Die Frankfurter Buchmesse und Literaturschock 2011

Gastland Island

Vom 12.10.2011 bis zum 16.10.2011 öffnete die Frankfurter Buchmesse wieder - dieses Mal mit dem Gastland Island - ihre Tore, um Leseratten, Bibliophilen, Bücherwürmern und wie sie sich sonst noch so alle nennen, fünf Tage Spaß, Stress und die totale Reizüberflutung zu bieten. Für mich waren es leider nur drei Tage, denn ich besuchte die Messe nur von Freitag bis Sonntag. Viele Termine galt es wahrzunehmen und so wuselte ich ständig von Halle 3 über einen kleinen, interessanten Umweg durch Halle 5 zu Halle 4, sah mir im Außenbereich das nagelneue Audi Open Space an und ... aber der Reihe nach.

14.10.2011, Freitag

Der Morgen des ersten Tages galt einer anfänglichen Orientierungsphase, während der ich das Glück hatte, mehr oder weniger über "Literatur-Promis" zu stolpern - nein, damit meine ich nicht die allerorts angekündigte Daniela Katzenberger (der ich glücklicherweise komplett entging, da diese nur am Mittwoch, dem Eröffnungstag, auf der Buchmesse anzutreffen war) und auch Charlotte Roche zähle ich nicht unbedingt dazu. Vielmehr saß da plötzlich die wunderbare Eva Mattes auf einem Sessel vor mir. Viele kennen die österreichische Schauspielerin als Tatort-Kommissarin Klara Blum. Ich verehre sie aber eher wegen der von ihr unschlagbar gelesenen Hörbücher wie Jane Austens Stolz und Vorurteil.
Eva Mattes
Nur kurze Zeit später und ein Stockwerk höher in Halle 3 lockte mich ein wahres Blitzlichtgewitter-und-Fernsekameragemisch neugierig zu einem etwas angegrauten Herren, den ich als Mario Vargas Llosa identifizierte. Der peruanisch-spanische Schriftsteller und Politiker erhielt im Dezember 2010 den Nobelpreis für Literatur und ich war beeindruckt von seiner Ausstrahlung. Was für eine glückliche Fügung, dass ich direkt am ersten Tag ganz unerwartet zwei so großartige Künstler antreffen konnte.

Mario Vargas LlosaAuf dem Weg zu meinem ersten Termin erhaschte ich kurz einen Blick auf Susanne Gerdom, die im Kinder- und Jugendbuchforum aus Das gefrorene Lachen las. Sie sollte ich aber am Sonntag noch mit etwas mehr Zeit treffen, weshalb ich direkt weitereilte zur Signierstunde von Benedict Wells. Der 1984 in München geborene Autor (der übrigens der Bruder von Ariadne von Schirach und Cousin des Schriftstellers Ferdinand von Schirach ist) ließ die Menge erst mal ein paar Minuten warten. Doch schließlich positionierte er sich am Signierpult des Diogenes-Verlages und nahm sich für seine Leser fast alle Zeit der Welt. Mit jedem, der ein Buch zum Signieren vorlegte, unterhielt er sich ausgiebig, um schließlich jedem eine individuelle, viele Zeilen umfassende Signatur zu verpassen. Sehr sympathisch, der junge Mann. Ich werde ihn sicher im Auge behalten. Selbstverständlich schrieb er auch in mein Buch Becks letzter Sommer einige für mich sehr passende Zeilen.

Bis zur nächsten offiziellen Signierstunde war noch etwas Zeit und so versuchte ich, einige Autoren am Bastei Lübbe Stand zu erwischen, was mir auch auf Anhieb gelang: Anzutreffen waren Sarah Lark, Andreas Eschbach, Zoë Beck und Eva Völler (von der ich leider kein Buch zum Signieren dabei hatte). Ich frage mich gerade, wie ich es geschafft habe, diesen Tag zu überstehen bei der Unmenge an Büchern, die ich mitgeschleppt habe - zum Glück war ich nicht die einzige Verrückte. Unter all den Leseratten befand ich mich in ausnehmend guter Gesellschaft.

