Beiträge von Liisa

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Na, wenn die Idee schon bei mir "geklaut" wird, dann will ich Euch meine Liste auch nicht vorenthalten:


    - ein Buch mit einer Farbe im Titel
    Bernard Cornwell: Der weiße Reiter
    Chimamanda Ngozi Adichie: Blauer Hibiskus
    Stephen Booth: Die schwarze Hand des Todes
    Nicolas Michel: Die Blaue


    - ein Buch mit einem Tier im Titel
    Jo Nesbø: Kakerlaken
    Per Petterson: Pferde stehlen
    Wilhelm Dichter: Das Pferd Gottes
    Susan Fletcher: Austernfischer
    Jan Neruda: Die Hunde von Konstantinopel. Reisebilder
    Cees Nooteboom: Die Dame mit dem Einhorn
    Ralf Rothmann: Rehe am Meer
    Richard A. Clarke: The Scorpion's Gate
    Anatole France: Die Insel der Pinguine
    Fabrizia Raimondino: Die Katze und andere Erzählungen
    Banana Yoshimoto: Eidechse
    Ella Maillart: Geliebte Seidenpfote: Mit einer Katze allein durch Indien
    Ulrich Ritzel: Forellenquintett


    - ein Buch mit einer Vornamen im Titel
    Halldor Laxness: Salka Valka
    Liza Marklund: Mia. Ein Leben im Versteck
    Pascal Mercier: Lea
    Joanne K. Rowling: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes
    Meir Shalev: Judiths Liebe
    Isabel Allende: Inés meines Herzens
    Ismail Kadaré: Doruntinas Heimkehr
    Colum McCann: Zoli
    Rainer Cordts: Leanders Passion
    Egon Gramer: Gezeichnet: Franz Klett
    Natasha Radojcic: Halids Heimkehr


    - ein Buch mit einem Ort/ geographischen Namen im Titel
    Stefan Chwin: Tod in Danzig
    Marcelo Figueras: Kamtschatka
    Orhan Pamuk: Istanbul
    Edward Rutherfurd: Die Rebellen von Irland
    Elif Shafak: Der Bastard von Istanbul
    Nikolaj Gogol: Petersburger Novellen
    Rainer Gross: Grafeneck
    Jan Neruda: Die Hunde von Konstantinopel. Reisebilder
    Wlodzimierz Odojewski: Ein Sommer in Venedig
    Robert Wilson: Der Blinde von Sevilla
    Yasushi Inoue: Reise nach Samarkand
    Geert Mak: Wie Gott verschwand aus Jorwerd
    Gilbert Sinoué: Das Geheimnis von Flandern
    Dalia Sofer: Die September von Schiras


    - ein Buch mit einer Wetter-Ereignis/Phänomen im Titel
    Chimamanda Ngozi Adichie: Die Hälfte der Sonne
    Khaled Hosseini: Tausend strahlende Sonnen
    David Mitchell: Der Wolkenatlas
    Eginald Schlattner: Das Klavier im Nebel
    Arnaldur Indridason: Frostnacht
    Christoph Marzi: Malfuria - Die Hüterin der Nebelsteine
    Dean Koontz: Todesregen


    - ein Buch mit einer Pflanze im Titel
    Chimamanda Ngozi Adichie: Blauer Hibiskus

    Da hab ich in den vergangenen Jahren einige "Wechsel" erlebt.
    Zunächst war ich ziemlich auf Amazon umgestiegen - ist halt schön praktisch, bestellen, bezahlen und das Ganze direkt nach Hause geliefert bekommen.
    Ab und an kaufte ich auch Bücher bei Osiander in der nächstgelegenen mittelgroßen Stadt.


