Autor Thema: Ausschreibung: Writing Refugees  (Gelesen 555 mal)

Offline mabra

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2011 ist die Idee entstanden, geflüchteten Menschen eine Plattform zu bieten, um ihre Texte zu veröffentlichen.

Textealler Art – Kurzgeschichten, Gedichte, Erzählungen, Protokolle, …, vor allem aber auch Texte mit ganz unterschiedlichen Inhalten. Es sollte nicht ausschließlich um „Fluchtgeschichten“ gehen, sondern um alles, was jemand schreiben wollte oder bereits geschrieben hatte und nun veröffentlichen wollte.

Die Anthologie soll
• Ihnen die Möglichkeit bieten, Ihre Texte zu veröffentlichen
• Den Lesern/Leserinnen den Menschen hinter dem „Flüchtling“ nahebringen
• Refugees als aktive Menschen wie ‚Du und Ich aufzeigen‘ und nicht die passive „Opferrolle“ in den Vordergrund stellen, wie die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit oft ausschließlich ist

Es war naheliegend, dass sich viele Texte mit Themen wie Verfolgung, Krieg, Flucht, alte Heimat – neue Heimat und so weiter befassten, es gab aber auch ganz andere Textbeiträge.

2013 konnte ich die daraus entstandene Anthologie „Jetzt bin ich hier“ im Verlag 3.0 veröffentlichen, die anfallenden Autorenhonorare erhält der Exil e. V. in Osnabrück für seine Arbeit. (https://buch-ist-mehr.de/portfolio/jetzt-bin-ich-hier)


A U S S C H R E I B U N G "Writing Refugees" - bitte weitersagen

Der Verlag 3.0 hat angeboten, einen Folgeband zu veröffentlichen


Refugees, Geflüchtete, Menschen im Exil – egal wie Ihr Euch bezeichnet/Sie sich bezeichnen,egal wie lange Ihr/Sie schon in Deutschland seid – sind herzlich eingeladenihre Texte einzusenden. Voraussetzung ist ein deutscher Text, der gerne auch noch bearbeitet werden kann, wenn die Sprachkenntnisse noch nicht fürs Veröffentlichen ausreichen. Vielleicht kennt Ihr/kennen Sie jemanden, der/dieEure/Ihre Texte übersetzt, oder auch Eure/Ihre Geschichte für Euch/Sie aufschreibt.

Einsendungen bitte als Word doc oder Libre Office Writer bis 29.2.2016 an maria.braig_lektorat@yahoo.de

Mit der Einsendung erklärt Ihr Euch/erklären Sie sich damit einverstanden, auf jegliche Honorare zugunsten einer noch auszuwählenden Flüchtlingsinitiative zu verzichten.
Schwere Themen leicht gelesen: Bücher zu den Themen Flucht - Asyl - Migration - Homosexualität - Transgender - Transsexualität
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Offline Keshia

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Die Anthologie soll
• Ihnen die Möglichkeit bieten, Ihre Texte zu veröffentlichen
• Den Lesern/Leserinnen den Menschen hinter dem „Flüchtling“ nahebringen
• Refugees als aktive Menschen wie ‚Du und Ich aufzeigen‘ und nicht die passive „Opferrolle“ in den Vordergrund stellen, wie die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit oft ausschließlich ist


Tolle Idee! :daumen:
Die Ausschreibung sollte in jedem Flüchtlingsheim aushängen!
Viele Menschen sind ja unterbeschäftigt und wollen unheimlich gerne irgendetwas zu tun bekommen. Die Frage ist allerdings, ob immer ein Computer zum Schreiben zur Verfügung steht...

Werde das auf jeden Fall mal weiterleiten.

LG von
Keshia

Offline mabra

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Schwere Themen leicht gelesen: Bücher zu den Themen Flucht - Asyl - Migration - Homosexualität - Transgender - Transsexualität
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Offline mabra

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Lange hat es gedauert, sehr lange. Aber nun ist das Buch, das zumindest teilweise auf dieser Ausschreibung beruht, fertig geworden.
Letztendlich habe ich zwei Projekte zusammengefasst. Zum einen, wie in der Ausschreibung beschrieben, Texte von Refugees/Flüchtlingen/Geflüchteten. Daraus ist nun der erste Teil des Buches geworden.
Der zweite Teil beruht auf einer anderen Projektidee, beide hängen aber zusammen, bzw. es bestehen fließende Übergänge. In dieser anderen Idee, in diesem zweiten Teil des Buches sind Texte zusammengetragen von Menschen, die Deutsche sind, wegen ihres Äußeren aber häufig nicht so gesehen werden.



Ich füge hier den Klappentext ein:

„Zu Hause in Deutschland – Gleiche unter Gleichen?“ ist eine Anthologie mit Texten von geflüchteten Menschen und von Einheimischen, denen das Einheimischsein gerne abgesprochen wird, weil sie bestimmte Eigenschaften besitzen: Sie sind Schwarz, sie tragen Kopftuch, …

Menschen fliehen nach Deutschland. Um sich vor Not, Verfolgung und Todesgefahr in Sicherheit zu bringen, nehmen sie unendliche Mühen und lebensgefährliche Wege auf sich. Nicht alle schaffen es. Aber die, die angekommen sind, werden sie auch „angenommen“?
Andere wurden hier geboren, leben nach gelungener Flucht schon seit vielen Jahren in Deutschland oder wurden irgendwann einmal als Arbeitsimmigrant*innen angeworben.
Dennoch werden sie oft als die „Anderen“, die Fremden gesehen. Weil sie von Migrant*innen abstammen, weil sie Schwarz sind oder weil sie ein Kopftuch tragen.
Sie alle verbindet, dass sie oft nicht als Gleiche unter Gleichen akzeptiert werden.



Das Buch gibt es im Buchhandel und gerne könnt Ihr auch direkt bei mir ein kostenloses Rezensionsexemplar zur Besprechung anfordern.
« Letzte Änderung: 31. Dezember 2016, 11:04:22 Vormittag von mabra »
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