Autor Thema: Bücher über die Schoah  (Gelesen 4952 mal)

Offline Doris

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Ich habe schon einige Bücher über dieses Thema gelesen, von Romanen über authentische Berichte bis hin zur Fachliteratur. Am meisten gepackt hat mich allerdings der Roman "Mila 18" von Leon Uris. Er handelt über den Aufstand der Juden im Warschauer Getto. Selten hat mich ein Buch so betroffen gemacht wie dieses.

Eure Diskussion über das Jiddisch finde ich übrigens sehr interessant. Wieder was dazugelernt!

Liebe Grüße

Doris
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Offline Valentine

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Zitat von: Skywalkerin
„Schindlers Liste“ habe ich auch gelesen, viel interessanter fand ich allerdings das Buch dazu „Ich stand auf Schindlers Liste - Lebenswege der Geretteten“.


Stimmt, das habe ich auch gelesen. Das war eines der wenigen Bücher, das mich derart berührt hat, dass ich es nicht als Einschlaflektüre lesen konnte.

Zitat
Und ohne Emotionen? Bitte? Wie kann man das, wenn es um Menschen und deren Schicksal geht? Das hat für mich nichts mit Objektivität zu tun. Emotionen hindern mich doch nicht daran, mich auch sachlich mit den Hintergründen, den Drahtziehern, den gesamten Umständen von damals auseinander zu setzen.


Ging mir genauso. Ich kann nicht anders, als einen Hass auf Menschen zu kriegen, die unter dem Deckmantel einer fehlgeleiteten Ideologie andere Menschen aufgrund willkürlicher Kriterien für lebensunwert erklärt, gequält, misshandelt und getötet haben.

@Jona: frag doch mal nach zum Thema Jiddisch. Das würde mich auch sehr interessieren.
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Offline Pinky

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Hi,
Ich hab bisher zwar nur denn Film : Schindlers Liste gesehen , doch war auch der sehr intressant . Es hat mich doch sehr getroffen wie die Menschen dort behandelt wurden . Ich denke man kann gar nicht sowas schauen oder lesen ohne dabei emotional zu werden. Bei denn Bildern kommen einem die Tränen. :heul:
Ich werd mir auf jedenfall mal das Buch auf meinen SUB tun .
 :schmetterling:
Ein nicht zu Ende gelesenes Buch gleicht einem nicht zu Ende gegangenen Weg.
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Gruß Pinky

Offline Elica

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Oh, zu dem Thema haben wir in der 7. Klasse mal eine Lektüre gelesen. "Damals war es Friedrich" ist halt ein Jugendbuch, aber damals fand ich es sehr gut!

Einen Film zu dem Thema, den ich genial fand ist "Das Leben ist schön". Unbedingt zu empfehlen!

Alles Liebe,
Elica
Glaub ja nicht, Leser, dass dieses Buch dich aus den Augen verliert.

Offline Jona77

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Hallo,  also kurz und knapp:

Die Grundsubstanz von jiddisch ist Mittelhochdeutsch. Als im 14. Jahrhundert die Juden nach Polen etc. flohen, nahmen sie die Sprache mit und vermischten sie mit polnischen, russischen, herbräisch-aramäischen und später auch mit slawischen Elementen. Aber dass hat @Primo ja schon erläutert.

Es gibt auch deutsche Juden die jiddisch sprechen können, wenn sie es denn gelernt haben...

Die Aussage das der Film Schindlers Liste historisch nicht so ganz korrekt ist, hat in der Jüdischen Gemeinde an meinem Tisch für reges Aufsehen gesorgt. Zuviele Zeitzeugen berieten Spielberg und wirkten zum Teil am Film direkt mit. Ich frage mich auch was da noch nicht gestimmt haben soll ??? Dass Stern kein jiddisch konnte, hm.. laß ich mal ohne Kommentar so stehen...

Wer sich für das Thema Judentum und für Israel interresiert, findet hier viele Infos:

http://www.hagalil.com/

 :winken:

Offline Anne

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Moin miteinander,

ist das in Ordnung, so ein altes Thema wieder auszugraben.

