Autor Thema: 05 - Seite 523 bis 708 (Das Labyrinth des Horologen)  (Gelesen 1814 mal)

Offline Tina

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Auf Deine Fragen habe ich leider auch keine Antwort, aber ich denke mal, dass diese "Nebencharaktere" einfach  nur gewisse Dinge verdeutlichen sollen, wie z.B. die Wichtigkeit des Buches.Diese Bücher, davon gehe ich aus, sprechen von den was war und von dem was kommt. Sie enthalten Erzählung und Prophetie. So gibt es das Buch und das Gegenbuch. Vielleicht so wie Tanach und Koran? Keine Ahnung. Wobei sich diese sich ja in vielen Dingen, Personen und Geschichten ähneln. Auch was die moralischen und ethischen Werte anbelangt.

Was mit Soleil geschah und wer sie eigentlich ist, dass ist mir auch nicht klar. Ich dachte ja, dass es sich bei ihr um Jacko handelt, bzw, wie wir jetzt wissen um XiLo.

Holly war für Miss Constantin schon immer wichtig und sie jetzt in die Finger zu bekommen, hatte weniger damit zu tun, dass sie nützlich war für die Anachroneten, sondern mir erschien es wie ein persönlicher Rachefeldzug gegen Marinus um auf ganz billige beleidigte Art zu zeigen "Siehste, jetzt habe ich doch gewonnen."

Das diese Dame ihr Lebenslicht verloren hat, war eine gute Wendung und ich bin so froh, dass Holly sich wirklich den letzten Wunsch von Jacko zu Herzen genommen hatte und hat dieses Labyrinth auswendig gelernt.

Ich fand dieses Kapitel überhaupt genial. Diese große Schlacht, die war sehr spannend. Ich möchte jetzt wissen, was mit Marinus geschehen ist und mit Esther. Hugo hat ja im letzten Moment doch noch die Kurve gekriegt und Anstand gezeigt.

Nun wissen wir auch, was es mit dem goldenen Apfel und dem Ziffernblatt auf dem Cover auf sich hat.  :breitgrins:

Offline kaluma

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Geht es Euch auch so, dass ihr jetzt immer öfter zurückblättert und noch mal vergangene Szenen lest, die auf einmal eine ganz andere Relevanz bekommen? Ich finde es faszinierend, wie auf einmal Stück für Stück vieles einen Sinn ergibt und sich nach und nach wie ein Puzzle zusammensetzt.

Ja, das habe ich gemacht, aber vieles passte auch nicht zusammen und ergab kein schlüssiges Gesamtbild. Zu viele lose Enden, so dass man insgesamt den Eindruck gewinnt, der Autor beherrscht den Stoff nicht.


Allerdings frage ich mich dennoch, woher sie 1984 wusste, dass sie die Worte „Mein langer Name“ auf den Steeg schreiben musste.

Und gerade das war eine der Fragen, die zu klären interessant gewesen wäre.

So gibt es das Buch und das Gegenbuch. Vielleicht so wie Tanach und Koran?

Also ich habe sie eher als echte Gegensätze, als entgegengerichtete Ziele verstanden. Aber leider wird auch das nicht geklärt und über den Inhalt beider Bücher erfährt man nichts.
Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an. (Ps 73)

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