Beiträge von Nomnivor

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    DNF bei Kapitel 88 von 134.


    Es war einfach nicht meine Tasse Tee. Ich verstand nicht, warum die beiden sich überhaupt miteinander abgeben oder warum sie auf einem Roadtrip sind, oder warum ich ihnen dabei zulesen muss. Das war mal komplett nichtssagend.

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    Worum es geht:

    Carden, der unwillige König, macht klar, dass er nur seine Zeit absitzt, bis sein Neffe Oak den Thron übernimmt. Während er Partys feiert oder betrunken in Ecken liegt, regiert Jude aus dem Hintergrund sein Königreich, Elfham. Doch nicht jedem passt das, viele sind immer noch Anhänger des gefangenen Balekin, und zu allem Überfluss droht Königin Orlagh mit Krieg, wenn Carden ihre Tochter Nicasia nicht heiratet, und die beiden Königreiche vereint.


    _____


    Jaaha. Ich höre euch. "Nom," sagt ihr, "Nom, du fandest den ersten Band doch schon furchtbar scheiße. Fast schlimmer als Parmesan hast du ihn beschrieben. WARUM ZUR HÖLLE LIEST DU DEN ZWEITEN??"


    Also. Ich war in London. Und dort gab es einen Waterstones. Und dieser Waterstones hatte eine "kauf 2 Bücher und 1 ist 50% reduziert"-Aktion. Dort kaufte ich With The Fire On High von Elizabeth Acevedo, und The Wicked King. Dann bemerkte ich im Hotel, dass das der zweite Band ist, und bin zurück in den Waterstones gehechtet, um The Cruel Prince zu kaufen, der glücklicherweise auch um 2 Pfund reduziert war. Was für dieses schreckliche Buch immer noch zu viel ist, aber seis drum. Auf jeden Fall hat mich Waterstones dazu gebracht, 3 Bücher zu kaufen, und ich wollte eigentlich ursprünglich keins davon. Nu ja.


    Ich bin leicht versöhnt. The Wicked King war nämlich viel besser als The Cruel Prince.


    Die Liebesgeschichte.


    Es war viel nachvollziehbarer. Jude und Cardan sind beide furchtbar, und es ist wunderbar. Cardans Grausamkeit ist abgeschwächt worden und dafür hat er einiges an Charakter gewonnen. Und beide haben jetzt Chemie.



    Der Weltenbau.


    Immer noch nicht verständlich, sorry. Ich habs versucht. Ich habs nüchtern versucht. Betrunken. In der Badewanne. Mit Hummus. Auf dem Sofa. Im Sessel. Mit Brille. Ohne Brille. Ich hab keinen zusammenhängenden Weltenbau gefunden.


    Die Geschichte.


    WIR HABEN EINE STORY. Woohoo.


    Die Charaktere.


    Es war besser. Aber sie waren immer noch ziemlich blass. Meistens vergaß ich, dass alle anderen Charakter außer Jude existierten, wenn sie nicht gerade in der Szene waren.


    Finales Fazit:

    Okay. Vielleicht lese ich den 3. Band. Aber auch nur, wenn ich ihn irgendwo ausleihen kann.

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    Worum es geht: Sammy ist 15 Jahre alt, und vor einem Jahr ist er von seiner Tante raus geworfen worden. Er hält sich über Wasser, indem er Häuser stiehlt: wenn jemand im Urlaub ist, zieht er einfach in deren Haus ein. Natürlich wissen die Bewohner nichts davon, und natürlich fehlen ihnen anschließend Bargeld und Laptops.


    Eines Tages wacht er auf, und findet sich mitten in einer Großfamilie, die gerade vom Campen zurück ist, wieder. Sammy hat Glück; jedes der 7 Kinder hält ihn für den Freund des anderen und sie nehmen ihn einfach auf. Sammy zieht das Häuser stehlen auf eine neue Ebene: er stiehlt die ganze Familie.