Das ist ja mein Herzensthema, und ich habe da schon mal eine Liste zusammengetragen, die ich gerne zeigen möchte. Es sei gleich gesagt, dass ich davon noch nicht alle gelesen habe. Aber eine ansehnliche Sammlung steht bei mir bereit und einige werde ich auch vorstellen können.

Alan Scott Haft: Eines Tages werde ich alles erzählen - Die Überlebensgeschichte des jüdischen Boxers Hertzko Haft (siehe Reinhard Kleist: Der Boxer - Die Überlebensgeschichte des Hertzko Haft)
Albert Cohen: Das Buch meiner Mutter
Albert Cohen: Die Schöne des Herrn
Alberto Manguel: Im siebten Kreis
Alfred Andersch: Der Vater eines Mörders
Alwin Meyer: Vergiss deinen Namen nicht - Die Kinder von Auschwitz
Anna Seghers: Das siebte Kreuz
Anne Franks Tagebuch
Bernat Rosner, Fritz Tubach: Eine ungewöhnliche Freundschaft - Zwei Leben im Schatten des Holocaust
Bianca Schlosser: Warten auf Lohengrin – Ein Leben zwischen Ötlingen und Dresden
Bill Niven: Das Buchenwaldkind - Wahrheit, Fiktion und Propaganda (siehe Bruno Apitz: Nackt unter Wölfen)
Bruno Apitz: Nackt unter Wölfen (siehe Bill Niven: Das Buchenwaldkind - Wahrheit, Fiktion und Propaganda)
Carl-Hans Graf von Hardenberg: Ein deutsches Schicksal im Widerstand
Charlotte Hofmann-Hege: Alles kann ein Herz ertragen - Die weite Lebensreise der Elisabeth Thiessen
Christian Adam: Lesen unter Hitler - Autoren, Bestseller, Leser im Dritten Reich
Claude Lanzmann: Der patagonische Hase
Claus Füllberg-Stolberg: Frauen in Konzentrationslagern - Bergen-Belsen - Ravensbrück
Daniil Granin: Mein Leutnant
Dasa Drndic: Sonnenschein
David Foenkinos: Charlotte
David Safier: 28 Tage lang
Diane Ackerman: Die Frau des Zoodirektors
Elisabeth de Waal: Donnerstags bei Kanakis
Elisabeth Stiefel: Sie waren Sand im Getriebe - Frauen im Widerstand
Erich Schaake: Hitlers Frauen
Ernst Klee: "Euthanasie" im Dritten Reich - Die "Vernichtung lebensunwerten Lebens"
Etty Hillesum: Das denkende Herz der Baracke - Die Tagebücher 1941-1943
Eva Mozes Kor: Ich habe den Todesengel überlebt
Eva Simon: Evas Tagebuch - Hannover 1938-1961
Florian Huber: Kind, versprich mir, dass du dich erschießt - Der Untergang der kleinen Leute 1945
Francoise Frenkel: Nichts, um sein Haupt zu betten
Franz Werfel: Die 40 Tage des Musa Dagh (Genozid in Armenien)
Friedrich Torberg: Mein ist die Rache
Georges Tabori: Mutters Courage
Giorgio Bassani: Die Gärten der Finzi-Contini (WAT)
Gudrun Pausewang: Überleben!
Hans Hinterkeuser: Elly Ney und Karlrobert Kreiten - Zwei Musiker unterm Hakenkreuz
Hans Jürgen Massaquoi: Neger, Neger, Schornsteinfeger
Harald Poelchau: Die letzten Stunden - Erinnerungen eines Gefängnispfarrers
Heinrich Mann: Lidice
Ilse Macek: Max Manneimer - Überlebender, Künstler, Lebenskünstler - Ausgewählte Reden und Schriften von und über Max Mannheimer
Imke Müller-Hellmann: Verschwunden in Deutschland - Lebensgeschichten von KZ-Opfern
Imre Kertész: Roman eines Schicksallosen
Ingeborg Hecht: Als unsichtbare Mauern wuchsen - eine deutsche Familie unter den Nürnberger Rassegesetzen
Irène Cohen-Janca: Die letzte Reise - Janusz Korczak und seine Kinder
Israel Gutman: Das Auschwitz-Album - Die Geschichte eines Transports
Ivan Lefkovits: "Mit meiner Vergangenheit lebe ich" - Memoiren von Holocaust-Überlebenden
Jacqueline Roussety: Wenn das der Führer sähe (Untertitel: von der Hitler-Jugend in Filbingers Fänge)
Jan von Flocken: Stalins Lager in Deutschland 1945-1950
Jenna Blum: Die uns lieben
Johanna Woltmann: Gertrud Kolmar - Leben und Werk
John Boyne: Der Junge im gestreiften Pyjama
Judith Kerr: Als Hitler das rosa Kaninchen stahl Band 1-3
Jurek Becker: Jakob der Lügner
Jutta Ditfurth: Der Baron, die Juden und die Nazis - Reise in eine Familiengeschichte
Jürgen Kleindienst: Gebrannte Kinder - Kindheit in Deutschland 1939-1945
Jürgen Serke: Selma Meerbaum-Eisinger – Ich bin in Sehnsucht eingehüllt
Karlen Vesper: Die Puppennäherin von Ravensbrück – Zwölf Porträts
Konstanze von Schulthess: Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg
