Beiträge von Bruder Grimm

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Hallo,


    ich muß mich leider aus der Leserunde verabschieden. Habe nen neuen Job, der mir im Moment wenig Zeit zum lesen lässt. Tut mir leid, dass ich erst so spät absage. Ich hoffe ihr seit nicht sauer und wünsche euch viel Spaß mit dem Buch :winken: .

    Hallo,


    für mich ist Anfang September auch kein Problem. Steht eigentlich schon fest, wo die Leserunde stattfindet (hier oder auf leserunden.de)? - sprich wird Markus Heitz zu dem späteren Termin dabei sein können?

    Zitat von "nimue"

    Was ich mich die ganze Zeit über frage:


    Wie kommt es, dass die anderen Überlebenden der Angriffe - meistens Kinder - nicht zum Werwolf werden? Davon las man bisher zumindest nichts. Nur Antoine und Pierre hat es erwischt. Antoine scheint ja recht glücklich mit seinem Los zu sein.




    Zitat von "Spoilerantwort"

    Vielleicht sind es ja Werwölfe und keiner weiß das. Ich denke z.B. an das Mädchen, dass eine Behinderung davon getragen hat (der Name ist mir leider entfallen :redface:). Ihr Bruder ist ja nach dem Angriff auf sie zum Werwolfjäger geworden. Vielleicht versucht er auch die Ur-Bestie zu erledigen und gleichzeitig seine Schwester zu schützen - ähnlich wie es Jean mit seinen Söhnen handhabt. Wenn ich mich richtig erinnere, gab es da eine Szene, als das Mädchen mit ihrem Bruder eine Kneipe verlassen hat, als die Bluthunde angefangen haben zu bellen, als sie vorbeigegangen sind - war für mich ein sicheres Werwolf-Indiz :zwinker:. Ist aber eigentlich alles nur eine Spekulation, die ich mir zurecht gesponnen habe :breitgrins:.


    Den Eindruck, dass Antoine recht zufrieden ist mit seinem Leben als Wandelwesen hatte ich auch die ganze Zeit. Das liegt wohl auch daran, dass er ohnehin schon immer einen Hang zur "dunklen Seite der Macht" hatte. Er scheint die große Macht, die ihm zuteil geworden ist, richtig zu genießen - ein sehr gefährlicher Typ.

    Hallo,


    ich bin auch noch dabei. Ich hänge zwar gnadenlos hinterher (erst Seite 510), werde aber mein bestes geben den Heinrich bis Anfang August durchzukriegen (nachdem ich jetzt mit meinen anderen Leserunden durch bin).


    Sandra

    Zitat von "Sandra"

    Spoiler bis Seite 375


    Pierre ist vielleicht gar kein Werwolf?! Kann ich fast nicht glauben... ich vermute mal er hat das "Fieber" nicht so ausgeprägt wie sein Bruder oder ist Jean tatsächlich noch nie dabei geblieben, wenn sie sich verwandelt haben?! Natürlich könnte er das Weibchen, mit dem Antoine rumgestreift ist, für Pierre gehalten haben - ich denk mal nicht dass er nachgeguckt hat *grins*




    Zitat von "Antwort Spoiler bis Seite 375"

    Warum Antoine und Pierre niemals gemeinsam als Werwölfe unterwegs sind/waren wird noch geklärt. Du liegst mit einer Deiner Vermutungen nicht ganz falsch... (ich hoffe ich habe Dir nicht zu viel verraten :rollen:).


    Zitat von Sandra

    Ein paar ganz wilde Spekulationen mit Spoilergefahr


    Wie lange lebt eigentlich so ein Werwolf?
    In den letzten Kapiteln (bin zu faul zum suchen *hüstel*) war die rede von mehreren hundert Jahren, oder irre ich mich? Wenn nicht könnte es ja durchaus sein, dass wir die Geschichte von ein und der selben Person lesen, nur in unterschiedlichen Zeiten. Vermutlich würde von den Chastels dann keiner das Weibchen erlegen, dass sich vielleicht erst 2004 in Form einer Stiefschwester zeigt? Nur wer könnte es sein... vielleicht Pierre? Denn Eric scheint zwar das Blut in sich zu haben, aber so recht zum Ausbruch kommt es ja nicht.


