Linus Giese von Buzzaldrins Bücher

Auf Literaturschock werden in regelmäßigen Abständen interessante Bücherblogs, Literaturseiten und Rezensionsportale vorgestellt. Die ursprüngliche Idee könnt ihr im Artikel Bücherblogs, Literaturseiten, Rezensionsportale ... ? nachlesen. Heute stelle ich euch Linus Giese mit ihrem Blog "Buzzaldrins Bücher" vor.

Mara Giese & Bandit

Linus Steckbrief in Kürze

Echter Name: Linus Giese (vor November 2017: Mara Giese)
Geburtsjahr: 30.01.198
Oft anzutreffen in: Göttingen
Interessen (neben der Literatur): mein Hund Bandit, Photographie, Waldspaziergänge
Aktuelles Buch: „Das achte Leben (für Brilka)“ von Nino Haratischwili

Steckbrief von Buzzaldrins Bücher

Webseite Buzzaldrins Bücher

Online seit: September 2011
Schwerpunkte: Rezensionen zeitgenössischer Literatur, Interviews und Lesungsberichte
Besucher pro Monat: 13.000 bis 15.000 Besucher
Dein Lieblingsartikel auf deiner Seite vs. Linktipp (z.B. andere Literaturseite): Die Rezension zu „Horcynus Orca“ (Stefano D’Arrigo) ist mir wohl am schwersten gefallen und liegt mir deshalb besonders am Herzen. Den Blog der Klappentexterin habe ich als ich damals mit dem Bloggen über Literatur anfing, als aller erstes entdeckt und folge ihm heutzutage immer noch

Buzzaldrins Bücher & Social Media Facebook Instagram

Im Gespräch mit Linus

Wie und warum hast du das Thema "eigenes Blog" angepackt und welches Ziel hattest du dabei?

Ich war viele Jahre lang in einem Bücherforum aktiv, in dem ich mich dann irgendwann nicht mehr wohlgefühlt habe. Mir fehlte dort einfach der Raum für meine ausufernden Gedanken über gelesene Bücher, deshalb habe ich mir dann einen eigenen Blog eingerichtet. Damals habe ich noch kein wirkliches Ziel damit verbunden, sondern wollte lediglich einen Ort für meine Rezensionen haben – mein Blog sollte ein Archiv meiner gelesenen Bücher werden.

Gibt es aktuelle Literaturthemen, die dich ganz besonders beschäftigen?

Ein Thema, das mir immer sehr am Herzen liegt, ist die junge deutschsprachige Literatur – ich glaube, dass es da ganz viele tolle und spannende Texte zu entdecken gibt. Aktuell beschäftigt mich aber auch die Arbeit der Übersetzer und Übersetzerinnen, die so wertvoll ist und dafür doch wenig gewürdigt wird, weder finanziell noch in der öffentlichen Wahrnehmung.

Dein bestes und dein schlimmstes Erlebnis als Blogger?

Ein wirklich schlimmes Erlebnis habe ich als Bloggerin bisher noch nicht gehabt, mir sind – ganz im Gegenteil – wahnsinnig viele schöne und aufregende Dinge passiert. Besonders bemerkenswert war zuletzt sicherlich der kleine Fernsehbeitrag, den der mdr über mich gedreht hat.

Hast Du Lesemacken?

Lesemacken? Was ist schon eine Macke? Ich bin immer sehr empfindlich mit eingeschweißten Büchern – die Folie darf erst abgemacht werden, wenn ich das Buch auch wirklich lesen möchte. Das ist dann immer ein ganz besonderer – fast schon ein bisschen heilig - Moment für mich.

Buzzaldrins BücherWie reagierst du, wenn dir ein Buch überhaupt nicht gefällt? Schreibst du einen Verriss oder lieber gar nicht darüber?

Die Frage passt sehr gut zu meinem aktuellen Beitrag: Das Recht, ein Buch nicht zu Ende zu lesen, denn da schreibe ich genau über diese Frage. Bisher habe ich es so gehalten, dass ich Bücher, die mich nicht begeistern konnten, auch nicht auf meinem Blog besprochen habe. Ich empfehle einfach mit großer Freude Bücher und stecke andere gerne mit meiner Begeisterung an, ich glaube aber mittlerweile auch, dass es gut ist, wenn man über Bücher spricht, an denen man gescheitert ist oder über Bücher, die einem einfach nicht gefallen. Wobei ich auch gestehen muss, dass das selten vorkommt, dass mir ein Buch überhaupt nicht gefällt, da ich mir meine Bücher sehr genau auswähle.

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Ein gutes Buch überzeugt mich sowohl sprachlich als auch inhaltlich und fesselt mich so, dass ich es kaum noch aus der Hand legen möchte. So geht es mir gerade mit dem Roman von Nino Haratischwili. Manchmal muss man sich gute Bücher aber auch erst einmal erarbeiten, sich in den Text rein- und durchbeißen. Auch daran habe ich meine Freude.

Was ist dir an deinem Blog ganz besonders wichtig?

Mir ist an meinem Blog ganz besonders wichtig, dass meine Leser und Leserinnen erkennen, dass ich authentisch über meine gelesenen Bücher schreibe. Ich bin keine Werbetexterin, die im Auftrag von Verlagen oder Autoren schreibt. Ich möchte einfach andere an meiner Begeisterung, an meiner Freude oder auch ab und an an meinem Ärger über Bücher teilhaben lassen. Für mich ist mein Blog meine eigene Party – ich kann machen, was ich möchte und was mir Spaß bereitet!

Gibt es Empfehlungen, die du anderen Betreibern mit auf den Weg geben möchtest? Was sie tun (z.B. um ihre Seite bekannter zu machen) oder sein lassen sollten (Anfängerfehler, Stolpersteine)?

Meine ganz große Empfehlung: vernetzt euch! Wartet nicht nur darauf, dass andere bei euch kommentiert, sondern nehmt euch die Zeit, andere Blogs zu besuchen und Kommentare zu hinterlassen. Und wenn ihr Kommentare bekommt, dann nehmt euch die Zeit, darauf zu antworten. Ich glaube, dass eine Vernetzung und ein Austausch untereinander ganz wichtig sein kann!

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast für das Interview!


Diese Seite wird nur durch euch lebendig. Schreibt mir gerne einen Kommentar oder unterstützt Literaturschock, indem ihr den Artikel über Facebook, Twitter und Google+ mit euren Freunden teilt oder auf eurer Webseite verlinkt.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Für eine werbefreie Plattform und literarische Vielfalt.

unterstuetzen books

 

 

Affiliate-Programm von Amazon, um Literaturschock zu unterstützen. Weitere Möglichkeiten, Danke zu sagen.

Tassen, Shirts und Krimskrams gibt es übrigens im

Buchwurm-Shop

I only date Booknerds

Diese Seite nutzt Cookies.

Datenschutz & Widerspruchshinweise

Erlauben
© 2018 Susanne Kasper, Literaturschock

Mobile-Menue