    Trigger Warnungen für das Buch: Physischer und psychischer Missbrauch an Kindern, Ableismus, Panikattacken, Erkrankung eines Elternteils, Tod eines Elternteils, Verlassen eines Elternteils, Mobbing


    Dieses Buch hat außerdem:

    • schnelle Dialoge

    • die auch noch saukomisch sind

    • sehr kurze Kapitel (die längsten haben 10 Seiten)

    • GESCHWISTERLIEBE AUF ALLEN SEITEN

    • einen Taschendieb als Protagonisten. (Ich bin immer noch von Disney's Robin Hood geprägt, sorry.)

    • Kuchen. So viel Kuchen.

    • und Karamell.

    • einmal gabs Kuchen mit Karamell.

    • Moxie hat keine Angst vor nichts.

    • und ist überhaupt viel cooler als ich es jemals sein werde. (Okay, das heißt nicht viel, aber trotzdem.)

    • habe ich schon Kuchen erwähnt.

    • weiteres möchte ich Avery einen Fistbump geben.

    • Averys Autismus ist übrigens sehr lebhaft beschrieben.

    • aber ohne ihn zu verklären.

    • und Sammy stottert, wenn er sich unwohl fühlt (also quasi immer).

    • keine Ahnung, warum Sammy im Klappentext Sam genannt wird.

    • SO VIEL HERZ DAS EUCH DAS HERZ RAUS REISST FINDET IHR NIRGENDS.

    • Waffeln.


    Fazit: 5ratten

    Ich sags einfach. Der Film war besser. Das liegt daran, dass der Plot für Netflix drastisch gekürzt werden musste. Und in diesem Fall war das wirklich gut. Denn Dumplin' ist echt lang.


    Was ich mochte:


    • Willowdeans Charakter. Sie ist kein Engel. Sie ist auch nicht die Königin von sarkastischen Sprüchen, oder steht über allem. Sie ist einfach ein ganz normaler Teenager, die auch mal rum schreit, lügt, oder nicht alles zu Ende denkt, bevor sie handelt.

    • Überhaupt waren alle Charaktere fein ausgearbeitet und hatten offensichtlich auch ein Leben außerhalb des Plots.

    • Drag Queens und Lesben. WIR HABEN NÄMLICH LGBT+REPRÄSENTATION IN DIESEM BUCH F YEAH. (Ich meine, es war nicht so viel, ABER HEY!)

    * Dolly Parton. Zuerst dachte ich mir "Huh?" aber es war einfach passend.


    Was ich nicht mochte:


    • Der Plot ist ziemlich dünn. Eigentlich dreht sich alles nur um Willowdeans Tagesablauf. Der nicht sehr spannend ist.

    • Um den Schönheitswettbewerb geht es erst Monate, nachdem die Geschichte gestartet ist, und selbst dann nur sporadisch.

    • Love Triangles. Die werden niemals nicht auf der Was ich nicht mochte:-Liste landen. Außer, sie enden in einer Poly Beziehung. Aber selbst dann stinkauge ich sie erst mal hart.

    • Einer der Jungs ist ein sehr attraktiver Sportler und der andere ist ein nur attraktiver Sportler. Das hat absolut nicht zur Message des Buchs gepasst. Klar, für Prota gibts nur das bestaussehendste vom bestaussehendsten, scheiß drauf dass es in dem Buch darum geht, dass Aussehen nicht wichtig sein sollte.

    • Für ein Buch über Body Positivity gabs erstaunlicherweise nur Mädchen und Frauen, die nicht mainstream hübsch waren. Wo ist der rebellierende Junge mit dem Schielauge??


    Fazit: Im Prinzip habe ich was ganz anderes erwartet. Ich wollte eine innere Revolution während eines Schönheitswettbewerbs, wie es mir versprochen wurde, und das wars halt nicht. Stattdessen gings darum, wie Will zur Arbeit fährt, bei der Arbeit ist, arbeitet, oder sich mit Jungs trifft. Teilweise trifft sie die bei der Arbeit. Und das wahr unerstauntlich langweilig. Wäre das Buch größtenteils gekürzt gewesen, wäre es jedoch ganz gut.


