Beiträge von Nomnivor

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Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    • Niemand in diesem Buch ist auch nur im geringsten interessant genug, um diese Geschichte zu rechtfertigen.

    • Ich hatte die Lösung schon nach 124 Seiten.

    • Leider kamen dann noch 320 Seiten.

    • Die nicht sehr spannend waren, nur gefüllt mit brutalen Banalitäten.

    • Ich glaube, Gilly Macmillan hat ein Hühnchen mit Nannys und Internaten zu rupfen, für das die Leser*Innen nix können.

    • Jocelyn. Ich weiß, ich war in ihrem Kopf, aber trotzdem... WAS DENKT SICH DIESE FRAU? Ich konnte es nicht nachvollziehen.

    • Jocelyn. Sie verdient einen Extrapunkt. Glückwunsch.

    • Das Ende kam viel zu abrupt. Genau wie das Ende dieser Rezension. Ups.


    Fazit: Das war wirklich langweilig. Nicht in einer Das ist ein Slow Burner und ich habe einen Pageturner erwartet-Art, sondern in einer Das war wirklich langweilig-Art.


    2ratten(2 Ratten)

    Triggerwarnungen:

    Tod eines Babys durch Erkrankung, Tod eines Elternteils, gewaltsamer Tod eines Haustiers, Autounfall, missbräuchliche Eltern, Zahnverlust, Arthritis, Kindesmisshandlung, Glücksspielsucht, Gaslighting, Drogen, Alkohol, Jagdunfall, Demenz, Fremdgehen

    Das Buch war nicht schlecht. Es war nur auch nicht gut.

    (Bildbeschreibung: Aus dem Film 10 Things I Hate About You, Chastity und Bianca laufen auf einem Parkplatz in Richtung Kamera. Chastity fragt: I Know you can be overwhelmed and you can be underwhelmed, but can you ever just be whelmed? Bianca antwortet: I think you can in Europe.)

    Ich war whelmed. Ich bin in Europa, ich darf das.

    Wie auch immer, Flawed hat mich nicht weggehauen. Seien es die unnötigen Beschreibungen, die sich durchs ganze Buch ziehen, der Infodump, der eine Geschichte ersetzen soll, oder eine so blank polierte Protagonistin, dass permanent Vögel gegen sie fliegen, irgendwann war ich genervt und wollte, dass es endet. Das Ende hat mir wiederum gefallen, weil endlich mal was passiert ist. Hätte auch 200 Seiten früher kommen können.

    Das Traurige ist, dass es tatsächlich einige Figuren gab, die ich interessant fand, und die so viel bessere Protagonist*Innen abgegeben hätten. Ganz vorne dabei wäre natürlich Alfa.


    Na ja.


    2ratten:marypipeshalbeprivatmaus:(2,7 Ratten)

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    Worum es geht:

    In Archer's Peak findet eine Pyjama-Party statt. Für den Teenager James ist es die allererste, und er will seine neuen Freunde beeindrucken. Also erzählt er eine voll-echt-also-garantiert-nicht-ausgedachte-und-genau-so-passierte Monstergeschichte, die plötzlich wahr wird, als seine Freunde von eben jenem Monster getötet werden. Als immer mehr Kinder verschwinden, taucht Erica mit ihrem Stoffoktopus auf, und geht zusammen mit James auf Monsterjagd.




    Während ich wie auf Kohlen auf den nächsten Band warte, hier eine zusammenfassende Rezension für alle Bände:

    • Erica sieht genauso aus, wie ich mit Anfang 20 aussah, und das ist extra gruselig.

    • Ich hatte allerdings keine fesche Zähne-Maske.

    • Oder ein Schwert.

    • Monster. Monster überall.

    • Trotz des Titels war ich überrascht, wie blutig die Seiten sind.

    • Nur Kinder können die Monster sehen. Das ist die gruseligste Art von Monstern, okay.

    • Vor allem, weil sie Erwachsene immer noch verletzen können, höhö.