    Dann wagten zwei Frauen es und eröffneten direkt bei uns am Ort einen kleinen Buchladen - seither kaufe ich - wenn ich Bücher kaufe - möglichst dort, weil ich es toll finde, daß sie das Wagnis eingegangen sind, ein Buchladen am Ort toll ist und ich überhaupt ein Herz für eigenständige Buchläden habe - da gibt es noch echte Beratung etc, auch wenn man manchmal etwas Geduld aufbringen muß, weil sie eben nicht so viel auf Lager vor Ort halten können, wie z.B. die großen Buchketten, die einfach mehr Raum haben. Aber die Geduld die ja meist nur ein oder zwei Tage betragen muß, die will ich bewußt aufbringen.
    Die ersten beiden Jahre hat dieser Buchladen dann auch ganz gut an mir und meiner Büchersucht verdient. :)


    Dann hat sich meine eigene Lage ziemlich verändert und seither muß ich wirklich auf mein Geld sehen und kann es leider leider leider nicht mehr in dem Ausmaß für Bücher anlegen, also bin ich zu gut 90% auf die Bibliotheken der Umgebung umgestiegen, die es zum Glück reichlich und vor allem immer noch gut sortiert (auch was Neuerscheinungen angeht) gibt. Hat den Vorteil, daß ich mich nicht mehr so doll ärgern muß, wenn ich mal ein Flop-Buch erwische, weil ich dann wenigstens nicht teures Geld dafür angelegt habe, hat den Nachteil, daß ich die wirklich tollen Bücher nicht mehr selber besitze. :heul:
    Wenn ich doch mal ein Buch kaufe(n muss), dann natürlich in "meinem" kleinen Buchladen.


    Buchticket habe ich als es anfing auch genutzt, allerdings nicht lange, weil ich a) irgendwie meistens Pech hatte - ich gab Bücher im 1A-Zustand ab und bekam Bücher, bei denen es mich teilweise echt geschüttelt hat und b) ich dort nur wenig von den Büchern fand, die ich gern getauscht hätte. Meine Bücher (meistens relativ neu erschienene) gingen weg wie warme Semmeln, meine Anzahl an Buchtickets ging in astronomische Höhen aber ich fand wenig, zum zurücktauschen und das hab ich dann irgendwann nicht mehr eingesehen, zumal ich nicht einfach "irgendwelche" Bücher eintauschen wollte, nur um meine Buchticket-Anzahl wieder auf ein überschaubares Maß zu reduzieren. Ab und an guck ich nochmal vorbei bei Buchticket aber nutzen tu ich es inzwischen so gut wie gar nicht mehr. Ich krieg ja auch ausreichend Lesestoff aus den umliegenden Bibliotheken.

    ... höhöhö ... seitenlange Liste auspack ... na gut, ich beschränke mich und lege mich mal auf ein paar fest.


    Ich wäre begeistert, wenn es mir gelingen würde, folgende Bücher 2007 zu lesen:


    Patrick Leigh Fermor: Die Zeit der Gaben

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    Patrick Leigh Fermore: Zwischen Wäldern und Wasser

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    Neal Stephenson: Quicksilver - liegt schon eine Weile auf meinem Sub und schreit immer lauter nach mir

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    - wenn mir Quicksilver gefällt, und ich es schaffe, würde ich gerne auch den Nachfolgeband
    Neil Stephenson: Confusion noch 2007 lesen

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    Paul Anderson: Hungersbräute - reizt mich sehr, ist allerdings sehr umfangreich und es hängt davon ab, ob eine meiner Bibliotheken es in den Bestand nimmt

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    Sylvie Germain: Bernsteinnacht - wenn es mir gelingt, es über Fernleihe zu organisieren



    neben all den anderen Büchern, die ich auch noch lesen werde. :breitgrins:

    Meine Belletristik-Top-Ten 2006:


    Sasa Stanisic: Wie der Soldat das Grammofon repariert (mein Roman des Jahres!!)
    John Vermeulen: Die Elster auf dem Galgen
    Marek Lawrynowicz: Der Teufel auf dem Kirchturm
    Laurent Gaudé: Die Sonne der Scorta
    Audrey Niffenegger: Die Frau des Zeitreisenden
    Catalin Dorian Florescu: Wunderzeit
    Ann-Marie MacDonald: Wohin die Krähen fliegen
    Christoph Marzi: Lycidas
    Edgardo Cozarinsky: Die Braut aus Odessa
    Olga Tokarczuk: Taghaus, Nachthaus


    Meine Krimi-Top-Ten 2006: (alphabetisch sortiert)


    Friedrich Ani: Idylle der Hyänen
    Oliver Bottini: Im Sommer der Mörder
    Arne Dahl: Rosenrot (mein Krimi des Jahres!!)
    Kjell Eriksson: Die grausamen Sterne der Nacht
    Nikola Hahn: Die Farbe von Kristall
    Mari Jungstedt: Den du nicht siehst
    Åsa Larsson: Sonnensturm
    Jo Nesbø: Das fünfte Zeichen
    Ulrich Ritzel: Der Hund des Propheten
    Fred Vargas: Der vierzehnte Stein


