Beiträge von *Sternenstauner*

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Komme gerade aus Bonn, wo es einen netten kleinen Laden gibt, in dem man alle Bücher zum halben Preis bekommt und habe mitgebracht:


    Sommerhaus, später von Judith Hermann (Fand den halben Preis für die paar Seiten angemessener. ;) Vor einiger Zeit hatte ich Nichts als Gespenster von ihr gelesen und konnte mich nicht so ganz entscheiden, ob ich's jetzt gut fand oder schlecht. Daher der zweite Test.)


    Falsche Opfer von Arne Dahl (Wurde mir irgendwann einmal empfohlen.)


    Middlesex von Jeffrey Eugenides (Wollte ich schon lange mal lesen, v.a., nachdem mir sein Stil in Die Selbstmord-Schwestern gut gefallen hat.)


    und
    Emmas Glück von Claudia Schreiber (Klingt irgendwie amüsant und traurig zugleich.)


    @ Gonzo
    Na, das ging ja schnell. ;) Vielleicht berichtest du ja mal, ob du unsere Begeisterung teilst.

    Hm, scheinbar bin ich ein (hier ganz seltener) Vertreter der Weiterverkäufer...


    Früher lag mir auch viel daran, meine Bücher zu sammeln. Dann musste ich jedoch aufgrund akuten Platzmangels einmal aussortieren und habe etliche Bücher bei eBay reingestellt und festgestellt, dass mir zum einen das Versteigern Spaß macht und ich zum anderen von dem Geld wieder neue Bücher kaufen kann.
    Mittlerweile sammle ich meine Bücher eine Zeit lang und entscheide dann, welche ich gerne noch mal lesen würde und daher behalte. Von besonderen Büchern, die mich richtig umgehauen haben, trenne ich mich nämlich auch nicht.

    Zitat von "Ladytamii"


    Allerdings werde ich fuchsteufelswild, wenn ich ein Buch, dass ich in einem Top Zustand ausgeliehen habe, nicht so wieder bekommen. Ich hasse Knicke im Buchrücken wie die Pest, werde stinkig, wenn das Buch mit nassen Fingern angefasst wird (z.B. in der Badewanne) und stehe äußerst skeptisch den Menschen gegenüber, die nicht in der Lage sind, ein Lesezeichen o ä zu verwenden. Manche machen ja einfach ein Eselsohr oben in die Ecke der Seite des Buches, die sie weiterlesen müssen :Kreuz:


    Oder Bücher, die nach Qualm stinken... Bäh!


    Meine Bücher sehen meist wie ungelesen aus - was auch vorteilhaft ist, weil ich den Großteil wieder bei eBay verkaufe, um mir davon neue Bücher zu finanzieren. ;)


    Eigentlich werde ich aber gar icht so oft gefragt, ob ich mal ein Buch verleihe. Die meisten meiner Bekannten lesen eh nicht viel und außerdem wissen sie ja, wie ich mich anstelle. ;)

    Ich habe leider keine guten Erfahrungen damit gemacht, bei eBay Bücher "von privat" zu kaufen. Vielleicht auch, weil ich meine Bücher größtenteils dort auch wieder verkaufe und diese locker als ungelesen durchgehen könnten und meine Ansprüche daher recht hoch sind. Ich hasse Eselsohren, Knicke im Buchrücken oder gar Flecken. Außerdem liebe ich den Geruch neuer Bücher.


    Einmal habe ich ein Buch als "ungelesen" gekauft und es sah aus als ob ein Traktor drübergefahren wäre. (Gab kein Foto, aber war ja "ungelesen".)
    Ein anderes Mal sah das Buch auf dem Foto super aus, aber auf den ersten Seiten hatte ein Kind mit fettem roten Filzstift seine erste Schreibversuche unternommen, was in der Beschreibung natürlich nicht erwähnt war.
    Daher halte ich mittlerweile nur noch Ausschau nach günstigen ovp. HC oder Mängelexemplaren von gewerblichen Verkäufern, an denen meiner Erfahrung nach meistens gar nichts dran ist.

