Beiträge von moosmutzel

Literaturschock & das Forum machen eine (Sommer)Pause! Deaktivierung der Seiten vom 01.07. bis mindestens 30.09.!

    Ich schlage nur im allergrößten Notfall nach. Ich lese zur Zeit mehr Englisch als Deutsch, da auch ein großteil meiner Forschungliteratur auf Englisch ist (und ich promoviere in Germanistik). Ich habe früher häufiger nachgeschlagen, aber auch dann nur wenn es mich wirklich brennend interesiert hat. Mitlerweile ist mein English, vor allem mein passiver Wortschatz mehr als ausreichend. Ich kann eigentlich immer den Sinn eines Wortes ausmachen, auch wenn ich die genaue Übersetzung nicht weiß. Wenn ich es dann trotzdem wissen will, frage ich halt meinen MAnn. Dann bekomme ich zwar keine Überstzung, aber eine sehr lange ausfürliche Erklärung.

    Ich habe im letzten Jahr alle Bände gekauft und gelesen (dem Half-Price Bookstore sei dank) und mag sie alle sehr. Ich habe das erste als erstes gelesen, weil ich es von einer freundin bekommen habe, habe dann aber durcheinander gelesen, je nach dem was ich gebraucht bekommen habe. Nur die letzten zwei habe ich neu gekauft, da sie noch nicht so lange raus waren. Das einzige was ich nicht so toll fand war das vorletzte (auf English) The old wine shades - das ist das wo Jury niemanden verhaften kann, auch wenn er weiss wer es war.


    Ich habe sie allerdings alle auf English gelesen, deshalb kann ich zu den Titeln nicht so viel sagen, da die sich sehr unterscheiden.
    Jetzt brauche ich eine neue Mysterie Reihe zum lesen - irgendwelche Vorschläge, ausser Elizabeth George.

    1. Am liebsten lese ich in meinem Schlafzimmer auf meinem herlich bequemen Papasan Chair (keine Ahnung wie das auf Deutsch heisst, ist ein runder Sessel mit Fußbank). Aber ich lese eigentlich immer und überall wo ich mehr als 2 Minuten nichts zu tun habe. Ja ich lese auch die Aufkleber auf der Haarwäsche und die Schildchen auf der Marmelade.


    2.Mehrere Bücher lese ich nebeneinander, das kommt mit dem Beruf, Studium. Pflichtlektüre, neben Spaß. Aber auch da Lese ich ab und an mehrere Bücher, aber meist nie mehr als 3.


    3. Ja ich lese in der Buchhandlung, manchmal auch ganze Bücher.


    4. Aufhören ist immer schwer. Ich versuche immer bis ans Ende eines Kapitels zu lesen. Ertappe mich aber immer wieder dabei wenn es spannend ist den Anfang des nächsten Kapitels zu lesen. Ich freue mich immer aufs weiterlesen. Na gut ausser bei einiger Pflicht wie zB. Stifters "Nachsommer"


    5.Ich fange meist an wo ich aufgehört habe, ausser wenn ich das Buch eine Weile nicht in der Hand hatte.


    6. Ja keine Musik oder andere Hintergrundgeräusche. Da bin ich ganz empfindlich.


    7. Eigentlich drückt das auch noch nicht richtig meine Lesegewohnheiten aus. Ich bin ein bessessener Leser und selbst in den letzten Woche in denen ich mich intensiv auf meine Abschlussprüfung vorbereitet habe, und jeden Tag 6 Stunden gelesen habe (Pflichtlesen) habe ich abends zum entspannen immer noch min. einen Sunde was zum Spaß gelesen. Ohne lesen kann ich nicht leben und ich habe immer Bücher auf meinem Nachttische und lese abends vor dem Schlafen.

    Mein Kopfhörer Tip, auch wenn sehr teuer. Sure E3c. Ich weiss die sind heftig teuer, aber der Preis lohnt sich. Ich habe ganz kleine Ohren, und alle Kopfhörer zum reinstecken fallen bei mir raus. Die Sure steckt man ganz ins Ohr rein und sie sind noise cancelling, so dass man nichts von aussen hört - herrliche auch im Fitness Center.