    Meine Top-10-Sach- und/oder Reisebücher 2006 (alphabetisch sortiert)


    Farid Abdelouahab: Unterwegs! Reisetagebücher aus fünf Jahrhunderten
    Wolfgang Büscher: Deutschland, eine Reise
    Karl-Markus Gauß: Die sterbenden Europäer
    Ryszard Kapuscinski: Meine Reisen mit Herodot
    Olaus Magnus: Die Wunder des Nordens
    Geert Mak: Amsterdam: Biographie einer Stadt
    Geert Mak: In Europa
    Martin Pollack (Hrsg.): Sarmatische Landschaften
    Katharina Raabe (Hrsg.): Last & Lost - Ein Atlas des verschwindenden Europas
    Andrzej Stasiuk: Unterwegs nach Babadag


    Für mich neu entdeckte Autoren:
    Sasa Stanisic
    Mari Jungstedt
    Åsa Larsson
    Ulrich Ritzel
    Geert Mak

    Dara Horn: Die kommende Welt ++
    Ein ganz wunderbares Buch, das ich wärmstens empfehlen kann


    Klaus Brinkbäumer: Der Traum vom Leben ++
    Klaus Brinkmann hat zusammen mit einem Ghanaer die "Reise" von Migranten aus Afrika nach Europa rekonstruiert. Ein informatives und erschütterndes Buch, das man gelesen haben sollte um zu verstehen, was sich an Europas Grenzen zu Afrika hin abspielt und was die Menschen bewegt und treibt, die ihr Leben riskieren um nach Europa zu gelangen.


    Nikolai Gogol: Die Nacht vor Weihnachten +
    Eine wunderbare Weihnachtsgeschichte der etwas anderen Art


    Sasa Stanisic: Wie der Soldat das Grammofon repariert +++ :tipp:
    Mein ganz persönlicher "Roman des Jahres 2006" - wunderbar geschrieben - die Geschichte von Alexandar den es im Zuge der jüngeren Balkankriege aus Ex-Jugoslawien nach Deutschland verschlagen hat.


    Karin Fossum: Der Mord an Harriet Krohn -
    Endlich ein neuer Krimi aus der Serie um Kommissar Sejer, nur daß der im Grunde nur eine kleine Nebenrolle spielt. Karin Fossum hat sich ganz auf den Täter fokussiert, was ja nicht per se schlecht sein muß aber zumindest für meinen Geschmack hat das nicht wirklich funktioniert. Ich war - zum ersten Mal bei dieser Autorin - wirklich enttäuscht.


    Benjamin Kunkel: Unentschlossen - :flop:
    Hochgelobt als eines der neuen amerikanischen Schriftsteller-"Wunderkinder" - letztlich aber enttäuschend. "Unentschlossen" paßt als Titel allerdings hervorragend auf ganzer Linie und das ist auch das Problem.


    Marina Lewycka: Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch 0
    Eine Familiengeschichte - ich hatte etwas mehr erwartet aber alles in allem war das Buch okay


    Mari Jungstedt: Näher als du denkst +
    Die Krimiserie um Kommissar Knutas auf Gotland habe ich dieses Jahr entdeckt. "Näher als du denkst" ist der zweite Band der Serie und hat mich gut unterhalten wenn es für mich auch nicht ganz an den ersten Band herankam. Auf jeden Fall eine Serie, die ich im Auge behalten und weiterlesen will.


    Ugo Riccarelli: Der vollkommene Schmerz ++
    Die Geschichte zweier italienischer Familien - die sich irgendwann dann auch verbinden - über mehrere Generationen hinweg, zeitlich von kurz vor dem 1. Weltkrieg bis nach dem 2. Weltkrieg. Toll geschriebenes Familien-Epos.


    Richard Powers: Das Echo der Erinnerung ++
    Keine "leichte" Lektüre und nicht so gut wie sein Erstling "Der Klang der Zeit" aber durchaus faszinierend, zumindest wenn man sich für das menschliche Gehirn und seine Funktionsweise interessiert - ansonsten könnte es einem eher "dröge" erscheinen.