    Zitat von "Antwort"

    Ich glaube ein Werwolf lebt "nur" so um die 150 Jahre (weiß das aber auch nicht mehr genau :redface:). Ich bin aber trotzdem Deiner Meinung, dass das Tier noch aus der alten Zeit "übrig" ist. Vielleicht konnte es durch irgendwelche günstigen Umstände länger überleben als seine Artgenossen. Woher Eric's Werwolf-Veranlagung herkommt weiß ich auch nicht wirklich. Das sie aber nicht von Pierre oder Antoine ist relativ sicher. Wieso und Weshalb verrate ich Dir aber nicht - das wirst Du noch erfahren :breitgrins:.





    Zitat von "Tamora DeLoessian "

    Naja, nicht mögen ist vielleicht der falsche Ausdruck, aber seine Figur ist doch etwas überzeichnet, findest du nicht auch? Seine Reaktionsfähigkeit und besonderen Talente lassen sich vielleicht noch durch seine "Arbeit" erklären - aber dass er immer alles kann und ihm immer alles, aber auch absolut alles gelingt, und vor allem die Tatsache, dass er nie Probleme mit der Polizei hat (obwohl er Leichen am laufenden Band produziert), ist doch ein kleines bisschen unrealistisch.
    Und mal ehrlich, auffälliger kann er sich ja nicht mehr kleiden, oder?


    :herde: Ganz meine Meinung!

    Hallo,


    seit gestern bin ich auch durch. Ich muss sagen, das Ende gefällt mir richtig gut. Es lässt sehr vieles offen und zwingt einen Sanctum zu lesen (sehr clever gemacht Herr Heitz :zwinker:). Ich hoffe nur, dass ich mir merke wie alles zusammenhängt bis es dann mit Sanctum losgeht.


    Den Rest spoiler ich lieber.


    Zitat von "Spoiler bis zum Schluß"

    Ich bin total erschüttert, dass so viele Hauptfiguren am Schluß umgekommen sind. Besonders das die Brüder Chastel am Ende beide sterben fand ich traurig. Besonders der Tod von Pierre kam sehr überraschend. Insgeheim hege ich noch Hoffnung, das er irgendwie aus dem brennenden Kloster entkam und uns in Sanctum wiederbegegnet. Der Tod von Antoine kam dagegen weniger überraschend. Ich hätte viel eher damit gerechnet, das er erschossen würde. Sein Verhalten wurde immer mehr das eines Tieres und ließ letzlich auch seinen Vater daran zweifeln, ihn jemals heilen zu können.


    Das Ende von Malesky fande ich schade. Ich hätte mir gewünscht, dass er auch weiterhin Seite an Seite mit Jean in den Kampf gegen die Wandelwesen zieht. Rückblickend wirkt seine Rolle daher ein wenig überflüssig. Er lief die ganze Zeit so neben den Chastels her und war letzlich doch nur eine austauschbare Figur. Ich hatte eigentlich gedacht, das über ihn die Brücke zu den neuzeitlichen Ereignissen mit Eric in Kroatien geschlagen würde. Aber da habe ich mich wohl ein weiteres Mal verspekuliert :breitgrins: .


    Wo wir gerade bei Eric sind... . Er nimmt mir irgendwie die Spannung. Jedesmal setzt er sich ganz gelassen gegen ein Horde schwer bewaffneter Typen durch. Selbst in der einzigen Situation, wo ich dachte: "jetzt hat's ihn erwischt" stieg er kurz darauf mit bester Gesundheit wieder auf, klopfte sich den Schnee ab und weiter ging's mit der Jagd auf die bösen Buben. Ich bin ja jetzt ausreichend über die Selbstheilung bei Wandelwesen informiert, nur finde ich diese "Eric-passiert-eh-nichts-Masche" teilweise etwas zu viel. Da finde ich die Sache mit Lena interessanter. Was ist mit ihr passiert? Welche der mysteriösen Brüder- oder Schwesterngruppe hat sie in ihre Gewalt gebracht? Für mich der schlimmste Cliffhanger zum zweiten Band, da ich das dann doch gern wissen will :smile:.


    Insgesamt sind die Kritikpunkte (siehe Spoiler) aber nicht so schwer wiegend. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil unterhaltsam und sehr spannend geschrieben. Ich freu' mich auch schon auf Sanctum. Ich werde mir dann morgen noch die von mir ungelesenen Spoiler anschauen und dann sicher noch zum einen oder anderen meinen Senf dazugeben.