    • Die Idee mit den Kuscheltieren ist *chefs kiss*

    • Wenn ihr keine Ahnung habt, wovon ich rede, aber jetzt neugierig geworden seid, was es mit den Kuscheltieren auf sich hat, müsst ihr wohl leider Something is Killing the Children lesen.

    • Hint: Es hat was mit Monstern zu tun.

    • Die übrigens zu Leben beginnen, weil Kinder sie sich vorstellen.

    • Was auch gruselig ist.



    Reiheninfo: Zurzeit sind 15 Bände erschienen, alle haben etwa 25 Seiten.

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    Worum es geht:

    Bear ist der Blindenhund seines besten Freunds, Patrick. Mit Patrick geht er überall hin: spazieren, Busfahren, zur Arbeit. Bear ist sich seiner Aufgabe sehr bewusst. Umso schlimmer, als er eines Tages plötzlich nichts mehr sieht. Wie soll er nun Patrick helfen? Als ihm ein Waschbär erzählt, dass es im Wald Tiere gibt, die auch nichts sehen, aber trotzdem alles erkennen, rennt Bear von zu Hause weg, um diese Technik zu lernen, damit er weiter für Patrick da sein kann.


    Was ich mochte:

    Überraschenderweise ist dieses Buch weder zum Heulen, noch so süß, dass man Löcher in die Zähne bekommt.

    • Die Zeichnungen müssen mit Tusche und Magie gezeichnet worden sein.

    • Ein Hund hat eine Hauptrolle.

    • Ein Bär hat eine Hauptrolle.

    • Patrick ist die einzig weiße Person im Buch.

    • Weder Patrick noch Bär sind hilflos, nur anders.

    • Geschwisterliebe f yeah

    • Soviel Herz findet man nur selten <3



    Fazit:

    5ratten (5 Ratten)

    Ich habe mich lange geweigert, Fangirl zu lesen. Und ich meine laaaaangeee. Ich mochte Eleanor & Park nicht, also werde ich sicher auch die anderen Bücher von Rainbow Rowell nicht mögen. Aber dann kamen zwei Dinge dazwischen. A) ich habe aus Versehen den Manga gelesen, und mochte ihn. Und das nicht nur, weil Cath original wie ich mit 18 aussah, und sich original wie ich mit 18 benommen hat, sondern die Geschichte gefiel mir. Und dann las ich in allen Rezensionen zum Manga, dass er stinkt und das Buch viel besser ist. Und B) ich lese seit letztem Jahr Bücher von Autor*Innen, die ich in der Vergangenheit nicht mochte, um zu sehen, ob sich was getan hat. Wenn ja, habe ich einen neuen Schreiberling für mich entdeckt, wenn nein, kann ich immerhin mit einem "Ich wusst's schon immer!" ranten was der Hafer hält. Habe ich deshalb Biss zur Mitternachtssonne und The Mister gelesen? Ja. Ja, das habe ich. Werde ich deshalb Sarah J. Maas lesen? Gebt mir noch 10 Jahre.


    Was ich mochte:

    • Alle brauchen eine Reagon in ihrem Leben. Um sie vor Pferdeschwänzen und sich selbst zu beschützen.

    • Cath war meinem Teenager-Ich so ähnlich, dass es gruselig war.

    • Keiner in diesem Buch ist perfekt. Sie sind nicht konventionell schön, oder tun immer das richtige.

    • Ich war bereit, Donuts auf Nicks Rasen zu fahren. Richtig gelesen. Ich hätte gelernt, den Führerschein gemacht, ein Auto gekauft, mich ins Buch gebeamt, und seinen Vorgarten verschandelt. Bevor ich ihm Hundekacke in den Briefkasten gesteckt hätte.

    • Dass Cath und Wren sich nicht einfach ihrer Mutter an den Hals werfen und alles ist gut.

    • Levi hat eine Leseschwäche, weshalb Cath ihm seine Bücher und ihre Fanfics vorliest. Hach, mein Herz.