    3ratten(Drei Ratten)

    Eine Freundin hat mir die App "Vorleser.net" empfohlen. In der Standardversion ist sie komplett kostenlos. Es sind wohl vor allem Klassiker, Märchen und Kinderhörbücher enthalten. Ich habe sie aber noch nicht getestet.

    OH. MEIN. GOTT. Die gibts noch? 8| Da habe ich früher immer Hörbücher runter geladen. Damals musste man sie auf CD brennen.

    Spotify und Deezer kann man, wenn man über den PC hört auch kostenlos benutzen. Bei deezer lohnt es sich den Ad locker zu nutzen. Dann hat man auch keine Werbung. Bei Spotify funktioniert das nicht. Aber insgesamt geht's echt mit der Werbung. Das ist auch nur Spotify oder deezer Werbung.

    Spotify benutze ich gerade. Die haben nur nie die Bücher, die ich gerade hören will ^^ Ich dachte, eine Bezahl-Seite hat vielleicht mehr Auswahl. (Aber vermutlich nicht).

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    Das war erstaunlich meh.


    Jamie bekommt einen Job ein unbezahltes Praktikum, wegen dem sie sich weder Essen noch Rechnungen bezahlen leisten kann, in einer Fernseh-Soap. In dieser Soap geht es um ??? Tanzbälle und Sex? Keine Ahnung.

    Dort trifft sie auf Carter. Carter ist ein Nebencharakter in dieser Soap, seine allererste Rolle überhaupt. Beide sind SOFORT ineinander verliebt und schmeißen sich die Hormone gegenseitig an den Kopf, obwohl Carter aus einer reichen Arzt-Familie kommt und Jamies Kontostand ungefähr -13 Dollar ist, weshalb sie ÜÜÜ-BER-HAUPT nichts gemeinsam haben, also so gar nix. Weil das mit Geld zu tun hat. Irgendwie. Außerdem steht in Carters Arbeitsvertrag, dass er keine Beziehungen haben darf, weil das den Fans der Soap nicht gefallen würde.


    Meine willentliche Aussetzung der Ungläubigkeit war bei Everything I didn't say hart am arbeiten.


    Im Tandem mit der Story oben wird erzählt, wie es im Leben von Jamie und Carter 4 Jahre später aussieht. Beide sind nicht nur hoffnungslos zerstritten, sondern Jamie ist ohne Rücksende-Adresse weg gezogen und hat sich 'ne neue Telefonnummer besorgt-zerstritten. Und es wird aufgedröselt, wie das passiert ist, wo doch vorher so die Funken geflogen sind und sie das OTP des Buches waren.


    Joah. Zugute halte ich dem Buch, dass der Schreibstil echt angenehm war und die Geschichte vor sich hingeplätschert ist, ohne große Hänger oder unnötige Füller. Außerdem haben unsere Helden schon so ziemlich am Anfang Sex, weil sie ihre Hormone kühlen wollen. Anstatt das ganze Buch zu nerven und rum zu heulen, dass sie Sex haben wollen aber nicht können. Gut, sie schreit schon vor Lust, als er ihre Unterhose berührt, aber irgendwas ist ja immer.


    Die Sprecher des Hörbuchs waren auch sehr angenehm.


    Mehr habe ich nicht zu sagen. Eigentlich würde ich gerne mit einem Für Fans von: enden, aber ich weiß nicht so wirklich, wer die Zielgruppe für Everything I didn't say sein soll. Es ist zu wenig Sex für Erotikfans, zu wenig Romantik für Romantikfans, und zu wenig Drama für Dramafans. Vielleicht ist es ja was für Fans von Cinderella-Stories?


    3ratten(3 Ratten)

    Okay...

    In Ein Häusle in Cornwall geht es um Emma. Emma arbeitet 10 Stunden am Tag. Emma kommt gerade vom Arzt, bei dem sie einen frischen Krankenschein erhalten hat. Denn Emma hat Burn Out. Als sie betrübt in einem Café sitzt, und darüber nachgrübelt, was sie nun tun soll, setzt sich ein Engländer zu ihr. Seine Begrüßung "What a wonderful day, isn't it?" beantwortet sie wahrheitsgemäß (wir sind ja Deutsche, ne) mit NEIN... und als er erfährt, dass sie Burn Out hat, lädt er sie spontan zu sich nach Cornwall ein, um sich zu erholen.


