Autor Thema: Yelda Yilmaz – Ein Tag in Istanbul: Rezepte & Geschichten vom Bosporus  (Gelesen 77 mal)

Nomadenseele

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Für einen Tag in die magische Stadt am Bosporus – köstliche Mezze in einer Bar genießen, die Hagia Sophia sehen oder einen starken Mokka in der Altstadt trinken. Yelda Yilmaz lädt ein zu einem Kurztrip in ihre zweite Heimat Istanbul. Ihre 50 typischen Rezepte zeigen, was die Küche der Stadt, die auf zwei Kontinenten liegt, zu bieten hat: herzhaftes Lammgulasch, cremiges Auberginenmus oder zart schmelzendes Maronen-Eis. Authentische Gerichte, die auch zuhause gelingen!

Das Buch ist aufgeteilt in Geschichten (Zwischenkapitel), Morgenstunden, Mittagshitze, Abendstunden, Nachtlichter. Die ersten Fotos lassen einen auch gleich zweifeln, ob man wirklich ein Kochbuch in den Händen hält, oder einen Reiseführer, denn es gibt zahlreiche Stadtansichten.


Die Geschichten enthalten Stadtinformationen, ob Gegenwärtiges, Historisches oder Gedichte.


Die Morgenstunden enthalten Rezepte zu verschiedenen Gebäck, Eiergerichten und Konfitüren wie Haselnusskonfitüre. Sieht man von der in der orientalischen Küche früher oder später benötigten Sesampaste ab, ist nur Traubensirup ungewöhnlich. Auch die Paste kommt selten zum Einsatz, in der Regel sind die Gerichte supermarktauglich und vegetarisch.

Die Mittagshitze besticht mit vielen Salaten und Gemüsemischungen. Wenn man frittierte Tintenfischringe oder gefüllte Miesmuscheln außer Acht lässt, sind auch hier die meisten Gerichte für Vegetarier geeignet. Mein Favorit waren die Karottenpuffer und verschiedene Gerichte mit Joghurtsoße. Wenn mit Fleisch gearbeitet wird, dann hauptsächlich mit leicht ersetzbaren Hackfleisch.


Deutlich fleischhaltiger geht es in der Abenddämmerung zu, hier sind auch viele Rezepte, bei denen man das Fleisch oder den Fisch nicht substituieren kann. Das ein oder andere Rezept, wie Vegetarische Feta-Köfte findet sich aber auch hier. Insgesamt ist das Kapitel aber eher für Freunde des deftigen Essens geeignet.


Die Nachtlichter bestehen aus köstlichen, aber leicht zu kochenden Nachspeisen wie *Mit Rahm gefüllte getrocknete Aprikosen*, Joghurtkuchen oder Maroneneis. Auch eine Anleitung zum Brauen von türkischen Mokka findet sich.


Fazit


Köstliche Rezepte, welche leicht zu kochen sind. Lediglich die Aufteilung des Buches ist gewöhnungsbedürftig, auch wenn es ein Register, sortiert nach Zutaten, gibt.


Yelda Yilmaz war schon früh begeisterte Analogfotografin und studierte Fotografie und Visuelle Kommunikation/Medien an der HfBK in Hamburg. Als freie Fotografin kocht und backt sie am liebsten, trifft neue Menschen, besucht fremde Orte und füllt damit Bücher. 2014 rief sie den Hamburger Food Swap ins Leben, bei dem sich die unterschiedlichsten Menschen treffen, um bei einem gemeinsamen Abendbrot Rezepte und Selbstgemachtes zu probieren und zu tauschen. Verlagsseite

 

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