Mona Firley von Tintenhain

Auf Literaturschock werden in regelmäßigen Abständen interessante Bücherblogs, Literaturseiten und Rezensionsportale vorgestellt. Die ursprüngliche Idee könnt ihr im Artikel Bücherblogs, Literaturseiten, Rezensionsportale ... ? nachlesen. Heute stelle ich euch Mona Firley und ihren Blog "Tintenhain" vor.

Mona FirleyMonas Steckbrief in Kürze

Echter Name vs. Nickname: Ich heiße Mona und blogge als Tintenelfe
Geburtsjahr: 1976
Oft anzutreffen in: Buchhandlungen, Büchereien, Lesekreisen, Bücherstammtischen, Kinderspielplätzen
Interessen (neben der Literatur): Chor, Rollenspiel, Geochaching
Aktuelles Buch vs. spontane Buchempfehlung: Claire Hajaj: Ismaels Orangen

Steckbrief von Tintenhain

Webseite Tintenhain

Online seit: September 2011
Schwerpunkte: Belletristik, Fantasy, Jugendbuch
Besucher pro Monat: ca. 4000
Dein Lieblingsartikel auf deiner Seite vs. Linktipp (z.B. andere Literaturseite): Die 100 beliebtesten Bücher der Deutschen vs. Irve liest ...

Tintenhain & Social MediaFacebook Instagram

Im Gespräch mit Mona

Wie und warum hast du das Thema "eigenes Blog" angepackt und welches Ziel hattest du dabei?

Ich hatte vor meinem Blog schon auf vorablesen und Lovelybooks rezenisert und irgendwann Lust, etwas Eigenes zu machen. Mein erster Blog war eine reine Rezensionsplattform, die kein Mensch gelesen hat. Mit dem Tintenhain habe ich eine neue, vielseitigere Form des Bloggens gefunden. Ein wirkliches Ziel hatte ich nicht. Im Tintenhain wollte ich ursprünglich eigene Texte veröffentlichen, aber dann sind es eben doch Buchbesprechungen geworden.

Gibt es aktuelle Literaturthemen, die dich ganz besonders beschäftigen?

Ich liebe Bücher, die Märchen oder Bücher zum Thema haben. Da es gerade eine regelrechte Welle in diesem Bereich gibt, bin ich da im Moment überversorgt. Interessant finde ich auch Bücher, die den Nahost-Konflikt literarisch aufgreifen, so wie Claire Hajajs "Ismaels Orangen". Das hat mich sehr bewegt und ich habe viel aus meiner eigenen Familiengeschichte entdecken können.

Dein bestes und dein schlimmstes Erlebnis als Bloggerin?

Mein bestes Erlebnis waren sicher die Reaktionen auf den Blogpost zur Geburt meines dritten Kindes. Da habe ich erst gesehen, wer alles "still" meinen Blog liest. Das war sehr überraschend und toll. Schlimm fand ich, als ein Leser kommentierte, ich würde Kommentare zensieren. Er hatte zuvor einen Beitrag kritisch kommentiert. Da ich im Urlaub ohne WLAN war, konnte ich den Beitrag nicht freischalten. Am nächsten Tag war von Zensur die Rede. Das hat mich schon verletzt.

Hast Du Lesemacken?

Ja, aber ich glaube, nichts Schlimmes, wobei ich schon sehr pingelig bin. Ich biege Bücher beim Lesen nicht weit auf und mache grundsätzlich den Schutzumschlag ab. Die Bücher sehen nach dem Lesen immer noch ungelesen aus und ich erwarte das auch, wenn jemand bei mir ein Buch leihen will. Eine Macke aus meinen Buchtauschzeiten. Ich lese auch nie vorher noch mal den Klappentext und schon gar nicht das Ende. Dadurch verpasse ich manchmal allerdings ein Glossar, das mir beim Lesen vielleicht sogar hilfreich gewesen wäre.

Wie reagierst du, wenn dir ein Buch überhaupt nicht gefällt? Schreibst du einen Verriss oder lieber gar nicht darüber?

Ich schreibe nur ganz selten Verrisse. Wenn mir ein Buch nicht gefällt, habe ich auch keine Lust noch etwas darüber zu schreiben. Rege ich mich furchtbar auf, kann aber auch schon mal ein Verriss kommen.

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

In erster Linie muss ein gutes Buch unterhalten können oder aber informativ sein. Ich mag sowohl Bücher, die mich zum Nachdenken anregen als auch Bücher, die einfach nur amüsant sind und für ein paar Stunden abschalten lassen. Wichtig ist mir auch, dass der Text lesbar ist. Ich möchte mich nicht quälen. Weder mit umständlichen, gewollt literarischen Formulierungen noch mit schlechter Sprache. Dafür habe ich mit meinen drei Kindern einfach zu wenig Zeit.

Was ist dir an deinem Blog ganz besonders wichtig?

Mir ist wichtig, dass der Blog mich, meine Liebe zu Büchern und meine Lesevorlieben widerspiegelt. Ich freue mich, wenn andere bei mir Buchtipps finden, mit mir über Bücher diskutieren oder sich einfach nur unterhalten fühlen. Der Austausch mit meinen Lesern hat im Laufe der Zeit einen hohen Stellenwert gewonnen. Das kannte ich vorher ja gar nicht und macht inzwischen einen Großteil des Reizes am Bloggen aus.

Das Bücherregal vom TintenhainGibt es Empfehlungen, die du anderen Betreibern mit auf den Weg geben möchtest? Was sie tun (z.B. um ihre Seite bekannter zu machen) oder sein lassen sollten (Anfängerfehler, Stolpersteine)?

Vernetzt Euch! Schaut auf anderen Blogs vorbei, kommentiert dort, aber möglichst ohne nur auf den eigenen Blog zu verweisen. Die meisten Blogger schauen sowieso, wer da gerade in letzter Zeit immer wieder mal kommentiert. Füllt Euren Blog regelmäßig und gleichmäßig, dann bleibt er im Gedächtnis. Lieber einmal in der Woche und dafür verlässlich als drei Posts an einem Tag und dann zwei Wochen nichts bis zum nächsten Schwung. Manche Blogger sind auch enttäuscht, dass Rezensionen vermeintlich weniger gern gelesen werden als andere Beiträge. Meine Erfahrung ist, dass die Rezensionen zwar bei Erscheinen tatsächlich weniger Klicks bekommen als zum Beispiel ein Neuerscheinungsposting, jedoch langfristig die meisten Besucher über Suchmaschinen anziehen. Also immer fleißig rezensieren. :-)

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast für das Interview!

Da nicht für! Ich habe zu danken.


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