    Zu iPod. Mit iTunes kann man sehr wohl MP3 spielen, einfach als das importieren. Ich habe eine 20GB und einen Shuffle. Auf dem 20GB habe ich ungefähr die Hälfte Hörbücher, die meisten von audible.com. Aber ich habe auch einiges von CDs draufgespielt und die alle als MP3 umgewandelt.

    Ich habe es auch dann mal diesen Sommer gelesen und ich fand es gut, witzig geschrieben und fast immer gut zu lesen, aber ich dachte immer, wenn man die Männer mit frauen ersetzt ist es nichts anderes, als ein billiger chick-flick. Nun gut, dass mag daran liegen, das ich nebenbei genau dieses gelesen habe (ich weiss nicht mal mehr wie es hieß, war auf Englisch, eines dieser Bücher die man nur im Sommer in den Ferien liest).


    Nichts gegen chick-flicks - offensichtlich lese ich die ja auch, aber eigentlich war es nichts anderes, als genau das a la Hera Lind u.ä.

    Übersetzungen sind eine Sache für sich und ich denke wir könnten darüber noch jahrelang diskutieren ohne uns zu einigen. Ich denke jeder hat seine Vorlieben und Hasser und wenn man das weiss kann man sich dementsprechend seine Literatur aussuchen.


    Ich Lese z.B. deutsche Literatur auf Deutsch und Englische auf Englisch. Allerdings bevorzuge ich Übersetzungen vom Französischen in literarischen Texten auf Deutsch, aber in Fachtexten auf Englisch - nur so ist Derrida überhaupt etwas verständlich :zwinker:


    Aber nicht nur Übersetzungen sind manchmal frustrierend auch mit deutschen Klassikern wird nicht immer gut umgegangen. Und da hier alle Beispiele wollen. Gustav Freytag "Soll und Haben" (Ja das ist ein Klassiker!!). Ich habe ihn in einer Ausgabe von ca. 1920 und er ist vollständig. Allerdings habe ich eine andere zweibändige Ausgabe gefunden aus den 70er Jahren und da fehlen Teile. Nun gut, das ist bei 1000 Seiten Buch nicht so schlimm und auch nicht entstellend, aber wenn es schon bei nicht Übersetzungen gemacht wird, was kann man da bei Übersetzungen erwarten.

    Also ich mochte den Woyzeck auch schon immer, auch als Schullektüre fand ich ihn sehr gut - sprachlich aber auch inhaltliche. Ich hatte auch keine Probleme mit dem Einstieg. Bis vor kurzem war es auch der einzige Büchner den ich gelesen habe und nachdem ich die anderen alle gelesen habe, finde ich ihn immer noch am Besten - wobei "Lenz" auch nicht zu verachten ist.


    Zu Woyzeck muss man sich dann aber unbedingt den Film mit Klaus Kinski als Woyzeck ansehen - erst dann bekommt das Buch seine volle Bedeutung.

    Ich muss mich hier auch den Vorgängern anschliesen - ich mag das Jesus Video sehr und habe auch andere von Eschbach gelesen und fand ihn immer gut, aber der Nobelpreis hat mich etwas enttäuscht. Vor allem das Ende war dann viel zu konstruiert und eigenartig. Ne ne das kann man bzw. frau nicht mal weiterempfehlen.

    Oh ich habe das Buchs schon vor Jahren gelesen - und sehr sehr gemocht. Ich habe heute erst wieder mit meinem MAnn drüber gesprochen. Da gibt es auch noch eine Fortsetzung zu, die man unbedingt lesen muss, da wird nämlich alles erklärt und aufgelöst. Auf English heißt es "Children of God" -keine Ahnung über den deutschen Titel, aber auf jeden Fall lesenswert.