    Der absolute Flop war Susanna Clarke: "Jonathan Strange & Mr. Norrell" - da hatte ich mir viel von versprochen habe aber - was ich äußerst selten tue, - nach 500 Seiten abgebrochen, weil ich einfach überhaupt keinen Zugang zu dieser Geschichte bekam. Ich weiß auch nicht wirklich woran es gelegen hat aber nein, es war furchtbar.


    Richtig geärgert habe ich mich über Henning Mankells: "Kennedys Hirn". Ich war lange hin und her gerissen zwischen Angetansein und Entsetzen und am Ende des Romans war ich schlicht entsetzt, fassungslos und enttäuscht. Das lag an der Vermischung von Fakten und Fiktion die er in diesem Roman abliefert und das zu einem Thema (Aids), das gerade in Afrika eh Schwierigkeiten hat, die tatsächlichen Fakten zu vermitteln. Die "Legendenbildung" zum Thema Aids ist in Afrika ein riesen Problem (siehe Minister, die behaupten, man könne Aids mit Zitronen behandeln, oder die Annahme, wer mit Jungfrauen schläft, bekommt kein Aids, etc.) und da ist es dann eher kontraproduktiv, wenn jemand der eigentlich aufklären und auf die Problematik aufmerksam machen will (was ich ihm anrechne), so eine recht krude Geschichte abliefert wie Mankell. Das hätte er sicher weit besser gekonnt.


    Gleich danach folgt dann Taavi Soininvaara: "Finnisches Roulette". Ich hatte schon den Vorgängerband "Finnisches Requiem" gelesen, war schon davon nicht übermäßig angetan, wollte ihm aber noch eine Chance geben aber nach "Finnisches Roulette" steht für mich fest, das war's was diesen Autor angeht.


    Ebenfalls eher enttäuscht war ich von:


    Boyden, Joseph: Der lange Weg
    Carré, John Le: Geheime Melodie
    Fossum, Karin: Der Mord an Harriet Krohn
    Kalla, Daniel: Pandemie
    Kunkel, Benjamin: Unentschlossen
    Tracy, P.J.: Spiel unter Freunden
    Vargas, Fred: Im Schatten des Palazzo Farnese

    Wie viele Bücher habt ihr 2006 gelesen? Wie viele Seiten?


    153 - die Seitenanzahl hab ich mir nicht notiert, kann sie daher auch nicht addieren und hier angeben


    Wie viele Bücher habt ihr pro Monat gelesen?


    12


    In welchem Monat habt ihr am meisten Bücher/Seite gelesen?


    März = 19 Bücher


    In welchem am wenigsten?


    Juni = 9 Bücher


    Wie bewertet ihr das Lesejahr 2006?


    Irgendwie war es recht "durchwachsen" - einige echte Highlights aber auch etliche echte Flops - da war ich dann froh, daß ich dieses Jahr fast ausschließlich auf Bibliotheksbücher zugegriffen habe und kein Geld für schlechte Bücher investiert habe. Im Jahr davor (2005) hatte ich einen etwas glücklicheren Griff bei der Auswahl aber alles in allem war 2006 literarisch gesehen für mich okay bis gut.

    Hallo Aeria!


    Entschuldige bitte, daß ich erst heute auf Deine Antwort gestoßen bin! Ich verliere hier irgendwie ab und an mal den Überblick. Aber ich finde es sehr nett, daß Du auch mal recherchiert hast. Immerhin weiß ich jetzt dank Deiner Recherche, daß es diese Nordischen Elegien tatsächlich gibt - was ich zwischenzeitlich schon mal etwas bezweifelt habe. Zu dumm, daß es diese Texte dann wohl nur auf russisch gibt - da sind meine Sprachkenntnisse dann doch schlicht zu rudimentär.


    jedenfalls herzlichen Dank, daß Du nachgeforscht hast! Und wer weiß, vielleicht findet sich ja noch jemand, der etwas darüber weiß.


    Liebe Grüße,
    Liisa

    Ich kann noch die Romane von Edward Rutherfurd wärmstens empfehlen:


    London - über die Geschichte der Stadt von der Gründung bis in die Gegenwart


    Sarum - über die Geschichte der Stadt Salisbury - markante Ereignisse in der Geschichte einer geschichtsträchtigen und sagenumwobenen Gegend: den Bau von Stonehenge, die Eroberung Britanniens durch die Römer und vor allem die Errichtung der berühmten Kathedrale.