Mittags schlenderte ich zu Egmont Lyx, die sich für die Signierstunden ein besonderes Bonbon einfallen ließen: Die ersten 30 Leser in der Schlange erhielten jeweils ein druckfrisches Exemplar des jeweils zu signierenden Buches. Zuerst war Der Schädelschmied von Jens Lossau und Jens Schumacher dran. Ich konnte glücklicherweise eines der Bücher ergattern (hatte also noch mehr zu schleppen). Während ich bei Lyx anstand, sah ich eine fröhliche Gesa Schwartz an einem der Tische des Verlages sitzen und plauderte anschließend noch kurz mit ihr.
Umberto Eco
Zwischen Verlagsständen und Hallen umherirrend - man kann sich da wirklich verlaufen, glaubt mir - fand ich schließlich einen nicht minder fröhlichen Sebastian Fitzek, der gerade interviewt wurde. Mein besonderes Augenmerk galt seinem T-Shirt mit der Aufschrift "Irrenmagnet" - ein Shirt, das sofort den Haben-Will-Reflex in mir auslöste. Vielleicht solle ich auch endlich mal ein Buch des Autors lesen und mit dem frisch signierten Der Augenjäger beginnen?

Weiter herumirrend kam ich leider zu spät zu der Gesprächsrunde von Dennis Scheck mit Umberto Eco, weshalb ich neben den beiden leider auch ein paar Hinterköpfe fotografiert habe. Man möge es mir verzeihen. Umberto Eco, den meisten bekannt als Autor von Der Name der Rose, war sehr präsent auf der Buchmesse. Sein neu erschienenes Buch "Der Friedhof von Prag" wird sicher bald bei mir einziehen.

Zurück bei Egmont Lyx traf ich dann auf Michelle Raven, mit der ich mich auch ganz kurz unterhielt. Michelle, es hat mich sehr gefreut, Dich mal jenseits diverser virtueller Plattformen kennenzulernen. Dieses Mal wurden 30 Exemplare ihres BucheDennis Scheck im Gespräch mit Umberto Ecos Riskante Nähe verschenkt. Nun noch schnell zu Wolfram Fleischhauer, der bei Droemer Knaur signierte und ich hatte Feierabend und konnte einfach so auf der Messe herumschlendern.

Prompt stolperte ich am Lesezelt vorbei und trotz der enormen Schlange hatte ich Glück und wurde noch zur Lesung von Harry Rowohlt eingelassen. Der Höhepunkt des Tages ganz zum Schluß. Harry Rowohlt muss man erlebt haben. Er gab die kurze Geschichte "Knolls Katzen" von Jan Neumann zum besten und begeisterte alle Anwesenden.

Der Protagonist, Herr Wagner, sitzt im Theater, als ihn ein Anruf der Knolls in das völlige Telefonchaos stürzt. Das Ehepaar im Urlaub ist ausgeraubt worden und benötigt nun den Ersatzschlüssel, den die Wagners erhielten - um Knolls Katzen zu füttern. Leider hat Herr Wagner daran überhaupt keine Erinnerung und rätselt nun gemeinsam mit Familie, Freunden und Bekannten, wer denn nun die Katzen vier Wochen lang versorgt hat - ob sie überhaupt noch lebten? Oder liegen in Knolls Wohnung nun durch sein Verschulden zwei Katzenkadaver? Mein Tipp: Unbedingt anhören! Die Geschichte ist auf der Live-Aufnahme "Rumba, Rumba, Rumba ist modern" enthalten.

15.10.2011, Samstag

Der nächste Buchmessetag war der vierte insgesamt, jedoch der erste Nicht-Fachbesuchertag. Entsprechend mehr war natürlich los und kurz vor Mittagszeit kann man sich am Wochenende kaum mehr durch die Halle 3Harry Rowohlt im Lesezelt (Belletristik) bewegen. Dies ist für mich meistens Anlass, mich am Wochenende vermehrt in den Hallen 4 (Belletristik und überwiegend Fachliteratur) und 5 (ausländische Verlage) umzusehen. Zwischendurch musste ich jedoch wieder das eine oder andere Buch signieren lassen und so traf ich Kerstin Gier, Nele Neuhaus und Markus Heitz. Die Schlange bei Gesa Schwartz war mir zu lange, weshalb ich mein mitgebrachtes Grim: Das Siegel des Feuers schnell wieder im Schließfach verstaute (ja, am Samstag war ich dann so schlau, mir ein Schließfach zu organisieren und so musste ich erheblich weniger mit mir herumschleppen).

Ganz früh stolperte ich hier auch ganz zufällig über einen Promi. Dieses Mal in Form von Dieter Thomas Heck, der eigentlich Carl-Dieter Heckscher heißt und den ich nicht zum ersten Mal in meinem Leben traf. Nachdem er insgesamt 23 Jahre nur wenige Kilometer von meinem Elternhaus entfernt im Schloss Aubach in Lauf wohnte, zog er im Jahre 2009 von dort weg - vermutlich von seiner Frau ins Exil geschickt, nachdem er ihr die Pläne für seine Biographie verriet.