    Mir werden die Bücher von Elisabeth Kabatek seit Jahren immer mal wieder empfohlen, weil sie über Stuttgarter Frauen schreibt (und deshalb lag es auch so nahe, mit einem Buch von ihr zu beginnen, das in Cornwall spielt, ich weiß) und das Lokalkolorit echt toll sein soll (ja, ähm. Cornwall war sehr anschaulich beschrieben).

    Und es hat mir nicht gefallen. Vielleicht lag es daran, dass ich das gekürzte Hörbuch hatte, und in all den gekürzten Stellen war Emma ganz klasse. Aber in den Teilen, die ich gehört habe, musste ich mich fremd schämen und habe nur darauf gewartet, dass Nick sie raus wirft.


    Der arme Kerl konnte nichts recht machen.

    Emma verlangt Internet. Nick holt einen Installateur. Aber Emma ist nicht glücklich, denn sie will jetzt duschen (die Dusche hat nicht funktioniert). Also scheißt sie ihn zusammen. Dann holt Nick einen Klempner. Aber der arbeitet Emma zu langsam. Also scheißt sie ihn zusammen. Nick hat zwei Wasserhähne in seinem alten Haus. Emma will Mischhebel. Also scheißt sie ihn zusammen. Nick packt ein Picknick. Das Karomuster der Decke gefällt Emma nicht, weil es dem Karomuster ihres Hemds ähnlich ist, also scheißt sie ihn zusammen. Nick hat Gurken auf die Sandwiches gelegt, also scheißt sie ihn zusammen. Einmal haut sie ihm eine Packung Toast auf den Kopf.


    Aber wie es so ist: Nick verliebt sich in sie. Und Nicks Bruder ebenfalls. Und Nicks bester Freund (der Klempner) findet sie ganz klasse und flirtet den ganzen Abend mit ihr. Und ich saß mit Fragezeichen überm Kopf da weil ich es mir absolut nicht erklären konnte. Die Frau war einfach schrecklich.


    Hatte es Potential? Absolut. Ist es zu Boden gegangen wie Link, wenn er einem Silberleunen begegnet? Jupp. Wird es mein letztes Buch von Elisabeth Kabatek sein? Vermutlich nicht, denn natürlich habe ich Laugenweckle zum Frühstück geschenkt bekommen. Aber da dort im Klappentext von Stäffelesjoggern und Kehrwoche die Rede ist, gefällt es mir vielleicht mehr.

    Das ist keine LGBT+ Lovestory, auch wenn der Titel das vermuten lässt. Nein, ich lese immer noch keine Klappentexte. Wieso fragt ihr?


    Was ich mochte:


    • Ich bin immer noch ein Sucker für Brieffreundschaftsliebesromane.

    • Und für witty banter.

    • Und für POV von beiden.

    • Endlich mal Bücherwürmer in Büchern, die Bücher lesen.

    • Und sie sind immer offen miteinander. Anstatt Spiele zu spielen.


    Was ich nicht mochte:


    • Das ganze Gerede über Cinder und Ellas liebste Buchreihe, The Druid Prince. Ständig unterhalten (oder streiten) sie sich über die Motive dieses Charakters, oder warum jener Teil besser ist. Das Problem ist, dass es die Bücher in Wirklichkeit gar nicht gibt, und es mich irgendwann einfach genervt hat über Analysen von Handlungsstränge zu lesen, die ich gar nicht nachvollziehen kann.

    • Ich hätte mir etwas mehr Mut der Autorin gewünscht. Ella ist im ersten Kapitel in einen Autounfall verwickelt, bei dem etwa 70% ihres Körpers verbrennen… Nur ihr hübsches Gesicht nicht. Weshalb es den meisten Menschen gar nicht auffällt, da sie einfach langärmlig rum rennt.

    • Dass Ella Latina ist, war auch nur einmal wichtig… als sie Enchiladas gemacht hat.