    Wenn ich ein bestimmtes Buch möchte, bestelle ich es gezielt im Internet. Zum einen, weil es v.a. in den kleineren Buchhandlungen nicht immer alle Bücher gibt, die ich gerne hätte (besonders englische Titel) und zum anderen weil es so schön praktisch ist, wenn man nach der Uni nach Hause kommt und schon ein Päckchen auf einen wartet.
    Ein weiterer Vorteil ist, dass ich ab and zu auch mal einen Gutschein für bestimmte online-shops bekomme.


    Trotzdem halte ich mich wahnsinnig gerne in Buchläden auf, stöbere hier und dort und kann mich dann nie entscheiden, was ich mitnehmen soll. :elch:

    Zitat von "fairy"


    Ein dünnes Buch zu lesen, bedeutet für mich vor allem, dass ich es in 2-3 Stunden durch habe. Das könnte bei 400-500 Seiten schwer werden!


    Das sehe ich auch so.


    Daher habe ich auch für 250 Seiten gestimmt. "Normal" sind für mich Bücher mit etwa 300-500 Seiten, ab 600 Seiten wird's m.E. dann dick.


    Natürlich kommt es auch auf Seiten-/Schriftgöße, Illustrationen etc. an und ein dünnes Buch muss nicht schlechter sein als ein dickes, aber - wenn ich ehrlich bin - muss mich ein Buch unter ca. 200 Seiten schon extrem reizen, damit ich es kaufe. Zum einen sind mir die Preise für ein derartig kurzes Lesevergnügen teilweise etwas happig, so dass ich mich meist doch für ein dickeres Buch entscheide und zum anderen finde ich es immer schade, wenn man die Charaktere nach nur wenigen Stunden schon wieder hinter sich lassen muss.

    Ich habe mir vorgenommen, in nächster Zeit einmal alle Kinderbuchklassiker zu lesen, die ich in meiner Kindheit (im Original) verpasst habe.
    Eigentlich kam mir das Angebot der GEOlino-Bibliothek recht gelegen, da es dort etliche dieser Bücher (gebunden) für nur 4,90 € gibt. Allerdings musste ich bei der Lektüre von "Oliver Twist" feststellen, dass die Übersetzung scheinbar nicht die beste ist. Schade!
    Werde die Bücher allerdings nicht alle an einem Stück lesen, sondern im Laufe der Zeit immer mal wieder eins zwischenschieben.
    Wahrscheinlich werde ich mit dem "Dschungelbuch" anfangen. Oder doch lieber mit einem von Michael Ende? Mal schauen, ob ich meine Liste dieses Jahr durchbekomme...

    Ich habe "Das Parfum" freiweillig gelesen, obwohl mir teilweise (v.a. wegen dem Ende) davon abgeraten wurde. (Allerdings war es für die Grenouille-Gegner auch Pflichtlektüre in der Schule.)


    Ich fand das Buch richtig gut! Stellenweise ist es tatsächlich recht verstörend, andererseits waren manche Szenen/Personen wirklich lustig, so z.B. dieser Parfumeur (Giovanni oder wie hieß er?).
    Stilistisch/sprachlich hat's mir gut gefallen, auch das Ende fand ich passend. Halt mal was anderes. Einzig den Rückzug Grenouilles von der Menschheit fand ich ein wenig langatmig.
    Ansonsten würde ich es auf jeden Fall empfehlen, wenn man mal etwas anspruchsvolleres lesen möchte.

    I'm a believer von Jessica Adams: Es ist mir unverständlich, weshalb diese Frau mit Nick Hornby verglichen wird. Schrecklich unsympathische Charaktere, masshaft (Logik-)Fehler und schwachsinnige Erklärungen... Bislang das einzige Buch, das ich nicht zuende gelesen habe.


