ARD-Buffet: Lesetipps von Karla Paul

Karla Paul ist inzwischen von der Literaturszene nicht mehr wegzudenken. Seit November 2014 gibt sie in der Sendung ARD-Buffet alle paar Monate Buchtipps. Seit vielen Jahren bloggt sie und ihre Seite Buchkolumne ist fester Bestandteil meines Alltags. Wer Karla etwas näher kennen lernen möchte, sollte mein Interview mit der Powerfrau lesen.

In diesem Artikel fasse ich die einzelnen Sendungen und Buchtipps zusammen. Ich möchte jedem von euch dieses TV-Format ans Herz legen. Buchtipps garantiert! Wer eine Sendung verpasst hat, findet sie mit etwas Glück noch in der Mediathek.

ARD-Buffet am 15.07.2015: Karlas Bücherempfehlungen zur Sommerzeit

Karlas Sommertipps

Anthony Doerr: Alles Licht, das wir nicht sehen

Saint-Malo 1944: Marie-Laure, ein junges, blindes Mädchen, ist mit ihrem Vater, der am "Muséum National d'Histoire Naturelle" arbeitet, aus dem besetzten Paris zu ihrem kauzigen Onkel in die Stadt am Meer geflohen. Einst hatte er ihr ein Modell der Pariser Nachbarschaft gebastelt, damit sie sich besser zurechtfinden kann. Nun ist in einem Modell Saint-Malos, der vielleicht kostbarste Schatz aus dem Museum versteckt, den auch die Nazis jagen.

Rezension auf Literaturschock lesen, Erschienen 2015 bei C. H. Beck, 528 Seiten.

Martin Walker: Brunos Kochbuch

Endlich: Essen wie Bruno im Périgord! Das Kochbuch zu den kulinarischen Krimis von Martin Walker. Statt nur delikater Kriminalfälle für Bruno gibt es endlich auch die delikaten Rezepte mit marktfrischen Zutaten von ›Bruno, Chef de police‹, zusammengestellt von Martin Walker und optisch stimmungsvoll in Szene gesetzt durch den Foodfotografen Klaus-Maria Einwanger! Trüffeln, Pâté, Käse, guter Wein und schöne, geschichtsträchtige Landschaft: Der Hobbykoch aus dem Périgord spricht alle Sinne an.

Erschienen 2014 bei Diogenes, 320 Seiten.

Sylvia Beach: Shakespeare and Company

Sylvia Beachs amerikanische Buchhandlung und Leihbücherei in Paris war für ein Vierteljahrhundert Treffpunkt für Dichter und Musiker, denen Paris und die lebendige Atmosphäre um die Wahlpariserin zu geistigen Asyl und Mittelpunkt wurden.

Lest dazu meinen Artikel: Shakespeare and Company: In einer Buchhandlung in Paris

Rezension auf Literaturschock lesen, Erschienen 1982 bei Suhrkamp, 248 Seiten.

Alain Monnier: Die wunderbare Welt des Kühlschranks in Zeiten mangelnder Liebe

Es sind ja immer die simplen Dinge im Leben, die Großes verändern. Da bestellt eine entzückende, etwas unterkühlte Französin in Toulouse einen neuen Kühlschrank - und der ist defekt. So weit, so normal. Aber dann: Marie - das ist die Schöne - ruft die Hotline der Firma an, die ihr das Haushaltsgerät verkauft hat, und was passiert? Nach und nach treffen 17 Kühlschränke in Maries Wohnung ein, während in Indonesien ein neues Thermostat auf seinen Transport ins ferne Frankreich wartet.

Erschienen 2015 bei Arche, 160 Seiten.

ARD-Buffet am 27.03.2015: Karlas Buchtipps für Ostern

Karla Pausl Ostertipps

Barbara Ireland: The New York Times. 36 Hours. 125 Wochenenden in Europa

Die New York Times präsentiert 125 Wochenendtripps in die schönsten Ecken des Kontinents Kultur, Geschichte, Mode, kulinarische Köstlichkeiten und atemberaubende Architektur – Europa lockt mit so vielen Reichtümern, man könnte sich auf ewig darin verlieren. Diese aktualisierte, erweiterte Sammlung der berühmten „36 Hours“-Reisekolumnen aus der New York Times enthält 125 Reisepläne für europäische Kurztrips, mit lockerer Hand geschrieben und schick illustriert.

Erschienen 2013 bei Taschen, 644 Seiten.

Gila Lustiger: Die Schuld der anderen

Ein paar Zeilen, mehr hat der Journalist Marc Rappaport einem siebenundzwanzig Jahre zurückliegenden Mord, der jetzt durch DNA-Abgleich gelöst sein soll, eigentlich nicht zugedacht. Und doch will er mehr über die Geschichte der jungen Frau erfahren, die mit achtzehn aus der stickigen Enge ihrer französischen Industriekleinstadt nach Paris floh, um zu studieren, und dort in die Prostitution schlitterte.

Rezension auf Literaturschock lesen, Erschienen 2015 bei Berlin-Verlag, 496 Seiten.

