Beiträge von Eochaine

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    Hallo,


    habe das Buch auch vor kurzer Zeit gelesen und bin ebenfalls begeistert - und schliesse mich auf jeden Fall der Warnung von Holden an: m.E. extreme Triggergefahr für SVV.


    Die Krimihandlung gerät an vielen Stellen eindeutig in den Hintergrund vor der Beschreibung der Kanäle, der Menschen, der Gefühle. Wer also einen schönen historischen Krimi lesen möchte, ist mit diesem Buch definitiv nicht gut beraten.


    von mir also auch


    5ratten

    Hallo,


    nachdem ich von den "Haarteppichknüpfern" nachhaltig und jahrelang beeindruckt war, hat mich dieses Buch einfach nur gelangweilt. Mit Mühe und Not habe ich mich bis zur Mitte durchgequält und dann nur noch quergelesen, aber es wurde einfach nicht besser. Mich hat eigentlich am meisten der unsägliche Macho-Touch gestört - und ich war enttäuscht, dass aus dem in meinen Augen sehr guten Stoff kein besseres Buch wurde.

    Ich habe das Buch am Wochenende (als bookring über bookcrossing) gelesen und bin auch begeistert.


    Mir hat das Buch weniger wegen der Vampir-Grusel-Geschichte (obwohl die natürlich auch drin vorkommt), sondern mehr wegen der verschiedenen Erzählebenen (Vater, Tochter, Prof. Rossi, zeitlich unterschiedlich) und eingefügten Dokumente (Briefe, Postkarten, Erzählung) so gut gefallen. Ausserdem hat es ausführliche und atmosphärisch gelungene Beschreibungen von Bibliotheken, alten Büchern und Dokumenten, Reisen durch Europa und schönen Städten.


    Achtung: dieses Buch verlangt mMn eine etwas verlangsamte Lesegeschwindigkeit - habe ich jedenfalls für mich festgestellt, dass ich nicht mit gewohnter Geschwindigkeit lesen konnte.



    Meine Wertung:


    5ratten

    Hallo,


    ich habe das Buch vor einiger Zeit schon gelesen und fand es einfach total klasse - sowohl den einfachen und schnörkellosen Stil als auch die Geschichte an sich. Auch wenn ich an Stelle der "Hauptdarstellerin" an vielen Stellen wohl anders gehandelt hätte.


    Mit am meisten hat mich beeindruckt, dass der Roman so zeitlos ist - ich habe mich mehrmals vergewissert, dass das Erscheinungsdatum wirklich in den 1960ern war. Denn trotz dieser vergangenen mehr als 40 Jahre hat es in meinen Augen nichts verstaubtes oder irrelevantes.


    In unserem Lesekreis haben wir auch dieses Buch gelesen und wie auch hier polarisierte die Geschichte sehr stark. Witzigerweise war danach direkt "Die Lichtung" von Jean Hegland dran, die einen ähnlichen Aspekt in einer völlig anderen Art und Weise beschreibt.


    Meine Wertung für die "Wand":


    4ratten

    Hallo,


    ja, die sind mir auch aufgefallen und geich auf dem Merkzettel notiert worden ;-)
    ich liebe ja so Krimiserien, die richtig viel Atmosphäre haben - erst recht, wenn englische Dorfatmosphäre dabei ist.


    Liebe Grüße
    Anja

    nun ja, wenn ich mich tatsächlich mal auf 3 - 5 Bücher pro Monat beschränken könnte, dann würde sich mein SUB auch abbauen :redface:


    leider bin ich da ziemlich hemmungslos (wie schon erwähnt: Wühltische, Restexemplare, Buchhandlungen), so dass ich bestimmt durchschnittlich 25 Bücher im Monat kaufe - wenn ich es schaffe, jeden zweiten Monat die Notbremse zu ziehen und allen Versuchungen aus dem Weg zu gehen. Wenn das nicht gelingt: nach oben ist die Skala ja offen......... :entsetzt: und dezente Hinweise auf die Statik des Gebäudes überhöre ich einfach.


    Liebe Grüße
    Anja
    (bekennender Bücherjunkie)

    Hallo,


    ich habe mich inzwischen schon fast durch das gesamte Werk von Anne Perry gelesen (na gut, einige wenige liegen noch auf dem SUB) und finde sie eigentlich immer wieder gut (auch wenn sich zwischendrin manchmal Übersättigung einstellte - aber die Protagonisten der Romane sind so suchterregend, dass ich über die x-te Beschreibung der Lebensumstände dieser oder jener gesellschaftlichen Schicht dann hinwegsehe). Am besten gefallen mir die Krimis um William Monk - aber auch Pitt und Charlotte (und Großtante Vespasia!) sind natürlich schön zu lesen.



