Philip Aschermann von Book Walk

Philip AschermannAuf Literaturschock werden in regelmäßigen Abständen interessante Bücherblogs, Literaturseiten und Rezensionsportale vorgestellt. Die ursprüngliche Idee könnt ihr im Artikel Bücherblogs, Literaturseiten, Rezensionsportale ... ? nachlesen. Heute stelle ich euch Philip Aschermann von Book Walk vor.

Philips Steckbrief in Kürze

Echter Name: Philip
Geburtsjahr: 1989
Interessen (neben der Literatur): Bloggen, TV-Serien und Filme, Sport, Gesellschaftsspiele
Aktuelles Buch vs. spontane Buchempfehlung: Der Ruf des Henkers vs. Das Lied von Eis und Feuer

Steckbrief von Book Walk

Webseite Book Walk

Online seit: 2011 mit Philips Welt bzw. seit März 2015 mit meinem neuen Blog Book Walk
Schwerpunkte: High Fantasy, Dystopie, SciFi und Kino
Besucher pro Monat: 1500 - 2500
Dein Lieblingsartikel auf deiner Seite vs. Linktipp (z.B. andere Literaturseite): Mein aller liebster Artikel auf meinem eigenen Blog ist tatsächlich der damalige Specialbeitrag zur Frankfurter Buchmesse 2015 gewesen. Zwar war dieser sehr zeitaufwändig aber ich habe so viel positives Feedback, z.T. sogar direkt auf der Buchmesse, erhalten, was die vielen Mühen und den Zeitaufwand entschädigt haben. Mir hat die Recherche sehr viel Spaß gemacht weshalb ich das ganze Thema für die Leipziger Buchmesse 2016 aktuell auch wieder anpacke.

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Im Gespräch mit Philip

Wie und warum hast du das Thema "eigenes Blog" angepackt und welches Ziel hattest du dabei?

Angefangen habe ich mit dem Bloggen bereits im Jahr 2011, allerdings als ein Blogger über Gott und die Welt sozusagen. Ich hatte kein Schwerpunktthema sondern schrieb über alles und jeden. Erst mit der Zeit hat sich mein Hobby Lesen immer mehr in den Blog geschlichen bis ich letztendlich fast ausschließlich über das Thema Literatur geschrieben habe. Als logische Schlussfolgerung und mit der Absicht, meinen Webauftritt noch etwas professioneller zu gestalten habe ich meinen damaligen Blog „Philips Welt“ an den Nagel gehängt und habe meinen neuen Blog „Book Walk“ ins Leben gerufen, welcher mittlerweile knapp ein Jahr online ist. Ich habe nach wie vor sehr viel Freude mit dem Blog, ich liebe den Austausch mit andern Bloggern und ich finde es toll, über Bücher zu reden und zu diskutieren.

Gibt es aktuelle Literaturthemen, die dich ganz besonders beschäftigen?

Aktuell gibt es nur die Leipziger Buchmesse 2016, die mich wahnsinnig beschäftigt. Ich werde in diesem Jahr tatsächlich zum ersten Mal den gesamten Messezeitraum auf der Buchmesse sein und dennoch habe ich bereits einen Monat vorab die Befürchtung, dass ich trotzdem nicht zu jeder Veranstaltung gehen kann, die ich gerne besuchen möchte. Sei es nun eine Lesung von Tom Jacuba, Peter V. Brett oder Markus Heitz. Argh, ich befürchte schon wieder so viele Überschneidungen. Ansonsten ist aber alles im grünen Bereich ;)

Book Walk

Dein bestes und dein schlimmstes Erlebnis als Blogger?

Bisher hatte ich zum Glück noch keine negativen bzw. schlimme Erlebnisse als Blogger sondern eher ganz im Gegenteil, ich hatte viele großartige Momente. Seien es die vielen tollen Menschen, die ich durch das Hobby kennengelernt habe oder das Bloggen positive Auswirkungen auf meine Bewerbung genommen hat. So verbinde ich vor allem viele positive Eindrücke und Erfahrungen mit dem Bloggen und ich bin froh, dass ich bisher nicht Opfer vom Rezensionsklau, Mobbing oder sonstigen Lästereien geworden bin.

Hast Du Lesemacken?

Was heißt hier Lesemacke. Ich kann es einfach partout nicht leiden, wenn ein Taschenbuch oder ein Paperback Leserillen bekommt, egal wie gut man beim Lesen auch aufpasst. Zugegeben, die Leserillen gehören irgendwie dazu aber schön sehen sie definitiv nicht aus. Hier könnten die Verlage doch durchaus mal einen besseren Buchrücken verwenden, so wie z.B. bei der „Das Lied von Eis und Feuer“ Reihe, welche im Blanvalet/Penhaligon Verlag als Paperback erschienen ist. Trotz des Paperbacks scheinen diese Buchrücken unkaputtbar zu sein. Darüber hinaus mag ich eigentlich einfach keine Taschenbücher. Wenn ich die Wahl zwischen Hardcover und Taschenbuch (des gleichen Buches) habe, dann entscheide ich mich immer für die Hardcover Variante auch wenn diese oft mehr als das doppelte kostet. Sie sieht einfach so viel schöner aus im Regal. Bücher sind vor allem auch was für das Auge und da sieht ein Taschenbuch einfach mickrig neben einem HC aus.

Wie reagierst du, wenn dir ein Buch überhaupt nicht gefällt? Schreibst du einen Verriss oder lieber gar nicht darüber?