Kathrine Kressmann Taylor: Adressat unbekannt
Madeleine Albright: Winter in Prag - Erinnerungen an meine Kindheit im Krieg
Majgull Axelsson: Ich heiße nicht Miriam
Marceline Loridan-Ivens: Und du bist nicht zurückgekommen
Marguerite Duras: Hiroshima mon amour (Drehbuch)
Marie-Luise von der Leyen: Max Manheimer - Drei Leben
Marie Ruth Krizková: Ist meine Heimat der Ghettowall?
Mark Roseman: In einem unbewachten Augenblick - Eine Frau überlebt im Untergrund
Martin Bühler: Schattenlicht - Biografischer Roman
Martin Doerry: Gespräche mit Überlebenden des Holocaust
Mascha Rolnikaite: Ich muss erzählen - Mein Tagebuch 1941-1945
Max Mannheimer: Spätes Tagebuch - Theresienstadt-Auschwitz, Warschau-Dachau
Michael Degen: Nicht alle waren Mörder - Eine Kindheit in Berlin
Michel Bergmann: Weinhebers Koffer
Michel del Castillo: Tanguy (französischer Titel der Originalausgabe) "Elegie der Nacht" deutscher Titel der Ausgabe 1958
Monika Held: Der Schrecken verliert sich vor Ort
Nicholas Kulish: Dr. Tod - Die lange Jagd nach dem meistgesuchten NS-Verbrecher
Niklas Frank: Der Vater. Eine Abrechnung
Nina Lugowskaja: Ich will leben - Tagebuch aus Moskau 1932-1937
Ninel Koribskaja: 871 Tage
Olivier Philipponnat: Irène Némirovsky
Paul Glaser: Die Tänzerin von Auschwitz
Peter Hakenjos: Nur der Tod vergisst
Philipp Manes: Als ob's ein Leben wär - Tatsachenbericht - Theresienstadt 1942-1944
Polina Scherebzowa: Polinas Tagebuch
Primo Levi: Ist das ein Mensch? Ein autobiographischer Bericht
Reiner Engelmann: Der Fotograf von Auschwitz – Das Leben des Wilhelm Brasse
Reiner Engelmann: Wir haben das KZ überlebt – Zeitzeugen berichten
Reinhard Kleist: Der Boxer - Die Überlebensgeschichte des Hertzko Haft (siehe Alan Scott Haft: Eines Tages werde ich alles erzählen - Die Überlebensgeschichte des jüdischen Boxers Hertzko Haft)
Robert Antelme: Das Menschengeschlecht
Robert Schindel: Gebirtig
Roland Ulrich: Mein Weg durch die Nacht: Mit Anmerkungen zu Wolfgang Koeppens Textadaption
Rolf Hosfeld: Tod in der Wüste - Der Völkermord an den Armeniern
Roma Ligocka: Das Mädchen im roten Mantel
Ruth Klüger: weiter leben: Eine Jugend
Sabine Bode: Die vergessene Generation
Sally Perel: Ich war Hitlerjunge Salomon
Schoschana Rabinovici: Dank meiner Mutter
Sebastian Haffner - Germany: Jekyll & Hyde - 1939 - Deutschland von innen betrachtet
Sebastian Haffner: Geschichte eines Deutschen
Silvia Tennenbaum: Straßen von gestern
Sofka Zinovieff: Die rote Prinzessin
Sonya Winterberg: Wir sind die Wolfskinder - Verlassen in Ostpreußen
Stefan Aust: Hitlers erster Feind – Der Kampf des Konrad Heiden
Stefanie Zweig: Das Haus in der Rothschildallee - 1
Stefanie Zweig: Die Kinder der Rothschildallee - 2
Stefanie Zweig: Heimkehr in die Rothschildallee - 3
Stefanie Zweig: Neubeginn in der Rothschildallee - 4
Susanne Filbinger-Riggert und Liane Dirks: Kein weißes Blatt - Eine Vater-Tochter Biografie aus dem Campus Verlag
Swetlana Alexijewitsch: Der Krieg hat kein weibliches Gesicht
Tatiana de Rosnay: Sarahs Schlüssel
Thomas Hartnagel: Sophie Scholl / Fritz Hartnagel – Damit wir uns nicht verlieren
Thore D. Hansen: Ein Deutsches Leben: Was uns die Geschichte von Goebbels Sekretärin für die Gegenwart lehrt
Timothy Snyder: Black Earth - Der Holocaust und warum er sich wiederholen kann
Tom Segev: Simon Wiesenthal - Die Biographie
Ursula Krechel: Landgericht
Uwe Timm: Am Beispiel meines Bruders
Valentin Senger: Kaiserhofstraße 12
Victor Klemperer: Ich will Zeugnis ablegen bis zum Letzten - Tagebücher 1933-1945
Vladimir Pozner: Abstieg in die Hölle - Zeugnisse über Auschwitz
W.G. Sebald: Austerlitz
Waldtraut Lewin: Wenn du jetzt bei mir wärst - Eine annäherung an Anne Frank
William Styron: Sophies Entscheidung
Winfried Meyer: Mir hat Gott keinen Panzer ums Herz gegeben
Wladyslaw Szpilman: Der Pianist - Mein wunderbares Überleben
Wolfgang Koeppen: Jakob Littners Aufzeichnungen aus einem Erdloch
Ein Leben ohne Bücher? - Unvorstellbar!