    Bis dahin. :winken:

    Hallo,


    ich bin jetzt bei Kapitel 28 angelangt. Einige interessante Wendungen sind im Buch passiert:




    Mal schauen, wie sich jetzt der Schluß gestaltet (ich hoffe, ihn heute zu erreichen) und was alles ungeklärt und somit "Sanctum" vorbehalten bleibt.

    ich hab' mir auch mal wieder ein paar Bücher geleistet:


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    Zitat von "Aeria"

    Wie ist denn Bücher so?
    Diese Zeitschrift würde mich sehr interessieren, aber ich abonniere nicht gerne die Katze im Sack, und bei uns im Zeitschriftenhandel habe ich die noch nie gesehen.


    Ja, das würde mich auch interessieren. Ich kannte die Zeitschrift bis eben auch noch nicht. :smile:

    Hallo,


    @ Sandra


    Zitat von "Sandra"

    Antwort darauf ebenfalls mit Spoiler!


    Ja, da stimme ich dir zu, Antoine ist der aggressivere Part von beiden, aber ich denke er kontrolliert sich mittlerweile besser als Pierre, weil er sich darin fallen lässt und sogar damit provoziert... er hat ja Pierre gegenüber Andeutungen gemacht, Florence mal "besuchen" zu wollen. Zwar hat er nicht explizit gesagt, dass er das als Werwolf tut, aber man konnte es durchaus so interpretieren. Und das wiederum würde bedeuten, dass er in veränderter Gestalt kontrollieren kann was er tut und wohin er geht.


    Meine Antwort spoiler ich auch wieder (sind ja mittlerweile 'ne Menge weiße Kästen in diesem Thread :breitgrins: )


    Zitat

    In Sachen Antoine stimme ich Dir teilweise zu. Ich habe auch den Eindruck, dass er für sich besser damit klar kommt als Pierre. Ich denke aber, dass Antoine schon in "normalem Zustand" zu unkontrolliert/unbeherrscht ist, als dass er sich als Werwolf richtig unter Kontrolle hätte. Auch das provozieren seines Bruders und die Andeutungen gegenüber anderen, sind für mich eher ein Anzeichen von Unkontrolliertheit. Denn er bringt mit seinem Verhalten seinen Bruder und seinen Vater immer wieder in schwierige Situationen und somit in noch grössere Gefahr "enttarnt" zu werden.


    Die Sache mit Florence ist wirklich eine Frage der Interpretation. Ich hätte eher vermutet, dass er in menschlicher Gestalt zu ihr geht. Denn er würde doch zu ihr gehen um seine Gelüste zu befriedigen (um das mal höflich auszudrücken :zwinker:), da er ja bekannterweise eine Schwäche für besonders junge Frauen/Mädchen hat. Ich glaube, dass wird ihm als Werwolf nicht möglich sein. Ausserdem wollte er Pierre mit seinen Äusserungen verletzen, da er genau weiß wie sehr er Florence mag. Ausserdem bin ich sicher das er in menschl. Gestalt am Kloster war, da die Äbtissin zu Jean sagte, dass es ihr nicht gefällt das Antoine häufig ums Kloster schleicht.


    Ist aber wie gesagt alles eine Frage der Interpretation. Das ist ja auch das schöne an den Leserunden, man hört auch mal eine andere Meinung/Sicht auf die Dinge, als wenn man ein Buch alleine liest.




    @ Tamora


    Das mit dem anschnallen, fand ich auch total unrealistisch. Kein Mensch würde in so einer Situation dran denken sich anzugurten. Was Eric angeht, bin ich mittlerweile auch der Meinung, dass er zu supermanmäßig ist. Ich denke aber, dass das Markus Heitz mit Absicht so gemacht hat. Vielleicht als ironische Anspielung auf diese ganzen "mir-kann-eh-keiner-was-anhaben-Superhelden" wie man sie so oft in Filmen sieht. Ritus ist zwar mein erstes Buch von Markus Heitz, aber ich denke er ist kein Autor der solche Klischee-Superhelden aus voller Überzeugung als Hauptfigur einsetzt. Das sieht man ja z. B. bei den Chastels, die auf mich nicht diesen Superman-Eindruck machen.

    Hallo,


    kaum schaut man ein paar Tage nicht rein, ist die halbe Leserundenmeute schon fertig mit dem Buch. :zwinker:


    Ich bin im Moment im 15. Kapitel und immer noch schwer begeistert. Die Handlung kommt in beiden Teilen gut voran und es wird immer spannender.