    Was ich nicht mochte:

    • Cath erwähnt wieder und wieder, dass sie viele Freunde im Internet hat. Aber sie denkt nie auch nur an sie oder schreibt sie an oder mit ihnen. Im Gegenteil, am Ende übernimmt sogar ihre Schwester ihren Account, um Kommentare und Nachrichten zu beantworten. Das hätte man ein bisschen besser ausbauen können.

    • Irgendwann habe ich die Kapitel mit Simon und Baz einfach übersprungen. Sie waren zu lang und während sie interessant waren, wollte ich eigentlich nur wissen, wie es mit der eigentlichen Geschichte weiter geht.

    • Das Buch war ein bisschen zu lang. Die letzten 50 Seiten habe ich mich gefragt, warum es noch weiter geht.

    • Levi war mir relativ wurscht. Im Gegenteil, am Schluss war ich ein wenig enttäuscht, dass sie zusammen geblieben sind. Das hat irgendwie nicht gepasst. Als Freunde wären sie besser gewesen.

    • Was zur Hölle ist der Name Cather.


    Für Fans von:

    Heartstopper von Alice Oseman, Mein neues Herz lernt, wie man l(i)ebt von Ashley Herring Blake, Hex and the City von Shanna Swendson, Ella Enchanted von Gail Carson Levine

    Ratten: 4ratten(4 Ratten)

    Content Notes: Levi hat eine Leseschwäche, Caths und Wrens Dad hat eine bipolare Störung, Wren ist Alkoholikerin, Cath hat eine soziale Phobie, Cath und Wrens Mutter hat sie verlassen, 9/11 wird erwähnt, Nick ist ein Arschloch

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    Worum es geht:

    Betty verlässt ihren Verlobten mit einem Knall. Nicht absichtlich, aber als sie gerade ihren letzten Umzugskarton nach draußen trägt, geht in ihrer Wohnung eine Bombe los. Es stellt sich heraus: Der langweilige Versicherungsagent Thom ist ein richtiger Agent. Und er hat Feinde, die von Betty erfahren haben. Notgedrungen muss Betty sich wieder mit ihm zusammenraufen, um weiteren Anschlägen zu entgehen, und die Widersacher auszuschalten.




    Ich werde hier keine Ratten geben, weil ich gar nicht weiß, wie ich dieses Buch einordnen soll. Es ist furchtbar. Aber es ist auch furchtbar unterhaltsam? Aber eigentlich nur, weil es furchtbar ist. Ich werde einfach ein paar Punkte aufzählen und alle sollen selbst entscheiden.


    • Thom ist echt schlecht im Bett. Aber halt! Das war nur Teil seiner Tarnung. Eigentlich ist er ein Sexgott. Er hat sich nur der Statistik angepasst, in der Frauen selten einen Orgasmus bekommen, weil das Teil seiner Tarnung als Spion ist. Zu guter Sex hätte sie misstrauisch gemacht. Und sie hätte dann rausgefunden, dass er ein Spion ist. Jepp.

    • Er hat über alles gelogen, worüber man lügen kann. Er hat sogar eine andere Augenfarbe, als Prota denkt.

    • Es geht so weit, dass Prota ihn beim Sex fragt, ob Thom überhaupt sein richtiger Name ist, weil sie nicht weiß, ob sie ihn stöhnen soll.

    • Er antwortet nicht.

    • Wenn sie ihn verlassen will, sagt er nein. Und bleibt einfach mit ihr zusammen. Natürlich als Tarnung. Aber eigentlich nicht.

    • Wenn Prota nein sagt, sieht er das als Verhandlungsbasis.

    • Er ist der schlechteste Spion aller Zeiten.

    • Prota hält sich selbst für eine Agentin nach etwa 3 Stunden.

    • Aber dadurch passiert auch immer was. Das Buch startet mit einer Explosion, geht weiter mit Folter, und dann sind sie abwechselnd auf der Flucht und auf der Suche nach den Mördern.

    • Der Schreibstil ist echt flüssig und die Geschichte rennt problemlos von Anfang zu Ende ohne Längen und Stolperer.

    • Die Hörbuchsprecherin, Tini Waldstein, war auch super.