    Russka - die Geschichte Rußlands von den Anfängen bis in unsere Tage - nein, keine langweilig trockene Abhandlung sondern wirklich klasse aufbereitet


    Die Prinzen von Irland & Die Rebellen von Irland bilden zusammen eine große Dublin- /Irland/ Saga (Der erste Band ist schon erschienen und klasse, der zweite Band soll im Oktober 2006 erscheinen)

    Philippe Grimbert: Ein Geheimnis ++ :tipp:
    Ein autobiographischer Roman über einen Jungen, der sich immer einen älteren Bruder zusammenfantasiert, bis er mit 15 Jahren erfährt, daß seine Familie eigentlich jüdischen Ursprungs ist und es ein großes Familiengeheimnis gibt


    Oliver Bottini: Im Sommer der Mörder ++ :tipp:
    Der zweite Roman von diesem Autor und noch besser als der erste Mord im Zeichen des Zen


    Jonathan Stroud: Bartimäus - Das Amulett von Samarkand 0
    Ist ja schon mehrfach in Listen aufgetaucht. Ich hatte mir etwas mehr davon erwartet - wirklich überzeugt hat mich das Buch nicht. Kann man lesen, muß man aber nicht.


    Olga Tokarczuk: Letzte Geschichten +
    3 Frauen - 3 Leben - Gedanken zum Thema Sterben und Tod - recht gut


    Donna Leon: Blutige Steine ++ :tipp:
    Aaah ja! Der neue Fall für Commissario Brunetti - für mich einer der stärksten Romane dieser Reihe


    Nicolas Bouvier: Die Erfahrung der Welt +
    Ein Klassiker der Reiseliteratur und das ganz zu Recht.


    Joseph Brodsky: Erinnerungen an Petersburg ++
    Erinnerungen an eine Kindheit in Petersburg - in von Brodsky gewohnter Qualität


    Karl-Markus Gauß: Die sterbenden Europäer ++ :tipp:
    Der Autor hat Minderheiten innerhalb Europas besucht und führt die Leser in den kulturellen Reichtum dieser Minderheiten ein. Klingt vielleicht langweilig, aber ich fand es total interessant.


    Jette Kaarsbøl: Das Versprechen der Ehe +
    Aus der neuen Nordiska-Reihe von Piper: Erzählt wird die Geschichte einer jungen Frau, die Ende des 19. Jahrhunderts zwischen ihrem Traum vom eigenen Glück und den damals gültigen gesellschaftlichen Konventionen steckt. Ich war erst etwas skeptisch, aber fand es dann recht gut.

    Ich lese auch parallel allerdings eher selten, weil ich sehr schnell lese, so daß es meistens gar nicht nötig ist parallel zu lesen. Aber es kommt vor. Zum Beispiel zur Zeit. Ich lese parallel Das Leben des Balthasar Rüssow von Jaan Kross. Das ist ein 1500 Seiten Schmöker. Mein Problem ist dabei allerdings weniger das Lesen an sich, sondern vielmehr das Händeln dieses Romans. Das Buch ist natürlich unglaublich dick und schwer und ich habe deswegen echt Probleme damit. Ich kann es nicht allzu lange halten - da protestieren leider meine Handgelenke recht bald. Also kann ich das Buch nicht überall und jederzeit lesen. Ich bin schon ganz frustiert, weil ich gerne wissen will, wie es weitergeht aber ich muß richtig Zeit finden, um mich z.B. an den Tisch setzen zu können, um dort das Buch abzulegen. Ich bin mal gespannt, ob ich das Buch in diesem Monat noch durchbekomme oder ob sich das noch länger hinzieht. Und die nächsten dieser Riesenschmöker warten schon im SUB. :heul: ... Das Leben kann so hart sein! :zwinker: Inzwischen habe ich aber schon sechs oder sieben Bücher parallel dazu gelesen.

    Ich bin in Ulm und Umgebung unterwegs und versuche gerade zusammen mit Kommissar Berndorf herauszufinden, wer den Mann ermordet hat, der in einem nahegelegenen Steinbruch gefunden wurde. Erst sah ja alles aus wie ein Selbstmord, aber dann gab es doch Ungereimtheiten. Außerdem ist zu allem Überfluß auch noch ein Mörder aus Mariazell ausgebrochen, den wir auch noch wieder einfangen müssen - vor allem bevor er erneut zuschlägt!

