Autor Thema: Robert Schwarz - Dunkle Schatten (Die Endwin Chroniken 1)  (Gelesen 517 mal)

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Inhalt lt. Amazon:

Die junge Kyra lebt in einem kleinen, abgelegenen Dorf am Rande des Feengrim, einem etwa 1800 Meter hohen Berg. Eines Nachts überrascht sie einen dreisten Dieb, der gerade dabei ist die Speisekammer zu plündern. Der Dieb ist Rodin, der sprechende Rabe des Erzzauberers Horgard. Rodin ist auf der Suche nach den letzten Drachen, die, wie er glaubt, noch irgendwo auf Endwin leben müssen. Der Rabe überredet Kyra, ihm bei seiner Suche behilflich zu sein. Zur selben Zeit greift eine dunkle, längst vergessene Macht nach den Reichen Endwins. Kyra und Rodin werden unversehens in den Strudel der Ereignisse hineingezogen. Wird es ihnen gelingen, die letzten Drachen zu finden und mit ihrer Hilfe die dunkle Macht aufzuhalten?

Empfohlen ab 10 Jahren

Meine Meinung:

Wir befinden uns hier in Endwin, einer Fantasy-Welt im Mittelalter-Stil mit vielen magischen und unheimlichen Wesen. Zuerst treffen wir das junge Mädchen Kyra, das mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf lebt. Bisher war ihr Leben recht eintönig, doch plötzlich treibt ein Dieb sein Unwesen. Kyra kann ihn stellen und findet dabei heraus, dass der Dieb ein kleiner, vorwitziger Rabe namens Rodin ist. Er ist auf der Suche nach den lange verschollenen Drachen…

Rodin ist eigentlich der Rabe des Erzzauberers Horgard. Dieser ist in den Besitz eines uralten Pergaments gekommen und versucht fieberhaft die Schriftzeichen darauf zu entschlüsseln. Sein König schickt ihn jedoch an die Grenze zum Zwergenland, um dort die heimtückischen Überfälle auf Reisegruppen zu untersuchen. Alles scheint irgendwie mit diesem Pergament zusammenzuhängen…

Kyra ist eine sehr sympathische und niedliche Protagonistin. Ihre Gespräche mit Rodin sind total toll und unglaublich witzig. Der kleine Rabe hat immer einen passenden Spruch auf den Lip.. im Schnabel. Gemeinsam erleben sie schon im ersten Band der Reihe allerhand rasante Abenteuer.

Einen größeren Anteil an der Geschichte hat allerdings die Reise des Erzzauberers: Schnell stellt sich heraus, dass jemand hinter seinem mysteriösen Pergament her ist und dass hinter den Überfällen noch viel mehr steckt. Horgard ist eine angenehme Abwechslung zu Kyras Geschichte, auch wenn ich mir immer wieder gewünscht habe, dass Kyra öfter auftaucht. Besonders beim Handlungsstrang des Erzzauberers stellt sich schnell heraus, dass sich noch etwas viel größeres zusammenbraut. Kleine Andeutungen lassen schon erahnen, was für Feinde es in den nächsten Bänden zu bekämpfen gilt.

Die Beschreibungen der Welt Endwin sind sehr liebevoll und ausführlich. Manchmal etwas zu ausführlich, besonders zum Beginn der Geschichte hätte ich mir noch etwas mehr Handlung gewünscht. (Außerdem habe ich mich ständig nach Kyra und Rodin gesehnt, wenn sie gerade nicht Mittelpunkt der Handlung waren, und vielleicht deshalb die ein oder andere Stelle als etwas langatmig empfunden, aber das ist eine persönliche Präferenz. ;) ) Zudem hätte das Buch für meinen Geschmack gern noch etwas länger sein dürfen. Gerade als man das große Ganze, das von Außerhalb die Fäden zu ziehen scheint, erahnen konnte, war es leider schon vorbei. Für ein (Kinder-)Buch, das ab 10 Jahren empfohlen wird, ist die Länge aber sicherlich gut.

Einen ganz besonderen Aspekt muss ich noch hervorheben: Die wundervolle Gestaltung des Buches. Nicht nur das Cover wurde liebevoll illustriert, sondern auch im Innern des Buches befinden sich einige tolle Illustrationen. Richtig toll anzuschauen!

Von mir gibt’s 3,5 Sterne, während ich auf Teil 2 warte.

3ratten  :marypipeshalbeprivatmaus:

 

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