    Fazit:
    Im Prinzip ist es wohl eher ein Ulk als eine Romanze* oder eine Spiongeschichte. Stellt euch vor, Austin Powers und James Bond haben ein Liebeskind, bei dem die Ladys von D.E.B.S. die Patinnen sind.



    * Ich stelle es trotzdem unter Liebesromanen und Erotik ein, weil es als das vermarktet wird.

    Kade finde ich auch toll. Bisher gibt es wohl keinen Band mit ihm im Fokus, aber Band 7 ist ja zumindest schon angekündigt. Vielleicht rückt er dann mal in den Mittelpunkt, würde mich auch sehr freuen.


    Bisher gefällt mir der dritte Band auch nicht besonders. Aber momentan vor allem deshalb, weil ich die Idee einfach nicht besonders gut finde. Zu Mal das Ganze in dem Teil in dem ich gerade stecke, nicht in der Schule spielt und das nervt mich.

    :fluestern:

    Ein Buddyread mit Bookish Penguin. Nicht, dass es da viel zu bereden gab, aber das weiß man vorher ja nicht. Ich glaube, die meisten meiner Nachrichten bestanden aus "meine Güte, ist das langweilig. Da passiert ja überhaupt nichts."

    Was ich mochte:

    • Avery ist selbstbewusst und versteckt sich nicht.

    • Ableismus wird sofort als das erkannt und von anderen Charakteren klargestellt, dass er nicht in Ordnung ist.

    • Ich konnte mir sehr gut vorstellen, dass die beiden LeistungssportlerInnen sind.

    • Die Charaktere sind generell ganz gut ausgearbeitet.

    • Die Beziehung und wie sie da hinkommen wäre echt in Ordnung gewesen. Also, wenn der Schluss nicht gewesen wäre.

    Was ich nicht mochte:

    • Es liegt vermutlich daran, dass es Sportler*Innen sind, aber es geht gerade am Anfang oft um Körpergewicht, Kalorien, etc.

    • Was retroaktiv lustig ist, denn später im Buch scheinen sie alles zu essen, was sie wollen. Who the f cares about muscle gain when you're in love?!

    • Mich verfolgt die Phrase "er nahm Besitz von meinem Mund." Keine Ahnung, wer das angefangen hat, aber es kommt in jedem verfickten Buch vor. Wie zur Hölle küssen diese Menschen. Ich bin froh, dass ich sie nicht küssen muss. Denn das klingt furchtbar.

    • Schreie, von denen man nicht merkt, dass es die eigenen sind.

    • Lange Strecken passiert einfach gar nix. Das war sehr langweilig.

    • Manchmal benehmen sich die Charaktere, als wären sie 10 Jahre jünger. In einer Szene wird Avery von einer Frau, die mit Theo befreundet ist, in der Cafeteria angerempelt, damit ihr Essen auf den Boden fällt. Sowas erwarte ich von Büchern mit Mittelschul- Setting, nicht College.

    • Bloß, weil eine Frau einen Freund hat, heißt das nicht, dass sie hetero ist.

    • Bookish Penguin und ich haben zwischendurch überlegt, ob wir mit dem Buch Bingo spielen sollten, weil alles so vorhersehbar ist.

    • Von den 10 Stunden des Hörbuchs hätten ruhig 6 Stunden gekürzt werden können.

    • Spoiler zum Schluss:

    • Spoiler zum Schluss²:

    • Es kam gar kein Ballett in dem Buch vor? Avery denkt nicht an Ballett, Ballett wird nicht erwähnt, nur einmal gehen sie in eine Ballettvorstellung, und die wird weder beschrieben noch weiter beachtet. Ich hätte mir etwas mehr als "mimi, ich kann meinen Sport nicht mehr machen und muss mir jetzt ein anderes Studienfach suchen" gewünscht. So kam das sehr Salopp daher.

    • Der Subplot mit der Gründung der Band hat nirgendwo hingeführt. Vermutlich zieht er sich auch noch durch den Rest der Reihe. Darauf würde ich mich nicht freuen. Aber da ich die eh nicht anhören werde, kann mir das wurscht sein. Nur so war es verschwendete Hörzeit.