    Ich bin kürzlich auf einen kurzen Test aus den "Nordischen Elegien" von Anna Achmatowa gestoßen. Ich hatte vorher noch nicht davon gehört und auch meine Recherche bei Google hat mich nicht weitergebracht.


    Kennt zufällig jemand hier diese Nordischen Elegien von Anna Achmatowa oder weiß, in welchem Buch sie zu finden sind oder - je nachdem, wie umfangreich sie sind, ich habe keine Ahnung - kann mich mit dem Text der Nordischen Elegien von Anna Achmatowa versorgen?


    Vielen Dank für alle hilfreichen Hinweise!


    Liisa

    Ich lese gerade zwei Bücher:


    1. Das Leben des Balthasar Rüssow von Jaan Kross


    und


    2. Erinnerungen an Petersburg von Joseph Brodsky


    Hab mich mal wieder zum Parallel-Lesen entschieden, nachdem der Kross 1500 Seiten hat und erbärmlich schwer ist. D.h. den kann ich eigentlich nur lesen, wenn ich das Buch irgendwo hinlegen oder hinstellen kann, andernfalls machen meine Handgelenke innerhalb kürzester Zeit schlapp. Der Kross wird also wohl etwas länger dauern, da ich den nicht in jeder freien Sekunde lesen kann, da dann nicht immer eine Ablage zur Hand ist.

    Ich bin kürzlich in einem literarischen Weblog auf eine begeisterte Rezension über Die Elster auf dem Galgen gestoßen und war auch sofort neugierig gemacht. Gestern stand ich dann vor unserem Buchladen, um dort zu gucken, ob sie eines der beiden Bücher vorrätig haben. Und was war? Der Buchladen hatte gestern und heute geschlossen! *gah* ... na gut, auch Buchhändlerinnen kleiner Buchläden brauchen mal etwas Urlaub. Also werde ich morgen nochmal hin marschieren und ich bin ziemlich sicher, daß ich in Kürze was von Vermeulen lesen werde!

    Charles Lewinsky: Melnitz +
    Geschichte einer Schweizer Familie jüdischen Glaubens


    Urs Widmer: Ein Leben als Zwerg 0
    Biographie eines Zwerges (so eine Art Mainzelmännchen aus Vollgummi)


    Stieg Larsson: Verblendung 0
    Ein weiterer Thriller aus dem hohen Norden


    Peter Tremayne: Tod im Tal der Heiden 0
    Ein Roman aus der Schwester-Fidelma-Reihe, der quasi "nachgereicht" wurde, d.h. er ist verspätet ins Deutsche übersetzt und veröffentlicht worden - man bekommt also einiges an Hintergrundinformationen erst jetzt.


    Arnaldur Indridason: Kältezone 0
    Der erste Krimi von Indridason, von dem ich etwas enttäuscht war


    Dieter Sudhoff (Hrsg.): Holunderblüten 0
    25 kurze Erzählungen von 20 Schriftstellerinnen aus dem böhmischen und mährischen Raum


    Bernhard Setzwein: Die Donau 0
    Eine literarische Reise entlang der Donau - allerdings "nur" bis Budapest


    Sam Bourne: Die Gerechten 0
    Ein Thriller, der mich nicht wirklich begeistern konnte, da mir sehr schnell klar war, wo der Hase lang läuft


    Joseph Boyden: Der lange Weg 0
    Zwei Indianer werden in den Ersten Weltkrieg nach Belgien verschlagen. Ich hatte mir ehrlich gesagt etwas mehr davon versprochen, fand es in weiten Teilen recht langatmig - auf jeden Fall aber wieder mal ein Roman, der verdeutlicht, wie zerstörerisch Krieg ist.


    Christian Jungersen: Ausnahme ++ :tipp:
    Ein Krimi, der zugleich das Thema "Mobbing" sehr eindrücklich bearbeitet


    Andrzej Stasiuk: Unterwegs nach Babadag ++ :tipp:
    Schlicht und ergreifend wunderbar


    Catalin Dorian Florescu: Der blinde Masseur +
    bei mir auf Platz 3 im Monat Mai