Offline HoldenCaulfield

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Moin miteinander,

ist das in Ordnung, so ein altes Thema wieder auszugraben.
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Offline Kirsten

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@Anne: es ist immer schön, wenn ein altes Thema wiederbelebt wird. Danke für die Liste! Selbst gelesen davon habe ich nur wenig. Vor langer Zeit natürlich Anne Frank, erst vor Kurzem Ich heiße nicht Miriam. Sophies Entscheidung steht auf meiner Leseliste. Hast du vor, alle Bücher auf dieser Liste zu lesen? Das ist sicher kein leichtes Projekt.
I tried so hard and got his far. In the end, it doesn't really matter.

Offline Jaqui

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Das ist mal eine Liste. Wahnsinn.

Ich habe nur Anne Frank davon gelesen.
Hier stehen habe ich noch Primo Levi.

Offline Anne

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@Anne: es ist immer schön, wenn ein altes Thema wiederbelebt wird. Danke für die Liste! Selbst gelesen davon habe ich nur wenig. Vor langer Zeit natürlich Anne Frank, erst vor Kurzem Ich heiße nicht Miriam. Sophies Entscheidung steht auf meiner Leseliste. Hast du vor, alle Bücher auf dieser Liste zu lesen? Das ist sicher kein leichtes Projekt.

Och ne, jetzt ist meine Antwort verschwunden. Also noch mal.