    Fazit: Unterdurchnittlicher NA ohne Tiefgang, Spannung, oder Lösungen. Dazu war's noch langweilig.


    Ratten: 2ratten(2 Ratten)

    Nomnivor

    Bin echt beruhigt, Das Du so viele Punkte aufgeschrieben hast, die ich auch so sehe. Allen voran das Du die Jungs auch schlecht auseinander halten konntest. Die andren Punkte kann ich definitiv auch unterschreiben. Die Mutter von Jordan: Ja, sehe ich auch so. Das ist echt nicht in Ordnung.

    An manchen Stellen hat mich das Buch echt gewundert. Einerseits geht es so sensibel auf einige soziale Themen ein, und dann wird im nächsten Kapitel mit dem Hammer auf andere eingehauen und sich drüber echauffiert, als wären sie nur lächerlich und die Leute müssten sich halt mal zusammen reißen. Das hat nicht zusammen gepasst.

    Triggerwarnung für The Music of What Happens (und teilweise diese Rezension): Vergewaltigung, Spielsucht, Tod eines Elternteils, Vernachlässigung eines Elternteils, Krebs, sexuell übertragbare Krankheiten, Angsterkrankung, Panikattacken, Depressionen, Rassismus


    Das war ein interessanter Ritt. Alles fängt damit an, dass zwei 17-Jährige einen alten Foodtruck fixen und sich dabei kennenlernen. Was am Anfang locker fluffig daher kommt, wird immer dunkler und dunkler. Am Ende sind gefühlt alle Charaktere in Therapie. Wie auch immer.


    Was ich mochte:

    • Beide Protagonisten sind schwul und keine Sau interessiert's.

    • Die Liebesgeschichte ist cute.

    • Max und Jordan haben keine Ahnung von nichts und wingen es einfach.

    • Mit mehr oder minder erfolgreichen Ergebnissen.

    • Gibt es auch eine Wüste in Europa? Ich möchte auch in der Wüste wohnen und mindestens 45° im Schatten haben. Bitte danke.

    • Der ganze Diskurs über Vergewaltigung und Genderrollen war sehr sensibel und toll gehändelt.

    • Happy Ends sind nicht immer das, worauf man hingearbeitet hat.

    • Ich habe Max' Charakterentwicklung geliebt, okay?


    Was ich nicht mochte:

    • Ich konnte Max und Jordan kaum auseinander halten. Beide sind absolut gleich geschrieben und haben oft dieselben Macken oder benutzen dieselben Worte, um eine Situation zu beschreiben.

    • Unterpunkt: Ich habe das Hörbuch gehört, und sogar die Sprecher habe ich zuerst nur für einen einzigen gehalten, weil die sich so ähnlich sind.

    • Der Satz "Und ich so: was???" kam viel zu oft vor.

    • Die Ehefrauen. Die waren nur nervig.

    • Max und Jordan haben oft gelogen, was in ihren Gerichten ist, was als Erfolg gegen die Hipster dargestellt wurde? Mein allergischer Arsch ist nicht erfreut. (Und rote Lebensmittelfarbe schmeckt nach Metall, nicht nach Kaktusfeigen, ihr drinnen aufgeklappten Regenschirme).

    • Es wird auch immer wieder auf modernen sozialen Themen, wie Gender-gerechter Sprache, herumgehackt? Warum? Es war, als hätte der Autor einen Knochen zu picken. Und die Generation, für die dieses Buch geschrieben wurde, wundert sich vermutlich, wieso.

    • Mir ist die Beschreibung von Jordans Mutter an manchen Stellen sauer aufgestoßen. Sie ist der einzige Charakter, der von vorne bis hinten negativ beschrieben wird, und zwar weil sie psychisch krank ist. Scheinbar ist sie keine furchtbare Person UND psychisch krank, sondern sie ist eine furchtbare Person, WEIL sie psychisch krank ist, und das mag ich nicht.