Etwas mehr Zeit nahm ich mir für Sabine Eberts Interview und anschließende Signierstunde. Sie zeigte sich angesichts der erschienenen Fans sehr erfreut in ihrem von einer Freundin selbstgemachten Seidenkleid - laut ihrer Aussage entspreche dies der Kleidung einer Sabine EbertEdelfrau, wie es auch unsere allseits geliebte Marthe im Jahre 1179 gut hätte tragen können.

Hildegunst von MythenmetzIm Interview wurde die aktuelle Literaturbeilage der FAZ angesprochen, in der ein für die Zeitung ungewohnt positiver (oder eher neutraler, anstatt abfälliger) Kommentar über die heutigen Bestseller stand. Nicht das Feuilleton mache diese, sondern die Menschen, wie sie hier stehen und der Worte der Autorin lauschten. Bestsellerliste hin oder her: Mit ihrer historischen Saga über die Hebamme Marthe sorgte Sabine Ebert im großen Bücherforum von Literaturschock schon für einige Schmunzler und ich kann die Romane wärmstens empfehlen: Die enthaltene unfreiwillige Komik ist wirklich unschlagbar. Da ich inkognito auf der Buchmesse war, signierte mir Frau Ebert auch freimütig mein mitgebrachtes Exemplar von Die Entscheidung der Hebamme.

Wahre Menschenmassen lockte die gemeinsame Lesung von Derek Landy, dem Autor der erfolgreichen Skulduggery-Pleasant-Reihe, und Rainer Strecker, der die Hörbücher liest, an. In den Büchern geht es um ein lebendes Skelett und seine menschliche Partnerin, die die Welt vor dem Bösen beschützen. Obwohl ein großer Andrang herrschte, nahm sich Landy für jeden Fan Zeit, schnitt Grimassen in die Kameras, ließ sich geduldig fotografieren und zeichnete außerdem noch ein kleines Skelett-Symbol in die vorgelegten Bücher. Damit heimste er nicht nur bei mir jede Menge Sympathiepunkte ein.

Die Enttäuschung des Tages - oder vielleicht sogar der ganzen Buchmesse - war die vom Knaus-Verlag groß angekündigte Veranstaltung Andreas Fröhlich liest Walter Moers. Zu Gast: Hildegunst von Mythenmetz. Andreas Fröhlich glänzte aufgrund eines Stimmbandkatharrs durch Abwesenheit und wer die leise Hoffnung auf einen als Hildegunst von Mythenmetz verkleideten Walter Moers hegte, wurde mit einer Plastikfigur in Lindwurmoptik belohnt. Andreas Fröhlich wurde durch einen älteren, bärtigen Mann mit fettigen Haaren ersetzt, dessen Namen ich erfolgreich verdrängt und vergessen habe.

Der ganze Bohei stieß natürlich auf reges Medieninteresse, bei dem Publikum blieb aber teilweise ein bitterer Nachgeschmack. Zu sehr auf die Schippe genommen fühlte man sich von Verlag und Autor und ich frage mich noch immer, was so schlimm daran ist, mit offenen Karten zu spielen, anstatt falsche Hoffnungen auf einen wie auch immer gearteten Walter Moers zu wecken.

16.10.2011, Sonntag

Der Sonntag schließlich war für mich ein Tag, an dem ich nicht nur zum ersten Mal Susanne Gerdom, einer großartigen Fantasyautorin, gegenüberstehen durfte, sondern auch der Tag, an dem ich einige liebe Menschen aus meinem Literaturschock-Forum traf. Susanne Gerdom und ich kennen uns via Foren- und Mailunterhaltungen schon recht lange und es wurde wirklich Zeit, sich endlich mal "richtig" zu treffen. Kurz vorher machte ich eine Stippvisite bei der Lesung von Bernd Perplies und Christian Humberg, wo ich auf meine Forenmitglieder Barbara, Michaela und Dana traf.

Schließlich schlenderte ich zu Cecelia Aherns Signierstand. Die Autorin von "P.S. Ich liebe Dich" war aber mit jeder Menge Fans beschäftigt und da ich nicht den ganzen Tag schlangestehend verbringen wollte, setzte ich mich lieber in einen gemütlichen Chill-Bereich des Verlages arsEdition, unterhielt mich mit zwei anderen Forenmitgliedern Sandra und Marny, während wir Susanne Gerdom zusahen, wie sie sich Zeit für ihre Leser nahm und deren Bücher mit großer Freude signierte.