    Da fällt mir doch spontan Robert Merle "Madrapur" ein. Eigentlich ist es eine Ich-Perspektive und dass ist auch was der Erzähler am Anfang sagt, dass er alles so aufschreibt wie es ihm passiert, aber schon nach wenigen Seiten, weiß er Dinge über die anderen Personen, die ein Ich-Erzähler nicht wissen kann. Und auch der letzte Satz "ich wusste, dass ich die Kälte nicht spüren würde" - stimmt nicht ganz mit der Perspektive überein.


    Übrigens auch an sich ist das Buch sehr seltsam und creepy.

    Also ich finde alle meine Hörbücher immer bei audible.com oder .de und da gibt es immer die Info ob sie gekürzt oder ungekürzt sind. Mir ist aber aufgefallen, dass deutsche Hörbücher öfters gekürzt sind als Englischsprachige - da gibt es eigentlich immer ungekürzte.

    Ich habe das Buch vor vielen Jahren mal von meinen Großeltern bekommen und liebe es sehr. Ich hatte mich immer gewundert warum ich nie irgendwo jemanden darüber sprechen gehört habe oder so, da ich denke, das es ein sehr gutes, eigreifendes, lesenswertes Buch ist.

    Versuchs doch mal mit richtigen Büchern. Ich kann da zB Swales "Realismus" empfehlen.


    Wenn du einige genaue Fragen hast, kann ich dir vielleicht auch einige Antworten geben.

    ich habe das Buch irgendwann letztes Jahr im Original gelesen und fand es wirklich gut. ich bin sonst eher nicht für so Vampirsachen, aber es war sehr interessant und fesselnd geschrieben. Unsere Vampirexpertin am Department (ja sie hat über dt. Vampirlit. des 18 Jhr. promoviert) meinte auch es sei ein gut recherchiertes Buch und ist was den Vampieteil angeht sehr gut.

    Endlich kann ich hier auch mal antworten, ich habe nämlich letzten Monat endlich angefangen aufzuschrieben was ich lese - ansonsten vergesse ich das immer.
    Bei mir teilt sich das in Pflicht (für die Uni) und in Vergnügen.


    Letzter Monat war sehr einseitig, sowohl für Pflicht, als auch für Vergnügen


    Pflicht: Für den Kurs: Autobiographien des Exils


    Elias Canetti: Die Fackel im Ohr +
    Das Augenspiel +
    Party im Blitz 0
    das sind er 2. - 4.- Teil von Canettis Autobiographie, recht gut geschrieben, aber der gute Canetti ist mir recht unsympatisch.

    Veza Canetti: Die gelbe Straße +
    ich habe bisher aber nur ungefähr die Hälfte gelesen


    Heinrich Mann: Ein Zeitalter wird betrachtet +/-
    aus Zeitmangel aber nur einige Kapitel


    Ruth Andreas-Friedrich: Der Schattenmann ++


    Vergnügen


    Sheridan Hay: The Secret of Lost Things 0/+


    Martha Grimes (meine heimliche Sucht und Ablenkung, deshalb keine Wertung, da sie literarisch nicht interessant sind, aber zum Einschlafen perfekt)
    The Deer Leap
    Jerusalem Inn
    The Anodyne Necklace
    The Wine Shades


    Robert Merle: Der Tag bricht an +
    liegt im Bad, deshalb lese ich da schon eine Weile dran, habe ich aber schon mehrmals gelesen

    Normalerweise schreibe ich einfach meinen Namen rein. in Bücher die mir mehr bedeuten klebe ich ein ExLibri rein - ja ein Aufkleber mit dem Spruch "Steal not this book for fear of shame for here you see the owners name" und dann schreib ich da halt meinen namen drunter. Ich habe auch noch ein selbstgemachten ExLibri Stempel, aber da ist mein Mädchenname drauf.

    Habe das leider noch nicht gelesen, lese mich aber gerade durch Canettis Autobiographie und finde die zwar spannend, aber Canetti ist mir dabei sehr unsympatisch. Da ich gerade eine Hausarbeit ueber hn schreibe, habe ich auch erst mal genug von ihm und werde wohl so schnell nicht wieder was von ihm in die Hand nehmen.