    • Extrapunkt, der nichts mit der Geschichte zu tun hat: Ich finde es wahnsinnig toll, dass der Verlag für jedes Buch Triggerwarnungen sammelt. Nur die Umsetzung finde ich umständlich. Am Anfang des Buches wird ein Link vorgelesen, indem diese stehen, damit man nicht gespoilert wird. A) das bringt mir nicht viel, wenn ich unterwegs bin, und b) funktionieren diese Links nicht immer. Wäre es nicht einfacher, die Triggerwarnungen einfach vorzulesen?

    Ja, ich weiß. Ich bin spät dran mit Der Atem einer anderen Welt. Nachdem die dritte oder dreißigste Person mir dieses Buch empfohlen hat, habe ich es endlich gelesen.


    • Deutschland hat drei Bücher in eines gepackt. Weshalb ich nur einen einzelnen Statistikpunkt bekomme, statt drei. Das macht mich wütender, als es sollte.

    •Allerdings war das trotzdem gut so, denn eine Geschichte alleine reicht einfach nicht aus, um sich über die Wayward Children eine Meinung zu bilden.

    • Es gibt erstaunlich grausame Morde.

    • Es gibt Repräsentation. Die Protagonistin der ersten Geschichte ist asexuell, die der zweiten lesbisch. Nebencharaktere sind trans, haben fehlende Gliedmaßen, sind dick, und/oder PoC, oder tragen Hidschāb.

    • Ich habe immer noch keine Ahnung, was eine Logikwelt, und was eine Unsinnswelt ist. Ich glaube, das weiß nicht mal irgendjemand in diesem Buch.

    • Ich habe jeden Moment erwartet, dass Peter Pan vorbeifliegt.



    Zum Aufdröseln.


    Every Heart a Doorway (Wayward Children #1)

    • Mein zweitliebster Band.

    • Ich mochte Nancy.

    • An einem Punkt streiten sich zwei Jungen, wer mehr Anrecht auf Nancy hat? Während Nancy dasitzt und nichts sagt? Und sich nur denkt “Oh Gott, ich bin doch asexuell und kann mit beiden nicht das anfangen, was sie wollen?” Hä? Darum geht’s doch gerade nicht, sondern darum, dass die sich über dich streiten, wie um ein Schüppchen im Sandkasten. Was nicht in Ordnung ist.

    • Ich bin hier für das Narnia-bashing.

    • Nancy kommt aus der Totenwelt. Oder ist dort hingekommen. Obwohl sie dort zuhause- wisst ihr was, wie auch immer, Nancy kommt aus einer sehr coolen Welt.

    • Nancy hat auch einen sehr coolen Kleidungsstil. *hust* Waterhouse *hust*


    Down Among the Sticks and Bones (Wayward Children, #2)

    • Mein liebster Band.

    • Seanan McGuire hat eine tolle Art, die Beziehungen zwischen Charakteren, deren Gedanken, und warum sie etwas tun, wie sie es tun, in wenigen Worten einfach und sinnvoll zu beschreiben. Im Gegensatz zu mir. Wie ihr an diesem Satz seht.

    • Jack und Jill landen in einer Horrorfilmwelt. Mit Mistgabeln. Und Fackeln. Und Gruselschlössern. Und Wissenschaftlern in Sümpfen. Die in einer Mühle leben. Um sich vor Werwölfen und Riesenfledermäusen sicher zu halten. Was ist daran nicht zu lieben?

    • Ich hatte echte Probleme, nicht jedes dieser Dinge in einen Extra-Punkt zu packen. Denn das hätten sie verdient. Aber die Lesbarkeit, die Lesbarkeit. Ach.

    • Man muss nicht das sein, was einem die Eltern sagen, wenn einem andere Dinge so viel besser gefallen. Bloß weil man dazu erzogen wurde, immer still da zu sitzen und um Dreck einen Bogen zu machen, bedeutet das nicht, dass man nicht in ein Paralleluniversum reisen kann, um dort Tote wieder zum Leben zu erwecken, okay.

