Nike Leonhard vom gleichnamigen Blog

Auf Literaturschock werden in regelmäßigen Abständen interessante Bücherblogs, Literaturseiten und Rezensionsportale vorgestellt. Die ursprüngliche Idee könnt ihr im Artikel Bücherblogs, Literaturseiten, Rezensionsportale ... ? nachlesen. Heute stelle ich euch Nike Leonhard vom gleichnamigen Blog vor.

Nikes Steckbrief in Kürze

Nike LeonhardEchter Name vs. Spitzname: Mein richtiger Name ist Carola Ottenburg, aber ich blogge unter dem Pseudonym Nike Leonhard
Geburtsjahr: 1977
Oft anzutreffen: vor dem Computer
Interessen (neben der Literatur): Living History (Mittelalter) und MMORPGs
Aktuelles Buch vs. spontane Buchempfehlung: aktuell „Armageddon Zone“ von Antje Ippensen und „Umgang mit Chrysanthemen“ von Pu Sung-ling, spontane Buchempfehlung: „Der Herr der Ringe“ - vielleicht nicht gerade einfallsreich, aber ich liebe dieses Buch nun mal.

Steckbrief von deinem Blog

Webseite  Nike Leonhard

Online seit: 07.12.2015
Schwerpunkte (Genre und Besonderheiten): Fantasy und historisches, Selfpublishing, eigene Werke
Dein Lieblingsartikel auf Deiner Seite vs. Linktipp (z.B. andere Literaturseite): Mein eigener Lieblingsartikel ist die Kurzgeschichte „Der Kinobesuch der alten Dame“, die ich anlässlich einer Challenge von Clue Writing verfasst habe. Der am häufigsten geklickte Artikel ist „Marketing von eBooks – wie du aus dir eine Marke machst“. Bei den Linktipps tue ich mich schwer, weil es so viele gute Blogs gibt. Aber weil ich bei den Artikeln zwei genannt habe, will ich hier wenigstens die Blogs von Textflash und Librophilee nennen, die sowohl unterhaltsam als auch informativ sind.

Nike Leonhard & Social Media

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Im Gespräch mit Nike

Wie und warum hast du das Thema "eigenes Blog" angepackt und welches Ziel hattest du dabei?

Dieses Blog ist in erster Linie als Marketinginstrument für meine selbst publizierten eBooks entstanden. Allerdings wollte ich nicht das typische Autorenblog mit Schreibtipps, da solche Blogs vor allem andere Autoren ansprechen, aber wenig für die potentiellen „Endabnehmer“ (also reine Leser) bieten. Außerdem gibt es einfach schon zu viele Blogs mit Schreibtipps.

Also habe ich mir überlegt, wer mein Zielpublikum sein soll. Die Autoren wollte ich nicht vollkommen verlieren, da auch sie potentielle Leser und Multiplikatoren sind. Vor allem wollte ich aber Inhalte, abseits der Fachthemen. Inhalte, die meine Zielgruppe ansprechen, d. h. Menschen über 25, die gerne Fantasy lesen, aber keine Lust auf oder keine Zeit für epische Stoffe haben. Damit war ein Schwerpunkt gefunden: Alles, was irgendwie mit Fantasy zu tun hat. Abfallprodukte von Recherchen, Notizen zu archäologischen Funden, so weit sie im Zusammenhang mit Riten, Glauben und Aberglauben stehen, Fabelwesen, Buchbesprechungen usw. Der andere Schwerpunkt sind die Fachthemen, mit denen ich mich als Selfpublisherin sowieso beschäftige: Herstellung und Marketing von eBooks.

Gibt es aktuelle Literaturthemen, die dich ganz besonders beschäftigen?

Ich gestehe, mit der aktuellen Fantasy oft wenig anfangen zu können. Vielleicht kommt es mir nur so vor, aber die phantastische Literatur der 80er ist mir spannender und innovativer erschienen, als das, was heute von den Verlagen auf den Markt gebracht wird. Manchmal habe ich den Eindruck, das Label Fantasy diene nur dazu, ewige Variationen von Boy-meets-Girl Geschichten in sehr konservativen Rollenmustern zu vermarkten.

Auf der anderen Seite bin ich in der vielgescholtenen Selfpublisherszene auf sehr interessante Konzepte gestoßen, deren Entwicklung ich gerne weiterverfolgen möchte.

Gute Zeiten, schlechte Zeiten Deiner Bloggerkarriere?

Bisher nur gute. Ich hoffe natürlich, dass das so bleibt.

Hast du Lesemacken?

Nike Leonhards BücherKeine, die mir auffallen.

Wie reagierst du, wenn dir ein Buch überhaupt nicht gefällt? Schreibst du einen Verriss oder lieber gar nicht darüber?

Wenn mir ein Buch gar nicht gefällt, schreibe ich das genauso, wie ich ein Buch lobe, das mir gefällt. Es sind eher die mittelmäßigen Bücher, bei denen ich mich nicht zu einer Rezension aufraffen kann.

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Zum einen natürlich die Geschichte. Sie sollte mir etwas Neues erzählen, mich aber auch emotional ansprechen. Der zweite Punkt sind die Figuren. Sie sollten nicht nur konsistent konstruiert sein und nachvollziehbar handeln, sondern darüber hinaus auch originell.  Das Dritte ist die Sprache. Auch da freue ich mich über Originalität, Wortwitz und Konsistenz.

Was ist dir an deinem Blog ganz besonders wichtig?

Wie oben schon gesagt, ist mein Blog als Marketinginstrument für meine Bücher gedacht – auch wenn sich maximal 1/3 der Inhalte direkt damit beschäftigen. Insofern ist für mich aber wichtig, bei allem Spaß, den ich am Bloggen habe, Ernsthaftigkeit zu vermitteln, was meine Person und meine Profession angeht. Ich bin Autorin. Keine schreibende Hausfrau, keine kleine Hobbyliteratin oder etwas in der Art, sondern Autorin.

Welchen Tipp gibst du anderen Blogger*innen?

Mut zur eigenen Meinung zu haben. Lieber einen Konflikt zu riskieren und durchzustehen, als immer everybodies Darling sein zu wollen. Damit schadet man letztendlich nur sich selber, weil das eigene Profil so butterweich wird, dass es nicht mehr als solches erkennbar ist.

Was vermisst du in der deutschen Literaturbloggerszene?

An dieser Stelle muss ich gestehen, die Literaturbloggerszene nicht zu kennen, sondern nur einige Blogs.

Und was findest du gut?

Dass viele Blogger sich wahnsinnig viel Mühe geben, ihre Texte anspruchsvoll zu gestalten und sich für fast nichts zu schade sind.

Welche andere Literaturseite sollte in dieser Gesprächsreihe auf keinen Fall fehlen?

54books und Kaffeehaussitzer

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast für das Interview!

Ich danke dir ganz herzlich, dass du mich in die Interviewreihe aufgenommen hast, obwohl mein Blog kein Literaturblog im klassischen Sinn ist!

SuseÜber die Autorin

Susanne K. (Literaturschock.de)

Susanne Kasper ist Gründerin und Chefredakteurin von Literaturschock und Leserunden.de. Sie liebt es, andere für die Literatur zu begeistern, ist Preisträgerin des Virenschleuderpreises der Kategorie "Persönlichkeit des Jahres" 2016 und bietet unter Social-Reading.media einen Autoren- und Verlagsservice. Über schamlose Mails freut sie sich ebenso wie über vegane Keksspenden. Sie nutzt in ihren Artikeln immer mehr das Femininum, weil sie der Ansicht ist, dass damit auch Männer gemeint sind.

 

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