    Im Moment finde ich die Geschichte um die Chastels interessanter als den Eric-Teil. Die Begründung dafür spoiler ich mal lieber:



    Und hier noch meine Spekulationen und Theorien zum Ganzen:


    Zitat von "Spekulationsspoiler bis Kapitel XV"

    Für mich sind in der Chastel-Geschichte die Äbtissin und Florence der zentrale Punkt der Ereignisse. Beide haben mehr zu verbergen als man auf den ersten Blick vermutet. Meine Meinung ist, dass Florence selbst ein Werwolf ist, und zwar der vom Anfang des Buches. Zwei "Beweise" habe ich dafür: Warum taucht urplötzlich die Äbtissin aus dem Wald (in Kapitel 1) auf, kurz bevor der Angriff des zweiten Loup-Garou erfolgte. Noch dazu mit einem Korb voll Kräuter, die sie (wie sich später herausstellt) zigfach im Klostergarten stehen hat.
    2. Warum rennt Florence vor den Jagdhunden davon, wenn sie nichts zu befürchten hätte. Ein weiters Indiz ist die Geheimformel die Jean bei der Äbtissin findet, zusammen mit den detailierten Aufzeichnungen zu den Werwolfangriffen. Ich denke auch, dass Florence mehr als nur das Mündel der Äbtissin ist. Ich glaube sie ist die Tochter von ihr. Da die Äbtissin, wohl mal ein Beziehung hatte an die sie ungern zurückdenkt --> wahrscheinlich auch der Grund, warum sie ins Kloster gegangen ist.



    Was ich auch noch lobend erwähnen will, ist das große Sicherheitsbewußtsein von Eric. Nicht nur was den ausserehelichen Verkehr angeht, sondern auch den Strassenverkehr. Er fährt nicht eher los, bis alle Insassen angeschnallt sind. Das gilt auch für bewusstlose Frauen und in gefährlichen Situationen in denen man von einer Überzahl von maskierten, bewaffneten Typen verfolgt wird. Eric hat für mich eine echte Vorbildfunktion.
    :elch:

    Hallo,


    ich habe erst letzte Nacht mit dem Buch angefangen und bin jetzt bei Kapitel 7. Es liest sich sehr gut und ist sehr spannend.


    Was ich sehr gelungen finde, ist der ständige Wechsel zwischen den beiden Erzählsträngen. Das schafft immer wieder Spannung, denn man will ja wissen wie es mit der jeweiligen Handlung weitergeht.



    Der Teil mit Eric erinnert mich extrem an die Underworld-Filme. Ein "einsamer" Held mit langem Mantel und einer Schubkarre voll Waffen kämpft gegen eine Übermacht an Werwölfen. Da das ganze aber sehr gut geschrieben ist, verkommt es nicht zu einer bloßen Ballerorgie.


    Der Handlungsstrang um die Chastels läuft dagegen wesentlich ruhiger, aber nicht minder spannend ab. Diese unterschiedliche "Geschwindigkeit" macht es auch leichter zwischen den Zeiten zu pendeln.


    Zitat von "bis Kapitel 7"

    Das die Chastel-Brüder den Werwolf-Virus in sich tragen, hat mich nicht wirklich überrascht, da beide gleich zu Beginn von einem Werwolf verletzt wurden und sich dabei infiziert haben (das kennt man ja schon aus einigen Filmen). Ausserdem gab es vorher schon Anzeichen, dass speziell mit Antoine etwas nicht stimmt (z.B. die Szene als er sich an der Leiche des Jungen ergötzt).
    Ich bin sehr gespannt, wie das weitergeht und ob ihnen tatsächlich geholfen werden kann.


    Überrascht war ich vom plötzlichen Auftauchen von Erics Schwester. Das kam ja ziemlich plötzlich (nicht nur für ihn, sondern auch für mich :zwinker:). Die war mir irgendwie gleich unsympathisch, weil geldgierig. Wie Eric mit ihr umgegangen ist, war zwar auch nicht gerade höflich und zuvorkommend, aber er hat sie zumindest in ihre Schranken gewiesen. Ich bin aber der festen Überzeugung, dass Justine noch eine wichtige Rolle spielen wird.


    Zitat von "dubh"

    die Hey-ich-kenn-Dich-zwar-keine-drei-Minuten-auch-nur-halb-aber-hab-schon-mal-S.e.x.-mit-Dir-unter-einem-Torbogen-Szene kann ich auch nicht so richtig nachvollziehen, aber okay


    Ich finde Erics Aufreisserart eigentlich ganz in Ordnung, ist mal nicht so ein aalglatter Held, sondern einer mit Ecken und Kanten der eine etwas arrogante Art hat. :breitgrins:


    Zum Schluß noch was zum Buch selbst. Die Aufmachung finde ich insgesamt sehr gelungen. Besonders der erhabene rote Ritus-Schriftzug und die anders aussehende erste Seite der Kapitel gefallen mir sehr gut. Das hat man selten bei einem Softcover/TB.