    • Und auch wenn man Fußball mag, kann man auch Ballkleider und lange Haare mögen, während man Blut trinkt und Menschen tötet. Daran ist nichts falsch.

    • Geschwisterliebe f yeah.

    • Jack hat eine Beziehung zur schönsten Frau ihrer Welt und niemand findet das seltsam oder stänkert rum. Können wir bitte mehr solche Geschichten haben, ja? Geht das?


    Beneath the Sugar Sky (Wayward Children #3)

    • Mein absolut unliebster Band.

    • Ich mochte ihn so wenig, dass zwischendurch die Leihfrist der Bücherei auslief, und ich es noch mal ausleihen musste.

    • Ich könnte den Plot nicht mal wiedergeben, wenn ich wollte. Hint: Das ist kein sehr gutes Zeichen.

    • Cora ging mir auf den Zeiger.

    • Rini ging mir auf den Zeiger.

    • Die Königin ging mir auf den Zeiger.

    • Alice im Wunderland ging mir auf den Zeiger. Sie spielt zwar hier nicht mit, ich hasse dieses Buch aber so sehr, dass es hier trotzdem einen Unehrenplatz bekommt.

    • Bitte sagt mir, dass mindestens ein Band, aber vielleicht auch alle Bände, in Zukunft Kade zum Protagonisten hat, weil er hier das Ensemble Dark Horse ist.


    Fazit: 4ratten(4 Ratten)

    Kennt ihr das, wenn euch ein Buch eigentlich ganz gut gefällt, aber dann geht es einfach nicht zu Ende, obwohl rein gar nichts passiert, und ihr werdet immer genervter und denkt euch, so langsam ist es auch mal gut? So ging's mir mit Tausend Mal Schon.

    Außerdem ging mir auf den Senkel, wie cis-heteronormativ das Buch war. Natürlich sind Seelenverwandte immer Mann und Frau. Natürlich sind Beschützer immer männlich. Natürlich sind Seelenmagierinnen immer weiblich. Natürlich wird man immer wieder in dasselbe Geschlecht geboren. Natürlich ist der einzige Sinn des Lebens, dass man seinen Seelenverwandten findet.

    Und ja, gerade der letzte Punkt wurde genau so gesagt. Man kann nicht glücklich sein, wenn man keine:n Partner:In hat.


    P.S.: Wie kann man Sechzenhundertneununddreißig einsilbig sagen? Ich reg mich schon wieder auf. Wörter bedeuten Dinge. Ugh.


    Fazit: 2ratten:marypipeshalbeprivatmaus:(2,7 Ratten)

    Das war... okay? Aber mehr auch nicht?


    Das größte Problem bei Rowan & Ash ist, dass es nicht weiß, was es sein will. Im ersten Kapitel wird der Grundstein für die große Fantasy gelegt. Da war ich eigentlich ganz glücklich, weil ich dachte, dass es ein Fantasy mit einer queeren Liebesbeziehung ist. Aber dann geht es 300 Seiten um Rowan, der sich in Ash verliebt hat, obwohl er mit der Prinzessin verlobt ist und das Land was gegen gleichgeschlechtliche Liebe hat, weshalb er sich nicht outen kann, und die Geschichte um die schwarze Königin fiel ziemlich auf Eis. Auch okay. Nichts gegen queere Liebesromane in anderen Settings als unserer Welt. Nur geht es in den letzten 70 Seiten dann plötzlich wieder um den Fantasy-Plot und die Liebesbeziehung wird Schulterzuckend zur Seite gestoßen und bis zum Ende nicht aufgelöst. Genau wie einige andere Stränge der Geschichte.


    So waren beide Plots sehr unbefriedigend, weil keiner davon vollständig entwickelt wurde. Und auch ansonsten blieben viele Fragen offen.