    • Ich hasse Ellas Vater mit ganzem Herzen. Hoffentlich haut er sich den kleinen Zeh am Kaffeetisch an.

    • Vielleicht liegt es daran, dass sie aus Hollywood kommen, aber Cinder und seine Schein-Verlobte benutzen Wörter wie “Schlampe” etwas zu locker für meinen Geschmack. Vielleicht ist es aber auch nur in der deutschen Version so.

    • Gleichzeitig beschreibt Ella das Aussehen ihrer Stiefmutter als “Modell, aber ein gesundes und kein Heroin-Opfer.” 1. Heroin-Chic ist seit 20 Jahren out. 2. Was zum Fick.


    Zum Audio-Book:


    • Nora Jokhosha spricht wie ein Roboter. Daran muss man sich erst mal gewöhnen. Oder auch nicht.

    • Hörprobe:


    Triggerwarnungen zu diesem Buch: Mobbing, Verlassen werden eines Elternteils, Tod eines Elternteils, Verbrennungen, Essstörung, Autounfall, Selbstmord, Depressionen, Panikattacken, ungewollte Schwangerschaft

    Bei uns ist der private Bücherschrank, den eine Familie hier in der Nachbarschaft aufgestellt hat, super gepflegt und wird auch oft sortiert und geputzt.


    Der von der Stadt dagegen ist eher eine Abladefläche für alte Guinness World Records ^^


    Diese Händler kenne ich vor allem von Bücherflohmärkten. Die stehen immer vor ihrem Stapel Büchern und gucken bei Amazon nach, welches wie viel kostet.

    Das war... langweilig.


    Die Prämisse ist echt toll. Erin ist eine Rachegöttin, die Männer, die Frauen schlecht behandeln, küsst, und ihnen damit die Seele raubt. Diese opfert sie Hades, yaddayadda.


    Das Problem ist, dass sie auch keine Männer küssen kann, die sie mag, weil sie denen auch die Seele nehmen würde. Uuuuund das ist auch schon alles. Das ganze Buch dreht sich darum. Sie lernt Arden kennen, und will ihn küssen. Er will sie auch küssen. Aber sie können nicht. Und damit sind die ganzen 512 Seiten gefüllt. Ich weiß nicht, wie oft ich den Satz "unsere Nasen waren einander ganz nahe" ertragen musste, aber es war oft.


    No es bueno.


    Ach ja. Triggerwarnungen für das Buch (allerdings nur für die ersten paar Seiten bis Arden ins Bild kommt): Vergewaltigung, Gewalt in der Beziehung, Gewalt gegen Frauen, Fremdgehen


    2ratten2 Ratten weil es zwar langweilig war, aber nicht verletzend oder beleidigend.

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    Worum es geht:

    Dennis ist 12, der beste Torschütze der Stadt, wird mal Profi-Fussballer, und findet Kleider viel schöner als das, was er im Kleiderschrank hat. Als er Lisa, die gerne schneidert, kennen lernt, fragt diese ihn, was ihn daran hindert, die Kleider nicht nur anzuschauen, sondern zu tragen. Immerhin sollte jeder das anziehen dürfen, in dem er/sie/they sich wohlfühlt? Dennis ist baff, trägt aber schon kurze Zeit später ein von Lisa gemachtes Pailettenkleid. Er fühlt sich darin viel wohler, als in seinem Parka. Und gegen alles, was seine Familie sagt, geht er damit auch bald auf die Straße.


    Meine Meinung:

    Ich mochte das Buch. Es war nett, lustig, hatte ein paar Wendungen, die ich so nicht erwartet habe, und alles in allem hatte Kicker im Kleid eine schöne Botschaft.


    Punktabzug gibt es für die beiden Charakter, über die sich lustig gemacht wird, weil sie immerzu Junk Food essen, und sich nicht erklären können, warum sie ständig zunehmen, obwohl sie doch auf Diät sind. Es ist also okay, so zu sein, wie man ist, aber nicht, wenn man dick ist? Das hat irgendwie nicht gepasst.


    Ratten: 4ratten(Vier Ratten)


    Song zum Buch: Flip Flop and Fly von Ellis Hall.