    Hallo,


    nachdem ich in meinem Urlaub dem Bill Bryson-Fieber zum Opfer gefallen bin, bin ich mit dem Heinrich nicht so sehr voran gekommen (bin erst auf Seite 340).
    Trotzdem möchte ich mal wieder was dazu schreiben.



    Insgesamt fällt mir auf, dass das Buch verhältnismäßig wenig von den polit. Ereignissen berichtet als vielmehr von den Beziehungen der Menschen mit Heinrich. Das macht das Buch aber nicht schlechter - ganz im Gegenteil.

    Hallo,


    nach langer Zeit auch mal wieder was von mir.


    Nachdem ich den Prüfungsstress (fast) hinter mir habe, konnte ich endlich mal wieder im Heinrich lesen. Bin aber leider erst auf Seite 150.


    Was mir bisher sehr gut gefällt, ist der schöne Schreibstil. Man kann den dicken Schinken, wie einen Roman, zügig hintereinander lesen. Auch meine Bedenken bezüglich der vielen Personen sind ausgeräumt, da alles immer sehr gut verständlich ist. Das hätte ich von so einem Historienschwergewicht gar nicht erwartet.


    Bisher ist mir der kleine Heinrich recht sympathisch. Seine Sicht auf die Dinge wirkt allerdings teilweise sehr erwachsen. Das liegt aber vielleicht auch daran, dass Heinrich sein Tagebuch rückblickend geschrieben hat.


    Sehr gut fand ich auch wie Arthur im Buch dargestellt war. Ein immer schwächelnder Junge, der mit seiner Aufgabe der König zu werden total überfordert war.


    Ich hoffe ich komme jetzt endlich öfter dazu in diesem tollen Buch zu lesen (ich habe ja schließlich eine freie Woche :bang: ).


    Bis dann...

    Hallo,


    nachdem ich mein Wochenende mit so spannenden Dingen wie Prüfungsvorbereitung verbracht habe, will ich mich hier auch mal melden.


    Habe vorhin erst angefangen und mich durch den Prolog gelesen. Ist schon mal ein guter Anfang gewesen, der dem ganzen wohl den Rahmen geben soll. Lustig fand ich, wie der Briefwechsel von nett und freundlich zu kühl und bösartig wechselte.


    Etwas erschreckt hat mich die Ahnentafel. Ich hoffe es werden nicht alle Personen auf einmal auf den Leser losgelassen :zwinker: .


    So ich werde noch etwas weiterlesen, damit ich zu euch noch aufschliessen kann.

    Und hier meine obligatorischen 4:


    Sergej Lukianenko: Wächter der Nacht o/+
    gute Ideen mäßig umgesetzt, spannendere Passagen werden durch einen schlechten Schluß vermiest


    Kai Meyer: Der Schattenesser +
    Meyer-üblich viele "historische" Figuren in einer spannenden, phantastischen Geschichte verwoben. Lediglich den Schluß fand ich etwas seltsam. Insgesamt ein gutes aber nicht unbedingt eines der besten Bücher von ihm.


    Arturo Perez-Reverte: Das Geheimnis der schwarzen Dame +
    Ein altes Gemälde auf dem ein Schachspiel zu sehen ist, welches Jahrhunderte später zu Ende gespielt wird - mit tödlichen Folgen. Interessanter Krimi, hat leider zwischendrin ein paar Längen. Insgesamt aber gut, kann man mal lesen.


    Robert D. Ballard: Das Geheimnis der Titanic +
    Sehr interessantes Sachbuch über die Suche und Wiederentdeckung der Titanic. Mit schönem Bildteil.

    Hallo,


    Zitat von "Nymphetamine"

    Als Termin hätte ich nun ganz unverfänglich den 15. September genant. Da ist dann der ganze Urlaubsstress vorbei und auch fairy hätte Möglichkeit sich uns anzuschließen?


    Das wäre mir auch der liebste Termin (auch wegen Urlaubsstress, anderen Leserunden etc.). Ersatzweise ginge auch der 1.9., aber noch früher ist ungünstig.

    oh, das habe ich irgendwie nicht so ganz registriert :redface::breitgrins: .


    Ich habe aber gerade mal im Kalender geschaut und gesehen, dass ich im August schon in 2 Leserunden dabei bin. Von daher wäre es mir recht, wenn wir eine eventuelle Leserunde so Anfang September machen könnten.


    Vielleicht hätten ja noch mehr Interesse an der Leserunde?