine überraschende Wende mit diesem Rückzug eingebaut wurde. Das hat für mich gezeigt, dass die beiden Protas Angst kennen und für ihre Ziele noch nicht über Leichen gehen ^^



    Ja, da ist noch nix geklärt.
    Zumal wir ja auch wissen, dass Rianon gar nicht Rianon ist. Wer weiß was er im Schilde führt

    Seine Rache hat er jetzt ja gehabt

    Ich glaube, der Schachzug der ehemaligen Königin hat Rianon noch gar nicht so richtig verarbeitet. Wir kennen ja seine Meinung dazu noch gar nicht - oder? Hab ich da was überlesen?


    Ach, ich finde, das passt schon. Es sind halt zwei Handlungsstränge, wobei diese sich ja verflechten wenn Walgreta und Rianon wirklich heiraten. Er war es doch, der auf dem Fest schon ein Auge auf sie geworfen hat, oder?

    Ich bin auch gespannt an welchen Stellen die Dornen der beiden Stränge sich verhaken. Hach, das wird noch ein heidenspaß!


    Mir gefallen übrigens die ruhigen Szenen besser, als die Schlachten. Ich weiß gar nicht wodran es liegt, aber für mich kommen die Schlachten auch ein wenig leblos daher ^^ Ganz im Gegensatz zu den Dialogen und den sich langsam aufbauschenden Konflikten.


    Noch etwas ... ich glaube, Didawen spielt die Rolle des Zümgleins an der Waage, ganz zum Schluss. Von ihrem eigenen Mann misshandelt und nicht gewürdigt, denke ich, dass sich ihre Wut plötzlich und unbarmherzig entlädt.

    Ja, mir ging die Liebesgeschichte auch zu schnell. Ich bin ja gespannt, ob die beiden wirklich ein Liebespaar bleiben.

    ich musste ja lachen xD ich erkenne Jennys Absicht dahinter. Walgreta ist noch ziemlich naiv und wollte sich praktisch in das erste starke gute Gefühl stürtzen, das sie empfunden hat. Und Farayu hat sich mitreissen lassen, immer mit dem Hintergedanken, das sowas nur schief gehen kann. Ich fands für eine "Junge Liebe" zwar überstürzt, aber irgendwie auch wieder passend. Ich mag das Pärchen auch, gerade weil es so viel Konfliktpotential in sich trägt. Ich bezweifle auch, dass sie am Ende des Buches wirklich noch zusammen sind ...

    Ich bin übrigens immer wieder über die Namen erstaunt. Zum einen tragen sie alle wohl einen "offiziellen Namen" wie Walgreta und zum anderen aber auch noch diese anderen Namen wie "Waldgrün" oder "Distel". Hoffentlich wird das noch aufgeklärt. Waldgrün und Distel hört sich mehr nach Elfen für mich an.

    Mhhhhm .... die Elfen tragen ja "Sätze" als Namen (auch schön!). Anber ich musste z.B. über Salbei schmunzeln. Oder über Fledermaus (generell ist die Gans der Burner in dem Buch. Eine beleidigte Gans xDD Nagnag) - aber ich denke schon, dass Jenny im Verlauf des Buches noch mal drauf eingehen wird.


    Hm, mir geht es genau andersherum. Ich fand sie im ersten Abschnitt sympathischer - da hatte sie für mich sehr viel Entwicklungspotenzial. Gerade empfinde ich sie eher als kurzsichtiges, verliebtes Adelsmädchen. Aber ich habe auch komplett das Zeitgefühl verloren. Wie viele Tage haben sie nun zusammen verbracht

    Es muss schon ein bisschen Zeit vergangen serin. Ich glaube, im Abschnitt wurde es auch irgendwann erwähnt. Immerhin sind ja auch Farayus Wunden so gut wie verheilt. Das dauert ja eine gewisse Zeit. ^^

    Ach ... Walgreta hat ihren Biss und ihre Überzeugungen ja nicht verloren, nur weil sie sich verknallt hat. Das wird sicher in den nächsten Abschnitten noch mal aufgenommen =)