Nein, das ist wahrlich nicht leicht, Kirsten. Ich will natürlich versuchen, so viel wie möglich davon zu lesen. Aber es kommen immer mal wieder neue hinzu. Wenn ich z. B. in einem Buch auf andere Namen stoße, wie gerade bei Mietek Pemper.
Aber man muss aufpassen, sich nicht in diesem Thema zu verlieren. Noch dazu, wenn man in entsprechenden Gruppen diskutiert. Das kann einen runterziehen, habe ich im vergangenen Jahr erlebt. Ich lese nun zwar in aller Regelmäßigkeit eines dieser Bücher, aber immer mit Pausen zwischendurch.
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Offline HoldenCaulfield

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Du hast Recht, kein einfaches Thema. Ein paar Bücher aus deiner Liste habe ich tatsächlich auch gelesen.
Z.b Als Hitler das Rosa Kaninchen Stahl und Anne Franks Tagebuch, das waren so mit die ersten Bücher, die ich als Teenager zum Thema Shoah gelesen habe. Ich habe mal Geschichte studiert und jetzt als Beifach Jüdische Studien, da komme ich um die Shoa nicht so wirklich drumherum, aber das Schöne ist, das es trotz dem ganzen Leid auch immer wieder Hoffnung gibt und sich auch in der Literatur dieser kleine Funke finden lässt. Heute abend beginnt Yom Kippur und gerade hier sehe ich dann diesen Funken, wenn meine jüdischen Freunde diesen Tag begehen und das hier in Deutschland. :)
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Offline Sammy

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John Boyne- Der Junge im gestreiften Pyjama

Ist auch verfilmt worden und ich fand den Film sehr beklemmend  :sauer:

Offline BigBen

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Anna Seghers und Bruno Apitz waren bei uns Schullektüre. Und den Torberg habe ich irgendwann in den letzten Jahren gelesen. Von Torberg kann man glaube ich alles lesen.
"Es ist die Pflicht eines jeden, es auch auszusprechen, wenn er etwas als falsch erkennt." --- Stefan Heym, 2001

Offline Valentine

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Zitat
Anna Seghers: Das siebte Kreuz
Anne Franks Tagebuch
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Judith Kerr: Als Hitler das rosa Kaninchen stahl Band 1-3
Jurek Becker: Jakob der Lügner
Kathrine Kressmann Taylor: Adressat unbekannt
Michael Degen: Nicht alle waren Mörder - Eine Kindheit in Berlin
Wladyslaw Szpilman: Der Pianist - Mein wunderbares Überleben

Diese Bücher habe ich auch gelesen. Das rosa Kaninchen war, glaube ich, meine erste Begegnung überhaupt mit der Thematik.

Ich hatte als Jugendliche mal eine recht intensive Phase, in der ich viel über die Zeit gelesen habe, insbesondere über den Holocaust. Danach war ich erst einmal für lange Jahre bedient von dem Thema, obwohl es mir immer sehr am Herzen lag, dass diese Ereignisse nicht in Vergessenheit geraten dürfen.

Ich weiß noch, dass ich "Schindlers Liste" von Thomas Keneally gelesen habe und auch ein Buch, in dem die Überlebenden selbst berichteten, "Ich stand auf Schindlers Liste". Das hat mich sehr mitgenommen, eines der ganz wenigen Bücher, die ich abends vorm Schlafengehen nicht ertragen konnte. (EDIT: ich stelle gerade fest, dass ich fast genau dasselbe vor 13 Jahren schon mal in diesem Thread geschrieben habe ...)
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Offline Anne

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Danach war ich erst einmal für lange Jahre bedient von dem Thema, obwohl es mir immer sehr am Herzen lag, dass diese Ereignisse nicht in Vergessenheit geraten dürfen.

Genau so geht es mir auch. Aus Spaß liest man so was ja nicht. Aber das diese Zeit nicht vergessen wird, ist heute sooo wichtig.

Es freut mich, dass sich ja doch einige mit dem Thema beschäftigen. Ich habe auch schon totale Verweigerer elebt.
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