Mamen Sánchez: Die schönste Art, sein Herz zu verlieren

England. Der berühmte Verleger Marlow Craftsman ist in Sorge. Seit er seinen Sohn Atticus nach Madrid schickte, um die Kulturzeitschrift Librarte zu schließen, ist der junge Gentleman wie vom Erdboden verschwunden. Was ist passiert? Marlow beauftragt Inspektor Manchego, sich bei der spanischen Zeitschrift umzuschauen.

Erschienen 2015 bei Thiele, 360 Seiten.

Ruth Fend: Wok 'n' Roll

Eine kulinarische und kulturelle Entdeckungsreise durch das Reich der Mitte: Die Journalistin Ruth Fend bereist das Land auf dem Pfad der Köstlichkeiten und beißt auch bei für den westlichen Gaumen eher skurrilen Gerichten herzhaft zu. Mit zahlreichen Fotos und Rezepten!

Erschienen 2015 bei Aufbau, 304 Seiten.

Britta Sabbag, Maite Kelly: Die kleine Hummel Bommel

Eine Bilderbuchgeschichte mit der zeitlosen Botschaft: Sei du selbst, glaub an dich und du kannst alles schaffen! Mit dem Lied "Du bist du" zum Download – von MAITE KELLY. Eigentlich haben Hummeln viel zu kleine Flügel, um fliegen zu können – auch die kleine Hummel Bommel. "Mit deinen winzigen Flügeln kannst du nie und nimmer fliegen!", lachen die anderen Insektenkinder Bommel aus. Doch bald erkennt die kleine Hummel, dass sie keine größeren Flügel, sondern nur eine Portion Mut zum Fliegen braucht.

Erschienen 2015 bei arsEdition, 32 Seiten.

ARD-Buffet am 18.11.2014: Karlas Buchtipps für die Weihnachtszeit

Karlas Weihnachtstipps

Benjamin Monferat: Welt in Flammen

Mai 1940: Deutsche Panzer rollen westwärts. Während in Paris die Angst um sich greift, bricht der Simplon Orient Express ein letztes Mal nach Istanbul auf. An Bord des Zuges eine schicksalhafte Reisegesellschaft. Jeder der Fahrgäste mit einem ganz eigenen Grund, diese letzte Fahrt unter allen Umständen anzutreten: Ein Balkanfürst will die Herrschaft über sein Land zurückfordern. Seine jüdische Geliebte fürchtet um ihre Liebe – und um ihr Leben.

Erschienen 2014 bei Wunderlich, 784 Seiten.

Joakim Zander: Der Schwimmer

Damaskus: Das Kind in seinen Armen hat hohes Fieber, atmet kaum noch. Im nächsten Moment explodiert eine Bombe: Die Frau, die er liebt, stirbt. Doch der Anschlag galt ihm. Dem amerikanischen Agenten. Brüssel: Im Haifischbecken der Politiker und Lobbyisten bewegt sich EU-Referentin Klara Walldéen mühelos. Doch dann begegnet die junge Schwedin Mahmoud wieder, einem erfolgreichen Politologen, ihrer großen Liebe.

Erschienen 2014 bei ro ro ro, 432 Seiten.

Toni Jordan: Neun Tage

Es ist der Tag seines Lebens, als der junge Kip Westaway die schöne Annabel trifft, und nur der erste von neun Tagen, die der Geschichte seiner Familie eine neue Richtung geben. – »Brillant und bewegend!« Sunday Star Times Es gibt Tage, die verändern das ganze Leben. Von neun dieser schicksalhaften Tage im Leben einer Familie erzählt Toni Jordan in ihrem preisgekrönten Roman. Alles beginnt mit dem jungen Kip, der mit seinen Geschwistern in einem heruntergekommenen Vorort von Melbourne aufwächst.

Erschienen 2014 bei Piper, 272 Seiten.

Pia Ziefle: Länger als sonst ist nicht für immer

Sommer 1976. In Ostberlin kommt der 9-jährige Lew in eine neue Familie, nachdem seine Eltern Republikflucht begingen. In einer schwäbischen Kleinstadt wird ein Mädchen namens Ira geboren und muss lernen, dass es von der Mutter nicht geliebt wird und dem Vater nicht zu nahe kommen darf. In einem Dorf in Jugoslawien begibt sich der 4-jährige Fido mit seinem Großvater auf die Reise nach Deutschland und wird nie mehr in die Heimat zurückkehren. Lew, Ira und Fido û zu unterschiedlichen Zeiten begegnen sie einander, lieben und verlieren sich wieder.

Erschienen 2014 bei Arche, 320 Seiten.

SuseÜber die Autorin

Susanne K. (Literaturschock.de)

Susanne Kasper ist Gründerin und Chefredakteurin von Literaturschock und Leserunden.de. Sie liebt es, andere für die Literatur zu begeistern, ist Preisträgerin des Virenschleuderpreises der Kategorie "Persönlichkeit des Jahres" 2016 und bietet unter Social-Reading.media einen Autoren- und Verlagsservice. Über schamlose Mails freut sie sich ebenso wie über vegane Keksspenden. Sie nutzt in ihren Artikeln immer mehr das Femininum, weil sie der Ansicht ist, dass damit auch Männer gemeint sind.

 

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