Ich habe überhaupt kein Problem damit, einen Verriss zu schreiben. Zum Glück kommt das zwar so gut wie nie vor (da ich irgendwie meistens von vornherein schlechte Bücher aussortiere) aber leider ist das nicht zu 100% sicher. So hatte ich bspw. Letztens ein Buch über meine liebste TV-Serie Game of Thrones in den Händen und da wurde leider quasi alles falsch gemacht was man falsch machen konnte. Auch wenn es sich um ein Buch zu Game of Thrones dreht war es mir letztendlich trotzdem egal, das Buch zu kritisieren. Ich breche auch nur äußerst selten ein Buch ab und wenn es doch einmal vorkommt, dann werde ich da auch drüber schreiben, einfach nur als Warnung für andere Leser. Nicht darüber zu schreiben kommt für mich nicht in Frage.

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Das ist eine viel zu schwierige Frage um das pauschal beantworten zu können, da es so viele unterschiedliche Faktoren gibt, die es zu beachten gibt. Das ganze fängt bei einem ansprechenden Cover an. Wenn mich das nicht anspricht, beachte ich das meistens in der Buchhandlung schon gar nicht mehr. Zudem sollten High Fantasy Romane meiner Meinung nach immer eine Karte haben da es für mich einfach dazu gehört. Vielleicht haben mich Der Herr der Ringe und Das Lied von Eis und Feuer da einfach etwas versaut. Ansonsten muss sich die Geschichte kontinuierlich weiterentwickeln. Gleiches gilt auch für die Charaktere. Diese dürfen gerne auch mal eine 180 Grad Wende vollziehen. Bei mir gilt eher das Motto „Je mehr Seiten desto besser“. Ich liebe es einfach, wenn ich über viele 100 Seiten in eine Geschichte eintauchen kann und diese mit einem Personenregister und einer tollen Karte abgerundet ist. Das macht glaube ich ein ziemlich perfektes Buch für mich aus.

Bookwalk-Regal

Was ist dir an deinem Blog ganz besonders wichtig?

Mir ist es sehr wichtig, dass ein Blog eine persönliche „About Me“ Seite hat, damit ich auch weiß, wessen Blog ich da eigentlich lese. Ich möchte den Menschen hinter dem Blog kennenlernen und nicht nur den Blog an sich kennen. Darüber hinaus finde ich es gut, wenn der Blog klar strukturiert ist und nicht quietsche bunt daher kommt und man vor lauter Glitzer oder schlecht gewählten Kontrasten den Inhalt nicht mehr wahrnimmt. Leider gibt es da viel zu viele Beispiele, die genau das machen und da bin ich, egal wie gut die Inhalte sein mögen, ganz schnell wieder weg. Für mich muss eine klare Struktur, ein ansprechendes Design und eine Interaktionsmöglichkeit vorhanden sein damit ich mich wohlfühlen kann

Mit welchen Schwierigkeiten hattest du anfangs zu kämpfen und wie bist du damit umgegangen?

Jeden Blogger, egal, ob er (oder sie) schon jahrelang dabei ist oder gerade erst angefangen hat mit dem Bloggen plagen doch sicherlich des Öfteren mal Selbstzweifel. Wieso hat Blog XYZ 1. Mio Leser und ich nicht oder wieso gibt es dort immer wieder Kommentare und bei mir nur ab und zu?!? Das ist irgendwie ziemlich normal und mittlerweile stehe ich da auch drüber. Anfangs habe ich probiert, darüber zu schreiben, was andere Leser gerne lesen möchten aber da habe ich mich letztendlich nicht mehr mit wohl gefühlt. Ich schreibe nur noch über das, was mich tatsächlich interessiert, egal, ob dadurch potenzielle Leser verloren gehen oder nicht kommen. Der eigene Blog ist sein privates Hobby und das sollte man immer im Hinterkopf behalten. Man soll sich nicht nach den Wünschen anderer richten nur um 1-2 Klicks oder Likes mehr zu haben. Einfach seinen Weg gehen und man wird sich sehr wohl fühlen.

Welche andere Literaturseite sollte in dieser Gesprächsreihe auf keinen Fall fehlen?

Hmm, schwer zu sagen, da so viele tolle BloggerInnen bereits gelistet sind, wie z.B. Ramona (Kielfeder), Mona (Tintenhain)  oder Daniela (Bröselchen). Da mir aber die liebe Anabelle vom Blog Stehlblüten, die wundervolle Petra aka Petzi vom Blog Die Liebe zu den Büchern und Nana vom Blog Nana – What else? noch fehlen, würde ich mich freuen, in dieser Gesprächsreihe noch etwas mehr über die drei zu lesen J Diese drei Blogs gehören zu meinen liebsten Blogs im World Wide Web und sie gehören definitiv in jede Blogroll!

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast für das Interview!

SuseÜber die Autorin

Susanne K. (Literaturschock.de)

Susanne Kasper ist Gründerin und Chefredakteurin von Literaturschock und Leserunden.de. Sie liebt es, andere für die Literatur zu begeistern, ist Preisträgerin des Virenschleuderpreises der Kategorie "Persönlichkeit des Jahres" 2016 und bietet unter Social-Reading.media einen Autoren- und Verlagsservice. Über schamlose Mails freut sie sich ebenso wie über vegane Keksspenden. Sie nutzt in ihren Artikeln immer mehr das Femininum, weil sie der Ansicht ist, dass damit auch Männer gemeint sind.

 

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