Ralf SchmitzMaddin SchneiderZwei interessante Ereignisse für mich waren die Signierstunden der beiden deutschen Comedians Ralf Schmitz und Maddin Schneider. Ralf Schmitz machte Werbung für sein neues Buch "Schmitz Mama" am Signierstand des Fischer-Verlages, Maddin Schneider bewarb sein Buch Mach mal Hals lang am Stand des Ullstein-Verlages. Zum Glück signierten die beiden zu unterschiedlichen Zeiten und so konnte ich beide Termine wahrnehmen und die beiden Berühmtheiten ganz aus der Nähe betrachten.

Während Ralf Schmitz in Eilabfertigung nur mit seinem Namen signierte, nahm sich Maddin die Zeit, jeden Fan nach seinem Namen zu fragen, um auch eine Widmung in das Buch schreiben zu können. Zusätzlich ließ er sich sogar mit der einen oder anderen Leserin fotografieren. Im Gegensatz zu Ralf Schmitz saß er direkt zwischen den Menschen, im Rücken ein Bücherregal. Schmitz wurde eher abgeschirmt von der Masse. Ich war überrascht, welche sympathischen Eindruck die beiden auf mich machten und ich muss auch kurz erwähnen, dass beide in natura besser aussehen als im TV.

Joscha Sauer signierte am Stand des Carlsen Verlages - allerdings nur nach vorhergehender Nummernzettelverteilung, da er nicht mit seinem Namen, sondern auch mit einer Zeichnung signierte. Ich ergatterte zwar keinen Zettel, dafür aber zwei nette Lesezeichen.

Den Abschluss dieses ereignisreichen Tages und meines Buchmessebesuches bildete eine inszenierte Lesung des Autorinnengespanns Anne Hertz, die sich aus den Schwestern Wiebke und Frauke Lorenz zusammensetzen. Die beiden lasen aus "Wunschkonzert" und wurden musikalisch begleitet Jan Sievers (Gesang) und Urs Benterbusch (Gitarre). Wiebke Lorentz versuchte sich ebenfalls gesanglich darzubieten - was gründlich (und geplant) misslang und jeder froh war, dass sie Bücher schreibt und nicht singt. Die Musik war typisch deutscher Herz-Schmerz-Schmalz und überhaupt nicht mein Fall, aber immerhin: Sehr knackige Jungs, die da mit den Autorinnen auftraten.

Interessante Randnotiz No1: Ich habe kaum Cosplayer in diesem Jahr gesehen. Entweder es waren wirklich weniger vor Ort oder sie haben sich ZU gut verkleidet. Ich denke noch eine Weile darüber nach.

Anne HertzInteressante Randnotiz No2: Wer zum Teufel hat Audi erlaubt mitten in den wunderschönen offenen Innenbereich des Messegeländes dieses utopische Open-Space-Ding zu bauen? Das sieht schrecklich aus! Und was haben Autos auf der Buchmesse zu suchen? Macht das bitte wieder weg zum nächsten Jahr! Wer besucht denn schließlich die Buchmesse, um sich die neuesten Audimodelle anzusehen? Geschweige denn, um in das im Gebäude befindliche Kino zu gehen, um "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2" anzusehen?

Interessante Randnotiz No3: Ich will ein Bücherregal, das so aussieht wie die Eule des Ullstein-Verlages!

Interessante Randnotiz No4: "Je teurer der Zwirn, desto kleiner das Hirn" war das Motto des Verlages Edition XXL. Über dem Verlagsstand sprang einen das Poster eines überlebensgroßen männlichen Models förmlich an und der Stand war zebrafarben. Auch darüber muss ich noch eine Weile nachdenken.

In diesem Sinne: Schön wars! Und süchtigmachend. Wann ist nochmal die Buchmesse 2012? Ah, vom 10. bis 14. Oktober mit dem Gastland Neuseeland. Urlaub habe ich schon eingetragen! Man sieht sich!

Und weil ihr alle bis zum Ende durchgehalten habt, gibt es nun noch ein paar Impressionen - ganz ohne Worte:

Sebastian Fitzek Gesa Schwartz Andreas Eschbach
 Edition XXL Ullstein-Eule Susanne Gerdom

SuseÜber die Autorin

Susanne K. (Literaturschock.de)

Susanne Kasper ist Gründerin und Chefredakteurin von Literaturschock und Leserunden.de. Sie liebt es, andere für die Literatur zu begeistern, ist Preisträgerin des Virenschleuderpreises der Kategorie "Persönlichkeit des Jahres" 2016 und bietet unter Social-Reading.media einen Autoren- und Verlagsservice. Über schamlose Mails freut sie sich ebenso wie über vegane Keksspenden. Sie nutzt in ihren Artikeln immer mehr das Femininum, weil sie der Ansicht ist, dass damit auch Männer gemeint sind.

 

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