    Etwas aus dem Rahmen fällt dagegen die neue Reihe um die Reavley-Geschwister. Die Krimis spielen zeitlich deutlich später (ab Sommer 1914 mit Beginn des 1. Weltkrieges) und sind nicht wirklich in sich abgeschlossen. Das Grundmotiv "wer ist der Verräter" zieht sich bisher ungelöst durch alle 4 auf deutsch erschienenen Bände, auch wenn in jedem Band natürlich ein quasi oben drüber liegendes Verbrechen aufgeklärt wird. Sehr spannend zu lesen ist der ausführlich beschriebene geheimdienstliche und diplomatische Hintergrund in den Kriegsjahren und die Beschreibung der Erlebnisse an verschiedenen Frontabschnitten, die einer der Reavley-Brüder als Militär-Seelsorger so hat. Wer den typischen Krimi erwartet, ist wohl nicht wirklich gut bedient mit dieser Reihe.


    Liebe Grüße
    Anja

    ha! - schlechte Übersetzungen, das nervt mich auch immer kolossal.


    Ich weiss gar nicht mehr, in welchem Buch es vorkam -hab ich wohl lieber verdrängt-, wo die Heldin mit einer Freundin über ihren Mann/Freund/Lover sprach. Sie war sich sicher, dass sie ihn nie wieder hergeben wollte - und ausserdem könnte sie ihn gar nicht mehr umtauschen/zurückgeben, sie hätte das Rezept nicht mehr. Häh?!


    zu schade aber auch, dass recipe und receipt so ähnlich sind....


    Irgendwie finde ich es beim lesen ganz befremdlich, wenn man genau sagen kann, was da im englischen Original gestanden hat, obwohl man nur die Übersetzung vor sich hat.


    Liebe Grüße
    Anja

    danke für die Infos - ist wirklich so, dass ich gerade die Bücher (bis auf Relic und Attic und da sind mir nur die anderen genannten Personen, nicht aber Pendergast in Erinnerung geblieben. Seltsam, oder?) nicht gelesen habe. Das werde ich aber dann wohl noch nachholen ;-)

    Hallo,


    ich hab das Buch auch gestern zu Ende gelesen und bin sehr begeistert. Allerdings hat mir bisher auch alles von den Autoren ganz gut gefallen (trotz Vorhersagbarkeit).


    Aber sagt mal: gibt's noch mehr Romane mit Agent Pendergast? Wenn ja, welche? Ich hab ja schon viel von Preston/Child gelesen, aber der kam bisher nicht vor.


    Liebe Grüße
    Anja

    genau, diese sehr überzeugende Perspektive hat mich auch angesprochen. Ganz witzig finde ich, dass ich auch für die Umkehrung (Mann schreibt aus Sicht einer weiblichen Hauptdarstellerin) nur ein überzeugendes Beispiel kenne: Robert B. Parker und seine Sunny Randall-Krimis.

    Hallo,


    ja, das Buch habe ich auch mehr durch Zufall (als Mängelexemplar? aus dem Bertelsmann-Club?) in die Finger bekommen und war auch hin und weg von diesem wirklich berührenden Werk.


    Meine Wertung:


    5ratten



    Liebe Grüße
    Anja

    was noch gar nicht genannt wurde:


    Tess Gerritsen und ihre Jane Rizzoli


    Earlene Fowler und die Serie mit Benni Harper


    Diane Mott Davidson und Goldies Partyservice


    Jeffery Deaver, der über Lincoln Rhyme und Amelia Sachs schreibt


    ...ich glaub, mir fällt auch noch mehr ein, ich liebe diese Krimiserien sehr.

    ich hab das vor ungefähr (oder mehr als?) 2 Jahren gelesen und fand das Buch einfach toll, hauptsächlich wegen der Atmosphäre, auch wenn es ziemlich düster war. Aber wie sollte so eine Zeit anders gewesen sein?

    ich verleihe grundsätzlich keine Bücher mehr (und auch sonst eigentlich nix) - wenn ich ein Buch entbehren kann, dann verschenke ich es. Wenn ich meine, dass ich es nicht entbehren kann, verlässt es das Haus nicht.


    Ich habe einfach keine Lust mehr darauf, mich ständig mit Leuten auseinanderzusetzen, die meinen, es reicht, wenn man die Bücher am Sankt-Nimmerleins-Tag (oder wenn Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen) zurückgibt. Oder die Belletristik als Hilfsmittel beim Kochen oder Autoreparieren gebrauchen.


    Seit bookcrossing ist mein Leben viel entspannter geworden.....

    auch für mich ist lesen wegen der Zeit, die ich dafür aufwende, Luxus. Allerdings würde ich mir die Zeit für diesen Luxus als allerletztes nehmen lassen - will heissen: ich würde erst an anderen Stellen Aktivitäten verkürzen, um mir die Möglichkeit zum Lesen zu erhalten.


    Genau wie ich zuerst an anderen Ecken Geld einsparen würde, um mir Zugang zu Lesefutter zu verschaffen bzw. den Zugang zu behalten.

    ich hab auch schon einiges von Tess Gerritsen gelesen.


    MMn steigern sich die Romane um Jane Rizzoli mit Fortgang der Reihe - "Todsünde" fand ich noch besser als die ersten Bände "Chirurgin" und "Meister".


    Von den Einzelbänden hat mir auch Gute Nacht, Peggy Sue sehr gut gefallen.