Autor Thema: 05 - Seite 333 bis 411 (ab Kapitel 26)  (Gelesen 1149 mal)

Offline nicigirl85

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Wobei ich das auch etwas komisch finde, Peggy wurde schon als "kugelrund" beschrieben und bei Amber hat man noch kaum etwas gesehen? Und trotzdem sind beide Kinder ungefähr gleichzeitig auf die Welt gekommen? Das klingt für mich etwas hingebogen... aber nun gut.
Wer war aber nun eigentlich der Vater von Peggys Kind?

Mich hätte auch noch stark interessiert, wer nun der Vater ist, aber gut.

Na ja ich habe das so hingenommen, denn es gibt ja mehrere Gründe. Ich habe aktuell sehr viel mit Schwangeren zu tun, weil in meiner Altersklasse gerade irgendwie alle schwanger sind, nur ich nicht.

Je nach Statur sieht man es bei der Einen mehr und bei der Anderen weniger. Na ja und dann darf man ja nicht vergessen, dass ja nicht jedes Kind 9 Monate im Bäuchlein drin bleiben will. Meine beste Freundin aus Schulzeiten hatte letztes Jahr arge Probleme, was den Kita- Platz betraf, denn ihre kleine Tochter kam 2 Monate zu früh und da war der Platz noch nicht frei. Das wäre ja auch eine Erklärung, warum die Kinder zur selben Zeit geboren wurden.
"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)

Online buchregal123

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Caroline wird mir nicht sympathischer nachdem sie mit der Geschichte herausrückt. Gefühle von Menschen bedeuten gar nichts, Hauptsache das Ansehen stimmt.
Aber auch Hugo wurde mir immer unverständlicher. Ich kann seine Trauer ja nachvollziehen, doch irgendwann muss man ja mal wieder im Leben ankommen. Er hat nie an die Kinder gedacht, nur an seine eigenen Befindlichkeiten.
Amber und Lucian sind doch zusammen gekommen, da konnte auch Caroline nichts machen. Gut, dass sie sich weit weg begeben haben und dem Einflussbereich von entflohen sind. Lucian ist ja wirklich ein richtig Lieber, er hat Toby das Haus übertragen, das seine Mutter so sehr für ihn begehrt hat.
Nachdem was geschehen ist, muss sich Toby ja Vorwürfe machen. Er wollte Lucian treffen und hat nur seinem Bruder geschadet.
Nach all dem düsteren Geschehen gibt es dann ein Happyend. 

Online buchregal123

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Da hatte ich ja ein Brett vor dem Kopf! Ich hab das mit den Zwillingen einfach so hingenommen und bin gar nicht auf die Idee gekommen, dass die beiden Babys eben doch von verschiedenen Müttern sein könnten!

Da war ja auch sicher so beabsichtigt.

Wer war aber nun eigentlich der Vater von Peggys Kind?

 :gruebel: :confused:


Online buchregal123

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Ich habe Carolines Verhalten einfach nur als grausam empfunden, auch ihrem eigenen Sohn gegenüber scheint sie ja vor nichts zurück zuschrecken :-( Ein absolutes Scheusal !!! Boshaft, neidisch, missgünstig fallen mir da als Eigenschaften spontan ein :-( Mir hat aber auch gut gefallen, dass sie es dann später irgendwann richtigstellt und Amber und Lucian trotzdem noch zueinander finden und sich lieben "dürfen".

Ihr blieb wohl auch nichts anderes übrig, Amber und Lucian hat es einfach zueinander hingezogen.

Online buchregal123

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Eine Frage ist mir noch eingefallen. Wie ist für Euch der Epilog bzw. was sagt er für Euch aus? Dass Barney "nicht schuldig " war am Unfall der Mutter und dass sie ihn einfach trotzdem immer nur geliebt hat? Hat er für Euch etwas "verändert " oder neue Erkenntnisse gebracht?
So richtig weiß ich noch nichts damit anzufangen.  :redface:

Es hat nichts geändert. Barney musste einfach nur Schreckliches mitansehen und hat es dann mit sich herumgetragen.

Offline dubh

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Das Ende ließ sich dann mit einem Rutsch lesen, auch wenn - das kann ich ja schon mal gestehen - für meinen Geschmack ein, zwei Kniffe zu viel des Guten gewesen sind.

Lorna ist also tatsächlich Ambers und Lucians Tochter. Das hat mich zugegebenermaßen sehr gefreut! Auch, dass die beiden Liebenden sich doch noch gefunden haben - nach der bemitleidenswerten Lüge Carolines, dass die beiden mit Hugo einen gemeinsamen Vater hätten. Auch wenn Caroline dies später auflöst: ich kann ihr ihr Verhalten vor allem gegenüber Amber nicht verzeihen. Alleine, dass sie die junge Schwangere einfach wegsperrt, nein, sie nimmt Amber und ihrem Sohn auch noch das Baby weg. Fast genauso wütend bin ich jedoch auf Hugo Alton! Ergreift er jemals Partei für seine Kinder? Nein, offensichtlich nicht. Das ist so bitter und für mich auch nicht mit seiner unglaublichen Trauer um Nancy zu erklären. Er ist für mich der Charakter, der bis zum Ende immer mehr an Sympathie einbüßt - selbst wenn er psychisch krank sein sollte.
Was ich nicht verstehe, ist allerdings, dass Caroline nicht merkt, wie sie sich immer weiter im Kreis dreht. Eigentlich will sie ja im Mittelpunkt stehen und von allen geachtet und gemocht werden. Doch mit ihren Brechstange-Methoden erreicht sie das glatte Gegenteil und gerät zunehmend in einen Strudel... Merkt sie das wirklich nicht? So ist es nur allzeit verständlich, dass sie irgendwann ihre Suppe alleine auslöffeln kann. Umso erstaunlicher, dass Lucian ihr all die hasserfüllten Aktionen letztlich doch noch verzeiht! :entsetzt: Ich bin mir nicht sicher, ob ich das an seiner Stelle gekonnt hätte.

Toby und Barney tun mir sehr, sehr leid. Der Kleinste des Altons, weil er den Unfall seiner Mutter ansehen musste und selbstverständlich kaum damit zurecht kommen konnte. Und Toby? Sicher, ich war entsetzt, was er getan hat, aber er ist doch beinahe daran zugrunde gegangen! Wie kann man einen Jungen nach solchen Geschehnissen einfach auf das nächste Internat schicken? Diese unfassbar kaltherzige "Problemlösung" hat mich echt sprachlos gemacht. Umso toller, dass Lucian Toby nun nicht weiter ausgrenzt, oder?

Tja, Lorna und Jon heiraten dann doch. Das hätte ich zwischenzeitlich ja schon angezweifelt... :zwinker: Aber so findet sich natürlich auch die Gelegenheit, dass alle noch Lebenden zusammenkommen.
Ende gut, alles gut - das war sicherlich ein Motto der Autorin. Auch wenn ich nichts gegen HappyEnds einzuwenden habe, empfand ich es hier eine Nuance zu dick aufgetragen. Auch wenn es eine schöne Vorstellung ist, dass Black Rabbit Hall nun glücklicheren Seiten entgegen sieht!
"Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin, weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen."
(Theodor W. Adorno)

 

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