Autor Thema: Isabelle Broom - Olivensommer  (Gelesen 55 mal)

Offline Pelikanchen

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Isabelle Broom hat mit "Olivensommer" ein tolles erstes Buch geschrieben, das mir trotz einiger Längen sehr gut gefallen hat.


Es geht um Holly, die in England lebt, einen Freund hat und unerwartet ein Haus in Griechenland erbt, von einer Tante, von der sie nicht mal was wusste.
Bis zu diesem Zeitpunkt ist Holly ein Mensch, der sich selbst verloren hat und immer nur versucht, so zu sein, wie sie andere gerne hätten.
Sie fliegt also nach Griechenland um dort das Haus zu verkaufen und auf Zakynthos, einer traumhaften Insel findet sie aber ein Paradies.
Nach und nach erfahren wir, warum Holly so geworden ist und man lernt sie immer besser kennen. Mit ihrer alkoholabhängigen Mutter hatte sie keine schöne Kindheit und es wundert mich nicht, warum sie zu dieser unscheinbaren jungen Frau geworden ist.
Nebenbei erwähnt, wird die kleine Insel so toll beschrieben und Isabelle entführt uns an so viele schöne Orte, das man eigentlich selbst gerne dort wäre.
Dann wohnt im Nachbarhaus auch noch ein netter Irre, der ihr die ganze Insel zeigt. Bald knistert es natürlich zwischen den beiden, auch wenn Holly solche Gefühle einfach nicht wahr haben möchte.


Warum wusste sie nichts von der Schwester ihrer Mutter, was ist damals passiert. Holly hat viele Fragen und kommt dem Familiengeheimnis immer näher. Macht sie bald die gleichen Fehler wie ihre Mutter? Ich kann wirklich sagen, das ich an vielen Stellen mit Holly mitgezittert habe und einige Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Am Ende entschuldigen sich fallen gelassene Kartoffeln für Dinge die ich eher nachvollziehen kann und sind nicht Sauer, das sie so schnell abserviert wurden. Da möchte ich nicht zu viel veraten ................. und das ganze liegt wohl im Sinne des Betrachters.


Auf Seite 429 steht ein Satz, der da nicht stehen sollte........................Du hattest nicht mal eine Mutter, ...................denn das stimmt ja nicht.


Mir hat das Buch sehr gut gefallen und es hat mich auch ein bisschen zum nachdenken bewegt, denn auch ich habe nicht wirklich verziehen. Alkoholmissbrauch ist eine Krankheit und diese kranken Menschen verstehen es gut, andere zu verletzten. Sie machen so viel falsch, aber sind eigentlich in ihrere eigenen Traurigkeit gefangen.


Ich vergebe 4 verdiente Sternchen und gratuliere Isabelle Broom zu ihrem gelungenen Debüt, das mich auch zum Nachdenken gebracht hat.


Das Cover fühlt sich auch ganz toll an, mit den kleinen Rillen, ich mag so was!

 4ratten

Offline Valentine

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Dann wohnt im Nachbarhaus auch noch ein netter Irre, der ihr die ganze Insel zeigt.

Ein Irrer oder ein Ire? Oder ein irrer Ire? ;)
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Sometimes the M is silent.

Offline Pelikanchen

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Nur ein Ire, lach Grinz ............................... aber sind wir nicht alle ein bisschen Balla Balla  :zwinker:

Offline zauberblume

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In ihrem Debütroman "Olivensommer" entführt uns die Autorin Isabelle Broom auf die Trauminsel Zakynthos im Mittelmeer.

Wir dürfen die Protagonistin Holly auf der Suche nach ihren Wurzeln begleiten und erleben dabei so manche Überraschung.  Holly ist ein zurückhaltender Mensch. Und seit dem Tod ihrer Mutter lebt sie für ihre Arbeit und ihren Freund und dem versucht sie alles recht zu machen. Dabei bleiben eigentlich Hollys Wünsche und Träume auf der Strecke. Doch als sie eines Tages einen Brief aus Griechenland bekommt und erfährt, das sie ihre Mutter eine Schwester hatte, erwacht Holly zum Leben. Mutig begibt sie sich auf die Reise nach Zakynthos, um endlich die Wege ihrer Familie zu erforschen. Und dabei erlebt sie so einige Abenteuer. Holly wundert sich, dass ihre Mutter nie von ihrer Schwester erzählt hat. Außerdem findet Holly im Haus ihrer Tante eine alte Karte. Mit Aidan, ihrem Nachbarn auf der Insel beginnt sie die Karte abzuarbeiten. Sie erfährt viel Neues über ihre Mutter und beginnt nun vieles zu verstehen.

Eine äußerst gelungener Debütroman. Man fühlt sich auf dieser Insel sofort wohl. Die Beschreibungen der Autorin sind fantastisch. Man merkt einfach beim Lesen, dass sie Zakynthos kennt. Ich habe mir einige Bilder angesehen und bin der den Grotten und den Stränden total begeistert. Außerdem habe ich diesen ganz besonderen Inselduft in der Nase. In dem kleinen Dorf und in dem Haus fühlt man sich sofort heimisch. Irgendwie scheint die Zeit still zu stehen. Auch habe ich Holly, die übrigens eine total symphatische Protagonistin ist, wirklich mit großer Begeisterung verfolgt. Wie mutig sie auf einmal geworden ist. Außerdem ist Aidan ja ein liebenswerter Nachbar, der sich auch rührend gekümmert hat. Mich haben ihre Inselausflüge total begeistert. Wer will hier eigentlich noch weg? Aber dann ist da die andere Holly, die in London lebt. Ich sehe ihren Stand mit den tollen Kleider vor mir. Endlich hat sie sich ja auch diesen Traum erfüllt.
Doch wo ist das wahre Holly glücklicher? In London oder auf Zakynthos. Und für wen schlägt ihr Herz?

Ein absoluter Gute-Laune-Wohlfühlroman, der mich regelrecht be- und verzaubert hat. Ein absolutes Traumbuch und Lesehighlight. Was wünscht man sich mehr von einem Roman, als vollständig in die Geschichte einzutauchen. Das zauberhafte Cover ist für mich auch ein echter Hingucker und vermittelt schon ein Inselfeeling. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich schon auf den nächsten Roman der Autorin.

 

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