    Nee, stimmt nicht: Puppenmord von Tom Sharpe habe ich auch nach der Hälfte zur Seite gelegt, obwohl ich vorher zwei Romane von ihm gelesen hatte, die ich richtig gut fand.


    EDIT:
    Habe ich ganz vergessen:
    Mit dem Prot. aus Therapie von David Lodge kann man sich wahrscheinlich besser identifizieren, wenn man selbst gerade in der Midlifecrisis ist. Da ich von dem Autor allerdings so viel Gutes gehört habe, werde ich ihm mit Ins Freie noch eine Chance geben...


    Das schlimmste Buch der letzten Zeit war Bergdorf Blondes/Park Avenue Prinzessinnen von Plum Sykes; eine krampfhaft dümmliche Aneinanderreihung sämtlicher bekannter Stardesigner und In-Lokalen.

    Echt, es gibt dazu eine Serie? Wusste ich gar nicht. Aber wenn sie eh nicht gut ist, hab ich ja nichts verpasst. Schade allerdings.


    Zitat von "Weratundrina"


    Allerdings ein Winterbuch. Wir haben es in der Weihnachtszeit gelesen. ICh würde es nicht für den Sommer empfehlen.


    Ich finde, man kann das Buch das ganze Jahr über lesen, wobei ich dir aber insofern Recht geben muss als es im Winter (am besten kurz vor dem Jahrswechsel) NOCH schöner ist. ;)

    Während ich "PS, I love you" noch richtig schön fand, war ich von "Where rainbows end/Für immer vielleicht" ziemlich enttäuscht, da ich diesmal - aufgrund der viel zu großen Zeitsprünge - einfach nicht mit den Protagonisten mitfiebern konnte.
    Ob ich mir nun den dritten Roman (im englischen Original) bestellen werde, weiß ich noch nicht, aber so wie ich mich kenne, bin ich dich neugierig. Eine Chance gebe ich Cecelia Ahern also noch...

    Hallo yersy,


    ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, weil ich jeden Tag an einem Werbeplakat am Kölner Hauptbahnhof vorbeigefahren bin. Da sah das Cover aber anders aus, so dass ich eben etwas gestutzt habe.
    Jedenfalls habe ich ganz flott bei amazon nachgeschaut und gesehen, dass du die ISBN von einer anderen Ausgabe angegeben hast, die im Juni erscheint und statt 8,90 € bloß 5,95 € kostet.
    Das trifft sich gut: Zum einen hast du mich daran erinnert, dass ich das Buch ja noch kaufen wollte (hatte es auch schon mal in der Hand, habe mich dann aber für ein anderes entschieden) und außerdem spare ich noch. Dankeschön! :breitgrins: (Und bis Juni kann ich sogar noch deine Rezension abwarten. ;) )


    Viel Spaß beim Lesen,
    Nina

    Ich habe alle Bücher von Sophie Kinsella gelesen, zunächst auf deutsch, ab dem 3. Roman dann im englischen Original.
    Die ersten drei Becky-Bloomwood-Romane habe ich mich köstlich amüsiert. Den vierten Teil jedoch fand ich weniger gut, da die sonst so liebenswerte Hauptfigur diesmal extrem naiv und oberflächlich und die Geschichte stellenweise etwas langatmig war. Das Ende von "Vom Umtausch ausgeschlossen" lässt einen weiteren Teil der Serie vermuten, welcher hoffentlich wieder besser wird. Vll. sind Thematik/Charakter der Prot. aber auch irgendwann einfach ausgereizt.
    Vorrangig hoffe ich daher eher auf weitere Bücher außerhalb der Shopaholic-Reihe, da mich "Sag's nicht weiter, Liebling" (blöd übersetzter Titel, wie ich finde) und "Göttin in Gummistiefeln" insgesamt fast besser unterhalten haben.