    P.S.: das ist keine Kritik an sich oder an Rowan & Ash, aber wenn man schon Fantasy schreibt und eine eigene Welt erfindet, wieso müssen Autor:innen dann eigentlich immer trotzdem Homophobie einführen? Haben wir davon nicht genug in unserer Welt? :D #TräumtVonEinerQueerenfreundlichenFantasy


    Cn für das Buch: Homophobie, gewaltsamer Tod durch Homophobie, Mobbing, Krankheit, Unfruchtbarkeit, Vergewaltigung (WARUM??? Warum ist das in jedem verfickten Buch??), Fremdgehen


    Ratten: 2ratten(2 Ratten)

    CN für das Buch und diese Rezension: Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, Mobbing, Vernachlässigung, Verlust, und verlassen werden eines Elternteils, Slutshaming, Autounfall, Ableismus



    Was ich mochte:

    • Es gab kein konstruiertes Drama, und wenn es welches gab, wurde das schnell durch Reden geklärt.

    • Die Liebesgeschichte war okay. Sie hat nicht den Plot bestimmt oder genervt und fühlte sich auch sehr natürlich an.

    • Die Charaktere waren gut ausgearbeitet.

    • Der Horror war subtil und fügte sich in die Geschichte ein anstatt den Plot zu bestimmen.

    • Unterpunkt: Der Horror war auch nicht erschreckend, ekelhaft, oder voller Jump Scares.

    • Das Buch spielt in Deutschland. So langsam habe ich dieses Setting vermisst. Irgendwie spielen Fantasy- und Horrorbücher deutscher Schreiberlinge meist in London oder Amerika? Hier sind wir in einem kleinen 300 Seelen-Dorf.



    Was ich nicht mochte:

    • Warum muss in jedem verfickten Buch eine Vergewaltigung vorkommen? Nein, ernsthaft, warum? Ist das irgendeine Vorgabe, die erfüllt werden muss? Ist es das mittlere Kästchen in einer Schreiberling-Bingokarte? Was ist diese Obsession mit Vergewaltigungen?

    • Der Geist. "Wer ist dein Mörder?" "Sage ich nicht." Okay, cool, es wäre allerdings viel einfacher, wenn du das würdest.

    • Noahs Mutter. Warum ist es wichtig, dass sie rumschläft (oder es in der Vergangenheit getan hat)? Hat mich jetzt nicht wirklich interessiert.



    Fazit: Ein ruhiger Roman, der mich sehr an alte Gothicbücher erinnert hat.


    Ratten: 3ratten:marypipeshalbeprivatmaus:(3,5)

    Ja, ich weiß. Ich habe den ersten Teil schon miserabel bewertet, warum also höre ich den zweiten? Dazu möchte ich sagen: Hallo, mein Name ist Nom, und ich habe ein Problem. Namentlich, dass ich keine Hörbücher mehr habe, und nicht zum 5. mal Nike und Josh von Sophie Fawn anhören wollte.

    Außerdem dachte ich mir, dass der Fantasy-Anteil doch jetzt eigentlich viel mehr sein müsste, nachdem er am Ende des letzten Bandes doch ENDLICH eingeführt wurde, als ich schon gedacht hatte, ich habe aus Versehen eine Teenagerromanze eingeschalten.

    Eh. Hehehehe.

    Nein.

    Die meiste Zeit googeln sie einfach nur. Oder sie überprüfen die Haarfarben der Stadtbewohner.

    Aber besser war's trotzdem. Zum einen gabs einen Plottwist, den ich so nicht erwartet habe, und der sehr gut funktioniert hat, und zum anderen war Tammy ein Highlight, den es im ersten Band nicht gab.

    Hat es das Buch rausgehauen? Nein. Würde ich es empfehlen? Nicht wirklich. Habe ich eine Ahnung, welche Zielgruppe Botin des Schicksals ansprechen will? Keine einzige. Es ist nicht genug Fantasy für Fantasyfans, nicht genug Pferde für Pferdefans, nicht genug Romance für Romancefans, nicht genug Religion für Religionfans, und nicht genug Texas für Texasfans.


    So weiß ich auch nicht, wie ich diese Rezension ordentlich beenden soll, weil ich auf keinen Plotpunkt so richtig eingehen kann. Es war ein Kuddelmuddel aus allem und nichts.


    Ratten: 2ratten(2 Ratten)