Autor Thema: 03 - Kapitel 20-26 (Amos Oz - Eine Geschichte von Liebe und Finsternis)  (Gelesen 680 mal)

Online Valentine

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C'est pas l'homme qui prend la mer, c'est la mer qui prend l'homme.
Renaud, Dès que le vent soufflera

Offline Kandida

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Es ist jetzt aber nicht so, dass ich allein schon in Abschnitt 3 lese?

Die Geschichte der Urgroßeltern und Großeltern. Wunderbar beschrieben! Ich wünschte, ich wüsste so viel über meine Urgroßeltern....
Und es ist auch nicht so, dass jeder positiv oder verklärt beschriebn wird.
Für mich hat die Geschichte etwas faszinierendes. Vielleicht oder wahrscheinlich auch wegen des Realitätsbezugs.

Ich hoffe, ich kann den Tag heute nutzen, noch in ganzes Stück weiter zu kommen. In der Woche fehlt mir häufig die Zeit. 
🐌

Offline Tina

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Ich werde mich später zu dir gesellen. Die letzten Tage war ich auf Grund des herrlichen Wetters nur draußen und habe wenig gelesen.
Ich habe an keinen meiner Großeltern Erinnerungen, Auch keine blassen und schwachen. Die letzten starben, als ich 4 Jahre alt war. Schade. ich denke ich hätte viel Freude daran gehabt mich mit ihnen über ihr Leben zu unterhalten.

Offline Weratundrina

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Ich hab bisher nicht mehr als den ersten Abschnitt gelesen.  :redface:
Es mahnt mich aber ich bin sehr unmotiviert.  :redface:
Viele Grüsse,
Weratundrina

Offline Holly

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Ich hab bisher nicht mehr als den ersten Abschnitt gelesen.  :redface:

Und ich dachte, ich bin die Einzige, die noch im ersten Abschnitt ist  :redface: . Obwohl ich ja den Anfang total klasse fand, kam ich die letzte Woche einfach nicht zum weiterlesen. Hatte es Montag bis Mittwoch nicht mit unterwegs, weil ich mir für dieses Buch Zeit und Ruhe nehmen wollte. Am Freitag hat mich dann eine Erkältung in Beschlag genommen und mir war mehr nach schlafen als nach lesen.
:kaffee:
Hold fast to dreams ~ for if dreams die ~ life is a broken winged ~ bird, that cannot fly. (L. Hughes)

Offline Kandida

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Das ist doch überhaupt nicht schlimm. Hauptsache ihr seid noch dabei. Am Freitag beginnt für mich eine Leserunde, daher ist es gut, wenn ich jetzt ein bisschen vorlege. :winken:
🐌

Offline Tina

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Was ich nett fand in diesem Abschnitt war in Kapitel 22 der Satz:

Zitat
Was eine Frau an einem Mann suchen soll? Sie muss eine Eigenschaft suchen, die ganz und gar nicht aufregend ist, aber seltener als Gold: Anstand. und vielleicht auch Liebenswürdigkeit. Heute, musst du wissen, heute ist Anstand in meinen Augen noch wichtiger als Liebenswürdigkeit: Anstand das ist das Brot. Liebenswürdigkeit, das ist schon die Butter, oder der Honig.

Ebenso fand man hier einige Gründe aufgelistet für den Zionismus.

Zitat
Je mehr der Judenhass im Polen der 20er nd 30er Jahre zunahm, desto stärker wurde die zionistische Bewegung.
um nur ein Zitat zu nennen.

Kapitel 25

Zitat
Aber hinter diesem Glauben an das Diplom verbarg sich noch etwas anderes, das ein wenig komplizierter war, ein wenig intimer, nämlich, dass man Mädchen damals, sogar moderne Mädchen wie uns, Mädchen, die auf das Gymnasium und danach auf die Universitität gingen, immer beigebracht hat, dass die Frau sich zwar bilden und am öffentlichen Leben teilnehmen darf - aber nur, bis die Kinder kommen. Dein Leben gehört dir nur kurze Zeit: von deinem Auszug von zu Hause bis zur ersten Schwangerschaft.

Traurig aber war. Ich hatte so etwas ähnliches auch schon einmal in dem Buch "Die Clique" von Mary McCarthy gelesen. Auch hier geht es darum, dass intelligente Frauen der 30er Jahre in Amerika aufs College gehen, aber letztendlich nur so lange, bis sie endlich einen Ehemann gefunden haben, um sich dann der Hausarbeit zu widmen.

Die Erzählungen von Rowno beschrieben sehr gut, wie die Juden immer wieder schikaniert wurden. Egal von wem. die Polen und die Russen nahmen sich da nichts, und die Nazis führten es dann bis zur Auslöschung jeglichen jüdischen Lebens fort. 
Ich habe schon oft gehört, dass diejenigen, welche den Nazis entkamen oder flüchten konnten, von den Polen ausgeliefert oder getötet wurden.

Der Lehrer Menachem Gelerter gefiel mir gut.

Zitat
Menachem Gelerter nahm uns jede Woche mit zu einer Tour durch das Land Israel, mal nach Galiläa, mal zu den landwirtschaftlichen Siedlungen in Judäa, mal in die Senke von Jericho, mal durch die Straßen von Tel Aviv. .... so dass du zum Schluß so eine angenehme Müdigkeit verspürtest, als wärest du wirklich dort gewesen.

Diese Gabe haben leider nur wenige Lehrer.

 

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